Presseberichte

                                                                       vom 06. Ferbruar 2012

                                 Spielsaison 2011/2012
 

                                           

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Der Meuselwitzer SV ist Spitze!
In der 6. Runde der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, gelang dem Meuselwitzer SV durch einen 4,5:3,5 Sieg über den SV Jenapharm III der Sprung an die Spitze. Der hartnäckige Mitkonkurrent um die Titelvergabe und den damit verbundenen Aufstieg in die Landesklasse Thüringens, der TuS Osterburg Weida, musste  durch ein 4:4 in Königsee Federn lassen und hat hinter den ungeschlagenen Spitzenreiter Meuselwitz einen Punkt Rückstand. Bemerkenswert, dass dem Meuselwitzer Team ersatzgeschwächt, ohne Andre Wilmar und Stefan Winkler, dieser Mannschaftsieg gelang. Dies spricht für die ausgesprochen große Breite an fast gleichwertigen Spielern in diesem Club! Andreas Eicke am Spitzenbrett, Niklas Kühne und Ralf Hercher holten jeweils nach sicherem Spiel Punkteteilungen, Jörg Schmidt gewann kampflos und Jens Schmidt sowie Harald Hofmann (verlor nach langer Zeit wieder einmal) machten es mit ihren Niederlagen vorübergehend spannend. Doch Dieter Becker, nach sehr guter Leistung im Mittelspiel mit Materialgewinn, ließ nichts anbrennen und siegte. Am 8. Brett gab der Club dem Nachwuchstalent Clemens Blumenthal eine Bewährungschance (eine mutige Entscheidung), die dieser in glänzender Weise rechtfertigte und bewältigte. Er "überfuhr" seinen Gegner förmlich und erspielte einen schönen Mattsieg! 
Der SC Altenburg lebt noch! Gegen die II. Mannschaft des VFL Gera gelang ein 4:4 Unentschieden. Ein wichtiger Punktgewinn im Abstiegskampf, der sich aber durch die gleichzeitigen Punktgewinne der Mitkonkurrenten wieder etwas relativierte. Mit 3:9 Punkten und einem Platzgewinn hat es die Mannschaft nun selbst in der Hand, in den nächsten Punktspielen im direkten Duell gegen die "Leidensgefährten" aus den anderen Clubs zu punkten. Wolfgang Gonschorek am Spitzenbrett war wieder Vorreiter und kämpferisches Vorbild für die ganze Mannschaft!
Ständige Remisangebote seines Gegners abwehrend, siegte er durch einen fulminanten und wirkungsvoll gespielten Angriff auf die gegnerische Königsstellung. Ihm gleich Tat es Jürgen Barth, der sich in einem absoluten Formhoch befindet und mit offensivem Spiel seinen Gegner zur Aufgabe zwang. In einer ausgesprochen heiß durchgeführtem Match hatte Burkhard Vietz in der Endphase einfach die besseren Nerven und konnte die Partie für sich entscheiden. Auch Ingolf Götze wurde mit Spieldauer immer dominanter und siegte durch einen Figurengewinn. Doch damit war die Altenburger Herrlichkeit vorbei! Durch keineswegs unterlegene Leistungen, mehr durch fehlende Cleverniss und Fehler brachten sich Felix Künast, Joachim Haase, Karsten Siegel und Manfred Pfau um ihre Spielchancen und mussten Niederlagen in Kauf
nehmen. Ungewöhnlich und bemerkenswert: dieser Mannschaftskampf hatte nur Sieger und Verlierer. Kein einziges Remis war zu verzeichnen.
Windischleuba, den 06.02.12
Manfred Pfau



Die Hoffnung auf den Klassenerhalt schwindet immer mehr!

Nach dem Auftritt der II. Mannschaft des SC Altenburg gegen die II. Mannschaft des SC Elstertal-Langenberg am 6. Punktspieltag der Bezirksklasse, Staffel Ost, besteht kaum noch Hoffnung auf den Klassenerhalt. Zu klar war das 2:6 Endresultat aus Altenburger Sicht. Der neutrale Betrachter hatte nach einer Spielzeit von ca. 2 Stunden allerdings einen ganz anderen Eindruck vom weiteren Spielverlauf. Nichts deutete auf diese klare Niederlage hin. Fast unverständlich, da zu diesem Zeitpunkt alles noch im Lot war. Frank Adebar siegte und Klaus Mäder sowie Werner Tomczyk mit je einem Remis hatten einen guten Vorlauf geschaffen. Doch wie entstand dann dieser regelrechte Einbruch? Zugegeben: der Gegner war bestens aufgestellt und hatte gute und bewährte Spieler an Bord. Jörg Odrich am Spitzenbrett und Dietmar Weidauer hatten gegen spielstarke Gegenüber einen schweren Stand, gegen die man verlieren kann. Doch die Niederlagen von Holger Vincenz (sonst Mister Zuverlässig in Person), Bernd Reeg und Helmut Behnke taten echt weh. Mit 0:12 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz - das kann doch die Mannschaft nicht so stehen lassen. Sich einfach seinem Schicksal ergeben und einen Abstieg in die Kreisliga in Kauf nehmen, dies kann nicht der Anspruch des Clubs sein. In den restlichen 3 Punktspielaufgaben sollte nochmal alles versucht werden, um den Anschluss der 3 Punkte entfernten Kontrahenten herzustellen. Die Devise muss lauten: es muss ganz einfach ein Mannschaftssieg her und nicht vorzeitig aufgeben!
Windischleuba, den 06.02.12
Manfred Pfau

 

Diese Stadtmeisterschaft macht ihren Namen alle Ehre!
Nach 5 gespielten Runden der neunrundigen Stadtmeisterschaft von Altenburg in Schach besteht zwischen Aktiven und neutralen Betrachtern die einhellige Meinung: dieses Schachturnier bietet an Spannung, Spielvermögen und umkämpften Platzierungskämpfen alles, was ein gutklassiges Schachturnier ausmacht. Wie es auf den Brettern förmlich brannte und die Spielentscheidungen oft auf des Messers Schneide standen, war beeindruckend. Stellvertretend für viele andere Partien das Match zwischen Ralf Hercher und Andre Wilmar, das nach vielen Stunden Spielzeit und einer heroischen Abwehrschlacht von Andre im Endspiel unentschieden endete. Oder die gekonnte Endspielstrategie von Dieter Becker zum Sieg gegen Niklas Kühne. Wolfgang Gonschorek, der in seiner siegreichen Partie gegen Felix Kühnast gar einen Turm opferte und einen unwiderstehlichen Königsangriff zeigte. Bernd Reeg handelte sich gegen Günter Funke Materialnachteil ein, doch zwei verbundene Freibauern machten noch das Rennen. In weiteren Spieltentscheidungen behielten Jens Schmidt über Lothar Kussauer, Werner Tomczyk gegen Jörg Bischoff, Heinz Hoturek über Michael Bellmann, Manfred Pfau gegen Helmut Behnke, Dietmar Weidauer über Clemens Blumenthal, Ronald Götze gegen Dominik Großmann und Anke Kohl gegen Linus Woitke die Oberhand. nach durchweg durchgespielten Partien trennten sich Jürgen Barth- Burkhard Vietz, Torsten Kohl-Joachim Haase, Valerij Müller-Marco Klein und Horst Lindner - Hannes Tänzer mit einem Remis. Gerhard Prechtl gewann gegen Bernd Seth kampflos.
Derzeit verfügen Andre Wilmar, Burkhard Vietz, Jürgen Barth, Wolfgang Gonschorek und Jens Schmidt über je 4 Punkte. Ralf Hercher, Dieter Becker und Joachim Haase erkämpften 3,5 Punkte und 3 Punkte brachten Felix Kühnast, Jörg Bischoff, Torsten Kohl, Lothar Kussauer, Manfred Pfau, Dietmar Weidauer und Heinz Hoturek auf ihr Konto. Es folgen Niklas Kühne und Bernd Reeg mit je 2,5 Punkten, vor Michael Bellmanmn, Helmut Behnke, Clemens Blumenthal, Günter Funk, Gerhard Prechtl, Werner Tomczyk und Ronald Götze mit je 2 Punkten. Bernd Seth, Marco Klein, Anke Kohl und Valerij Müller erreichten 1,5 Punkte und Dominic Großmann, Linus Woitke, Hannes Tänzer (alle drei sind Nachwuchstalente) sowie Horst Lindner schafften einen Punkt.
Windischleuba, den 30.01.12
Manfred Pfau

