Presseberichte
vom 01. September 2010
Spielsaison 2009/2010

Zwei Sieger im „ 5.Open Air Turnier“ im
Frohburger Freibad
Blitzschach, Frohburg: Im 5. Bad - und
Open Airturnier von Frohburg gab es
erstmals zwei Sieger. Die Fide-Meister
und Bundesligaspieler Thomas und Anet Gempe (Lok Leipzig Mitte-je 10 P.) konnten
sich gemeinsam punkt – und wertungsgleich in die Siegeranalen eintragen. Bei
durchwachsendem Sommerwetter kreuzten diesmal 14 Schachspieler unter freiem
Himmel die Klingen im schönen Frohburger Naturbad. Der Wettkampf stand unter der
Schirmherrschaft der Rennstadt und war eine Werbung für den Schachsport. Im
Wettkampf ließ das Ehepaar Gempe der Konkurrenz kaum Chancen und gab nur je zwei
Remisen ab. Nach den souveränen Siegern kam überraschend der Einheimische Hubert
Krause (7,5 P.) auf den Bronzerang. Der ehemalige Markkleeberger, jetzt für Bad
Habsburg spielende Roland Dyk (7,5
P,), musste sich mit der Holzmedaille zufrieden geben. Unter die „Top sechs“
reihten sich mit Gerd Hochfeld 7/,5 P.) und Bernd Mielcarek(7 P.) weitere
Einheimische ein. Es folgten Christian Tiedt(Frohburg-6,5 P.), Dieter Wolf (Großlehna
-5,5 P.), Siegfried Thon (Frohburg-5 P.), Jörg Bischoff (4 P.), Jörg Holler (3
P.) (beide Frohburg), der jüngste Teilnehmer (7 Jahre) und bester Schüler
Cedrick Mücka (Kitzscher-2,5 P.), Jörg Mielcarek (Borna-1 P.) und Anna Tiedt (Frohburg).
Siegfried Thon
Frohburger SC 1926


Die Sudden-death Regelung entschied das Schachturnier!
Nach der Siegerehrung der Stadtmeisterschaft von Altenburg in Schach erfolgte am
vergangenen Freitag im Hotel "Astor" das neunrundige Roland - Heinig
-Blitzgedenkturnier. Gemessen an den zahlreichen Teilnehmern (17 Schachspieler
aus Altenburg, Meuselwitz, Frohburg und Gera bewarben sich um den den
Wanderpokal) sowie der Blitzqualität der beteiligten wurde dieses Blitzturnier
zu einem echten Kracher! Mit Gunter Seidens aus Gera und Denis Wiegner aus
München hatten zwei Spitzenkönner mit je 8,5 Punkten aus 9 Runden das übrige
Teilnehmerfeld klar beherrscht und mussten zur Ermittlung des Siegers, erstmalig
in Altenburg, zu einen sudden death antreten. Nach zwei Blitzpartien
,abwechselnd mit Schwarz und Weiß, gewannen beide ihre Partie mit den weißen
Steinen. So kam es zu der genannten Neuregelung. In diesem
entscheidenden dritten Blitzkampf wurde wieder die Farbe ausgelost und der mit
Weiß ausgeloste Spieler (Gunter Seidens) hatte die Aufgabe, innerhalb 5 Minuten
seinen Gegner zu besiegen. Denis Wiegner mit Schwarz standen dagegen nur 4
Minuten zur Verfügung und ihm genügte bereits ein Remis! Denis Wiegner, der
erstmalige Gewinner des Pokals, hatte sicherlich neben seinen Können auch das
Glück auf seiner Seite und konnte in einem viel beachteten heißen Kampf, der bis
zur allerletzten Sekunde an Spannung kaum noch zu überbieten war, dass
angestrebte Unentschieden erkämpfen und den Pokal nach München entführen! Den
dritten Platz erspielte sich Wolfgang Gonschorek mit 7 Punkten, vor Manfred
Janisch vom Schachzirkel Elstertal, der 5 Punkte erreichte. Jens Schmidt,
Burghard Vietz, Manfred Pfau, Karsten Siegel und Joachim Haase erzielten alle
4,5 Punkte und platzierten sich in dieser Reihenfolge auf den Plätzen 6 -9. Mit
4 Punkten belegten David Osten, Helmut Soult, Jürgen Barth und Dieter Becker den
10 -bis 13. Platz, Max Willner, Torsten Kohl Andreas Eicke erreichten 3,5 Punkte
und Felix Kühnast, der mit 3 Punkten in dieses Turnier startete, fehlte ganz
offensichtlich die Kondition und das Durchhaltevermögen.
Windischleuba, den 11.07.10
Manfred Pfau
| Roland - Heinig - Blitzgedenkturnier 2010 Rangliste: Endstand nach der 9. Runde | ||||||||||
| Rang | Teilnehmer | TWZ | Verein/Ort | Sp | S | R | V | Punkte | Buchh | SoBerg |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Seidens, Gunter | 1952 | VfL 1990 Gera | 9 | 8 | 1 | 0 | 8.5 | 45.5 | 41.25 |
| 2. | Wiegner, Denies | 2165 | SC Garching 1980 e.V. | 9 | 8 | 1 | 0 | 8.5 | 41.0 | 36.75 |
| 3. | Gonschorek, Wolfgang | 2049 | SC Altenburg | 9 | 7 | 0 | 2 | 7.0 | 45.5 | 28.50 |
| 4. | Janisch, Manfred | 1708 | Schachzirkel Elstertal | 9 | 5 | 0 | 4 | 5.0 | 48.0 | 19.50 |
| 5. | Schmidt, Jens | 1770 | Meuselwitzer SV | 9 | 4 | 1 | 4 | 4.5 | 48.0 | 18.75 |
| 6. | Vietz, Burkhard | 1728 | SC Altenburg | 9 | 4 | 1 | 4 | 4.5 | 47.0 | 16.75 |
| 7. | Pfau, Manfred | 1690 | SC Altenburg | 9 | 4 | 1 | 4 | 4.5 | 36.0 | 13.50 |
| 8. | Siegel, Karsten | 1578 | SC Altenburg | 9 | 4 | 1 | 4 | 4.5 | 32.5 | 12.75 |
| 9. | Haase, Joachim | 1618 | SC Altenburg | 9 | 4 | 1 | 4 | 4.5 | 31.0 | 13.25 |
| 10. | Osten, David | 1710 | SC Altenburg | 9 | 4 | 0 | 5 | 4.0 | 45.0 | 16.00 |
| 11. | Soult, Helmut | 1407 | Meuselwitzer SV | 9 | 4 | 0 | 5 | 4.0 | 41.0 | 12.00 |
| 12. | Barth, Jürgen | 1827 | SC Altenburg | 9 | 3 | 2 | 4 | 4.0 | 40.0 | 15.50 |
| 13. | Becker, Dieter | 1522 | Meuselwitzer SV | 9 | 3 | 2 | 4 | 4.0 | 36.5 | 12.50 |
| 14. | Willner, Max | 1768 | Frohburger SC 1926 | 9 | 2 | 3 | 4 | 3.5 | 41.5 | 14.50 |
| 15. | Kohl, Torsten | 1605 | Meuselwitzer SV | 9 | 3 | 1 | 5 | 3.5 | 39.5 | 9.00 |
| 16. | Eicke, Andreas | 1819 | Meuselwitzer SV | 9 | 2 | 3 | 4 | 3.5 | 33.0 | 10.50 |
| 17. | Kühnast, Felix | 1507 | SC Altenburg | 9 | 3 | 0 | 6 | 3.0 | 38.0 | 8.50 |
Der neue und gleichzeitig alte Stadtmeister heißt Wolfgang Gonschorek!
Ehre, wem Ehre gebührt! Wolfgang Gonschorek hat es wieder geschafft und mit
einem Sieg über Dietmar Weidauer in der letzten Runde der Stadtmeisterschaft von
Altenburg alles klar gemacht. Und dies völlig verdient! Mit 8 Punkten siegte er
am Ende souverän und zeigte den 36 Teilnehmern auch in diesem Turnier all seine
Tugenden auf. Unbedingter Siegeswillen, Konstanz und Durchsetzungsvermögen
verhalfen ihm zur erneuten Titelverteidigung! Ungeschlagen und mit der höchsten
Buchholzwertung (hier werden die Erfolge gegen die Gegner gewertet),
spielte sich Manfred Pfau auf den Ehrenplatz. Sein Sieg über den Turniersieger
stellt hoffentlich in Zukunft einen Wachrüttler für alle anderen Schachfreunde
dar. Nach dem Slogan: na also, es geht doch! Das Duell gegen Felix Kühnast
endete leistungsgerecht unentschieden. Spielstark präsentierte sich wie gewohnt
Andreas Eicke, der punktgleich den 3. Platz erkämpfte. In einem gut gespielten
Endspiel konnte er Ralf Hercher das Nachsehen geben. Völlig neue Gesichter
prägen das Bild in der Top ten. Und das ist gut so! Auf dem 4. Platz kam Joachim
Haase mit 6 Punkten, der Rolf Schade besiegte. Er hat sich in diesem Turnier
ständig gesteigert und seine Partien ausgekämpft. Punktgleich holte sich Helmut
Soult,fast sensationell und völlig unerwartet den 5. Platz. Ein toll heraus
gespielter Sieg über Burghard Vietz war das i-Tüpfelchen!. Jens Schmidt,
ebenfalls mit der hohen Buchholzwertung von 49, blieb in diesem Turnier
ungeschlagen und wurde mit 7 Punkteteilungen ungekrönter Remiskönig. Von Jürgen
Barth trennte er sich remis und erreichte einen 6. Platz. Mit 5,5 Punkten und
der dritthöchsten Buchholzwertung (48,5) erreichte Felix Kühnast einen
beachtlichen 7. Platz und führte eine Reihe punktgleicher Schachfreunde an. Auf
dem 8. Platz Dietmar Weidauer, Jürgen Barth folgte auf dem 9. Platz und Dieter
Becker, der Werner Tomczyk besiegen konnte, platzierte sich auf dem 10. Platz.
Rolf Schade, der viele Runden das Turniergeschehen mit bestimmte, kam auf den
11. Platz. Mit je 5 Pun- kten schlossen Ralf Hercher (12. Platz), Burghard Vietz
(13.Platz), Torsten Kohl (Platz 14) und Jörg Bischoff mit einen 15 Platz dieses
Turnier ab 4,5 Punkte auf ihr Konto brachten Helmut Behnke (16. Platz), Michael
Bellmann (17. Platz), Heinz Hodurek (Platz 18), Werner Tomczyk (19. Platz), Jörg
Odrich (20. Platz) und Bernd Reeg. 21. Platz). Es folgen Lothar Kußauer
(22),Ronald Götz (23), Marco Klein (24), Tom Bauerfeind (25) und Tobias Keller
(26), die alle 4 Punkte erkämpften.
Eric Jahnke (27), Gerhard Prechtl (28), Bernd Seth (29), Eric Bauerfeind (30),
Günter Funk (31), Anke Kohl (32), Valerij Müller (33) Torsten Hobus (34) und
Horst Lindner (35) brachten es alle auf 3 Punkte und der älteste Teilnehmer des
Feldes erkämpfte einen Punkt.
Der Dank gilt allen Teilnehmern, die von Oktober 2009 bis Juni 2010 gute
Kondition und sportliche Einstellung bewiesen, diszipliniert die Kämpfe
bestritten und somit zum Gelingen des größten Altenburger Schachturniers
entscheidend beigetragen haben. Nicht alle Wünsche und Hoffnungen sind im
Turnierverlauf für manche Schachfreunde aufgegangen
und sicherlich hat manchmal die Schachgöttin Caissa den einen oder anderen einen
Streich gespielt. Doch allen sei gesagt: ab Oktober 2010 erfolgt der Start für
das neue Turnier und da kann alles revidiert und besser gemacht werden.
Windischleuba, den 26.06.10
Manfred Pfau
Fiel in der vorletzten Runde der Stadtmeisterschaft die Vorentscheidung?
In der achten und vorletzten Runde der Stadtmeisterschaft von Altenburg in
Schach, konnte Wolfgang Gonschorek (7 Punkte)seinen Punktvorsprung durch einen
souveränen Sieg über Rolf Schade (5 Pkt.)) auf einen Punkt ausbauen, denn der
unmittelbare Verfolger, Manfred Pfau (6 Pkt.) trennte sich von Andreas Eicke
(5,5 Pkt.) nach einer umkämpften Partie mit einem Remis. So lautete auch das
Endergebnis zwischen J. Haase und J. Schmidt, die beide über 5 Punkte verfügen.
Eine, für den neutralen Betrachter, spannende und hochbrisante Partie
entwickelte sich zwischen Torsten Kohl (4,5 P.) und Burghard Vietz (5 P.).
Zunächst hatte Weiß die klareren Gewinnchancen, scheiterte aber mit einer nicht
bis ans Ende durchdachten Abwicklung, dann Schwarz mit einer nervenstarken und
gekonnt seine Gegenchance nutzenden Endspiel-leistung - dieser Partieverlauf
wird nicht so schnell vergessen! Die weiteren Ergebnisse: W. Tomczyk (4,5 P.) -
D. Wei-dauer ( 5 P.) 0:1, H. Behnke (4 P.) -J. Barth (5 P.), R. Hercher (5 P.) -
H. Hodurek (4 P.) 1:0, H. Soult (5 P.) -J. Bischoff (4 P.) 1:0, J. Odrich (4 P.)
- F. Kühnast (5 P.) 0:1, brachten Endergebnisse, die keine große Überraschung
darstellten. Michael Bellmann (3,5 P.) - D. Becker (4,5 P.) 0:1, B. Reeg (3,5
P.) - E. Jahnke (3,5 P.) 3,5 P.) - remis, L. Kussauer (4 P.) - G. Prechtl (3 P.)
1:0, M. Klein (3,5 P.) - B. Seth (3,5 P.) remis, T. Hobus (3 P.) - G. Funk (3
P.), R. Götze (3 P.) - E. Bauerfeind (3 P.) remis, T. Bauerfeind (3,5 P.) - A.
Kohl (2 P.) 1:0, H. Lindner (2 P.) - V. Müller (2,5 P.) und G. Böhme (1 P.) - T.
Keller (3 P.) - 0:1 sind die Endergebnisse einer Spielrunde, die es in sich
hatte!
Windischleuba, den 01.06.10
Manfred Pfau
Gerd Hochfeld
Frohburger Stadtmeister 2010
Entscheidung im
Fotofinish !
Marko Otto und
Christian Tiedt auf dem „Treppchen“
Schach: Fast unglaublich verlief der Endkampf in der Frohburger
Stadtmeisterschaft. In der vorletzten Runde trennte dem Ersten vom Sechsten nur
ein halber Punkt und alle Sechs hatten im Schlussgang noch Chancen auf den
Stadtmeistertitel. Dazu kam noch, dass der Computer alle Titelaspiranten
gegeneinander ausloste. Max Willner und Siegfried Thon, mit einem halben Zähler
Rückstand mussten dabei unbedingt gewinnen, während die übrigen Titelkandidaten
bei einem Remis und Punktgleichheit „beten“ konnten, dass für sie am Ende
die bessere Wertberechnung ausgerechnet
wird. Thon und Willner, mit der besten Wertungszahl, ausgelost gegen Otto und
Hochfeld versuchten dann auch mit einer offensiven Spielweise die Initiative an
sich zu bringen. Thon gelang das zwar auch, doch im 19. Zug übersah er einen
chancenreichen Gewinnzug. Danach konnte Marko Otto die Initiative zurückerobern
und Siegfried Thon war glücklich, sich durch einen Abtausch in ein Remisendspiel
mit ungleichen Läufern, zu retten. Noch schlimmer erging es Max Willner. Mit
einer unorthodoxen Eröffnung versuchte er Hochfeld aus dem Konzept zubringen.
Doch der amtierende Titelverteidiger ließ sich nicht aus den „Schachsocken“
hauen und eroberte schnell einen Bauern. Willner kämpfte zwar „wie ein Löwe“,
alles „Taktieren“ half nichts, der Alptraum setzte sich fort - Hochfeld
verbesserte Step by Step seine Stellung und ließ sich nicht mehr die
„Schachbutter“ vom Brot nehmen. Da auch Favorit Christian Tiedt im Schlussgang
nicht über ein Unentschieden mit Rainer Flemmig herauskam, konnte Gerd Hochfeld
(5 P.) dann doch noch sicher das „Siegertreppchen“ besteigen. Herzlichen
Glückwunsch! M. Otto wurde Vizemeister, Ch. Tiedt eroberte Bronze und R. Flemmig
(alle 4,5 P.) musste sich mit der „Holzmedaille“ zufrieden geben. Siegfried Thon
und Hubert Krause vervollständigten die „Top Sechs“ mit vier Zählern. Es folgten
auf Platz Sieben bis 14: Max Willner, Dirk Krause, Jörg Bischoff , Helmut Behnke
(Altenburg) je 3,5P., Bernd Mielcarek, Curt Runkwitz, Joachim Haase(Altenburg)
mit (2,5 Punkten) sowie Jörg Holler (1 P.)
Ergebnisse der Schlussrunden
6. Runde:
Hochfeld – Thon ½ : ½,
Tiedt – Willner ½ - ½,
Bischoff – H. Krause 0 – 1,
D. Krause – Haase 1 – 0,
Mielcarek – Holler 1 – 0, Behnke –
Runkwitz 1 – 0
7. Runde:
Willner – Hochfeld 0 – 1, Thon – Otto ½
- ½, Flemmig – Tiedt ½ - ½, Behnke – Mielcarek 1 – 0, Runkwitz – D. Krause ½ -
½, Haase – Bischoff ½ - ½, H. Krause – Holler + : -
.
Endstand
1.
1. G. Hochfeld
5 P.
26,5 WP
8. D. Krause
3,5 P. 26 WP
2.
2. M. Otto
4,5 P. 26
WP
9. J. Bischoff
3,5 P. 26
WP
3.
3. Ch. Tiedt
4,5 P. 25,5
WP
10. H. Behnke
3,5 P. 19,5 WP
4.
4. R. Flemmig
4,5 P. 25
WP
11. B. Mielcarek 2,5 P.
24 WP
5.
5. S. Thon
4 P. 27
WP
12. C. Runkwitz 2,5 P.
21,5 WP
6.
6. H.
Krause 4 P.
23,5
WP
13. J. Haase
2,5 P. 21
WP
7.
7. M. Willner
3,5 P. 27
WP
14. J. Holler
1 P.
24 WP
Siegfried Thon
FSC 1926
Vorentscheidung im Frohburger Seniorenturnier
Becker
schlägt Thon
Schach: In der vierten und vorletzten Runde des
15. Frohburger Seniorenturniers kam es zum direkten Aufeinandertreffen der
Topfavoriten für diesen Wettkampf. Titelverteidiger Siegfried Thon (Frohburg)
und der Osterländer Bezirksligaspieler Dieter Becker (Meuselwitz), beide
punktgleich mit 2,5 Zählern an der Spitze, mussten die Klingen kreuzen. Dabei
konnte Becker schon in der Eröffnung einen Bauern gewinnen und systematisch
seine Stellung verstärken. Nichts geht mehr
merkte Thon und alles „Taktieren“ half nichts mehr, die Stellung war
ramponiert und nicht mehr zu halten. Mit diesem Sieg des Thüringers genügt ihm
in der letzten Runde ein Unentschieden zum erstmaligen Titelgewinn. Mit einem
Remis von Jörg Holler mit Lutz Noll (Bad Lausick) wahrte er seine geringe Chance
auf den Turniersieg und Noll auf einen Medaillenplatz. Auch Curt Runkwitz(Frohburg)
und Günter Funk (Meuselwitz) haben mit ihren Erfolgen über Paul Seidel (Tautenhain)
und Lothar Taubert (Frohburg) noch Hoffnungen auf Edelmetall.
Die Schlussrunde findet am Do, den 27.05.2010, um
19.30 Uhr im Frohburger Schützenhaus mit den Paarungen: Becker – Runkwitz;
Holler – Thon; Funk – Noll und Taubert - Seidel statt.
Ergebnisspiegel
1. Dieter Becker (Meuselwitz)
3,5 P.
2. Jörg Holler (Frohburg)
2,5 P.
2. Siegfried Thon (Frohburg)
2,5 P.
4. Curt Runkwitz (Frohburg)
2 P.
4. Lutz Noll (Bad Lausick)
2 P.
4. Günter Funk (Meuselwitz)
2 P.
7. Lothar Taubert (Frohburg)
1,5 P.
8. Paul Seidel (Tautenhain)
0 P.
Siegfried Thon
Frohburger SC 1926
Christian Tiedt hatte beim Schlagschach
zum „Männertag“ den besten Durchblick

Schlagschach:
Einmal im Jahr zu Himmelfahrt führt der Frohburger Schachclub ein
Schlagschachturnier im Frohburger Schützenhaus auf der Kegelbahn durch.
Gleichzeitig wird der Schachkegelmeister ausgespielt. Schlagschach ist eine
beliebte abartige Form des Schachs, auch als Freßschach, Räuberschach oder
Lachschach bekannt. Hat man keine Steine mehr oder ist patt, so bedeutet das den
Gewinn der Partie. Dabei besteht immer Schlagpflicht. In dem „Gauditurnier“
hatte Seriensieger der vergangenen Jahre Christian Tiedt (6,5 P.) wieder den
besten „Durchblick“ und ließ nur eine Niederlage gegen Siegfried Thon und ein
Remis mit Gerd Hochfeld zu. Über Silber freuen konnte sich Gerd Hochfeld (6 P.),
während Dirk Krause (5,5 P.) als Titelverteidiger Bronze erkämpfte. Max Willner
musste als Vierter sich mit der „Holzmedaille“ (5 P.) begnügen. Es folgten
Siegfried Thon (4 P.), Jörg Bischoff (3,5 P.), Hubert Krause (2 P.), Bernd
Mielcarek (2 P.) und Curt Runkwitz (1,5P.)(alle Frohburg)
Siegfried Thon
Frohburger Schachclub
Die II. Mannschaft des SC Altenburg siegt über Saalfeld!
Am letzten Punktspieltag der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost, gelang der II.
Mannschaft des SC Altenburg gegen die dezimiert angereisten Gäste vom MTV
Saalfeld ein 5: 3 Sieg. Die Frage bleibt: welchen Stellenwert hat dieser Sieg?
Die Mannschaft steht auf dem vorletzten Tabellenplatz, hat aber durch den
Staffelwechsel der punktgleichen Mannschaft von Katzhütte den drittletzten Platz
erreicht. Trotzdem ist das große Zittern angesagt, denn in der Landesklasse
entscheidet
ein Relegationspiel zwischen der Ostthüringischen Staffel und der Südstaffel
über die Anzahl der Mannschaften, die absteigen müssen. Und das kann im
ungünstigen Fall auch noch die Altenburger treffen.
Trotzdem hat die Mannschaft mit einer selbstbewussten Einstellung und
spielerischen Können gegen Saalfeld gezeigt, was in ihr steckt. Am ersten Brett
erlebte Dietmar Weidauer alle Höhen und Tiefen eines Schachspiels. Mit
Bauernnachteil dreht er das Spiel, sah schon wie der klare Sieger aus,
verspielte aber in einen klar gewonnenen Endspiel noch die Siegchance und musste
sich mit einem Remis zufrieden geben. Sowohl Rolf Schade wie auch Jörg Odrich
siegten kampflos, während Frank Adebar einen schönen Sieg herausspielte. Klaus
Mäder und Holger Vincenz erkämpften nach vollausgespielten Partien
Punkteteilungen, während das Remis von Bernd Reeg auf Grund des offensichtlichen
Vorteils von Bernd eher taktischer Natur war, um den Mannschaftssieg im Kasten
zu haben. Nun muss bis zum 16. Mai die Entscheidung von weiter "oben"
abgewartet werden, ob in der neuen Saison mit der I. und II. Mannschaft zwei
Altenburger Mannschaften in der Bezirksklasse vertreten sind! Im Negativfall muß
die II. Mannschaft des SC Altenburg den bitteren Gang nach unten in die
Kreisliga antreten.
Windischleuba, den 04.05.10
Manfred Pfau
Der Meuselwitzer SV konnte Altenburg keine "Schützenhilfe" leisten!
Die Konstellation war klar: sollte der SC Altenburg in Weida siegen und der
Meuselwitzer SV die II. Mannschaft des VFL Gera (der direkte Konkurrent der
Altenburger gegen den Abstieg) besiegen, hätten die Altenburger in allerletzter
Minute die begehrte Relegationsspielmöglichkeit gegen den Tabellenzweiten der
Bezirksklasse erhalten. Doch es hat nicht sollen sein! Der Meuselwitzer SV
trennte sich von den Geraern 4:4 und somit waren die Fronten klar. Obwohl sich
die Konkurrenten nichts schenkten, endeten die Begegnungen von Andreas Eicke,
Andre Wilmar (lehnte zunächst die beantragte Punkteteilung seines Gegners ab,
musste sie aber wenig später doch akzeptieren) Jens Schmidt, Jörg Schmidt, Ralf
Hercher und Torsten Kohl alle mit einem Remis. Ganz verrückt ging es an den
letzten beiden Brettern zu. Dieter Becker, auf Ausgleich stehend, ließ sich das
Spiel noch aus der Hand nehmen und verlor. Doch Niklas Kühne, alles andere als
gut stehned, profitierte von einer kapitalen Fehleinschätzung seines Gegners (
bessere Umschreibung von Schachblindheit!) und konnte seinen Gegner matt setzen.
Mi 8:10 Punkten und durchgängig guter Spielleistungen schließen die Meuselwitzer
die Saison auf dem 8. Tabellenplatz ab. Wie knapp das in dieser Spielklasse
zuging, geht auch aus der Tatsache hervor, daß den Meuselwitzern nur 2 Punkte
zum 3. Tabellenplatz fehlen.
Und der SC Altenburg hat tatsächlich die kleine Überraschung geschafft und gegen
den TUS Weida 5 :3 gewonnen. So schön dieser zweite Mannschaftssieg auch ist, er
hat am Ende nichts mehr genützt. (siehe oben) Wolfgang Gonschorek am
Spitzenbrett siegte kampflos ( der Gastgeber ließ das 1. Brett unbesetzt?!),
Jürgen Barth siegte mit feiner Leistung gegen einen spielstarken Konkurrenten)
und auch Michael Bellmann hat sich zum Ende der Saison wieder gefangen und einen
schönen Sieg gelandet. David Osten, Burghard Vietz, Felix Kühnast und Joachim
Haase erkämpften alle ein unentschieden, nur Ingolf Götze verlor seine Partie.
Eine feine Mannschaftsleistung, die leider zu spät kommt. Der bittere Weg des
Abstiegs in die Bezirksklasse ist Fakt! Mit 4:14 Punkten fehlt ein ganzes
Pünktchen zur rettenden Relegation!
Windischleuba, den 03.05.10
Manfred Pfau
Eine Niederlage der besseren Art!
In der achten und vorletzten Punktspielrunde der Schach-Bezirksklasse, Staffel
Ost, unterlag die II. Mannschaft des SC Altenburg bei der III. Mannschaft von
Schott Jena knapp mit 3,5:4,5. Damit verbleibt die Mannschaft zwar auf dem
vorletzten Tabellenplatz, ist aber aller Abstiegssorgen ledig. Dies ist vor
allem der Tatsache gestundet, dass die Mannschaft von SVM Katzhütte/Oelze aus
ökonomischen Gründen (kürzere Fahrzeiten bei Auswärtsspielen) in die Südstaffel
Thüringens wechselt. In der spannenden Schlussphase haben um den Tabellenführer
SV Bürgel noch 5 (!) Mannschaften Aufstiegschancen, während neben Katzhütte auch
die bisher sieglose IV. Mannschaft von Jenapharm, Jena absteigen wird.
Den ansehenswerten Kampf zwischen Mikhail Berkov (frischgebackener Thüringischer
Meister in seiner Altersklasse aus Jena) und Rolf Schade entschied der
Altenburger Routinier für sich! Auch Jörg Odrich faßt in dieser Spielklasse
langsam
Fuß und gestaltete seine Partie siegreich. Dietmar Weidauer am Spitzenbrett,
Werner Tomczyk und Holger Vincenz holten
Punkteteilungen und wäre Klaus Mäder, seit mehreren Jahren ungeschlagen, nicht
mit einem zeitigen Dameverlust ein großer Schnitzer unterlaufen - wer weiß...
Gerhard Prechtl ereilte das Pech, daß Jena ausgerechnet am 8. Brett mit Ger-hard
Richter einen routinierten Oberligaspieler aufbot, gegen den kein Kraut
gewachsen war. Helmut Behnke zog gegen den Nachwuchsspieler Felix Osterloh den
Kürzeren.
Windischleuba, den 24.04.10
Manfred Pfau
Unsere Schachmannschaften erlebten einen schwarzen Tag!
In der 8. Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, verlor der
Meuselwitzer SV beim ESV Gera 2,5:5,5. Nun tut dieser Punkteverlust der
Mannschaft nicht ernstlich weh, denn es erfolgte durch die Niederlage lediglich
ein Ruck in die hinteren Regionen der Tabelle. Nach "oben" waren keine klaren
Möglichkeiten und der Klassenerhalt ist schon länger in trockenen Tüchern. Am
Spitzenbrett hielt Andreas Eicke zwar alles im Lot, doch der enorme
Zeitverbrauch kostete ihm bei der zweiten Zeitkontrolle die Partie. Die 1.
Kontrolle erfolgt nach 2h (da müssen jeweils 40 Züge absolviert sein) und in
einer weiteren Stunde wird bis Blättchenfall gespielt und damit die Entscheidung
ermittelt. Jörg Schmidt verlor zunächst einen Bauern holte ihn sich wieder, doch
im weiteren Partieverlauf wendete sich das Blatt zu seinen Ungunsten und er
verlor. Obwohl Helmut Soult, erstmalig aufgeboten, alles gab - sein routinierter
Gegner spielte sehr souverän seinen Erfahrungsvorteil aus und auch dieser Punkt
ging an Gera. Jens Schmidt, Ralf Hercher, Torsten Kohl und Harald Hofmann holten
Punkteteilungen. Niklas Kühne, ebenfalls mit einem Remis, zeigte als
talentierter Nachwuchsspieler, was in ihm steckt. Er wird ganz sicher in der
neuen Saison seine Chance als Stammspieler der ersten Mannschaft erhalten.
Der SC Altenburg verlor gegen Königsee mit 3,5:4,5. Die favorisierten Gäste, die
dezimiert anreisten (ihr 1. Brett passte)zeigten sich spielstark und
kämpferisch. Doch die Altenburger verpaßten eine der letzten Möglichkeiten, im
Abstiegskampf zu punkten. Wolfgang Gonschorek gewann kampflos, Jürgen Barth
zeigte eine sehr schöne Angriffspartie, die er mit einem Sieg krönte und Karsten
Siegel scheint in dieser Spielklasse angekommen zu sein. Er trat spielstark auf
und siegte völlig verdient! Da auch Joachim Haase sich eine Punkteteilung
erspielte war der Mannschaftssieg nahe. Doch Burghard Vietz, Ingolf Götze,
Michael Bellmann und Felix Kühnast setzten, (fast zum gleichen Zeitpunkt) ihre
Partien in den Sand! Doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Im letzten Punktkampf
besteht noch die allerletzte Chance, den Abstieg zu entrinnen. Dazu gehört im
Auswärtspiel ein Sieg über Weida bei gleichzeitiger Niederlage der II.