Der Meuselwitzer SV bleibt weiterhin erfolgreich!
In der 5. Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, ließ sich der Meuselwitzer SV auch nicht vom SV 1910 Kahla überraschen und siegte souveräner, als es der 5:3 Sieg aussagt. Mit 10:0 Punkten, ungeschlagen, geht das spannende Kopf an Kopfrennen mit TuS Weida um den Titel und damit verbundenen Aufstieg in die Landesklasse Thüringens weiter. Dafür sorgten Andreas Eicke am Spitzenbrett (sein Gegner patzte auf ungewöhnliche Weise) und Andre Wilmar am zweiten Brett mit einem spielstark durch geführten Endspiel gegen leistungsstarke Konkurrenz! Niklas Kühne ( überstand eine Zeitnotphase leider nicht ungestraft) und Jens Schmidt ( der indisponiert nicht in sein gewohntes Spiel fand) verloren ihre Partien. Jörg Schmidt (sicherte sein Remis souverän ab) und vor allem Ralf Hercher, der mit zwei Bauern im Vorteil wie der sichere Sieger aussah, doch, sicher für ihn selbst unerklärlich, nicht über ein Unentschieden hinaus kam, hielten alles in der Waage. Denn "hinten" ging im wahrsten Sinne des Wortes die Post ab. Vor allem Stefan Winkler machte im Prinzip mit seinem Gegner, der überhaupt kein Land sah, was er wollte. Mit seiner starken Spielleistung landete er einen klaren Sieg. Harald Hofmann, vielleicht nicht so spektakulär, erkämpfte Schritt für Schritt Materialvorteil und so war sein Sieg nur die Frage von Technik und Zeit.
Der SC Altenburg verlor beim SV Liebschwitz II knapp mit 3,5:4,5. Was fehlt dieser Mannschaft eigentlich? Auch in diesem Match war die Mannschaft, was Spielstärke angeht, mit dem Gegner auf Augenhöhe. Fest steht: mit nunmehr 2:8 Punkten ist der Klassenerhalt höchst problematisch. Da es Wunder bekanntlich sehr, sehr selten gibt, bedarf es in den noch 4 ausstehenden Punktspielen eines besonderen Kraftaktes, um den Tabellenkeller zu verlassen und den Abstieg zu vermeiden. Jürgen Barth, der am Spitzenbrett den fehlenden Wolfgang Gonschorek ersetzte spielte sehr gut und holte völlig verdient ein Remis. Das gleiche Ergebnis erzielte Felix Kühnast, der keine Furcht vor großen Namen kennt, gegen ebenfalls spielstarke Konkurrenz. Sowohl Joachim Haase wie auch Ingolf Götze stießen dagegen an ihre spielerischen Grenzen und waren im Prinzip chancenlos. Herausragend dagegen Michael Bellmnn, der sich seit längerer Zeit in Hochform befindet. Er trieb seinen Gegner in die Enge, ließ so gut wie kein Gegenspiel zu und krönte sein tolles Angriffsspiel mit einem schönen Sieg. Burkhard Vietz, Karsten Siegel und Manfred Pfau, wohlwissend über eine mögliche Mannschaftsniederlage, ließen nichts unversucht, doch alle drei kamen über Punkteteilungen nicht hinaus.
Windischleuba, den 09.01.12
Manfred Pfau

 

Die Zweite des SC Altenburg steht am Scheideweg!
Die Frage, wohin der weitere Weg der II. Mannschaft des SC Altenburg führt, ist voll berechtigt. Da auch am 5. Punktspieltag der Schach-Bezirksklasse beim SV Triptis 3 : 5 verloren wurde, verfügt die Mannschaft über kein Erfolgserlebnis und steht mit leeren Händen da. Dazu kommt, dass der Abstand zu den Kontrahenten nunmehr auf 3 Punkte angewachsen ist und der Erhalt der Spielklasse sehr in Frage gestellt ist. Die Ursachenforschung ist nicht leicht, denn die Mannschaft spielt in dieser Saison personell gegenüber dem Vorjahr fast unverändert. Allerdings fällt auf, dass sich die Spieler an den ersten beiden Brettern offensichtlich in einem Formtief befinden, wenig glücklich in ihren Aktionen sind und so gut wie kein Bein auf die Erde bringen. Dies könnte und sollte jedoch durch die anderen Mannschaftsmitglieder ausgeglichen werden - ist und war es aber nicht. Sowohl Jörg Odrich am Spitzenbrett wie auch Dietmar Weidauer mussten in diesem, für die Mannschaft eminent wichtigen Punktkampf ihre Partien verloren geben und Mannschaftsleiter Klaus Mäder, ansonsten ein Muster an Zuverlässigkeit, setzte ebenfalls seine Partie in den Sand. Leider kamen Holger Vincenz, Bernd Reeg, Helmut Behnke und Frank Adebar über Punkteteilungen nicht hinaus und dies war an diesem Tag zu wenig. Für den einzigen Lichtblick sorgte Werner Tomczyk, der einen sicheren Sieg verbuchen konnte. Die Hoffnung stirbt zuletzt, doch dafür muß auch etwas getan bzw.  geändert werden. Wenn eine Mannschaft in ihren Punktspielen nur knapp verliert, oft durchaus ebenbürtig auftritt, gehört sie eigentlich mit ihren Spielvermögen in diese Spielklasse. Also, ihr
Männer vom Altenburger Team: die Ärmel hoch gekrempelt und zieht euch in den verbleibenden Punktspielen aus diesem Schlamassel!
Windischleuba, den 10.01.12
Manfred Pfau


Unsere beiden Kreisvertreter erzielten Punkteteilungen!
Der Meuselwitzer SV II trennte sich von der III. Mannschaft des SV Gera-Liebschwitz "nur" mit einem 2,5:2,5 und verliert damit weiterhin an Boden. Mit 7:5 Punkten auf dem 2. Tabellenplatz hat sich der Abstand zum souveränen Spitzenreiter VFL 1990 Gera III, der ungeschlagen mit 12:0 Punkten an der Spitze steht, wieder vergrößert. Dabei boten die Meuselwitzer eine spielstarke Mannschaftsbesetzung auf. Doch das war nicht der Tag von Torsten Kohl am Spitzenbrett, der unmotiviert seinen Kontrahenten unterlag. Dieter Becker gewann kampflos an Brett 2 und glich damit wieder aus. Zum eigentlichen Schlüsselspiel dieses Mannschaftskampfes wurde das Match vom Nachwuchstalent Clemens Blumenthal. Er spielte zwar eine gute Partie, im alles entscheidenden Endspiel jedoch zeigte er aber gegen seinen cleveren Gegner plötzlich Nerven und verlor noch die Partie. Ein weiterer guter Nachwuchsspieler entwickelt sich in der Person von Johannes Naundorf, der  mit viel  Angriffsdruck einen schönen Sieg erkämpfte. Auch Anke Kohl hatte es mit Bauernvorteil in der Hand, für die Entscheidung des Kampfes zu Gunsten ihres Vereins zu sorgen, doch am Parteischluss stand ein nüchternes Unentschieden auf dem Notationszettel.
Die III. Mannschaft des SC Altenburg erkämpfte gegen die III. Mannschaft des ESV Gera ein hochverdientes 2,5:2,5 Unentschieden. Dies ist ein erstes Erfolgserlebnis für die Mannschaft, die allerdings auch dicht vor einem Sieg stand. Mit 1: 9 Punkten ist der Weg, vom Tabellenende noch weg zu kommen, aber mit vielen Stolpersteinen versehen. Gerhard Prechtl am Spitzenbrett bot gegen den spielstarken Torsten Kirchner eine feine Leistung und verdiente sich das erzielte Remis redlich. Leider steckt Valerij Müller in einem kleinen Formtief und findet nicht zu gewohntem Spiel. Auch in diesem Kampf war er nur zweiter Sieger. Besser machte es Marian Markiewicz ,der mit seiner Routine und Erfahrung seinen jungen Gegner bezwingen konnte. Wahre "Aufbauarbeit" für ein junges Nachwuchstalent leistete Horst Linder, der die Partieaufgabe seines Gegners ignorierte, die Partie einfach fortsetzte und trotz Überlegenheit in ein Remis einwilligte.
Windischleuba, den 10.01.12
Manfred Pfau


 

Joachim Haase vom SC Altenburg siegte souverän!
Der letzte Höhepunkt eines ereignisreichen Schachjahres, aus Altenburger Sicht, bildete das Jahresabschlußblitzturnier des SC Altenburg. Nicht weniger als 15 Teilnehmer aus Altenburg und Meuselwitz kämpften in 9 hartumkämpften Runden (bei einer Bedenkzeit von jeweils 5 Minuten) um drei schöne Sachpreise. Unter der bewährten Turnierleitung von KLaus Mäder (plus Computer) fand ein spannendes und höchst interessantes Schachturnier statt, dass mit einem klaren und deutlichen Sieg von Dauerblitzer Joachim Haase endete. Mit 8 Punkten verwies er Burkhard Vietz auf den Vize-Platz, der 7 Punkte auf sein Konto brachte. Mit starken 6,5 Punkten sicherte sich Dietmar Weidauer einen schönen dritten  Rang. Knapp geschlagen ( die neunte und letzte Runde entschied über die Plätze auf dem Treppchen) konnten sich Michael Bellmann vor den punktgleichen Dieter Becker, dank der besseren Buchholzwertung, mit jeweils 6 Punkten auf den Plätzen 4 und 5 platzieren. Über viele Runden hatte Torsten Kohl (er erspielte sich die höchste Buchholzwertung aller angetretenen Schachfreunde) die Nase vorn, doch am Ende blieb mit 5,5 Punkten der 6. Platz. Es folgten mit jeweils 5 Punkten Manfred Pfau und Jörg Schmidt auf den Rängen 6 und 7, vor Nachwuchstalent Dominik Großmann, der mit 4 Punkten die punktgleichen  Helmut Behnke, Jürgen Barth und Günte Funk hinter sich lassen konnte. Das "Familienunternehmen" Kohl trat auch mit der erst 8 jährigen Natalie Kohl an, die knapp hinter ihrer Mutti Anke Kohl tolle zwei Siege erkämpfte vor Frank Adebar mit der gleichen Punktzahl.

Abschlussblitzturnier des SC Altenburg 2011  Stand nach der 9. Runde

Rang

Teilnehmer

TWZ

At

Verein/Ort

Sp

S

R

V

Punkte

Buchh

1.

Haase, Joachim

1631

M

SC Altenburg

9

8

0

1

8.0

46.0

2.

Vietz, Burkhard

1681

M

SC Altenburg

9

7

0

2

7.0

45.5

3.

Weidauer, Dietmar

1567

M

SC Altenburg

9

6

1

2

6.5

46.5

4.

Bellmann, Michael

1642

M

SC Altenburg

9

6

0

3

6.0

46.5

5.

Becker, Dieter

1547

M

Meuselwitzer SV

9

6

0

3

6.0

44.5

6.

Kohl, Torsten

1828

M

Meuselwitzer SV

9

5

1

3

5.5

49.0

7.

Pfau, Manfred

1720

M

SC Altenburg

9

5

0

4

5.0

41.5

8.

Schmidt, Jörg

1743

M

Meuselwitzer SV

9

5

0

4

5.0

40.0

9.

Großmann, Dominic

1055

M

Meuselwitzer SV

9

4

0

5

4.0

39.0

10.

Behnke, Helmut

1515

M

SC Altenburg

9

4

0

5

4.0

38.0

11.

Barth, Jürgen

1758

M

SC Altenburg

9

4

0

5

4.0

38.0

12.

Funk, Günter

 

M

 

9

4

0

5

4.0

35.5

13.

Kohl, Anke

1209

W

Meuselwitzer SV

9

3

0

6

3.0

33.0

14.

Kohl, Natalie

735

W

Meuselwitzer SV

9

2

0

7

2.0

33.5

15.

Adebar, Frank

1463

M

SC Altenburg

9

2

0

7

2.0

32.0

Windischleuba, den 01.01.12

Manfred Pfau



Der Meuselwitzer SV marschiert - der SC Altenburg stagniert!
Im bisherigen Saisonverlauf der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, spielt der Meuselwitzer SV eine beeindruckende und dominierende Rolle!
Das Team ließ sich auch nicht vom Thuringa Königsee aufhalten und siegte knapp, aber verdient mit 4,5 : 3,5. Bisher ungeschlagen besticht die Mannschaft durch Kampfgeist, Beständigkeit, Zielstrebigkeit und großer mannschaftlicher Geschlossenheit! Mit 8 : 0 Punkten liegen die Meuselwitzer gemeinsam mit Tus Weida mit je 8 : 0 Punkten ( und gleicher Buchholzwertung von je 22 Punkten) an der Spitze der Tabelle.
Andreas Eicke am Spitzenbrett, Jens Schmidt ( das Endresultat war für sein Gegner nach einem Blitzschachendspiel mehr als schmeichelhaft und eine rein taktische Absicherung des Mannschaftserfolges), Ralf Hercher und  Harald Hofmann erkämpften Punkteteilungen und Andre Wilmar ( nutzte die zur Verfügung stehenden freien Diagonalen schonungslos aus), Jörg Schmidt (spielte seinen Gegner durch forcierten Angriff förmlich an die Wand) und Torsten Kohl (seine Erfahrung und Routine ergaben den Unterschied ) sorgten für die notwendigen Brett-siege. Einzig Niklas Kühne (kam beim Übergang vom Mittelspiel zum Endspiel in Schwierigkeiten) musste die Segel streichen.
Im krassen Gegensatz dazu die Lage beim SC Altenburg, der einfach nicht aus der Knete kommt. Auch gegen Tus Weida reichte es nicht zu einem Punkterfolg. Mit 3,5 : 4,5 ging in der Endphase dieser Mannschaftskampf noch verloren. Dabei kann man der Mannschaft
kämpferisches Aufbegehren sowie Einsatz aller spielerischer Mittel durchaus bescheinigen. Doch mit nunmehr 2 : 6 Punkten und dem vorletzten Tabellenplatz läuten bereits nach 4 Punktspielrunden die Alarmglocken mehr als deutlich! Wolfgang Gonschorek am Spitzenbrett ( hatte in seinem Kampf Optionen nach mehr), Felix Kühnast (vertrat den fehlenden Jürgen Barth am 2. Brett gegen den stärksten Weidaer glänzend) und Ingolf Götze (mit einem mannschaftsdienlichen Spielabschluss) erreichten alle ein Remis. Burkhard Vietz nutzte in seinem Kampf die gebotene Chance zu einem Mattsieg (eher untypisch für diese Spielklasse!) und Michael Bellmann gewann nach der alten Schachregel: Angriff ist die beste Verteidigung. Leider brachen Joachim Haase, Karsten Siegel und Rolf Schade nach langer Spielzeit förmlich ein und setzten ihre Partien in den Sand.
Windischleuba, den 08.12.11
Manfred Pfau

Der SC Altenburg II muss sich mit der roten Laterne "schmücken"!
Auch im 4. Punktspiel der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost, bleibt die II. Mannschaft des SC Altenburg erfolglos. Gegen die Mannschaft des SV Schott Jena III (fürwahr kein Überflieger in dieser Staffel) hieß es in einem hartumkämpften Match am Schluss 3,5:4,5. Mit 0:8 Punkten
ist die Mannschaft Besitzer der roten Laterne und die Luft nach oben wird immer dünner. Aber wo liegen die Gründe der anhaltenden
Erfolgslosigkeit? Auszuschließen sind der zweifellos vorhandene Kampfeswillen und auch die vorhandene Spielstärke kann nicht von heute auf morgen verschwunden sein?! Doch mit Fortdauer der gespielten Partien geht einigen Spielern offensichtlich die Konzentrationsfähigkeit verloren und viel zu oft lassen sie sich ihr, aus der Eröffnung heraus gut beginnendes, Spiel aus der Hand nehmen, das in der Regel, auch auf Grund fehlender Cleverness, den Bach runter geht. Symptomatisch der Spielverlauf in diesem Punktspiel. Sowohl Jörg Odrich, Dietmar Wei-dauer und Holger Vincenz mussten entscheidenden Materialverlust hinnehmen (selbst ein Dameverlust war dabei). Beständiger die Leistungen von Klaus Mäder, Bernd Reeg und Frank Adebar, die Punkteteilungen erkämpften. Noch einen drauf setzten Helmut Behnke und Werner Tomczyk, die als Sieger vom Brett gingen.
Doch noch immer gilt: nur wer sich selbst aufgibt, ist verloren!
Windischleuba, den 11.12.11
Manfred Pfau


Der erste Paukenschlag in der Stadtmeisterschaft ist erfolgt!
In der 2. Runde der Stadtmeisterschaft von Altenburg in Schach ist die erste große Überraschung perfekt. Jörg Bischoff aus Frohburg konnte Wolfgang Gonschorek unter dessen aktiver Mithilfe bezwingen. Der Titelverteidiger ließ einen Läufer ungeschützt "stehen" und versuchte in der Folge vergeblich, diesen Materialnachteil durch starkes Angriffsspiel zu kompensieren. Der Sieger ließ aber nichts anbrennen und spielte diese Partie spielstark zu seinem Gunsten zu Ende! Dietmar Weidauer erhielt mehrmalige Remisangebote, die er allesamt mit Bauernvorteil aber ablehnte. Dies hätte er nicht tun sollen. Sein Gegner erhielt in der Folge starkes Angriffsspiel und konnte die Partie noch gewinnen. Im Angesicht des klaren sicheren Sieges durch einen starken Mattangriff reagierte Bernd Reeg gegen Bernd Seth überschnell und übersah, dass sein Gegner durch ein Turmopfer ein völlig überraschendes Patt (Remis) erzwingen konnte. Hochinteressant auch das Match zwischen Dieter Becker und Heinz Hoturek. Nach langer Spielzeit entschied der mit den weißen Steinen spielende Becker die Partie durch zwei Freibauern für sich. Erfrischendes Angriffsschach bot der junge Dominik Großmann, der seinen Kontrahenten Valerij Müller glatt über-rollte. Auch Manfred Pfau hatte gegen das Altenburger Nachwuchstalent Linus Woitke alle Hände voll zu tun und profitierte erst durch einen Endspielfehler in einer voll ausgespielten Partie. Eine gute Leistung seines Kontrahenten! Michael Bellmann versuchte durch forciertes Angriffsspiel Jürgen Barth zu Fehlern zu zwingen. Doch dieser durchschaute alle "bösen" Absichten, erkämpfte sich Materialvorteil und den Sieg. Auch im Kampf zwischen Niklas Kühne und Jens Schmidt ging es haarig zu, doch beide erkannten in der Schlussphase ihrer Partie , dass die Fortsetzung des Kampfes äußerst risikovoll und völlig ungewiss war. So geschah das, was immer das vernünftigste ist: sie einigten sich auf eine Punkteteilung. Gerhard Prechtl hatte mit Hannes Tänzer ein weiteres Nachwuchstalent aus Altenburg zum Gegner. Der junge Schachfreak ist angetreten, um möglichst viel Spielpraxis zu erlangen und damit zu lernen. In diesem Kampf war er chancenlos, denn G. Prechtl spielte seine Spielerfahrung aus und zwang seinen jungen Gegner Kontrahenten zu Fehlern. Der Ausgang der restlichen Paarungen ist nachvollziehbar und stellt die Leistungsverhältnisse durchaus nicht auf den Kopf: Wilmar, Andre - Kohl, Torsten 1:0, Haase, Joachim - Vietz, Burkhard 0:1, Kühnast, Felix - Funk, Günter 1:0, Behnke, Helmut - Kohl, Anke 1:0, Lindner, Horst - Tomczyk, Werner 0:1 und Klein, Marco - Kussauer, Lothar 0:1.
Windischleuba, den 23.10.11
Manfred Pfau