Mannschaft des VFL Gera. Da der Meuselwitzer SV die Geraer im letzten Punktspiel
empfängt, könnten die Meuselwitzer mit einem Sieg Schützenhilfe für das
Altenburger Team liefern. Sollte dieser Fall eintreten, hätten die Altenburger
den begehrten Relegationsplatz erkämpft und könnten im direkten Vergleich gegen
den zweiten der Bezirksklasse noch alles zum Guten wenden.
Windischleuba, den 20.04.10
Manfred Pfau
Ralf Hercher vom Meuselwitzer SV blitzte, was das Zeug hielt!
Das 11 rundige Blitzturnier des Frohburger SC hatte den Teilnehmerzuspruch, den
man von der schnellsten Schachform erwarten konnte. Der großen Herausforderung,
in jeweils 5 Minuten Bedenkzeit eine Partie zu entscheiden, stellten sich
Schachfreunde aus Sachsen und Thüringen. Eine dominierende Rolle spielte in
diesem Turnier Ralf Hercher vom Meuselwit-zer SV, der mit 9 Punkten souverän
siegte! Ungeschlagen willigte er nur in 4 Remisentscheidungen ein, besiegte
bereits in der 2. Runde die FIDE- Meisterrin Anet Gempe von Lok Leipzig
Mitte und verwies Michael Bellmann (SC Altenburg) und Schachfreund Hochfeld (Frohburg)
mit je einem Punkt Rückstand auf die Plätze 2 und 3! Max Willner (Frohburg),
Burghard Vietz (SC Altenburg) und Anet Gempe belegten in dieser Reihenfolge die
Plätze 4-6. Da dieses Turnier Bestandteil einer Serie in diesem Jahr ist und die
erreichten Wertungspunkte für einen Gesamtpokal angerechnet werden, galt es,
eine Platzierung unter den Besten zu erreichen. Dies gelang Christian Tiedt (6,5
Pkt.), Jörg Bischoff (beide Frohburg) mit 5,5 Punkten und Joachim Haase (SC
Altenburg), der 5 Punkte erkämpfte. Einen großen Anteil an der Qualität dieses
Turniers
hatten auch die nachfolgend aufgeführten Schachfreunde, denn Siegfried Thon (Frohburg),
Helmut Behnke (SC Altenburg) und die Frohburger Hubert Krause, Jörg Holler und
Bernd Miecarek, die diesmal auf den Plätzen 10.-14. Platz einkamen, mischten im
Kampfgeschehen kräftig mit!
Windischleuba, den 30.03.10
Manfred Pfau
2. Runde Frohburger
Seniorenturnier ü60
Geburtstagskind (89!!) trotzt
wieder Mitfavoriten Remis ab.
Schach: Je älter desto besser, davon
spricht man zwar bei Weinsorten, aber im Schach kommt das nur selten vor. Doch
der älteste Spieler des Turniers, Curt Runkwitz, belehrte wieder einmal alle
eines Besseren. In der zweiten Runde, zu seinem Ehrentag (Herzlichen
Glückwunsch!) trotzte er nach einem Remis zum Auftakt des Turniers gegen den
Titelverteidiger, nun auch gegen den auf den Gesamtsieg hoch gehandelten Lutz
Noll (ehemals Groitzsch), ein Unentschieden ab. Nach Eröffnungsvorteilen machte
der 89 –jährige zwar einen groben Fehler, konnte aber in einem Turmendspiel das
Remis halten. Auch Lothar Taubert(Frohburg) hatte sich in eine “ Kamikazeuniform“
geworfen und im Partieverlauf ging es dann auch außerordentlich „blutig“ zu. Am
Ende kam zwar nur ein „Kampfremis“ gegen einen weiteren Mitfavoriten, dem
Thüringer Dieter Becker (Meuselwitz) heraus, aber auch die Oldies können rasante
Partien spielen. Titelverteidiger
Siegfried Thon(Frohburg), gewann erwartungsgemäß gegen den Hobbyspieler Paul
Seidel (Tautenhain). „Youngster“, Jörg Holler(Frohburg), (wird 60), bezwang
sicher den Thüringer Günther Funk (Meuselwitz).
Ergebnisspiegel 2. Runde
1.-4. Siegfried Thon (Frohburg)
1.-4. Dieter Becker(Meuselwitz)
1.-4. Lutz Noll (Bad Lausick)
1.-4. Lothar Taubert(Frohburg)
je 1,5 P.
5.-6. Curt Runkwitz
5.-6. Jörg Holler (beide Frohburg)
je 1 P
7.-8. Paul Seidel( Tautenhain)
7.-8. Günter Funk (Meuselwitz)
je 0 P.
Ansetzungen 3. Runde
Taubert-Thon, Noll-Becker, Holler-
Runkwitz, Seidel-Funk.
Siegfried Thon
Frohburger SC 1926
Der Adler fliegt und fliegt und fliegt!
Auch nach 4 Runden der Stadtmeisterschaft in Schach ist festzustellen: Wolfgang
Gonschorek zieht wie ein Adler seine Kreise. Auch das Altenburger
Nachwuchstalent Felix Kühnast konnte ihm kein Bein stellen und mußte die
spielerische Überlegenheit des derzeitigen Überfliegers anerkennen. Dabei
versucht die gesamte Konkurrenz alles, dicht dran zu bleiben und auf dem zu
warten, der in der Lage ist, in den verbleibenden 5 Turnierrunden doch noch die
Überraschung zu schaf-fen. Im Vorderfeld duellierten sich die Nächstplatzierten
wie folgt: R. Hercher-J. Bischoff (1:0 Pkt.), H. Behnke-J. Haase 0:1. M. Pfau-J.
Schmidt, B. Vietz-R. Schade, H. Hodurek-D. Becker und T. Kohl-D. Weidauer alle
mit einem Remis. Doch keine Spielrunde ohne ein "besonderes Vorkommnis"! In der
Partie M. Bellmann-B. Reeg trat die Schachblindheit in seiner höchsten Form auf.
Mit klarem Materialvorteil und im sicherem Gefühl des Sieges hatte B. Reeg in
der Endphase einen black out und musste völlig entnervt aufgeben. Auch die
Ergebnisse von W. Tomczyk-L. Kußauer 0:1 und T. Hobus-R. Götze 0:1 kamen
unerwartet und die Verlierer "halfen" kräftig mit. Weitere Ergebnisse: E.
Bauerfeind-J. Barth 0:1, H. Soult-E. Jahnke, A. Kohl-J. Odrich 0:1, T.
Bauerfeind-G. Prechtl 0:1, T. Keller-V. Müller 1:0, B. Seth-H. Lindner 1:0 und
M. Klein-G. Böhme 1:0. Zur "Halbzeit" führt W. Gonschorek (4 Pkt.) ungeschlagen
die Tabelle an vor F. Kühnast, J. Schmidt, R. Schade, R. Hercher, M. Pfau, M.
Bellmann und J. Haase, die alle über 3 Punkte verfügen. Doch alles ist näher
zusammen gerückt, denn mit 2,5 Punkten folgen dicht dahinter: T. Kohl, B. Vietz,
A. Eicke, J. Barth, L. Kußauer und D. Becker. B. Reeg, H. Behnke, J. Odrich, D.
Weidauer, H. Soult, J. Bischoff, R. Götze und G. Prechtl verfügen über 2 Punkte
auf ihrem Konto und W. Tomczyk, E. Bauerfeind, G. Funk, B. Seth und
T. Keller brachten es auf 1,5 Punkte. A. Kohl, E. Jahnke, T. Bauerfeind, M.
Klein, Torsten Hobus ( alle 1 Pkt.) sowie V. Müller, H. Lindner und G. Böhme je
0,5 Pkt.) sind um Anschluß nach oben bemüht.
Windischleuba, den 14.02.10
Manfred Pfau
Veni, vidi, vici - er kam, sah und siegte: Niklas Kühne!
Der Frohburger Schachverein schließt da an, wo er im vergangenen Jahr aufgehört
hat. Es finden wieder über das gesamte Jahr Blitz- und Schnellschachturniere
sowie die Stadtmeisterschaft der Senioren statt. Doch manches ist eben anders.
In der 1. Runde der Schnellschachturniere trumpft einer auf, den fast niemand
auf der Rechnung hatte. Das große Nachwuchstalent Niklas Kühne vom Meuselwitzer
SV kam als jüngster Teilnehmer mit der niedrigsten DWZ-Zahl (deutsche
Wertungszahl) das 1. Mal nach Frohburg und wurde, und dies kann man mit Fug und
Recht sagen, Sensationssieger im ersten Schnellschachturnier! Der 13 jährige
düpierte in der Rennstadt Frohburg gleich alle Spitzenspieler von Altenburg,
Frohburg und Meuselwitz. Besonders bemerkenswert seine Siege über Wolfgang
Gonschorek vom SC Altenburg (!), den Frohburger Spitzenspielern Christian Tiedt,
Max Willner und Jörg Bischoff sowie einem Remis gegen seinen Vereinskollegen
Ralf Hercher! Mit dieser hervorragenden Leistung bestieg er völlig verdient mit
4,5 Punkten das Siegertreppchen! Den Ehrenplatz erspielte sich Wolfgang
Gonschorek mit 4 Punkten vor Ralf Hercher, der, punktgleich mit dem Frohburger
Gerd Hochefeld (beide verfügten über 3,5 Pkt.). durch die bessere Wertung den 3
Platz erkämpfte. Jeweils 3 Punkte brachten Dirk Krause, Christian Tiedt (beide
Frohburg), Torsten Kohl (Meuselwitz) Joachim Haase und Helmut Behnke (beide SC
Altenburg) auf ihr Konto, die in dieser Reihenfolge die Plätze 5 - 9 belegten.
Walter Heinicke (Zeitz), Hubert Krause (Frohburg) und Dieter Becker (Meuselwitz)
mit je 2,5 Punkten kamen auf dem 10.-12. Platz und mit je 2 Punkten folgten
Rainer Flemmig, Bernd Mielcarek, Siegfried Thon, mit 1,5 Punkten Jörg Bischoff
und Max Willner (alle Frohburg) sowie Anke Kohl vom Meuselwitzer SV mit 1 Punkt.
Windischleuba, den 14.02.10
Manfred Pfau
Der Meuselwitzer SV siegte im Kreisderby!
Das immer wieder brisante Kreisderby zwischen dem Meuselwitzer SV und dem SC
Altenburg in der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost war in relativ festen Händen
der Meuselwitzer, die auch völlig verdient mit 4,5: 3,5 siegten! Der Sieger
präsentierte sich selbstsicher und spielstark, doch die größte Stärke dieses
Teams ist die Ausgeglichenheit vom 1.-8. Brett und die Spieler hatten fast auf
alles eine Antwort. Der SC Altenburg hat gegenwärtig eigentlich nur seinen
Kampfgeist dagegen zu setzen. Iim Spielvermögen trat bis auf zwei Ausnahmen ein
deutliches Manko auf. Eine rühmliche Ausnahme bildete (eigentlich wie immer!)
Wolfgang Gonschorek, der sich mit Andres Eicke am Spitzenbrett ein tolles Duell
bis ins Endspiel lieferte. Nicht überraschend hielt der Meuselwitzer dagegen und
so hatte das Finale ein unentschiedenes Ende.
Spielstark wie eh und je präsentierte sich Andre Wilmar gegen Michael Bellmann.
Ihm war der unbedingte Siegeswillen anzusehen (lehnte Remisangebote ab) und
siegte mit einer druckvoll gespielten Angriffspartie. Die Punkteteilung von
David Osten gegen Jens Schmidt war taktischer Natur, denn die Vorteile lagen
deutlich in Meuselwitzer Hand. Doch in sehr mannschaftsdienlicher Weise
entschied sich Jens für die Absicherung des Mannschaftssieges! Den einzigen
Altenburger Sieg sicherte Ingolf Götze mit einer tollen Leistung. Zuerst rannte
Jörg Schmidt gegen das Altenburger Abwehrbollwerk an, doch im weiteren
Spielverlauf änderte sich das Blatt und nach einem Bauerngewinn gewann Ingolf
die Oberhand und siegte. Burghard Vietz und Ralf Hercher wollten in diesem
Mannschaftskampf nicht "Schicksal" spielen und taten sich mit der
Remisvereinbarung nicht ernstlich weh und im Match zwischen Felix Kühnast-Torsten
Kohl geschah nicht wirklich be-rauschendes und keiner Seite konnte bei der
Einigung auf ein Remis ein deutlicher Vorteil zugeschrieben werden. So bildete
tatsächlich der Kampf von Dietmar Weidauer gegen Dieter Becker am 8. Brett sowas
wie eine Entscheidung im Mannschaftskampf. Nach anfänglichen Vorteil und besten
Aussichten auf Altenburger Seite wendete sich das Blatt doch sehr deutlich zu
Gunsten von Dieter Becker, der einen sehr wichtigen Sieg am Brett und für seine
Mannschaft einfuhr.
Mit diesem Mannschaftssieg gelang den Meuselwitzern zwar kein Quantensprung in
der Tabelle, doch mit 5:7 Punkten
hält die Truppe guten Anschluss ans Mittelfeld. Mit 2:8 Punkten muß den Männern
vom SC Altenburg eigentlich nicht mehr gesagt werden, was Sache ist. Doch die
Hoffnung stirbt zuletzt. In den restlichen 4 Punktspielen (inklusive
Nachholekampf gegen Pößneck) kann und muss unbedingt gepunktet werden.
Windischleuba, den 08.02.10
Manfred Pfau
Luckaer Str. 1
Der SC Altenburg II steht in gefährlicher Abstiegsnähe!
Das Nachholespiel der 5. Punktspielrunde der Schach-Bezirksklasse, Staffel
Ost, stand für die II. Mannschaft des SC Altenburg gegen die favorisierte
Mannschaft vom SV Blau-Weiß Bürgel von Beginn an unter ganz schlechten
Voraussetz-ungen (stark ersatzgeschwächt) und ging auch promt mit 2,5:5,5 klar
verloren. Da nun auch der Punktkampf in der 6. Runde beim SZ Elstertal
Langenberg II eklatant mit 1,5:6,5 in die Hosen ging, stehen Analysen und
Ursachenforschungen auf dem Prüfstand. Im Schachsport werden Schachpartien
sicherlich in erster Linie durch spieltechnische Fähigkeiten der aktiven
Schachspieler entschieden, doch spielt auch die Psychologie und geistige
Bereitschaft eine wichtige Rolle. Und hier soll und muss nachgehakt werden. Von
heute auf morgen haben die Leistungsträger in der Altenburger Mannschaft ihre
mentale Bereitschaft und das Schachspielen ganz sicher nicht verlernt. Wenn
erkämpfte Vorteile beim Spielaufbau sowie Materialvorteil im Verlaufe eines
Kampfes wieder verloren gehen, ist Tiefenforschung angesagt. Es erscheint
unumgänglich, die gespielten Partien von den stärksten Schachspielern des
Clubs einer gründlichen Analyse zu unterziehen, Wege einer verbesserten
Partiefortsetzung aufzuzeigen sowie das Selbstvertrauen in der gesamten
Mannschaft aufzurufen bzw. wieder herzustellen. Mit Kampfgeist und völligen
Ausspielen der Partien (keine vorzeitige Partieaufgabe!) ist in der
Turnierpraxis schon viel korrigiert und erreicht worden. Noch ist es nicht zu
spät, um in den verbleibenden drei Punktspielaufgaben das erklärte Ziel, den
Klassenerhalt zu erreichen, in die Tat umzusetzen!