Der Meuselwitzer SV siegt überzeugend im Kreisderby!
I
n der zweiten Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, bezwang der Meuselwitzer SV den SC Altenburg mit 5,5:2,5! An diesem Sieg gibt es nichts zu deuteln, denn die, vom Leistungsvermögen her, gleichmäßiger besetzte Mannschaft an allen 8 Brettern, hat verdient gewonnen. Es ist müßig, darüber zu spekulieren, wie sich das Fehlen ihres Spitzenbrettes Wolfgang Gonschorek auf das Mannschafts-ergebnis ausgewirkt hat. Fest steht, dass er für das Altenburger Team eigentlich nicht ersetzbar ist. Am Spitzenbrett bot Andreas Eicke (die Meuselwitzer Mannschaft zuerst genannt) eine spielerisch eindrucksvolle Leistung und ließ Jürgen Barth keine Chance. Andre Vilmar überzeugte gegen Felix Kühnast ebenfalls, ließ nichts anbrennen und siegte unangefochten. Niklas Kühne und Joachim Haase belauerten sich bis ins Endspiel, doch keiner konnte bei dem vereinbarten Remis auf einen Vorteil verweisen. Auch Jörg Schmidt gegen Burkhard Vietz zeigte eine gute Angriffspartie, in der der Altenburger bei dem permanenten Belagerungszustand dagegenhalten konnte und die Partie mit dem Unentschieden einen gerechten Verlauf nahm. Ralf Hercher und Michael Bellmann trennten sich in einen ausgeglichenen Kampf mit dem gleichen Ergebnis und der gegenseitige Respekt voreinander war auch im Match zwischen Stefan Winkler und Ingolf Götze zu spüren, so das die Punkteteilung nachvollziehbar ist. Wenn zahlreiche Remisangebote, ausgeschlagen werden, so geschehen von Harald Hofmann an Karsten Siegel, die dieser aber allesamt ablehnte, kommt das, was im Turnierschach zweifellos keine Ausnahme darstellt. In beiderseitiger Zeitnot "vergaß" der Altenburger seine Dame zu schützen. Dieses "Geschenk" nahm Harald Hofmann dankend an und drehte die Partie zu seinem Gunsten. Auch Torsten Kohl und David Osten kannten sich bestens und spielten bei dem vereinbarten Remis die Partie nicht voll aus. Mit diesem Mannschaftssieg katapultierten sich die Meuselwitzer mit 4 : 0 Punkten auf den zweiten Tabellenplatz, punktgleich mit dem Weidaer Schachclub und die Altenburger "verschwanden" im Mittelfeld.
Windischleuba, den 10.10.11
Manfred Pfau

Dieser Punktspielauftritt ging voll in die Hosen!
In der 2. Punktspielrunde der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost, hatte die II. Mannschaft des SC Altenburg mit dem Kingsclub 98 Jena einen absoluten Hochkaräter zu Gast. Diese Mannschaft, die als erklärter potentieller Aufsteiger in dieser Klasse zählt, war einfach eine Nummer zu groß. Mit 1 : 7 gab es eine gehörige Klatsche und man kann nur hoffen, dass die Altenburger Mannschaft nicht in Selbstzweifel verfällt, sondern die richtigen Lehren aus diesem Match zieht. Auf verlorenem Posten standen sowohl Jörg Odrich am Spitzenbrett wie auch Dietmar Weidauer, die beide kein Land sahen. Zu allem Überfluss fehlte auch noch Holger Vincenz, ein Leistungsträger in dieser Mannschaft. Dabei sah es auf dem Brettern von Klaus Mäder und Werner Tomczyk anfänglich gar nicht so schlimm aus. Doch mit Spieldauer ging Beiden der rote Faden verloren, sie verloren ihre Linie und damit auch ihre Kämpfe. Ganz anders Bernd Reeg, der couragiert spielte, knallhart dagegen hielt und sich das Remis redlich verdiente. Die größte Chance auf einen Partiegewinn hatte Helmut Behnke. Er erspielte sich einen Figuren-vorteil, der einfach zum Partiegewinn reichen musste. Stattdessen ließ er sich aber von seinem Gegner regelrecht überrumpeln, der durch ein Dauerschach noch zu einer Punkteteilung kam. Frank Adebars Gegner war ein ganz junges Jenaer Nachwuchstalent. Toll anzusehen, wie dieser die Partie durchzog und sicher siegte. Rolf Schade war ebenfalls nicht chancenlos. Er stand lange Zeit auf der sicheren Seite, doch mit Spieldauer schlichen sich kleine Ungereimtheiten in seinen Angriffsplan, der leider am Ende in die falsche Richtung gingen. Somit ging auch diese Partie noch verloren. Nun gilt es, in den nächsten Punktkämpfen verlorenen Boden wieder gut zu machen, damit die derzeitige rote Laterne eher die Ausnahme bildet. 
Windischleuba, den 12.10.11
Manfred Pfau

Trotz tapferer Gegenwehr deutlich verloren!In der 3 Punktspielrunde der Schach-Kreisliga

Altenburg/Gera hat die III. Mannschaft des SC Altenburg auf dem ersten Blick eine deutliche 0,5 : 4,5 Niederlage bei der III. Mannschaft des VFL Gera hinnehmen müssen. Doch an allen 5 Brettern hatte der Geraer Verein härteren Widerstand überwinden müssen, als es das nüchterne Endergebnis aussagt. Am Spitzenbrett spielte der Geraer Albrecht Beer gegen Gerhard Prechtl seine ganze Erfahrung und Spielvermögen aus, gewann einen Bauern und hatte trotzdem bei seinem Sieg gegen den kämpferisch starken Altenburger jede Menge zu tun, um Gegenspiel zu unterbinden. Valerij Müller geriet in seiner Partie ganz allmählich in Schieflage, machte zwar keinen groben Fehler und musste trotzdem die Segel streichen. Es war sehenswert, wie Ronald Götze verlorenen Boden durch stürmischen Angriff auszugleichen versuchte. Doch das letzte Quentschen Druck fehlte, um die Partie noch zu retten. Zu einer Punkteteilung ist Horst Lindner in vielen Kämpfen fähig. Auch in diesem Punktekampf gelang ihm das unangefochten. Oh, Marian Markiewicz. In dieser Partie war für dich mehr drin. Es ist nur ein schwacher Trost, wenn man verliert und dafür vom Gegner für die gezeigte Leistung Lob erhält. Denn dafür kann man sich in der Tat nichts kaufen! Damit kann das Altenburger Team nach 3 verlorenen Kämpfen auf den Besitz der roten Laterne verweisen, die bekanntlich nicht gerade begehrenswert und mit dem letzten Tabellenplatz verbunden ist.Die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV hatte es an diesem Punktspieltag wesentlich leichter, denn die III. Manschaft des ESV Gera trat nicht an und so steht ein kampfloser 5 : 0 Sieg zu Buche. Mit 4 : 2 Punkten rangiert sich das Team auf einen tollen zweiten Tabellenplatz, punkt-gleich mit dem VFL Gera IV,  ein. Ungeschlagen ist noch die III. Mannschaft des VFL Gera.
Windischleuba, den 13.10.11
Manfred Pfau



Doppelsieg im Schnellschach!

Der SC Altenburg ist neben der Stadtmeisterschaft von Altenburg nun auch Ausrichter von Schnellschachturnieren. Während die neunrundige Stadtmeisterschaft immer am 1. Freitag des Monats stattfindet (zur Bewältigung der Runden sind 2 weitere Freitage möglich), findet die neue Turnierform immer am letzten Freitag im Monat statt.
Zur Auftaktrunde hatten sich 11 Schachfreunde in die Meldeliste eintragen lassen. Das 5 rundige Schnellschachturnier, nach Schweizer System ausgetragen und per Computerauslosung durchgeführt, bot alles, was das Schachherz begehrt. Punktgleich, mit 4,5 Punkten belegten Felix Kühnast ( er lag nach der Feinwertung vorn!) und Manfred Pfau gemeinsam Platz 1. Jürgen Barth, Frank Adebar und Burkhard Vietz platzierten sich in dieser Reihenfolge mit je 3 Punkten auf den Plätzen 3 - 5. Joachim Haase kam mit 2,5 Punkten auf dem 6. Platz, 
 Heinz Hoturek, Helmut Behnke, Valerij Müller und Marco Klein folgten mit je 2 Punkten vor Gerhard Prechtl mit 1,5 Punkten.
 Es hat sich gezeigt, daß Schnellschach (es wird mit je 15 Minuten Bedenkzeit gespielt und die Entscheidung erfolgt  durch  Matt bzw.  Zeitüberschreitung) bei den Schachfreunden eine durchaus interessante und willkommene Turniererweiterung darstellt und sehr gut ankommt.
Die endgültige Anzahl von Schachfreunden, die für die Stadtmeisterschaft gemeldet haben, beträgt stolze 32 Teilnehmer! Hier nun die bisher noch nicht gemeldeten Ergebnisse: Gonschorek-Becker 1:0, Reeg-Wilmar 0:1, Bischoff-Klein 1:0, Barth- Blumenthal 1:0, Vietz-Prechtl 1:0, Kussauer-Haase 0:1, Funk-Seth 1:0 und das Nachwuchsduell Woitke-Tänzer 1:0. Die Partie Hodurek (stieß verspätet zum Turnier)-Kühnast erfolgt noch. 
Windischleuba, den 05.10.11
Manfred Pfau

Rangliste:  Stand nach der 5. Runde 

Rang

Teilnehmer

TWZ

At

Verein/Ort

Land

S

R

V

Punkte

Buchh

1.