Windischleuba, den 09.02.10
Manfred Pfau
04603 Windischleuba
Die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV scheiterte am Spitzenreiter!
In Meuselwitz kam es zum Spitzentreffen in der Vorschlussrunde der
Schach-Kreisliga Altenburg/Gera. Die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV hatte
gegen den Titelverteidiger aus dem Vorjahr, Hermes Gera, anzutreten. Leider
sprachen alle Voraussetzungen gegen den Gastgeber, denn er musste mehrere
Ausfälle verkraften. Besonders schmerzlich das Fehlen von Stefan Winkler am 1.
Brett. Dies war an diesem Tag nicht zu egalisieren und macht das 1,5:3,5
Endergebnis verständlich. Da in dieser Spielklasse nur 7 Punktspielrunden zur
Austragung kommen, war dies schon eine Vorentscheidung um den Titel und die
Chance, in einer Qualifikationsrunde um den Aufstieg zur Bezirksklasse zu
spielen. Dabei knüpfte Niklas Kühne am Spitzenbrett nahtlos an seine bisher
sehr guten Leistungen an und gewann mit einer starken, spielerischen
Leistung! Doch die erfahrenen, seit Jahren mit konstanten Leistungen
aufwartenden Geraer zeigten den kampfstarken, gewiss spielerisch nicht
schlechten Schachkämpen Enrico Weber, Helmut Soult und Maximilian Splisteser
ihre Grenzen auf. Sie waren einfach diesen Tick cleverer und routinierter, um
als Sieger vom Brett zu gehen. Das Anke Kohl trotz Figurenrückstand (!) noch ein
Remis erkämpfte, spricht für die kämpferische Grundeinstellung, die das
Meuselwitzer Team seit längere Zeit auszeichnet.
Die III. Mannschaft des SC Altenburg kam kampflos zu einem 5:0 Sieg, da die III.
Mannschaft des ESV Gera nicht mehr spielfähig ist.
Windischleuba, den 09.02.10
Manfred Pfau
Luckaer Str. 1
04603 Windischleuba
Der Meuselwitzer SV muss mit einem Remis leben!
In
der 5. Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, kam die kurioseste
Situation seit Jahren zustande. Den Witterungsunbilden am 03.01.10 fielen die
gesamten, angesetzten Punktspiele zum Opfer, da die weiten Anreisen zu den Clubs
im tiefsten Thüringen niemanden zu zumuten waren. Dazu zählt auch der Punktkampf
zwischen Fortuna Pößneck und dem SC Altenburg, der am 28. März 2010 nachgeholt
wird. Der Punktkampf zwischen dem Meuselwitzer SV und TuS Osterburg Weida fand
am vergangenen Wochenende statt und endete 4:4 Unentschieden. Diese
Punkteteilung sieht das Meuselwitzer Team mit einem lachenden und einem
weinenden Auge. Zwar zählt jeder gewonnene Punkt gegen den Abstieg und stellt
auch den Anschluss ans Mittelfeld her. Jedoch ein Befreiungsschlag war es nicht,
um deutlicher die Abstiegszone zu verlassen. Mit 3:7 Punkten sind im Moment nur
die Altenburger schlechter, die lediglich 2:8 Punkte auf ihrem Konto haben. Wenn
in einem Match sechs Kämpfe mit einer Punkteteilung enden, so kann von großer
Ausgeglichenheit ausgegangen werden. Bevor an diesem Punktspieltag ein Mitglied
einer Mannschaft ein Remis anbot, erfolgte erst die Rücksprache beim
Mannschaftsleiter! Dieser wiederum bewertete den möglichen Ausgang vor allem der
Duelle, die besonders umkämpft waren. Denn immer der mögliche Ausgang des
Mannschaftskampfes steht im Vordergrund. Unter diesen Aspekt sind auch die
erspielten und erkämpften Punkteteilungen von Andreas Eicke, Andre Wilmar, Jens
Schmidt, Ralf Hercher, Torsten Kohl und Harald Hofmann zu bewerten. Eine feine
Leistung bot wieder Jörg Schmidt, der die Oberhand gewann, Materialvorteil
erspielte und diesen in einem sehr sicheren Sieg umwandelte. Nach durchaus
gleichwertigem Spiel kam Dieter Becker in der Endphase der Partie von seiner
Linie ab, es entstand ein schwieriges Stellungsbild, indem sein Gegner
Materialvorteil erkämpfte und den Kampf für sich entschied.
Windischleuba, den 17.01.10
Manfred Pfau
Die Schachgöttin Chaissa hat in Frohburg eine Bühne!
Der Frohburger Schachclub ließ die Herzen der Schachfreunde aus nah und fern
höher schlagen! Unter der rührigen Leitung des Frohburger Sportchefs Siegfried
Thon sowie seiner Helfer wurden im Jahr 2009 (wie bereits in den Vorjahren)
Schach-turniere der unterschiedlichsten Art bestens organisiert und
durchgeführt. Und die Resonanz der begeisterten Schachfreunde auch aus dem
Altenburger Land, blieb nicht aus. In der
offenen Stadtmeisterschaft von Frohburg
über 7 Runden triumphierte Gert Hochfeld (5,5 Pkt.) vor Christian Tiedt (5 Pkt.)
und den punktgleichen Jörg Bischoff, alle Frohburg. Die Teilnehmer aus Altenburg
vom SC Altenburg, Helmut Behnke (2,5 Pkt.) und Joachim Haase (1,5 pkt.),
belegten die Plätze 8 und 9.
In der 5-rundigen Stadtmeisterschaft der Senioren gab es ein
Kopf an Kopf-Rennen zwischen Siegfried Thon und dem Titelverteidiger Michael
Bellmann (SC Altenburg). Erst in der Schlussrunde entschied Siegfried Thon im
direkten Duell gegen Michael Bellmann dieses interessante Turnier und wurde mit
4,5 Punkten Seniorenmeister von Frohburg. Den Ehrenplatz belegte der Altenburger
mit 3,5 Punkten. Das Frohburger Schach-Urgestein Carl Runkwitz (3 Pkt.) holte
noch ein Platz auf dem Treppchen vor Helmut Behnke (2,5 Pkt.).
Sowohl Schnellschach (mit je 15 Minuten Bedenkzeit) wie
Blitzschach (je 5 Minuten Bedenkzeit) waren im gesamten Jahr die
absoluten Renner! Die schnellsten Schachformen hatten die größte Zahl von
Anhängern. Bei der Endplatzierung gaben die gesammelten Wertungspunkte ( von
jedem monatlichen Turnier) den Ausschlag. Der Frohburger SC hat es seit Jahren
verstanden, spielstarke Schachgrößen zur Teilnahme zu begeistern. Und
FIDE-Meister Thomas Gempe sowie seine Frau, FIDE-Meisterin Anett Gempe von Lok
Mitte Leipzig sind diese Glücksfälle. Sie haben das Niveau der durchgeführten
Schachturniere maßgeblich bestimmt, eröffnungstheoretische Kenntnisse in der
nachträglichen Spielanalyse weitergeben und davon profitierten alle übrigen
Schachfreunde!
So war es auch Thomas Gempe, der aus den Schnellschachturnieren
50 Wertungspunkte auf sein Konto brachte und souverän siegte! Doch der
hartumkämpfte Vizerang wurde nur hauchdünn von Anet Gempe (36 PKt.) erkämpft,
denn Wolfgang Gonschorek, Spitzenspieler vom SC Altenburg kam auf tolle 35,5
Punkte und belegte den 4. Platz! Es folgten Gert Hochfeld (34 Wp.), Christian
Tiedt (26,5 Wp.) und Bernd Mielcarek (18 WP.) Gemeinsam auf dem 7. Platz
landeten Joachim Haase und Helmut Behnke mit je 10 Wertungspunkten.
Überraschenderweise drehte Anett Gempe in der Schlußabrechnung der
Blitzschachturniere den Spieß um und wurde mit 44 Wertungspunkten Frohburger
Blitzmeister des Jahres 2009. Hier mußte sich Thomas Gempe (38 Wp.) mit dem
Ehrenplatz begnügen, vor Ralf Hercher (32 Wp.) vom Meuselwitzer SV, der in den
vielen Blitzturniere in Frohburg seine Blitzschachqualitäten unter Beweis
stellte! Nach Christian Tiedt (30 Wp.),folgte Wolfgang Gonschroek (21 Wp.) auf
dem 5. Platz vor Gert Hochfeld (20 Wp.) und einem 6. Platz. Ganz knapp dahinter
Michael Bellmann (19 Wp.) auf dem 7. Rang. Einen 8. Platz erblitzte sich Joachim
Haase mit 10 Wertungspunkten.
Windischleuba, den 24. 12. 09
Manmfred Pfau
Die Schachgöttin Chaissa versagt unseren Clubs ihre Gunst!
Sowohl
der SC Altenburg wie auch der Meuselwitzer SV kommen in dieser Saison einfach
nicht zum Zug. In der 4. Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga, Staffel
Ost, verlor das Altenburger Team gegen den VFL Gera II knapp mit 3,5:4,5. Dabei
gab der Leitwolf des Teams, Wolfgang Gonschorek, mit einem überzeugenden Sieg am
Spitzenbrett die Richtung vor. Doch so richtig konnte ihm keiner an diesem Tag
folgen. Die Punkteteilungen von Jürgen Barth und Michael Bellmann waren auf
Grund der ausgeglichenen Stellung durchaus nachvollziehbar, dass Remis von David
Osten bereits nach 15 Zügen war eher die Praxis, die man von Großmeisterduellen
her kennt. Doch die gleichen Endergebnisse von Felix Kühnast mit Bauernvorteil
sowie vorallem von Ingolf Götze, der vor einem Sieg stand -da war eindeutig mehr
drin! Ganz unglücklich auch die Partieverluste von Burghard Vietz, der im
Endspiel nicht die stärksten Fortsetzungen fand sowie von Karsten Siegel, der in
der Endphase, sicherlich auf Grund fehlender Spielpraxis, passen musste.
Ebenfalls äußerst knapp mit 3,5:4,5 verlor der Meuselwitzer SV beim SV Königsee.
Den aus Krankheitsgründen fehlenden Ralf Hercher nicht zu ersetzen und nur mit 7
Spielern diesen Kampf zu bestreiten, war im Nachhinein wohl nicht die
glücklichste Entscheidung. Jede Serie geht einmal zu Ende. So geschehen bei
Andres Eicke am Spitzenbrett, der nach mehreren Jahren wieder mal bezwungen
wurde. Andre Wilmar, Jens Schmidt und Torsten Kohl erspielten sich ihre Punkte-teilungen
im wahrsten Sinne des Wortes. Doch das spektakulärste Match bot an diesem Tag
Jörg Schmidt. Mit 2 Figuren-opfern (!) brachte er ein wahres Feuerwerk aufs
Brett. Leider fand er nicht den komplizierten Gewinnweg und wickelte das Match
mittels Dauerschach zu einem Remis ab. Dieter Becker lehnte zwar im Verlaufe
seiner Partie die ständigen nervigen Remis Angebote seines Gegners ab, musste es
aber letzendes doch akzeptieren. So blieb es Harald Hofmann vorbehalten, mit
einem schönen Sieg für den einzigen Partiegewinn an diesem Tag zu sorgen.
Beide Clubs rangieren zur Zeit auf den letzen beiden Tabellenplätzen. Da gibt es
bei den Punktspielaufgaben 2010 nur eine Devise: vieles besser machen als bisher
und angreifen. Der Weg nach "oben" ist möglich, denn nur 2 Punkte fehlen zum
Anschluss an das übrige Feld!
Windischleuba, den 21.12.09
Manfred Pfau
Die Steigerung blieb aus!
In der 4. Punktspielrunde der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost, konnte die II.
Mannschaft des SC Altenburg leider den Bock nicht umstoßen und verlor beim SV
Grün-Weiß Triptis mit 3:5. Damit ist die Mannschaft weiterhin am "Abgrund"
und kann sich einfach nicht aus dem Abstiegsstrudel fernhalten. Joachim Haase am
Spitzenbrett schloss an seine zuletzt gezeigten Leistungen nahtlos an, bot eine
gute Leistung und erkämpfte ein Remis. Dies gelang erwartungsgemäß Klaus Mäder
mit solider Leistung, Holger Vincenz mit stets konstanter Leistung
aufwartend und Helmut Behnke, der nichts anbrennen ließ, ebenso. Seit längerer
Zeit in bestechender Form wies Bernd Reeg sein Können auch an diesem
Punktspiel-tag eindrucksvoll nach und siegte souverän. leider kann das von
Werner Tomczyk nicht gesagt werden, der gegen spielstarke Konkurrenz keinen
Stich sah. Auch Frank Aderbar miss achtete die Alte Schachregel: wer nicht
rochiert verliert.
Sein König inmitten des Kampfgeschehens hielt den Angriffsdruck seines Gegners
nicht stand und musste kapitulieren.
Gemessen an der Leistungsstärke der übrigen Mannschaften in dieser Spielklasse
stößt zweifellos die Altenburger Mannschaft an ihre Grenzen, doch mit
Kampfeswillen konnte schon manche Barriere überwunden werden! Bleibt zu hoffen,
dass dies 2010, vor allem bei den Duellen mit Tabellennachbarn, beherzigt wird.
Windischleuba, den 21.12.09
Manfred Pfau
Knapp verloren ist eben auch verloren!
Am Ende des 4. Punktspieltages der Schach-Kreisliga Altenburg/Gera standen die
Schachteams aus Altenburg und Gera doch mit leeren Händen da. Obwohl die II.
Mannschaft des Meuselwitzer SV endlich mal in personell spielstarker Formation
aufgestellt war, reichte es beim knappen 2:3 gegen die spielstarken Gäste vom SV
1851 Gera-Liebschwitz nicht ganz. Stefan Winkler am 1. Brett hatte es nach dem
Gewinn einer Leichtfigur in der Hand, den Mannschaftskampf eine andere Richtung
zu geben, wurde aber durch einen Königsangriff seines Gegners völlig aus der
Bahn gebracht und verlor. Niklas Kühne und Enrico Weber erreichten absolute
Gleichwertigkeit, ließen nichts mehr anbrennen und holten Punkteteilungen.
Helmut Soult hatte nach einem Qualitätsgewinn das Spiel völlig in der Hand und
rundete seine Leistung mit einem schönen Mattangriff ab. Bei Bernd Schurig waren
die gezeigten Eröffnungsschwierigkeiten garantiert auf seine längere Spielpause
zurückzuführen. Da war auch der gezeigte Kampfgeist für den Spielausgang nicht
mehr ausreichend und er mußte die Partie abgeben. Diese Niederlage war am Ende
ganz und gar unnötig. Mit 4:2 Punkten und einem 4. Tabellenplatz (noch vor dem
Favoriten Hermes Gera) hat das Meuselwitzer Team sich bisher respektabel
geschlagen.
Ein weiterer Favorit, die II. Mannschaft des ESV Gera, setzte sich gegen die mit
viel Kampfgeist aufwartende III. vom SC Altenburg deutlich mit 4.1
durch. Allerdings: gemessen an der DWZ-Zahl ihrer Spieler her sind die Geraer
eigentlich auf einem höher klassigen Niveau angesiedelt. Unter diesem
Aspekt hatte es Gerhrd Prechtl am 1. Brett mit einem ganz "harten
Brocken" zu tun, der sich dann auch durchsetzte. Ebenso Valerij Müller mit einem
Gegner, der schon in der Bezirksliga-mannschaft seines Clubs zum Einsatz kam.