Kühnast, Felix

1686

M

SC Altenburg

 

4

1

0

4.5

14.5

2.

Pfau, Manfred

1720

M

SC Altenburg

 

4

1

0

4.5

13.5

3.

Barth, Jürgen

1758

M

SC Altenburg

 

3

0

2

3.0

14.5

4.

Adebar, Frank

1463

M

SC Altenburg

 

3

0

2

3.0

11.5

5.

Vietz, Burkhard

1681

M

SC Altenburg

 

3

0

2

3.0

11.5

6.

Haase, Joachim

1631

M

SC Altenburg

 

2

1

2

2.5

12.0

7.

Hoturek, Heinz

 

 

 

 

2

0

3

2.0

14.0

8.

Behnke, Helmut

1515

M

SC Altenburg

 

2

0

3

2.0

12.5

9.

Müller, Valerij

1288

M

SC Altenburg

 

1

2

2

2.0

12.5

10.

Klein, Marco

1239

M

SC Altenburg

 

2

0

3

2.0

10.0

11.

Prechtl, Gerhard

1306

M

SC Altenburg

 

1

1

3

1.5

10.5



Ersatzgeschwächt bedeutet nicht gleichzeitig Niederlage!
Am 1. Punktspieltag der Schach-Kreisliga, Altenburg/Gera, verließen sowohl die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV (1,5:3,5 beim VFL Gera IV) wie auch die III. Mannschaft des SC Altenburg (zu Hause 2:3 gegen den SV Gera-Liebschwitz III) als Verlierer die Spielstätten. Beide Mannschaften mussten jeweils 4 Stammkräfte ersetzen, doch die eingesetzten Ersatzspieler sind  mit ihrem Spielvermögen alles andere als heurige Hasen und stellen keine Schwächung der Mannschaften dar! Die Meuselwitzer setzten am 1. Brett mit Clemens Blumenthal ein Nachwuchstalent ein, der auch großartig begann. Er erarbeitete sich Bauern-und Stellungsvorteil, stand auf Gewinn, doch dann kam eine kleine Unaufmerksamkeit und die Partie war verloren. Stefan Schuhknecht erwischte einen rabenschwarzen Tag, fand nie zu seinem
gewohnten Angriffsspiel und musste seine Partie aufgeben. Anke Kohl erkämpfte mit solider Leistung ein verdientes Remis und Johannes Naundorf, eine weitere Meuselwitzer Nachwuchshoffnung, erspielte sich Materialvortel, (Gewinn einer Leichtfigur gegen einen Bauern) und erspielte einen schönen Sieg! Annette Kohl, faktisch ohne Spielpraxis ins Wasser geworfen, begann erwartet spielstark, doch sie verhederte sich in ihrem Angriffsspiel und ihr Gegner konnte den Spieß noch umdrehen.
Die Altenburger als Gastgeber verloren am 1. Brett die einzige Partie des Punktekampfes. Ronald Götze konnte seine Stellung nicht ausreich-end verteidigen und sein spielstarker Gegner behielt die Oberhand. Die Partien von Horst Lindner, Rolf Schade, Marco Klein und Marian Markiewicz stellten einen Schlagabtausch sondergleichen dar. Ausgekämpfte Partien, haarige Stellungen und doch keine Sieger. Alle vier Partien endeten mit einem Remis. Da alle Spieler des SV Gera-Liebschwitz, gemäß den Regeln in der Kreisliga, in Auswärtsspielen  die weißen Steine führten, mussten die Altenburger, besonders im kämpferischen Bereich, alles geben. Leider konnte keiner der Vier einen Sieg erringen, um damit eine durchaus verdiente Punkteteilung im Mannschaftskampf zu erkämpfen.
Windischleuba, den 27.09.11
Manfred Pfau



Ein Handy entscheidet den Schachkampf!
In der ersten Punktspielrunde der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost, entscheidet ein nicht ausgeschaltetes Handy über Sieg und Niederlage?!
Eine der unseligsten Schachregeln besagt: wenn ein Schachfreund vergessen hat, sein Handy auszuschalten, verliert er automatisch seinen Kampf. So geschehen im Punktekampf zwischen dem TSV Zeulenroda II  und der II. Mannschaft des SC Altenburg. Der "Unglücksrabe" auf Altenburger Seite hieß Bernd Seth am 8. Brett. Der gegnerische Mannschaftsleiter hatte nach paar Tönen nichts eiligeres zu tun, als zu protestieren .Dies besiegelte die 3 : 5 Niederlage der ersatzgeschwächten Altenburger, denn der weitere Verlauf dieses Matchs hätte sich nach dem Stand der Dinge, sehr positiv für Altenburg entwickelt. Ohne die Stammkräfte Klaus Mäder und Bernd Reeg antretend, bot die Mannschaft eine beherzte, kampfstarke Leistung und machte auch im spielerischen einen spielstarken Eindruck. Am Spitzenbrett konnte Jörg Odrich mit einem schön heraus gespielten Sieg überzeugen. Leider unterliefen Dietmar Weidauer gegen den stärksten Zeulenrodaer bereits in der Eröffnung Ungenauigkeiten, die nicht zu kitten waren. Holger Vincenz ist nur schwer zu bezwingen, besiegt aber seine Gegner ebenso wenig. So blieb eine verdiente Punkteteilung. Werner Tomczyk, stark unter Druck stehend, hatte in der Endphase seiner Partie noch Reserven und konnte siegen. Frank Adebar steuerte ein sehr sicheres Remis bei, doch Helmut Behnke und Valerij Müller, zwischenzeitlich durch aus mit guten Voraussetzungen, setzten ihre Partien noch in den Sand. Diese Handyaffäre sollte die gesamte Mannschaft als heilsame Lehre werten.
Windischleuba, den 18.09.11
Manfred Pfau



Erfolgreicher Punktspielauftakt unserer Schachclubs!

Den Punktspielauftakt in der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, gestalteten sowohl der Meuselwitzer SV wie der Schachclub Altenburg erfolgreich, wenn auch die Schachgöttin Caissa in gehörigem Maße schützend ihre Hand über beide Clubs hielt! Den Meuselwitzern gelang gegen ihren "Lieblingsgegner" Fortuna Pößneck ein knapper 4,5 : 3,5 Sieg, der am seidenen Faden hing. Andreas Eicke am Spitzenbrett konnte die Partie bis ins Endspiel in der Waage halten und holte verdient ein unentschieden. Dies gelang auch Andre Vilmar in einer ausgekämpften Partie mit gegenseitigen ständigen Remis Vorschlägen. Jens Schmidt hatte als Mannschaftsleiter mit einigen Problemen an den anderen Brettern zu kämpfen und verlor dadurch die Kontrolle über sein eigenes Spiel und in der Endphase auch die Partie. Dies revidierte Stefan Winkler mit einer taktischen Meisterleistung und siegte beeindruckend. Harald Hofmann sicherte wie gewohnt eine Punkteteilung ab und Torsten Kohl blieb bei ständigen Remis Angeboten seines Gegners "hart" und nutzte im Endspiel einen Fehler seines Gegners zum Partiegewinn. Sowohl in den Partien von Dieter Becker wie Helmut Soult gab es unklare Verhaltensweisen durch ihre Pößnecker Gegner am Brett, die geschlichtet werden mussten. Als alle Wogen geglättet waren, siegte Dieter Becker durch klaren Materialvorteil (gewinn der Dame) und Helmut Soult einigte sich, nach einigem hin und her, letzendes mit seinem Gegner auf ein Remis.
Der SC Altenburg brachte aus Königssee einen etwas überraschenden 4,5 : 3,5 Sieg mit von der weiten Reise. Wolfgang Gonschorek gewann am Spitzenbrett kampflos und Jürgen Barth erkämpfte in einem spannenden 5 Stundenkampf etwas glücklich mit einem Remis, denn sein Gegner hatte eine klare Siegoption. Für den neutralen Betrachter standen sowohl Felix Kühnast, Joachim Haase wie auch Michael Bellmann mindestens auf ausgeglichen Positionen. Doch als es ans "Eingemachte" ging, leisteten sich alle kleine Ungenauigkeiten bzw. fanden keinen Erfolgsweg und mussten über Niederlagen quittieren. Nun waren die hinteren Bretter gefragt. Ingolf Götze gelang es, den Gewinn einer Leichtfigur (Springer) souverän und sehr sicher auch zum Sieg zu führen. Karsten Siegel schaffte durch starken Druck auf dem Damenflügel seines Gegners ein völlig verdienten klaren Sieg und Manfred Pfau, als Ersatzspieler für den fehlenden Burkhard Vietz aufgeboten, gewann  in einer überlegen geführten Partie am Ende durch Zeitüberschreitung seines Gegners.
Windischleuba, den 18.09.11
Manfred Pfau



Die Stadtmeisterschaft von Altenburg begann ohne Paukenschläge!