Trotz allen gezeigten Kampfgeistes, da war nichts zu machen und auch dieser
Punkt ging verloren. Noch schlimmer traf es Ronald Götze, der machtlos gegen die
Spielstärke und Routine seines Gegners war. Erfreulich, daß Bernd Seth
weitgehend Ausgeglichenheit herbeiführen konnte und ein Remis erkämpfte. Das
gleiche Resultat erspielte sich Torsten Hobus, der allerdings nicht den nötigen
Stellungsvorteil besaß, um noch mehr aus seiner Partie zu machen.
Trotzdem: wenn die Mannschaft sich weiterhin so kämpferisch zeigt und nicht
aufgibt, ist noch einiges möglich und der vorletzte Platz in der Tabelle noch
nicht das letzte Wort.
Windischleuba, den 22.12.09
Manfred Pfau
Schach vom Feinsten fand in der Stadtmeisterschaft statt!
Unter vielen dramatischen und spielstarken Duellen ragten auch in der dritten
Runde der Stadtmeisterschaft von Altenburg
wieder einige besonders heraus. In erster Linie sorgte wieder der Youngster
Felix Kühnast für eine eine große Überraschung. In einer Sehenswerten
Angriffspartie stellte er den favorisierten Jürgen Barth ein Bein und landete
einen schönen Sieg! Auch der schön herausgespielte Sieg des Altmeisters Rolf
Schade über Andreas Eicke war so nicht erwartet worden.
Doch besonders die Partie zwischen Joachim Haase-Torsten Kohl wird in längerer
Erinnerung bleiben. Nach einem über-raschenden Turmopfer sah der Weißspieler
bereits wie der sichere Sieger aus. Doch nur zwei Züge (!) vor der Vollendung
der Partie durch Matt bot er, zur Überraschung aller Umstehenden, ein Remis an
(?), dass sein Gegner in schnellster Form annahm. Dieser Partieausgang fällt in
die von allen Schachspielern zu recht gefürchtete und ungeliebte Eigenschaft des
Königlichen Spiels: Schachblindheit!!! Die weiteren Ergebnisse: Gonschorek,
Wolfgang-Vietz, Burghard 1:0, Schmidt, Jens-Tomczyk, Werner 1:0, Reeg, Bernd-
Hercher, Ralf remis, Weidauer, Dietmar-Pfau, Manfred 0:1, Bellmann,
Michael-Odrich, Jörg 1:0, Prechtl, Gerhard-Hodurek, Heinz 0:1, Bischoff,
Jörg-Bauerfeind, Tom 1:0, Becker, Dieter, Kohl, Anke 1:0, Jahnke, Eric-Behnke,
Helmut 0:1, Kußhauer, Lothar-Soult, Helmut remis, Müller, Valerij- Bauerfeind,
Eric 0:1, Funk, Günter- Seth, Bernd 1:0, Böhme, Günter- Hobus, Torsten 0:1,
Götze, Ronald-Klein, Marco 1:0, Lindner, Horst-Keller, Tobias remis.
Windischleuba, den 16.12.09
Spannung pur in der 2. Runde der Stadtmeisterschaft von Altenburg!
Diese Stadtmeisterschaft von Altenburg hält, was sie von Beginn an versprach!
Bereits in der 2. Runde kamen Ergebnisse zustande, die so nicht zu erwarten
waren. Zum Beispiel: das Nachwuchstalent Felix Kühnast erkühnte sich doch
tatsächlich in seinem Kampf gegen Michael Bellmann, ein Remis anzubieten, das
dieser als "Majestätsbeleidigung" empfand und ablehnte. Doch nun schlug eine
alte Schachweisheit zu Buche. Wer das Remis in den Wind schlägt, zieht oft den
Kürzeren. So geschah es auch in dieser bis zum Schluss spannenden Partie!
Unerwartet auch der Sieg von Eric Jahnke (ebenfalls ein hoffnungsvolles
Nachwuchstalent) gegen Torsten Hobus, die Punkteteilungen zwischen Rolf
Schade-Jürgen Barth, Ralf Hercher-Dietmar Weidauer, Werner Tomczyk-Joachim Haase
und Torsten Kohl-Jens Schmidt. Weiter spielten: Hodurek, Heinz-Gonschorek,
Wolfgang 0:1, Vietz, Burghard-Bischoff, Jörg 1:0, Pfau, Manfred-Reeg, Bernd
remis, Eicke, Andreas-Becker, Dieter 1:0, Behnke, Helmut-Soult, Helmut 1:0, Seth
Bernd-Müller, Valerij remis, Odrich, Jörg-Götze,Ronald 1:0, Böhme,
Günther-Prechtl, Gerhard 0:1, Klein, Marco-Kußhauer 0:1, Keller, Tobias-Kohl,
Anke 0:1, Bauerfeind, Eric-Funk, Günter remis und Bauerfeind, Tom-Lindner, Horst
1:0.
Windischleuba, den 06.12.09
Manfred Pfau
Der Meuselwitzer SV trotzt den Spitzenreiter ein Remis ab!
Der SC Altenburg erwischte einen rabenschwarzen Tag!
In der dritten Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, gelang dem
Meuselwitzer SV ein hochverdientes 4:4
Unentschieden gegen den derzeitigen Spitzenreiter SV 1861 Liebschwitz! Für die
ausgeglichene Mannschaftsleistung spricht, daß nur eine einzige Partie verloren
ging. Sehr beständig Andreas Eicke am Spitzenbrett (ließ überhaupt nichts
anbrennen), Andre Wilmar (sorgte für absolute Gleichwertigkeit), Jens Schmidt
(nach völlig ausgeglichener Stellung), Ralf Hercher (konnte leider den Sack
nicht zubinden), Torsten Kohl (das Ergebnis war absolut erwartet) und Harald
Hofmann (mit Ambitionen zu mehr) - alle akzeptierten die angebotenen
Punkteteilungen, denn da war ja noch Jörg Schmidt, der mit eindrucksvoller
Angriffsleistung einen vollen Punkt beisteuerte. Das Dieter Becker trotz großem
Kampfgeistes kapitulieren musste, hing auch von einem überragenden, nahezu
unbekannten Gegner ab, den die Gäste, völlig überraschend, ins Team aufnahmen.
Mit 2 : 4 Punkten auf dem 7. Tabellenplatz hat der Meuselwitzer SV den Anschluss
ans Mittelfeld geschafft.
Oh weh, SC Altenburg! Das Endergebnis 1 : 7 aus Altenburger Sicht beim ESV Gera
kommt ja einer Katastrophe gleich. Klar ist: drei Stammspieler mussten ersetzt
werden und nur mit 7 Spielern antretend sind die schlechtesten Voraussetzungen,
ein Punktspiel zu bestreiten. Doch alles entschuldigt dies nicht. Bereits das
"Altenburger Flaggschiff" Wolfgang Gonschorek
am Spitzenbrett musste die Segel streichen, David Osten konnte einen
Königsangriff nicht parieren, Burghard Vietz versuchte alles, doch seine
Bemühungen gingen im Endspiel den Bach runter, Dietmar Weidauer und Manfred Pfau
scheiterten ganz klar an spielstärkeren Gegnern. Die einzigen Lichtblicke boten
Ingolf Götze, der für ein Remis immer gut ist und dies auch problemlos
erreichte. Am stärksten spielte Michael Bellmann, der Bauernvorteil erkämpfte,
doch in einer sehr langen Partie ein Remsiangebot seines Gegners zum Schluss
doch akzeptieren musste. Dieses desaströse Ergebnis brachte der Mannschaft mit 2
: 4 Punkten die "rote Laterne" ein.
Windischleuba, den 24.11.09
Manfred Pfau
Gegen den Staffelfavoriten achtbar aus der Affäre gezogen!
Die dritte Punktspielaufgabe in der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost, verlor
die II. Mannschaft des SC Altenburg gegen den Staffelfavoriten SV
Katzhütte-Oelze mit 3 : 5. Ohne das Spitzenbrett Joachim Haase antretend,
entschied in dieser Begegnung der Verlust der Bretter 1-3. Sowohl Rolf Schade
(musste sich einen Besseren beugen), Werner Tomczyk (fand gegen einen
spielstarken Gegner nicht ins Spiel) und Klaus Mäder, der nach Verlust eines
Bauern über 60 Züge sich gegen die Niederlage stemmte (sein letzter
Partieverlust ist einige Jahre her!) gaben ihre Partien ab. Jörg Odrich erlaubte
sich einen bösen Patzer, der sehr schnell zum Verlust der Partie führte. Holger
Vincenz und Helmut Behnke, beide mit Materialverlust
(einen Bauern weniger) kämpfend, konnten sich ein Unentschieden erspielen. Fast
vom Brett fegte Frank Adebar seinen Gegner nach einer absolut gelungenen
Eröffnungsphase in einer kurzen Partie. Eine schöne Angriffspartie spielte
Bernd Reeg, der seinem Gegner mit viel Druck keine Luft gab und ihm zur Aufgabe
zwang. Mit 2:4 Punkten liegt die Mannschaft
im hinteren Feld, hat aber gegen die Spitzenmannschaften bereits gespielt und
das Mittelfeld im Blick.
Windischleuba, den 24.11.09
Manfred Pfau
Die zweite Mannschaft des Meuselwitzer SV stürzt den Titelfavoriten!
Nicht unerwartet unterlag der SC Altenburg III Hermes Gera!
Dies war ein Husarenstreich sonders gleichen! In der dritten Punktspielrunde der
Schach-Kreisliga Altenburg/Gera besiegte die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV
den Spitzenreiter VFL Gera III mit 3:2! Stefan Winkler zeigte seinem Gegner
deutlich die Schwächen auf und siegte souverän. Vor dem Nachwuchsspieler Niklas
Kühne darf man getrost den Hut ziehen. Wie er mit Partie und Gegner umging,
einfach Klasse. Ein jederzeit verdienter Sieg! Auch Anke Kohl machte alles
richtig und holte den wichtigen, dritten Punkt, der den Mannschaftssieg
absicherte. dabei hatte Helmut Soult alle Karten zum Partiegewinn in der Hand,
doch er verlor noch die Kontrolle über das Spiel und verlor. Auch Enrico Weber
musste in den sauren Apfel einer Niederlage beißen, doch da waren alle Messen
zum positiven Ausgang des Kampfes schon gesungen.
Die III. Mannschaft des SC Altenburg verlor gegen Hermes Gera mit 1:4 und das
Normale ist eingetreten. Diese Geraer Mannschaft spielte in den letzten Jahren
immer eine dominierende Rolle in der Kreisliga und ist, von der DWZ-Zahl her,
geradezu hochrangig besetzt. Es musste damit gerechnet werden, dass Gerhard
Prechtl, Valerij Müller und Ronald Götze auf den Plätzen 2 und 3, gegen das
spielstarke Geraer Team, trotz allen gezeigten Kampfgeistes, am Ende leer
ausgehen. Doch vorallem Gerhard Prechtl am Spitzenbrett stellte in seinem Kampf
weitestgehende Gleichwertigkeit her. Leider verdarb ihm ein Fehler, der zum
Figurenverlust führte, alles. Erfreulich, dass
Marian
Markiewicz und Marco Klein mit ihren erspielten Punkteteilungen für ein
respektables Endergebnis sorgten.
Windischleuba, den 24.11.09
Manfred Pfau
Ein erfolgreicher Punktspieltag unserer Schachclubs!
In der zweiten Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, konnte der
SC Altenburg einen, am Ende hohen, 5,5:2,5 Sieg über den Kingsclub 98 Jena
feiern. In einem Punktkampf, der in fast allen Partien über die volle
Punktspielzeit ging (jedem Spieler stehen für 40 Züge 2 h zur Verfügung, danach
noch eine Stunde bis Blättchenfall), war der Altenburger Sieg gegen sich eminent
wehrende Gäste verdient. Wolfgang Gonschorek (siegte nach heftigen
Angriffsattacken seines Gegners), Michael Bellmann (führte einen Qualitätsgewinn
zum klaren Sieg), Burghard Vietz ( konterte mit den schwarzen Steinen seinen
Gegner in der Endphase der Partie aus), Felix Kühnast (sein Partiegewinn
basierte vor allem auf einem starken Angriff mit Qualitätsgewinn durch eine
Springergabel) und Manfred Pfau (konnte seinen Gegner durch einen Damengewinn
besiegen) sowie Jürgen Barth, der ein "standesgemäßes Remis" beisteuerte,
sorgten für den wichtigen Mannschaftssieg. Ingolf Götze und Dietmar Weidauer
dagegen mussten die Überlegenheit ihrer Gegner anerkennen.
Der Meuselwitzer SV setzte beim ThSV Triebes eine erste Duftmarke. Im Duell mit
dem Aufsteiger erkämpfte das Team ein völlig verdientes 4:4 Unentschieden, doch
auch ein Mannschaftssieg lag im Bereich der Möglichkeiten. Andreas Eicke kam am
Spitzenbrett mit Bauernvorteil nicht über ein Remis hinaus. Andre Wilmar holte
einen ungefährdeten Sieg und auch Ralf Hercher erspielte sich mit einer
spielstarken Angriffsleistung, gepaart mit schönen Kombinationen einen klaren
Erfolg. Jens Schmidt (in seiner Partie war nicht mehr als ein Remis drin),
Harald Hofmann (fand bei seiner Punkteteilung immer die richtige Antwort) und
Dieter Becker, der nach ausgeglichenem Kampfverlauf auf das gleiche Ergebnis
verweisen konnte, zeichneten für das Endergebnis verantwortlich. Jörg Schmidt
braucht noch, um zu seiner Spielstärke zurückzufinden und setzte seine Partie in
den Sand. Völlig unnötig dagegen die Niederlage von Torsten Kohl der die
besseren Antworten auf dem Brett einfach nicht fand. Alles im allen ein
erfolgreicher Tag für unsere beiden Teams!
Windischleuba, den 26.10.09
Manfred Pfau
Die Gempes rasten im „fünften Gang“
durchs Frohburger Schnellturnier

Schnellschach, Frohburg.
Die Bundesligaspieler Thomas und Anet Gempe (Lok Leipzig Mitte) waren im
Oktoberturnier von Frohburg wieder einmal nicht zu stoppen. In den fünf Runden
ließen sie nichts anbrennen. Das FIDE-Meisterehepaar spielte untereinander Remis
und hätte nicht Siegfried Thon (Frohburg) in der letzten Runde Anet ein
Unentschieden abgetrotzt, wären beide auf den „Topplatz“ gelandet. So wurde es
Gold und Silber. Doch Bronze schürften wenigstens die Einheimischen. Im
Schlussgang in letzter Sekunde konnte Bernd Mielcarek, durch einen Sieg über
Dirk Krause, den dritten Platz
erobern. Die Plätze 4-6 erzielten mit drei Zählern Gerd Hochfeld (Frohburg),
Wolfgang Gonschorek (Altenburg), und Siegfried Thon (Frohburg). Noch
Wertungspunkte für den Gesamtpokal am Jahresende (Pl.1-9) erkämpften die
Rennstädter Dirk Krause, Max Willner und Christian Tiedt mit 2,5 Punkten. Es
folgten: Jörg Bischoff (Frohburg-2P.) Helmut Behnke (Altenburg-2P.), Joachim
Haase (Altenburg-1,5P.), Rainer Flemmig und Curt Runkwitz (beide Frohburg mit je
0,P.).
Siegfried Thon
Frohburger SC1926
Vorschau: Das letzte elfrundige Frohburger Blitzturnier des Jahres 2009 findet am Do, den 05.11.09, um 19.30 Uhr, im Frohburger Schützenhaus statt.