Die Stadtmeisterschaft von Altenburg in Schach tritt in die Erfolgsspur seiner Vorgänger! Die Organisatoren konnten sich über eine Teilnahmemeldung von 31 Schachfreunden freuen! Und: es ist immer noch für Interessierte eine Teilnahme möglich!
Nach feierlicher Eröffnung des neuen, größten Altenburger Schachturniers stand fest. es werden mit Linus Woitke, Hannes Tänzer, Dominik Großmann, Clemens Blumenthal, Eric Jahnke, Niklas Kühne und Felix Kühnast insgesamt 7 (!) Nachwuchstalente sich den Turnierkämpfen stellen. Da immer am 1. Freitag im Monat gespielt wird, jedoch an den nachfolgenden Freitagen im Monat noch an drei weiteren Freitagen gespielt werden kann, bekommt kein Teilnehmer ein Terminproblem. Sollte es sich um reine clubinterne Ansetzungen handeln, so können  z.B. auch zwei Meuselwitzer in ihrem eigenen Club die anstehende Partie spielen. die Auslosung der jeweiligen Spielrunden erfolgt per Computer und wird nach den Schachregeln des Thüringer Schachbundes gespielt. Für 40 Züge stehen je Spieler 2 Stunden zur Verfügung und sollte bis dahin keine Entscheidung erfolgt sein, bekommt jeder noch eine weitere Stunde bis zur endgültigen Entscheidung. Diese erfolgt 
entweder durch Matt bzw. bei der letzten Zeitkontrolle durch Blättchenfall.
Bereits beim Auftakt wurden verbissene und spannende Partien gespielt. So hatte es Ralf Hercher schwer, seine Partie in den rettenden Hafen zu bringen und profitierte in der Endphase von einem kapitalen Fehler seines Gegners Werner Tomczyk. Zwar hatte Michael Bellmann gegen Ronald Götze auch einigen Widerstand zu überwinden, doch an seinem Sieg gab es nichts zu deuteln. Jens Schmidt bekriegte einen sich tapfer wehrenden Helmut Behnke und siegte durch Bauerneroberungen  sehr sicher. Manfred Pfau überraschte Valerij Müller mit einer selten gespielten Gambiteröffnung und konnte einen schnellen Sieg erringen. Das für das Nachwuchstalent Dominik Großmann gegen Dietmar Weidauer die Trauben sehr hoch hängen, war von Anfang an klar. Bereits in der Spieleröffnung setzte der Favorit dann die not-wendigen Akzente, um die Partie für sich zu entscheiden. Torsten Kohl setzte Horst Lindner im Verlauf des Duells so sehr unter Druck, dass kleine Fehler nicht ausbleiben konnten. Sein Partiegewinn war dann auch folgerichtig. Anke Kohl hatte gegen ihren spielstarken Nachwuchs- spieler Niklas Kühne erwartungsgemäß keine Chance und verlor. Folgende Ansetzungen stehen noch aus: Gonschorek-Becker, Reeg-Wilmar, Barth-Blumenthal, Vietz-Prechtl, Jahnke-Kühnast, Bischoff-Klein, Kußauer-Haase, Funk-Seth und das absolute Nachwuchsduell Woitke, Linus  gegen Hannes Aron Tänzer.
Windischleuba, den 12.09.11
Manfred Pfau


Auftaktsieg durch Meuselwitz II!
 Die Kreisliga Altenburg/Gera begann mit den Punktspielen der neuen Saison in Schach. Dieser erste Spieltag geht in die Punktspiel-geschichte der Kreisliga als eine 0-Runde ein. Dieser sicher einmalige Vorgang wurde notwendig, um die folgenden Spielrunden 1 - 9 mit den Terminen der höher klassigen Mannschaften Thüringens in Einklang zu bringen. Die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV begann die Saison so, wie sie die Abgelaufene beendet hatte - mit einem Sieg! Die III. Mannschaft von Gera- Liebschwitz wurde mit 3 : 2 bezwungen. Dabei hatte Torsten Kohl überraschend harte Gegenwehr zu überwinden, bevor die Punkteteilung in Sack und Tüten war. Dem Nachwuchstalent Clemens Blumenthal wurde am 2. Brett die Chance gegeben, sich zu beweisen. Dies erwies sich im Spielverlauf als eine ziemliche Hürde, doch in der Endphase zeigte er gute Endspielkenntnisse und konnte ein Remis erzwingen. Der Mannschaftssieg wurde an den Brettern 3 und 4 erkämpft. Enrico Weber erspielte sich Materialvorteil, den er auch zum sicheren Sieg verwerten konnte und beim Gegner von Angriffsspiel-er Stefan Schuhknecht brannte es lichterloh auf dem Brett. Diese Feuerstellen waren nicht zu löschen und brachten einen souveränen Partie-gewinn. Lediglich Jessia Uhlig handelte sich einen Figurenverlust ein, der trotz vorbildlicher kämpferischer Leistung nicht zu kompensieren war. Diese Partie ging den Bach runter. 

Der SC Altenburg III hat zwar beim ESV Gera III mit 2 : 3 verloren, dabei sich aber mehr als achtbar aus der Affäre gezogen. Am Spitzenbrett ( Gerhard Prechtl musste passen) zeigte Valerij Müller eine gute Leistung, konnte aber keinen Nutzen daraus ziehen und verlor. Auch Ronald Götze bot lange Zeit Paroli, doch dann schlichen sich wie auch bei Bernd Seth kleine Fehler ein, die hart bestraft wurden. Da war  Horst Lindner aus ganz anderem Holz geschnitzt und landete einen schönen Sieg. Mit Rolf Schade hatte die Altenburger Mannschaft einen Schachfreund aufgeboten, der eigentlich als ehemaliger Bezirksligaspieler auf Grund seiner Spielstärke eine Nummer zu groß für diese Spielklasse ist. Und Rolf erfüllte mit einem souveränen Sieg dann auch alle Erwartungen.

Windischleuba, den 07.09.11
Manfred Pfau


Der Meuselwitzer SV spielte eine Klassesaison!

In der vergangenen Punktspielsaison der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, hat der Meuselwitzer SV durchgängig eine tolle Leistung abgeliefert! Faktisch vom ersten bis neunten Punktspieltag lag das Team auf einen hervorragenden 3. Tabellenplatz und war für die Konkurrenz aus Gera, Königsee, Jena u.a. mit konstanten und spielstarken Leistungen ein ebenbürtiger Kontrahent! Diese Platzierung ist die Beste seit Zugehörigkeit zu dieser Spielklasse! Das es nicht für ganz nach oben reichte, lag an der sehr spielstarken Mannschaft vom ESV Gera, die völlig verdient Staffelsieger und den Aufstieg in die Landesklasse schaffte. Auch die Mannschaft vom SV Thuringa Königsee konnte sich noch vor den Meuselwitzern auf dem zweiten Platz einbringen. Gegen beide Mannschaften gab es mit 2,5 : 5,5 bzw. 3 : 5 die einzigen Saisonniederlagen. Die 4 : 4 Punkteteilungen gegen TuS Osterburg Weida und dem VFL 1990 Gera II, waren darüberhinaus die einzigen Punktabgaben. Alle übrigen Punktspielaufgaben wurden siegreich gestaltet. Nach dem 4,5 : 3,5 Auftaktsieg gegen Fortuna Pößneck gab es für Blau - Weiß Bürgel mit einem hohen Meusewitzer 7,5 : 0,5 Sieg eine regelrechte Klatsche! Da auch gegen den SV 1861 Liebschwitz II ein 3 : 5 Sieg gelang und der Kingsclub 98 Jena  sehr deutlich mit einem, 5,5 : 2,5 bezwungen wurde, kann mit Fug und Recht von einer großartig gespielten Saison des Meuselwitzwer SV gesprochen werden.
Daran haben insgesamt 9 Spieler ihren unterschiedlichen Anteil. Am Spitzenbrett ist es naturgemäß am schwersten, Punkte ein zu fahren. Hier gilt es , gegen die spielstärksten Kontrahenten zu bestehen. Andreas Eicke konnte mit 6 Remis und einem kampflosen Punktgewinn 4 Punkte aus 9 Spielrunden auf seinem Konto verbuchen. Am zweiten Brett war Andre Wilmar gesetzt. Der Student aus München konnte zu 7 Duellen anreisen und über 3,5 Punkte verbuchen. Zu einem der stärksten Leistungsträgern der vergangenen Saison kristallierte sich Jens Schmidt am 3. Brett heraus, der aus allen Einsätzen 6 Punkte erspielte und erkämpfte! Kaum schwächer sein Bruder Jörg Schmidt am Brett 4, der ebenfalls immer dabei war und 5,5 Punkte erreichte. Am 5. Brett war Ralf Hercher 7x im Einsatz und die erzielten 4,5 Punkte waren aller Ehren wert. Auf Grund anderer sportlicher Verpflichtungen konnte Nachwuchstalent Niklas Kühne, erstmalig in dieser Mannschaft eingesetzt und am 6. Brett spielend, nur an 6 Punktspielen mitwirken. Doch seine erreichten 3,5 Punkte sind aus aller Kritik. Harald Hofmann fehlte am 7. Brett nur ein einziges Mal, blieb in allen Einsätzen unbezwungen (!) und steuerte 4,5 Punkte bei. Torsten Kohl, eigentlich vor der Saison als Ersatzspieler dieser Mannschaft aufgestellt, spielte am 8. Brett seine spielstärkste Saison. Die Zeiten, da er regelmäßig Punkteilungen akzeptierte, wurden konsequent ad acta gelegt und mit 6,5 Punkten aus allen Punktspielaufgaben, ebenfalls ungeschlagen (!), am 8. Brett großartige 6,5 Punkte erspielt. Dieses Ergebnis war in einer Mannschaft, die sich ansonsten durch große Ausgeglichenheit auszeichnete, eine absolute Spitzenleistung! Last not least Dieter Becker, der insgesamt 5x "aushalf", jedoch mit seinen erkämpften 4 Punkten ungeschlagen zu einem wertvollen Ergänzungsspieler wurde. Der Meuselwitzer SV hat und kann seine Platzierungsansprüche in der neuen Punktspielsaison höher stecken. Diesem Team, das sich vom 1.- 8. Brett nur unwesentlich durch seine Spielstärke unterscheidet, ist sehr viel, auch ein Aufstieg in die Landesklasse, zuzutrauen. Es ist an der Zeit, dass aus der Altenburger Region endlich einmal dieser langersehnte Wunsch in Erfüllung geht. Und vielleicht ist der Aufsteiger aus der Bezirksklasse, der SC Altenburg in der Lage, die Meuselwitzer bei diesem Vorhaben zu unterstützen. 
Windischleuba, den 30.07.11
Manfred Pfau
Luckaer Str. 1