Die Stadtmeisterschaft von Altenburg ist in der 1. Runde!
Es ist soweit! Das größte Schachturnier der Stadt Altenburg, vom SC Altenburg
veranstaltet und organisiert, startete am vergangenen Freitag im Hotel "Astor".
Bereits die Startmeldungen vermeldeten mit 36 Schachfreunden einen neuen
Teilnehmerrekord! Besonders erfreulich: Schachfreunde aus Altenburg, Frohburg,
Meuselwitz u.a. werfen dem bisherigen Titelverteidiger Wolfgang Gonschorek den
Fehdehandschuh zu. Auch die Möglichkeit, in der DWZ-Wertung (deutsche
Wertungszahl für Schachspieler) sich zu verbessern sowie eine gute
Endplatzierung sind Anlass genug, sich an diesem hochrangigen Turnier zu
beteiligen. An jedem 1. Freitag im Monat erfolgt eine neue Runde und weitere
zwei Wochen stehen zur Verfügung, um ausgefallene Partien nachzuholen.
Auch wenn die 1. Spielrunde bereits in Angriff genommen wurde: es besteht
weiterhin die Möglichkeit für zögerliche bzw. bisher verhinderte Schachfreunde,
an diesem offenen Turnier teilzunehmen. Dies trifft selbstverständlich auch für
Nichtaktive und alle verborgenen Talente, die bisher das direkte Duell scheuten
und nur vor dem heimischen PC spielten, zu.
Hier die Ergebnisse der Auftaktrunde: Gonschorek-Behnke 1:0, Müller-Vietz
0:1, Bellmann-Klein 1:0, Jahnke-Schade 0:1, Weidauer-Böhme 1:0, Prechtl-Hercher
0:1, Kohl, Anke-Pfau 0:1, Haase-Bauerfeind, E. 1:0, Reeg-Keller 1:0, Funk-Tomczyk
1:0 und
Lindner-Hodurek 0:1.
Hervorstechende Partie der 1. Runde war die Begegnung von Helmut Soult-Andreas
Eicke, die turbulent und hochklassig über die Bühne ging. Völlig verdient konnte
Soult gegen den Favoriten Eicke eine Punkteteilung erspielen.
Folgende Begegnungen finden noch statt: Barth-Hobus, Schmidt-Odrich,
Bischoff-Seth und Kohl, Torsten-Götze, Becker-Bauerfeind, Tom und
Kussauer-Kühnast.
Windischleuba, den 04.10.09
Manfred Pfau
Kompletter Fehlstart beim Punktspielauftakt!
Sowohl der SC Altenburg wie auch der Meuselwitzer SV legten beim
Punktspielauftakt der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, einen kompletten
Fehlstart hin. Die Altenburger verloren gegen den Aufsteiger aus der
Bezirksklasse, die ThSV Triebes mit 3,5 : 4,5. dabei reisten die Gäste ohne ihr
Spitzenbrett an, so das Wolfgang Gonschorek kampflos gewann. Jürgen Barth
spielte und siegte souverän und Holger Vincenz gewann mit toller
Angriffsleistung. Ingolf Götze holte eine Punkteteilung, doch dies war die ganze
Herrlichkeit. Felix Kühnast wurde bei seinen Angriffsbemühungen ausgekontert,
Dietmar Weidauer verlor ganz schnell, Karsten Siegel und Manfred Pfau wollten
zuviel und patzten - damit war die Niederlage perfekt.
Auch der Meuselwitzer SV verlor bei Fortuna Pößneck knapp mit 3,5 : 4,5. Dabei
bot Andreas Eicke am Spitzenbrett gegen den spielstarken Peter Stridde eine
tolle Leistung und holte sich verdient eine Punkteteilung. Leider ging bei Andre
Wilmar, Jens Schmidt und Torsten Kohl an diesem Tag nicht viel und sie mussten
erkennen, dass der kleinste, minimale Fehler von ihren Gegnern hart bestraft
wird. Jörg Schmidt und Dieter Becker hielten richtig gut dagegen und holten
völlig verdient jeweils ein Remis. Ralf Hercher gelang mit Raffinesse und seiner
Spielerfahrung ein Materialgewinn, der zum Sieg reichte. Harald Hofmann
erkämpfte sich einen minimalem Vorteil mit einen Freibauern, den er mit mit Mann
und Maus verteidigte und damit einen schönen Sieg erkämpfte. Jetzt gilt es, nach
vorn zuschauen und das Geschehene auszuwerten.
Windischleuba, den 21.09.09
Manfred Pfau
Der SC Altenburg II landete einen tollen Auftaktsieg!
Einen Start nach Maß legte die II. Mannschaft des SC Altenburg im ersten
Punktspiel der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost, hin. Mit einer geschlossenen
Mannschaftsleistung wurde beim SV Jenapharm IV mit 5,5:2,5 gewonnen! Damit
katapultierte sich das Team gleich an die Tabellenspitze. Joachim Haase am
Spitzenbrett gewann sein Match sehr sicher, Bernd Reeg
landete einen ungefährdeten Sieg und Jörg Odrich führte sich als Neuling in
dieser Mannschaft mit einem vollem Erfolg sehr gut ein. Den kürzesten und
eindrucksvollsten Sieg erspielte sich Frank Adebar bereits nach einer Stunde
Spielzeit, Helmut Behnke durfte sich über einen Kampflosen Sieg freuen und Bernd
Seth als weiterer Neuling konnte ein Remis erkämpfen. Da viel es nicht weiter
ins Gewicht, dass der sonst sehr sichere Rolf Schade sich leider geschlagen
geben mußte und auch Werner Tomczyk durch einen zeitigen Qualitätsverlust seine
Partie in den Sand steckte.
Windischleuba, den 21.09.09
Manfred Pfau
„Ladykracher“ - 18 Männer kontra eine
Frau!
Anet Gempe lehrte Männern das Fürchten!

Blitzschach Frohburg: Das
turnusgemäße Frohburger Septemberturnier stand diesmal ganz im Zeichen der
einzigen Teilnehmerin im Schützenhaus der Rennstadt. In den elf Runden lehrte
Anet Gempe (9,5 P. Lok Leipzig Mitte) allen Männern gehörig das Fürchten. Nur
gegen Ehemann Thomas, Dr. Ralf Hercher (Meuselwitz)
und Siegfried Thon (Frohburg) ließ sie ein Remis zu, die übrigen
Kontrahenten stieß sie alle aus den „Schachsocken“. Gatte und FIDE – Meister
Thomas Gempe( 9P.), musste diesmal mit Silber sich zufrieden
geben. Mit lediglich einen Zähler Rückstand erkämpfte Christian Tiedt (8,5 P.)
als bester Einheimischer, sicher Bronze. Trotz Sieg über Bundesligaspieler Th.
Gempe, konnte der beste Thüringer Wolfgang Gonschorek (Altenburg 7,5 P.), nur
die „Holzmedaille“ (4. Pl.) in Empfang nehmen. Unter die Top Sechs spielten sich
mit 7 und 6,5 Punkten Gerd Hochfeld
(Frohburg) und Dr. Ralf Hercher (Meuselwitz). Noch mit Wertungspunkten für den
Gesamtpokal am Jahresende (Pl. 1-9) erreichten Michael Bellmann, Joachim Haase
beide 6 P.-Altenburg und Torsten Kohl (5,5 P.-Meuselwitz) als Siebenter bis
Neunter das Ziel. Das Feld ohne WP führte auf den Rängen 10 – 19: Siegfried Thon
(Frohburg-5,5 P.) vor Thomas Bertram (Bad Lausick -5 P.), Hubert und Dirk
Krause, Curt Runkwitz, Jörg Bischoff (alle 5 P. und Frohburg), Max Willner (Frohburg
- 4,5 P.), Dieter Becker (Meuselwitz -4,5 P.), Walter Heinicke ( Zeitz-3P.) und
Helmut Behnke (Altenburg-2P.) an.
Siegfried Thon
Frohburger SC 1926
Vorschau: Am Donnerstag, den 01.10.09 findet das nächste fünfrundige Schnellturnier um 19.30 Uhr im Frohburger Schützenhaus statt. Dazu sind wieder alle Interessenten herzlich eingeladen.
Einen Überflieger gab es nicht!
In der Schach-Kreisliga Gera-Altenburg vertraten in der abgelaufenen
Punktspielsaison 2008/09 die II. Meuselwitzer Mannschaft, die III. Mannschaft
des SC Altenburg und der LSV Ziegelheim unsere Region. Um, es vornweg zunehmen:
mit der Titel-
vergabe und den möglichen Aufstieg in die Bezirksklasse über Aufstiegsspiele
hatten alle drei nichts zu tun. Zu dominant be-
herrschten die Geraer Mannschaften das Geschehen. Die bis zur letzten Partie
spannende Meisterschaftssaison endete in einem Herzschlagfinale mit dem Sieg von
Schachzirkel Elstertal Langenberg II. Nur ein einziger Brettpunkt entschied,
denn der ESV Gera konnte ebenfalls auf 12:2 Mannschaftspunkte verweisen. Einen
Platz auf dem Treppchen erkämpfte sich der SV 1861 Liebschwitz III mit 10:4
Punkten. Unter der "Federführung" der Mannschaftsleiterin Anke Kohl konnte der
Meuselwitzer SV II mit 6:8 Punkten den 5. Platz belegen und wurde damit Bester
aus dem Altenburger Raum. Mit 5:9 Punkten kam der SC Altenburg III auf den 6.
Rang noch vor dem LSV Ziegelheim (3:11 Punkte). Insgesamt ist das Abschneiden
unserer Mannschaften alles andere als berauschend. Da von Beginn an feststeht,
daß es in dieser Spielklasse keinen Absteiger gibt, könnte die fehlende
Motivation ein Grund sein. Desweiteren kamen in den Geraer Mannschaften Spieler
zum Einsatz, die über eine weit-aus höhere DWZ (Wertungszahl) verfügen. Bleibt
die Frage: wann wird es aus lokaler Sicht mal einen ernsthaften Konkurrenten
geben, der bei der Titelvergabe ein ernstes Wörtchen mitspricht? In der
bevorstehenden Saison sind mit der II. Mannschaft des Meuselwitzer SV und dem SC
Altenburg III nur zwei Mannschaften am Ball. Leider muß der LSV Ziegelheim aus
personellen Gründen passen. Dies ist ein harter und bedauerlicher Rückschlag und
es bleibt zu hoffen, daß dieser CLub nicht ganz von der Landkarte verschwindet.
Denn mit der "Winterdynastie" Lutz (Sektionsleiter), Andre und Martin sowie
Karsten Siegel, Torsten Hobus und Wolfgang Edel hat über viele Jahre ein
spielstarkes Team diese Spielklasse mehr als belebt! Neben den Einsatz von
erfahrenen Spielern praktizierten mehrere Vereine den Einsatz von
Nachwuchstalenten. Darunter auch der Meuselwltzer SV, der immer wieder seinen
jungen Kadern Spieleinsätze bot. Hier können die Talente reifen und im Kampf
gegen Routiniers sich beweisen.
Windischleuba, den10.09.09
Manfred Pfau
Der Klassenerhalt hing am seidenen Faden!
Das positive vornweg: auch in der neuen Spielsaison ist die II. Mannschaft des
SC Altenburg in der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost, vertreten. Dies
allerdings nach eine Punktspielserie mit Höhen und Tiefen. Ein Knackpunkt war
zweifellos die
8. Punktspielrunde, in der die zwei Spitzenspieler Joachim Haase und Rolf Schade
in der I. Mannschaft aushelfen mussten und somit gegen einen weiteren
Abstiegsaspiranten nicht zur Verfügung standen. Prompt wurde der Kampf verloren
und die Mannschaft rutschte in den Abstiegsstrudel. Da auch in der letzten Runde
gegen Zeulenroda die Nerven blank lagen und knapp verloren wurde, konnte nur
noch ein kleines Wunder helfen. In dieser prekären Lage schritt Schachgöttin
Caissa ein!
In den oberen Spielklassen erfolgten noch Relegationskämpfe gegen den Abstieg
und diese verliefen alle so positiv, dass auch der SC Altenburg davon
profitierte und in dieser Spielklasse verblieb. Bleibt die Frage: muss es erst
zu dieser Zuspitzung kommen? Das Leistungspotential in diesem Team ist
zweifellos vorhanden, um in der Bezirksklasse Problem besteh zu können, doch
blieben mehrere sonstige Leistungsträger unter ihren Limit und das Nervenkostüm
spielte üble Streiche. Für die neue Saison tritt der positive Umstand ein, dass
der LSV Ziegelheim aus Personalnot keine Punktspiele in der Kreisliga bestreiten
kann. In Absprache mit dem SC Altenburg werden in der neuen Saison den
spielstarken Karsten Siegel und Torsten Hobus eine Spielmöglichkeit beim SC
Altenburg geboten und dies stellt eine große Verstärkung dar.
In der Einzelkritik ist festzustellen, das Joachim Haase am Spitzenbrett mit 4,5
Punkten eine tolle Saison spielte! Klaus Mäder und Werner Tomczyk spielten bei
gleicher Punktausbeute stabil und überzeugten ebenfalls. Auch Rolf Schade am
zweiten Brett erreichte mit 4 Punkten (aus 8 Remis!) ein sehr gutes Ergebnis.
Doch zu einer Mannschaft gehören acht Spieler und Frank Adebar und Helmut Behnke
blieben mit 3 Punkten ganz klar unter ihren Möglichkeiten. Ganz und gar
unbefriedigend die erbrachten Leistungen von Bernd Reeg (1,5 Pkt.) und Gerhard
Prechtl (1 Pkt.), deren Nervenkostüm mehrmals in aussichtsreichen
Partiestellungen völlig versagte. In Kurzeinsätzen kamen Holger Vincenz (1,5
Pkt.aus 2), Jörg Odrich (1 Pkt.aus1), Bernd Seth (ein Remis aus 1) und Valerij
Müller (1 Pkt. aus 1) zum Einsatz.
Windischleuba, den 05.09.09
Manfred Pfau
Nach der Saison ist vor der Saison!
Wenn am 20. September 2009 die Punktspiele der Schach-Bezirksliga Staffel Ost,
beginnen, sind auch unsere langjährigen Kreisvertreter aus Meuselwitz und
Altenburg dabei. Der souveräne Staffelsieger SV Hermsddorf nimmt als Aufsteiger
seine Chance in der Landersklasse wahr und die kompliziete Abstiegsreglung hat
nur den SV Kahla zum Abstieg verurteilt. Dafür sind mit ThSV Triebes und SV
Thüringia Königsee zwei Aufsteiger aus der Bezirksklasse im neuen
Teilnehmerfeld.
Doch ein kritischer Blick zurück zeigt: der Meuselwitzer SV hat spielstarke
Leistungen geboten, sich eine gute Ausgangsposition verschafft und fast allen
Spitzenmannschaften ganz schön zugesetzt. Leider ging in der Endphase der
Meisterschaft etwas die Luft aus, doch mit einem Mannschaftsieg und 6 (!)
Punkteteilungen wurden 8:10 Punkte und ein 7. Platz in diesem Zehnerfeld
erkämpft. Dieses Abschneiden geht vor allem auf das Konto von Andreas Eicke (4,5
Pkt.) am Spitzenbrett, Jens Schmidt (4,5 Pkt.), Andre Wilmar, Harald Hofmann,
Dieter Becker (alle 4 Pkt.), Stefan Winkler und Torsten Kohl (je 3,5 Pkt.), die
konstant gute Leistungen boten. Nicht so souverän wie aus den Vorjahren gewohnt,
Jörg Schmidt mit 3 Punkten, Ralf Hercher und Helmut Soult als Ersatzspieler nur
mit Kurzeinsätzen. Vom Meuselwitzer Team ist mit seinen ureigenen Eigenschaften
Ausgeglichenheit, Kompaktheit, Erfahrung, gepaart mit zielgerichteten Einsatz
von talentierten Nachwuchsspielern, in der neuen Saison viel zu erwarten und
stellt einen ernstzunehmender Kontrahent für alle anderen Mannschaften dar.