Der SC Altenburg erreichte die gesteckten Saisonziele!
In der vergangenen Punktspielsaison der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost, konnten beide Mannschaften des SC Altenburg die angestrebten Ziele verwirklichen. Doch der Weg dahin war mit einigen Stolpersteinen verbunden. Die I. Mannschaft, die vom 1. Spieltag an im Kampf um den Staffelsieg und damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga im ständigen Clinch mit dem SV 1910 Kahla lag, konnte 8 Punktspiele siegreich gestalten. Einem 6:2 Auftaktsieg gegen die eigene II. Mannschaft folgte ein ebenso deutlicher 6:2 Sieg über den Kingsclub 98 aus Jena. Es folgten Siege gegen SV Grün-Weiß Triptis (4,5:3,5), SZ Elstertal/Langenberg (5:2), Kantersiege gegen Hermes Gera (6:2) und gegen die II. Mannschaft aus Zeulenroda (6,5:1,5), ein knapper 4,5:3,5 Sieg gegen Schott Jena III und nachdem der MTV Saalfeld im vorletzten Punktspiel gar mit 7:1 förmlich deklassiert wurde, sah alles vor der entscheidenden Begegnung gegen den SV 1910 Kahla wie ein Durchmarsch aus. Doch mit einer vermeidbaren 3:5 Niederlage waren alle Messen gesungen und die Meisterschaft passe`. Somit war ein Relegationskampf gegen Blau-Weiß Bürgel die allerletzte Möglichkeit, noch auf den fahrenden Zug gen Bezirksliga zu springen. Und dies gelang mit einem äußerst knappen 4,5:3,5 Sieg. Nicht weniger als 11 Spieler kamen in der I. Mannschaft zum Einsatz. Wolfgang Gonschorek am Spitzenbrett konnte aus 5 Einsätzen 4,5 Punkte holen und blieb ungeschlagen. Insgesamt 4 Spieler spielten die gesamte Saison durch. Jürgen Barth, Joachim Haase, Burkhard Vietz und Ingolf Götze brachten es alle auf 5,5 Punkte, doch die erfolgreichsten Spieler dieser Saison waren Nachwuchstalent Felix Kühnast mit 7 Punkten sowie Karsten Siegel mit 6,5 Punkten aus 8 Einsätzen. Michael Bellmann steuerte 4 Punkte bei und Manfred Pfau, David Osten und Frank Adebar erreichten einen Punkt in zwei Punktspielen.
Eine ganz schwierige Saison hatte die II. Mannschaft des SC Altenburg zu überstehen. Nach der Niederlage gegen die I. Mannschaft, einer 1,5:6,5 Schlappe gegen Kahla sowie äußerst knappen 3,5:4,5 Niederlagen gegen Zeulenroda, Kingsclub Jena und Schott Jena sowie einem 1:7 Debakel gegen Elstertal/Langenberg war der Klassenerhalt in weite ferne gerückt. Jedoch ein 4:4 Unentschieden gegen Triptis, ein 4,5:3,5 Sieg im "Schicksalskampf" gegen den MTV Saalfeld und mit viel Unterstützung durch die Schachgöttin Caissa konnte der Klassenerhalt abgesichert werden. Auch in dieser Mannschaft kamen insgesamt 11 Spieler zum Einsatz. 2 Punkte aus 9 Kämpfen für Dietmar Weidauer waren der deutliche Beleg für den schweren Stand am 1. Brett. Rolf Schade war am 2. Brett mit 5,5 Punkten der erfolgreichste Spieler dieser Mannschaft. Auch Werner Tomczyk konnte mit seinen 5 Punkten überzeugen. Auf 3,5 Punkte aus 8 Runden kamen Holger Vincenz, Bernd Reeg und Helmut Behnke. Dagegen blieben Klaus Mäder und Jörg Odrich mit 1,5 Punkten klar unter ihren Möglichkeiten. Die gleiche Punktzahl schaffte Marco Klein aus 2 Einsätzen! Gerhard Prechtl gelang bei einem Einsatz ein Unentschieden.
Windischleuba, den 31.07.11
Manfred Pfau


Wolfgang Gonschorek siegt im Roland-Heinig-Gedächtnisturnier!

Dieses Roland - Heinig - Gedächtnisturnier in Schach fand eine großartige Beachtung unter den Schachfreunden über die regionalen Grenzen hinaus, die für Altenburger Verhältnisse seinesgleichen suchen. Nach der Siegerehrung der Stadtmeisterschaft von Altenburg, in der die ersten zehn Plätze mit Preisen geehrt wurden, fand diese traditionelle Blitzturnier statt. Und nicht weniger als 22 Aktive, darunter der zweifache Sieger des Turniers, Denis Wiegner vom 2. Bundesligaclub München-Garching, Schachfreunde aus Gera, Frohburg, Meuselwitz, Altenburg und der weiteren Umgebung kämpften um den neuen Wanderpokal, den der Stellvertretende Clubvorsitzende, Burkhar Vietz, gestiftet hat. Unter der Federführung des bekannten Schiedsrichters des Thüringer Schachverbandes, Albrecht Beer vom VFL Gera und des Turnierleiters per Computer, Klaus Mäder (neuer Vorsitzender des Schachclubs Altenburg), wurde dieses Schachevent in 9 Runden nach dem Schweizer System durchgeführt. Blitzturniere (jeder Spieler hat 5 Minuten Bedenkzeit und die Entscheidung fällt durch Blättchenfall bzw. Matt) ist in erster Linie eine nervenaufreibende Turnierform und verlangt desweiteren von jedem Teilnehmer ein Höchstmaß an Konzentration, Übersicht und Durchhaltevermögen! Und genau diese Eigenschaften wies an diesem Tag Wolfgang Gonschorek in beeindruckender Weise nach! Mit der stolzen Zahl von 7,5 Punkten aus den 9 Runden, (er verlor nur gegen seinen Gemeinschaftskameraden Jürgen Barth und gab gegen den Meuselwitzer Dieter Becker nur ein Remis ab) wurde er klarer und unangefochtener Pokalsieger! Herzlichen Glückwunsch für diese tolle Leistung! Den Ehrenplatz sicherte sich der entthronte Pokalverteidiger Denis Wiegner aus München mit 6,5 Punkten, der nicht ganz sein zweifellos spielstarkes Vermögen abfordern konnte. Michael Katzer vom SV 1861 Gera-Liebschwitz ( ist in der Thüringenliga aktiv) konnte sich mit 6 Punkten und der besseren Wertung einen großartigen 3. Platz erspielen vor dem punktgleichen Bernd Kretschmar vom VFL Gera. Keine Überraschung stellt der 5. Platz des Frohburger Christian Tiedt dar. Er brachte eine konstante und spielstarke Turnierleistung. Der Meuselwitzer Torsten Kohl, mit seiner Spielkreativität ein belebender Faktor, sorgte auch
in diesem Turnier für manche Einlage! Ein 6. Platz mit 5,5 Punkten vor dem punktgleichen, ebenfalls beeindruckenden, Jürgen Barth - beide zeigten sich mit erfreulicher Spielstärke ausgestattet. Andreas Schaudin, Vereinsvorsitzender des Schachzirkels Elstertal Langenberg, spielte sich eher unauffällig nach vorn. Mit 8 Punkten konnte er einen 8. Platz erkämpfen. Oft wechseln in dieser Turnierart die Platzierungen in drastischer Weise. Dies
musste auch Dieter Becker erleben, der lange Zeit wie ein Anwärter auf einen der vorderen Plätze aussah und dann doch mit einem 9. Platz und 4,5 Punkten zufrieden sein musste. Die gleiche Punktzahl erreichte Manfred Jahnisch (Schachzirkel Elsterberg) und damit noch einen top ten Platz. Auch 4,5 erreichten Burkhard Vietz (auf Platz 11), Andreas Eicke (auf Platz 12) und Joachim Haase mit dem 13. Platz. Auch der Frohburger Max Willner sowie der Liebschwitzer du Naire begannen sehr stark, ließen aber mit je 4 Punkten un den Plätzen 14 bzw. 15 konditionell nach. Aus Magdeburg war mit Torsten Lenk ein früheres Vereinsmitglied angereist und schaffte mit 4 Punkten Platz 16. Auch der Frohburger Vereinschef Siegfried Thon brachte es auf diese Punktzahl und einen 17. Rang. Platz 18 ging an Helmut Behnke, Helmut Soult erreicht Platz 19 und Juri Bondarew (Gast aus Frohburg, aber ohne Verein) wurde auf Platz 20 geführt. (alle mit 3 Punkten) Felix Kühnast brachte 2,5 Punkte und Platz 21 auf sein Konto und Frank Adebar stieg im Laufe des Turniers aus.
Windischleuba, den 21. 07.11
Manfred Pfau