Ein ganz anders Bild vom SC Altenburg. Ein verkorkster Saisonbeginn mit
nachfolgend verunsicherten Spielauftritten katapultierten das Team schnell in
den Abstiegsbereich, aus dem es sich nie richtig befreien konnte. So entschied
erst der Punktkampf gegen TuS Weida in der Vorschlussrunde, der dank Mithilfe
der Spitzenbretter aus der Bezirksklassenmannschaft, Joachim Haase und Rolf
Schade siegreich endete zum Schlüsselspiel mit positiven Ausgang. In erster
Linie ist der Klassenerhalt dem Altenburger Spitzenbrett Wolfgang Gonschorek zu
verdanken! Mit einer tollen Ausbeute von 7 Punkten wurde er bester Spieler von
allen Mannschaften an diesem Brett! Nicht so stabil wie gewohnt präsentierte
sich Jürgen Barth am 2. Brett mit 4 Punkten, doch Ingolf Götze dagegen erspielte
sich mit großer Ausgeglichenheit 5 Punkte! Felix Kühnast brachte mit 3,5
Punkten, was von ihm bei seinem ersten Einsatz in dieser Mannschaft zu erwarten
war. Als kein Überflieger präsentierte sich Michael Bellmann mit 3,5 erkämpften
Punkten und Burghard Vietz (2,5 Pkt.) sowie David Osten (2 Pkt.) blieben weit
unter ihren Möglichkeiten. In Kurzeinsätzen holte Manfred Pfau 2,5 Punkte.
Es hat sich gezeigt, daß Wille, Kampfgeist und auch bei materiellen Rückstand
nie aufzugeben, unabdingbar zum Schachsport gehören, aber längst nicht alles
sind und bei weitem nicht zum Erfolg ausreichen. Um in allen 3
Spielphasen, Eröffnung, Mittelspiel bis zum Endspiel bestehen zu können, gehört
umfassendes theoretisches Wissen und Spielvermögen dazu. Und dies sollte in den
Clubs durch ein zielgerichtetes Training vielmehr als bisher praktiziert werden!
Windischleuba, den 29.08.09
Manfred Pfau
Warum spielt mein Kind Schach?
Immer mehr Schulen und das deutschlandweit haben erkannt: Schach hilft den
Schülern! Das königliche Spiel bietet die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre
auf spielerische Art Lust am Lernen zu entwickeln. Es fördert bei eigenen
Fehlern die Selbstkritik, erhöht über einen längeren Zeitraum die
Konzentrationsfähigkeit, baut Kommunikationsschwierigkeiten ab und bietet allen
interessierten Schülern gute Möglichkeiten, ihr Selbstwertgefühl zu verbessern.
Es macht einfach Spaß, Erfolgserlebnisse zu haben! Auch in unserer Region
entstanden Kooperationsbeziehungen zwischen Schule und den bestehenden
Schachclubs, um durch geeignete und kompetente Übungsleiter Schulschach in den
Erziehungsprozess zu integrieren. So ist seit Jahren Anke Kohl vom Meuselwitzer
SV als Übungsleiterin in der Nordregion unsreres Kreise eine feste Größe. Von
Kostitz, Posa, Meuselwitz bis Lucka reicht ihr "Einsatzgebiet". Es beginnt im
Kindergarten und endet am Gymnasium. Mit gleichem Engagement legen sich in der
Skatstadt Sabine Heinrich (am Spalatingymnasium Jörg Odrich (GS Windischleuba)
und Manfred Pfau, der in der Känguruschule Ehrenberg, Freie Grundschule Dr. P.
Rahn in der Breitscheidtstraße und an der Reichenbachschule Schach vermittelt,
mächtig ins Zeug. Neben der Vermittlung von Eröffnungstheorie bis zum Endspiel
finden auch Schulmeisterschaften statt. So wurde Georg Kriesche in der
Känguruschule ungeschlagen Schulmeister vor Melvin Schmidt, Dorothea Kossina,
Nils Nadler, Leon Woda Josef Kipping. An der freien GS Altenburg zeichneten
sich Florian Hempel, Franz Trozowski, Alisia Stock, Jonas Klimt, Franz Schallock
und Hans Paul Fraas aus. Die Ehrung der Besten erfolgte am sportlichsten
Höhepunkt des Jahres: den olympischen Tag, an dem als schachlicher Höhepunkt
eine Demonstration von Lebendschach (dargestellt von allen Schachkindern)
erfolgte. Alle genannten Übungsleiter sind mit dem Herzen dabei und denken über
den Tellerrand hinaus. So setzen sie alles daran, den Schachtalenten
Bewährungsproben bei Schachturnieren zu verschaffen. Geradezu vor-
bildlich ist die Zusammenarbeit mit dem Elternhaus sowie der Schule bei der
Organisation zur Teilnahme der Schüler an den Schulmeisterschaften des Kreises
bzw. des Landes Thüringens in Erfurt. Die größten Nachwuchstalente erhalten eine
Bewährungschance bei den Ostthüringischen Nachwuchsmeisterschaften und können
sich für die Thüringenmeisterschaft qualifizieren.
Allen Eltern sei gesagt: Schach kann ihrem Kind nicht schaden, sofern es das
auch will!
Windischleuba, den 29.07.09
Manfred Pfau
Jürgen Barth aus Schmölln gewann das Roland Heinig
Blitz - Gedenkturnier
Nach einer emotional und qualitativ hochrangigen Siegerehrung der Besten der
Stadtmeisterschaft von Altenburg folgten die stolze Zahl von 20 Schachfreunden
der Einladung zum nachfolgenden Roland-Heinig-Gedächtnisturnier, das im Blitz
(mit je 5 Minuten Bedenkzeit) ausgetragen wurde. In nicht weniger als 11 Runden
musste ein neuer Titelträger und Besitzer des Wanderpokals ermittelt werden, da
der Pokalsieger des Vorjahres, Denis Wiegner aus München, leider nicht
teilnehmen konnte. Und es gab einen würdigen Nachfolger, denn Jürgen Barth vom
SC Altenburg bewies erstklassige Blitzqualitäten, spielte konzentriert und
druckvoll, so das sein überlegener Sieg mit 9 Punkten nie gefährdet war! Auch
die Plätze 2-4 gingen an die Hausherren vom SC Altenburg. Ein weiteres Mal
entschied die Buchholzwertung die weitere Reihenfolge. Mit 7,5 Punkten erspielte
sich Michael Bellmann den Ehrenplatz vor dem punktgleichen Joachim Haase. Danach
folgte Burghard Vietz, der mit 7 Punkten auf dem Holztreppchen landete. Andre
Wilmar vom Meuselwitzer SV konnte sich mit 6,5 Punkten auf Platz 5 vor dem
punktgleichen David Osten (6. Platz) platzieren. Der Frohburger Bernd Mielcarek
bewies, dass er in diesem Miede zu Hause ist. Er holte 6 Punkte und verwies
Dieter Becker Meuselwitzer SV) und Manfred Pfau auf die Plätze. Jörg Bischoff
aus Frohburg erkämpfte 5,5 Punkte und den 10. Platz.
Dann folgten mit 5 Punkten Helmut Soult (Meuselwitz), Dietmar Weidauer,
Siegfried Thon (Frohburg) Frank Adebar und der Meuselwitzer Andre Eicke auf den
Plätzen 11-15 - die sich alle, nach ihren Aussagen, nicht unbedingt mit dieser
schnellen Turnierform anfreunden können. Doch auch die Nachfolgenden Helmut
Behnke, Günther Funk (Meuselwitz), Jörg Holler (Frohburg und Torsten Hobus aus
Ziegelheim gingen mit je 4,5 Punkten durchaus nicht leer aus.
Windischleuba, den 05.07.09
Manfred Pfau
Roland Heinig Blitz - Gedenkturnier
| Rangliste: Stand nach der 11. Runde | |||||||||
| Rang | Teilnehmer | Verein | Ort | S | R | V | Punkte | Buchh | SoBerg |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Barth | SC Altenburg | Schmölln | 7 | 4 | 0 | 9.0 | 66.5 | 53.50 |
| 2. | Bellmann | SC Altenburg | Altenburg | 7 | 1 | 3 | 7.5 | 70.0 | 47.00 |
| 3. | Haase | SC Altenburg | Altenburg | 7 | 1 | 3 | 7.5 | 67.5 | 43.00 |
| 4. | Vietz | SC Altenburg | Altenburg | 7 | 0 | 4 | 7.0 | 69.0 | 38.50 |
| 5. | Wilmar | Meuselwitzer SV | Meuselwitz | 5 | 3 | 3 | 6.5 | 69.5 | 37.75 |
| 6. | Osten | SC Altenburg | Altenburg | 6 | 1 | 4 | 6.5 | 60.0 | 36.00 |
| 7. | Mielcarek | Frohburg | Frohburg | 6 | 0 | 5 | 6.0 | 68.0 | 32.00 |
| 8. | Becker | Meuselwitzer SV | Meuselwitz | 5 | 2 | 4 | 6.0 | 66.5 | 31.75 |
| 9. | Pfau | SC Altenburg | Windischleuba | 5 | 2 | 4 | 6.0 | 65.0 | 35.25 |
| 10. | Bischoff | Frohburg | Frohburg | 5 | 1 | 5 | 5.5 | 62.5 | 27.00 |
| 11. | Soult | Meuselwitzer SV | Meuselwitz | 5 | 0 | 6 | 5.0 | 67.0 | 26.50 |
| 12. | Weidauer | SC Altenburg | Schmölln | 5 | 0 | 6 | 5.0 | 62.5 | 22.00 |
| 13. | Thon | Frohburg | Frohburg | 4 | 2 | 5 | 5.0 | 56.5 | 19.75 |
| 14. | Adebar | SC Altenburg | Altenburg | 5 | 0 | 6 | 5.0 | 54.0 | 21.50 |
| 15. | Eicke | Meuselwitzer SV | Altenburg | 4 | 2 | 5 | 5.0 | 49.5 | 14.25 |
| 16. | Behnke | SC Altenburg | Altenburg | 4 | 1 | 6 | 4.5 | 58.5 | 23.75 |
| 17. | Funk | Meuselwitzer SV | Meuselwitz | 3 | 3 | 5 | 4.5 | 46.5 | 11.75 |
| 18. | Holler | Frohburg | Frohburg | 4 | 1 | 6 | 4.5 | 40.5 | 2.25 |
| 19. | Hobus | LSV Ziegelheim | Ziegelheim | 3 | 2 | 6 | 4.0 | 58.5 | 19.50 |
Der "Alte" ist der "Neue"!
Ein Name - ein Begriff im Altenburger Schachleben. Der Titelverteidiger
Wolfgang Gonschorek
steht auch nach 9 Spielrunden der Stadtmeisterschaft von Altenburg des Jahres
2009 ganz oben! Mit 8 Punkten gewann er, am Ende souverän und verdient den
Titel!
Nur der Drittplatzierte, Andre Wilmar brachte ihm eine Niederlage bei und
vorallem Burghard Vietz hatte es in der Hand, mindestens ein Remis abzuringen.
Doch Schachfreund Michael Bellmann brachte es auf dem Punkt: wer gegen Wolfgang
spielt, verhält sich wie das Kaninchen vor der Schlange! Feine Leistungen
erbrachten auch Andreas Eicke
und Michael Bellmann, die mit 7 Punk-ten beide den zweiten
Platz erspielten. Nach dem Sieg gegen den Titelverteidiger tippten die Mehrzahl
auf Andre Wilmar als den kommenden Mann. Doch in den
Schlussrunden war seine gute Spielform wie weggeblasen, kam ins Straucheln und
so blieb ihm mit 6,5 Punkten "nur" der 3. Platz. Noch nie war Dieter
Becker so gut platziert! Mit 6,5 Punkten kämpfte er sich auf einen
tollen 4. Rang! Mit 5,5 Punkten platzierte sich Manfred Pfau au
dem 5. Platz und führte eine ganze Armada mit gleicher Punktzahl an. Alle trennt
die Buchholzwertung, die die erreichten Punkte gegen die unterschiedlich
platzierten Mitstreiter beinhaltet. Auf dem 6. Platz folgte Burghard
Vietz (vergab mehrere aussichtsreiche Möglichkeiten) vor Bernd
Reeg, der über sich hinaus wuchs! Mit Stefan Winkler
und Enrico Weber platzierten sich zwei Meuselwitzer
Schachtalente auf den Plätzen 8 und 9 und sorgten damit für eine positive
Überraschung! Auch mit dem 10. Platz von
Werner Tomczyk
war nicht unbedingt zu rechnen, doch er spielte durchweg ein gutes Turnier!
Erstmals waren vier Frohburger Schachfreunde am Start und sorgten mit ihrem
Auftreten durchaus für eine Bereicherung dieses Schachturniers. Allen voran
Siegfried Thon der mit 5 Punkten und einem 11. Platz ein
Achtungszeichen setzte. Auch in seinem Sog mit gleicher Punktzahl befanden sich
Namen, die normalerweise viel weiter vorn zu finden waren. Dazu zählen
Joachim Haase und vor allem Jens Schmidt, für den in
der Endphase seiner Partien trotz Vorteils einfach die Kondition fehlte. Eine
beachtliche Platzierung erzielte Jörg Odrich (Platz 14), der
Frohburger Jörg Bischoff
(Platz 15)
und der Ziegelheimer
Torsten Hobus
auf einem 16. Rang. Es folgten Helmut Behnke
mit 4,5 Punkten und 17 noch vor Rolf Schade (Platz 18), der
ebenfalls klar unter seinen Möglichkeiten blieb.
Heinz Hodurek
aus Nobitz kam auf den 19. Platz und konnte bei seiner erstmaligen Teilnahme
durchaus überzeugen genau wie Helmut Soult aus Meuselwitz,
der mit 4,5 Punkten auf Platz 20, 50% der möglichen Punkte erkämpfte. Es
folgten: Tom Bauerfeind (21), das unglücklich agierende
Altenburger Schachtalent
Felix Kühnast
(22), Valerij Müller (23), Tobias Keller (24) und der
Frohburger Jörg Holler (25), die alle 4 Punkte auf ihr Konto
brachten. Auf 3,5 Punkte kamen Bernd Seth (26), Günther
Funk (27),
Bernd Milcarek
(28) aus Frohburg, Gerhard Prechtl (29) und Eric
Bauerfeind auf dem 30. Rang. Kein Maßstab ist das Abschneiden von
Torsten Kohl (31), der aus Krankheitsgründen mehrmals pausieren
mußte. Trotzdem landete er noch vor seiner Ehefrau Anke, die
ebenfalls mit 3 Punkten auf Platz 32 landete. Marco Klein (33),
Ronald Götze (34) und Günter Böhme (35)
rundeten das Teilnehmerfeld ab.
Wenn am Freitag, dem 03.07.09, 19°° im Hotel "Astor" , im Rahmen des Roland -
Heinig - Gedächtnisturniers (Blitzturnier) die Siegerehrung durchgeführt wird,
findet ein jederzeit hochkarätiges, mit knisternder Spannung einher gehendes
Schachturnier seinen krönenden Abschluss. Dazu haben in 9 Monaten alle 36
Schachfreunde ihren sportlichen Anteil erbracht!
Windischleuba, den 27.06.09
Manfred Pfau
Thomas Gempe wieder unumstrittener
Schachkönig in Frohburg

Schnellschach, Frohburg: Spieler aus
Sachsen, Thüringen und Sachsen Anhalt konnten auch im Junischnellschachturnier
Thomas Gempe (Lok Leipzig Mitte - 4,5 P.) nicht die „Schachbutter“ vom Brot
nehmen. Mit nur einem Remis gegen Ehefrau Anet in Runde eins, fegte der
Bundesligaspieler und FIDE-Meister auch diesmal mit anschließenden vier Siegen
en suite durchs Teilnehmerfeld. Erfreulich der Vizeplatz des besten
Einheimischen, Gerd Hochfeld(4 P.). Bester Thüringer wurde der Skatstädter
Wolfgang Gonschorek (3,5 P.) mit dem Bronzerang. Die einigste Lady im
Männerfeld, Anet Gempe (Lok Leipzig Mitte-3 P.), musste sich diesmal mit der
„Holzmedaille“ zufrieden geben. Noch in die Wertungspunkte für den Gesamtpokal
am Jahresende(Pl. 1 – 9) kamen mit je drei Punkten Joachim Haase (Altenburg),
Christian Tiedt (Frohburg), Frank Wilke (Zeitz), Rainer Flemmig (Frohburg) und
Hubert Krause Frohburg-2 P.). Ohne Wertungspunkte folgten auf den Plätzen10-15
mit zwei bzw. 1,5 Zählern Curt Runkwitz (Frohburg)(88J.!), Bernd Mielcarek (Frohburg),
Michael Bellmann(Altenburg), Dirk Krause(Frohburg ), Helmut Behnke (Altenburg)
und Siegfried Thon (Frohburg).
Siegfried Thon
Frohburger SC 1926
Thüringer Wolfgang Gonschorek auf dem
Siegerpodest

Schnellschach, Frohburg: Wie zum
Auftakt der Frohburger Blitz - und Schnellschachserie im Januar durchbrach ein
Thüringer die „Gempephalanx“ im zweiten Schnellschachturnier (15 Min. pro
Spieler) im Frohburger Schützenhaus. Nach Dr. Ralf Hercher(Meuselwitz)
konnte diesmal Altenburgs Schachass Wolfgang Gonschorek (4 P.) beide vor
Anet Gempe (3,5 P.) (Dreiskau Muckern), in Abwesendheit von Bundesligaspieler
Thomas Gempe (Sieger im Feb.+März) den Zieleinlauf siegreich gestalten. Der
Skatstädter spielte in den fünf Runden nur gegen die FIDE-Meisterin und den
Bronzemedaillengewinner Gerd Hochfeld (3 P.) (Frohburg) Remis. Die
„Holzmedaille“(4.Pl.) mussten sich diesmal gleich zwei Einheimische punkt – und
wertungsgleich teilen. Christian Tiedt und Dirk Krause erkämpften 3 Zähler und
verfehlten das Podest nur knapp. Noch Wertungspunkte für den Gesamtpokal am
Jahresende erzielten von Platz 6-9: Hubert Krause (3P.) (Frohburg), Helmut
Behntke (2,5 P.)(Altenburg), Bernd Mielcarek (2,5 P.) und Siegfried Thon (2
P.)(beide Frohburg). Ohne Wertungspunkte blieben Curt Runkwitz (1,5 P.), Rainer
Flemmig (1 P.) (beide Frohburg) und Joachim Haase (Altenburg mit 1 P.)
Vorschau. Das nächste elfrundige
Blitzturnier findet am Do, d. 07.05.09 um 19.30 Uhr im Frohburger Schützenhaus
statt. Dazu sind wieder alle Schachinteressenten herzlich eingeladen.
Siegfried Thon
Frohburger SC 1926
Siegfried Thon schlägt Seriensieger
Michael Bellmann

Schach, Senioren: In der dritten Runde
des Frohburger Seniorenturniers konnte Siegfried Thon (Frohburg) dem
Gesamtsieger der letzten zwei Jahre, Michael Bellmann(Altenburg), die erste
Niederlage nach drei Jahren
beibringen. Damit hat er als Einziger noch eine weiße Weste und stempelt sich
selbst zum Turnierfavoriten. Aber auch die weiteren Ergebnisse glichen
Paukenschlägen. Paul Seidel (Tautenhain), konnte als Hobbyschachspieler den
erfahrenen Bezirksligaspieler Johannes Kraus(Frohburg) bezwingen. Der älteste
Spieler des Turniers, Curt Runkwitz (88) (Frohburg) spielte gegen Helmut Behnke
remis und gewann seine Hängepartie gegen Johannes Kraus.
Tabellenstand
1. Siegfried Thon (Frohburg)
3 P.
2. Michael Bellmann (Altenburg)
2
P.
3. Curt Runkwitz (Frohburg)
1,5
P.
4. Paul Seidel (Tautenhain)
1 P.
4. Helmut Behntke (Altenburg)
1 P.
6. Johannes Kraus (Frohburg)
0,5 P.
Vorschau: Die 4. Runde
des 14. Frohburger Seniorenturniers findet am Donnerstag, den 30.04.09,
um 19.30 Uhr im Frohburger Schützenhaus statt.
Frohburger SC 1926 – Sechster
in der Bezirksliga
Frohburger SC 1926 – Gohlis V
Leipzig 4 : 4

Schach, Bezirksliga: Auch im dritten
Jahr der Bezirksligazugehörigkeit konnten die Rennstädter einen hervorragenden
sechsten Platz belegen. Im letztem Fight mussten die Einheimischen unbedingt im
Frohburger Schützenhaus punkten, um nicht noch abzusteigen. Da nach dieser
Saison im Bezirk eine neue Staffeleinteilung vorgenommen wird, war bis zu diesem
Kampf noch nicht klar, welche Teams in die Bezirklasse müssen. Die Hälfte aller
Mannschaften trennten am Tabellenende nur zwei Mannschaftspunkte!
Ein spannendes und dramatisches
Fünf-Stundenmatch bescherte den Rennstädtern dann ein Unentschieden. Dabei wurde
der Sieg regelrecht verschenkt. Im letzten Kampf verdarb im Endspiel Dirk Krause
durch einen Rechenfehler im Endspiel, einen einfachen Sieg. Doch mit diesem
Remis wurde er trotzdem zum Matchwinner, weil das Unentschieden gegen die noch
um den Aufstieg hartnäckig kämpfenden Gohlisern, zum hervorragenden sicheren
sechsten Platz langte. Die übrigen Punkte für Frohburg erzielten Christian Tiedt,
Rainer Flemmig, Gerd Hochfeld (kampflos) und Jörg Bischoff(remis), während Max
Willner, Siegfried Thon und Johannes Kraus verloren. Damit bleibt Frohburg für
ein weiteres Jahr das „Topteam“ in
unserem Lesebereich.
Siegfried Thon
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | Sp | Leistung | ||||||
| 1 | 001 | Gonschorek, Wolfgang | 2044 | + | 0,5 | 0,5 | + | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 5,0 | 6 | 83,3 | ||
| 2 | 045 | Barth, Jürgen | 1780 | 0,5 | 0,0 | 0,5 | 0,0 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 1,0 | 0,5 | 4,0 | 9 | 44,4 | |
| 3 | 003 | Vietz, Burkhard | 1848 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,5 | 2,5 | 9 | 27,8 | |
| 4 | 036 | Osten, David | 1666 | 0,0 | 0,0 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,0 | 2,0 | 7 | 28,6 | |||
| 5 | 043 | Weidauer, Dietmar | 1628 | 0,0 | ||||||||||||
| 6 | 007 | Bellmann, Michael | 1664 | 0,5 | 0,5 | 1,0 | 0,0 | 0,0 | 1,0 | 0,0 | 0,5 | 3,5 | 8 | 43,8 | ||
| 7 | 040 | Götze, Ingolf | 1635 | 0,5 | 1,0 | 0,5 | 0,5 | 0,0 | 0,5 | 0,5 | 1,0 | 0,5 | 5,0 | 9 | 55,6 | |
| 8 | 060 | Kühnast, Felix | 1590 | 0,0 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 1,0 | 0,5 | 0,0 | 0,0 | 0,5 | 3,5 | 9 | 38,9 | |
| E1 | 013 | Pfau, Manfred | 1720 | 0,0 | 0,5 | 0,5 | - | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 2,5 | 6 | 41,7 | |||
| E2 | 023 | Odrich, Jörg | 1479 | 0,5 | 0,5 | 1 | 50,0 | |||||||||
| E3 | 110 | Vincenz, Holger | 1486 | 0,0 | 0,5 | 0,5 | 1,0 | 3 | 33,3 | |||||||
| E4 | 115 | Haase, Joachim | 1648 | 1,0 | 1,0 | 1 | 100,0 | |||||||||
| E5 | 116 | Schade, Rolf | 1651 | 0,5 | 0,5 | 1 | 50,0 | |||||||||
| 1680 | 3,0 | 3,5 | 4,0 | 4,0 | 3,0 | 3,0 | 4,0 | 4,5 | 4,0 | 33,0 | ||||||
| a-DWZ | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | ø-DWZ | n-DWZ | Alter | ||||
| 1 | 001 | Gonschorek, Wolfgang | 2044 | 1927 | 1925 | 1811 | 1681 | 1662 | 1787 | 1799 | 2050 | 6 | 58 | |||
| 2 | 045 | Barth, Jürgen | 1780 | 1789 | 1793 | 1884 | 1785 | 1803 | 1993 | 1737 | 1840 | 1846 | 1830 | 1783 | 3 | 51 |
| 3 | 003 | Vietz, Burkhard | 1848 | 1923 | 1744 | 1781 | 1781 | 1788 | 1960 | 1790 | 1947 | 1854 | 1841 | 1801 | -47 | 64 |
| 4 | 036 | Osten, David | 1666 | 1861 | 1718 | 1756 | 1766 | 1796 | 1663 | 1915 | 1782 | 1649 | -17 | 16 | ||
| 5 | 043 | Weidauer, Dietmar | 1628 | 58 | ||||||||||||
| 6 | 007 | Bellmann, Michael | 1664 | 1566 | 1689 | 1761 | 1664 | 1789 | 1681 | 1777 | 1799 | 1716 | 1666 | 2 | 62 | |
| 7 | 040 | Götze, Ingolf | 1635 | 1720 | 1607 | 1696 | 1692 | 1804 | 1646 | 1779 | 1650 | 1775 | 1708 | 1671 | 36 | 44 |
| 8 | 060 | Kühnast, Felix | 1590 | 1339 | 1600 | 1551 | 1630 | 1630 | 1642 | 1616 | 1634 | 1772 | 1602 | 1558 | -32 | 14 |
| E1 | 013 | Pfau, Manfred | 1720 | 1503 | 1577 | 1505 | 1692 | 1685 | 1650 | 1602 | 1681 | -39 | 72 | |||
| E2 | 023 | Odrich, Jörg | 1479 | 1666 | 1666 | 45 | ||||||||||
| E3 | 110 | Vincenz, Holger | 1486 | 1556 | 1560 | 1485 | 1534 | 51 | ||||||||
| E4 | 115 | Haase, Joachim | 1648 | 1642 | 62 | |||||||||||
| E5 | 116 | Schade, Rolf | 1651 | 1250 | 77 | |||||||||||
| 1680 | 1686 | 1692 | 1723 | 1736 | 1719 | 1759 | 1679 | 1675 | 1800 | 1708 | -11 | 52 |
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | ||||||||||
| 1 | 024 | Haase, Joachim | 1648 | 0,5 | 1 | 1 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | + | 0,5 | 4,5 | ||||||
| 2 | 044 | Schade, Rolf | 1651 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 4 | ||||||
| 3 | 014 | Reeg, Bernd | 1617 | 0,5 | 0 | 0,5 | 0 | 0,5 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1,5 | |||||
| 4 | 021 | Tomczyk, Werner | 1509 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0,5 | 0 | 1 | 0 | 1 | 4,5 | |||||
| 5 | 041 | Mäder, Klaus-Ullrich | 1503 | 0,5 | 1 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 4,5 | ||||||
| 6 | 034 | Adebar, Frank | 1502 | 0 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0 | 1 | 0 | 0 | 3 | |||||
| 7 | 006 | Behnke, Helmut | 1494 | 0 | 0,5 | 0,5 | 0 | 0,5 | 0 | 0,5 | 1 | 3 | ||||||
| 8 | 032 | Prechtl, Gerhard | 1420 | 0 | 0 | 0,5 | 0,5 | 0 | 0 | 0 | 1 | |||||||
| E1 | 042 | Vincenz, Holger | 1486 | 1 | 0,5 | 1,5 | ||||||||||||
| E2 | 023 | Odrich, Jörg | 1528 | 0 | 1 | 1 | ||||||||||||
| E3 | 069 | Seth, Bernd | 983 | 0,5 | 0,5 | |||||||||||||
| E4 | 037 | Müller, Valerij | 1240 | 1 | 1 | |||||||||||||
| 1465 | 2 | 4,5 | 4,5 | 3,5 | 4 | 1,5 | 4,5 | 3 | 3,5 | 31 | ||||||||
| a-DWZ | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | ø-DWZ | n-DWZ | Alter | Sp | Leistung | ||||
| 1 | 024 | Haase, Joachim | 1648 | 1698 | 1599 | 1876 | 1889 | 1612 | 1687 | 1704 | 1724 | 1694 | 46 | 62 | 7 | 64,3 | ||
| 5 | 041 | Mäder, Klaus-Ullrich | 1503 | 1750 | 1541 | 1516 | 1623 | 1545 | 1638 | 1554 | 1280 | 1556 | 1534 | 31 | 55 | 8 | 56,3 | |
| 2 | 044 | Schade, Rolf | 1651 | 1636 | 1697 | 1924 | 1792 | 1469 | 1654 | 1668 | 1743 | 1698 | 1664 | 13 | 77 | 8 | 50,0 | |
| 4 | 021 | Tomczyk, Werner | 1509 | 1828 | 1617 | 1551 | 1775 | 1451 | 1605 | 1570 | 1934 | 1560 | 1655 | 1551 | 42 | 59 | 9 | 50,0 |
| 7 | 006 | Behnke, Helmut | 1494 | 1551 | 1530 | 1529 | 1553 | 1371 | 1322 | 1242 | 1606 | 1463 | 1434 | -60 | 64 | 8 | 37,5 | |
| 6 | 034 | Adebar, Frank | 1502 | 1684 | 1383 | 1447 | 1601 | 1365 | 1555 | 1484 | 1840 | 1187 | 1505 | 1461 | -41 | 52 | 9 | 33,3 |
| 3 | 014 | Reeg, Bernd | 1617 | 1614 | 1656 | 1711 | 1810 | 1617 | 1615 | 1678 | 1909 | 1716 | 1703 | 1565 | -52 | 44 | 9 | 16,7 |
| 8 | 032 | Prechtl, Gerhard | 1420 | 1446 | 1365 | 1357 | 1456 | 1704 | 1342 | 1445 | 1361 | -59 | 59 | 6 | 16,7 | |||
| E1 | 042 | Vincenz, Holger | 1486 | 1497 | 1518 | 1508 | 1507 | 21 | 52 | |||||||||
| E2 | 023 | Odrich, Jörg | 1528 | 1526 | 1097 | 45 | ||||||||||||
| E3 | 069 | Seth, Bernd | 983 | 1501 | ||||||||||||||
| E4 | 037 | Müller, Valerij | 1240 | 1461 | 52 | |||||||||||||
| 1465 | 1651 | 1549 | 1631 | 1675 | 1486 | 1598 | 1533 | 1662 | 1454 | 1582 | 1530 | -7 | 56 |