Rangliste:  Stand nach der 9. Runde 
Rang Teilnehmer TWZ At Verein/Ort Sp S R V Punkte Buchh SoBerg
1. Gonschorek, Wolfgang 2125 M SC Altenburg 9 7 1 1 7.5 49.0 41.25
2. Wiegner, Denis 2194 M SC Garching 1980 9 6 1 2 6.5 49.5 33.75
3. Katzer, Michael 1909 M SV 1861 Liebschwitz 9 6 0 3 6.0 47.5 27.50
4. Kretzschmar, Bern 1966 M VfL 1990 Gera 9 5 2 2 6.0 46.5 28.25
5. Tiedt, Christian 1771 M Frohburger SC 1 9 6 0 3 6.0 45.5 26.00
6. Kohl, Torsten 1828 M Meuselwitzer SV 9 5 1 3 5.5 45.5 23.25
7. Barth, Jürgen 1758 M SC Altenburg 9 4 3 2 5.5 44.0 24.25
8. Schaudin, Andreas 1922 M Schachzirkel Elstertal 9 5 0 4 5.0 41.0 19.50
9. Becker, Dieter 1547 M Meuselwitzer SV 9 3 3 3 4.5 49.0 21.75
10. Janisch, Manfred 1717 M Schachzirkel Elstertal 9 4 1 4 4.5 41.5 19.75
11. Vietz, Burkhard 1681 M SC Altenburg 9 4 1 4 4.5 37.0 15.75
12. Eicke, Andreas 1817 M Meuselwitzer SV 9 4 1 4 4.5 35.0 13.75
13. Haase, Joachim 1631 M SC Altenburg 9 4 1 4 4.5 34.0 13.25
14. Willner, Max 1723 M Frohburger SC 1 9 3 2 4 4.0 47.0 18.25
15. du Maire, Jérôme 1945 M SV 1861 Liebschwitz 9 4 0 5 4.0 44.0 15.50
16. Lenk, Torsten   M   9 4 0 5 4.0 34.0 11.50
17. Thon, Siegfried 1610 M Frohburger SC 1926 9 4 0 5 4.0 32.0 13.00
18. Behnke, Helmut 1515 M SC Altenburg 9 3 0 6 3.0 35.0 8.50
19. Soult, Helmut 1457 M Meuselwitzer SV 9 3 0 6 3.0 32.5 6.50
20. Bondarew, Juri   M Frohburger SC 1926 9 3 0 6 3.0 31.5 6.50
21. Kühnast, Felix 1686 M SC Altenburg 9 2 1 6 2.5 35.5 7.75
22. Adebar, Frank 1463 M SC Altenburg 9 1 0 8 1.0 34.5 4.00

Dramatischer Kampf im Jubiläumsturnier 85 Jahre Schach


Frohburg:
Thomas Gempe vor Gunter Seidens und Bernd Kretschmar
 Schnellschach
Anlässlich des 85-jährigen Vereinsjubiläums führte der Frohburger Schachclub ein siebenrundiges Schnellschachturnier im Schützenhaus von Frohburg durch mit anschließenden Kegelwettkampf. Auch der Bürgermeister von Frohburg Wolfgang Hiensch besuchte die Veranstaltung und würdigte die Arbeit des Frohburger Vereins. Nach einigen historischen Ausführungen des Vereinsvorsitzenden Siegfried Thon
  kreuzten 22 Teilnehmer aus Sachsen und Thüringen die Klingen in diesem Wettkampf. Dank gilt besonders auch den Sponsoren „Böttcher Transporte, Autohaus Stein, der  Stadt Frohburg“ u.a., die mit Sach-und Geldspenden für jeden Teilnehmer einen Preis zu Verfügung stellten. Bis zur letzten Runde gab es ein dramatisches Auf und Ab an der Tabellenspitze. Vor dem Schlussgang lagen mit Gunter Seidens, Bernd Kretzschmar (beide Vfl Gera) und FIDE Meister Thomas Gempe (SG Leipzig) gleich drei Spieler punktgleich an der Spitze, die bis dato alle untereinander sich mit Remis trennten. Wer den Titel holen wollte, war zum Siegen verdammt. Doch die Geraer waren nicht mit Caissa (Schachgöttin) im Bunde. Steffen Richter (Markkleeberg) und Dieter Wolf (Großlehna) konnten ihnen ein Unentschieden abtrotzen. Den „Big Point“ landete dann doch in letzter Sekunde Turnierfavorit Thomas Gempe mit einem Erfolg über Dirk Krause (Frohburg) und konnte sich damit doch noch den „Siegerkranz“ umhängen. Silber und Bronze gingen an die Thüringer Gunter Seidens und Bernd Kretzschmar. Unter die Top sechs reihten sich dann noch Frohburgs Spitzenspieler Christian Tiedt, Gerd Hochfeld und Marko Otto ein.

1. Thomas Gempe  (SG Leipzig) 6,0 Pkt. 28,0 Wp
2. Gunter Seidens  (Vfl 1990 Gera)               5,5 Pkt. 31,5 Wp
3. Bernd Kretzschmar (Vfl 1990 Gera)        5,5 Pkt. 30,0 Wp
3. Christian Tiedt (Frohburg)                       4,5 Pkt. 27,0 Wp
5. Gerd Hochfeld (Frohburg)                        4,5 Pkt. 25,0 Wp
6. Marko Otto (Frohburg) 4,5 Pkt. 20,5 Wp
7. Steffen Richter  (Markkleeberg)                 4,0 Pkt. 29,5 Wp
8. Dieter Wolf  (Großlehna)                            4,0 Pkt. 24,5 Wp
9. Dirk Krause (Frohburg)                             3,5 Pkt. 32,0 Wp
10. Joachim Haase (Altenburg)                       3,5 Pkt. 25,5 Wp
11. Bernd Mielcarek (Frohburg)                    3,5 Pkt. 24,5 Wp
12. Siegfried Thon  (Frohburg)                       3,5 Pkt. 22,5 Wp
13. Joachim Fuchs (Markkleeberg)                3,5 Pkt. 21,5 Wp
14. Juri Bondarew (Frohburg)                         3,0 Pkt. 25,0 Wp
15. Jörg Bischoff (Frohburg)                             3,0 Pkt. 23,5 Wp
16. Max Willner (Frohburg)                             3,0 Pkt. 19,5 Wp
17. Falk Mäder (Geithain)                                2,5 Pkt. 25,0 Wp
18. Marius Kubiak (Markkleeberg)                 2,5 Pkt. 21,5 Wp
19. Gerald Hofmann ( SV Fortuna Leipzig)    2,5 Pkt. 20,5 Wp
20. Helmut Behnke (Altenburg)                       2,5 Pkt. 20,0 Wp
21. Curt Runkwitz  (Frohburg)                        1,5 Pkt. 21,0 Wp
22. Timo Hofmann  ( SV Fortuna Leipzig)      0,5 Pkt. 21,0 Wp

Vorschau
Neben den offenen turnusgemäßen Blitz- und Schnellturnieren findet am So, den 04.09.11 um 10.00 Uhr ein Blitzturnier unter freien Himmel im Naturbad Frohburg statt. Zu allen Turnieren sind Interessenten herzlich eingeladen.Siegfried Thon

 

 

Spieß umgedreht

Anet Gempe vor Ehemann Thomas

Blitzschach, Frohburg: Die Koryphäen der 64 Felder in der Rennstadt, Thomas und Anet Gempe (beide SG Leipzig - 10 Pkt.) ließen sich auch im Juliblitzturnier von Frohburg im Schützenhaus nicht die „Schachbutter“ vom Brot nehmen. Thomas ließ nur ein „Großmeisterremis“ gegen Ehefrau Anet und gegen Mitfavorit Wolfgang Gonschorek (Altenburg- 9 Pkt.) zu. Anet wiederum teilte neben Ehemann, nur noch mit Helmut Behnke die Punkte und blieb ebenfalls ohne Niederlage. Punktgleich, aber mit besserer Wertung hatte diesmal Anet, die Nase auf dem Podest vorn. Bronze eroberte der Skatstädter Wolfgang Gonschorek. Mit der „Holzmedaille - 4. Pl.“ wurde als bester Einheimischer Christian Tiedt (Frohburg - 7,5 Pkt.) geehrt. Da diesmal nur elf Schachfreunde am Wettkampf teilnahmen, erhielten von Platz fünf bis neun: Dirk Krause (Frohburg - 7 Pkt.), Helmut Behnke (Altenburg - 6,5 Pkt.), Joachim Haase (Altenburg - 5 Pkt.), Siegfried Thon (Frohburg - 3,5 Pkt.) und Juri Bondarew (Frohburg-3 Pkt.) noch Wertungspunkte für den Gesamtpokal am Jahresende. Ohne Wertungspunkte blieben die Einheimischen Bernd Mielcarek (2,5 Pkt.) und Jakob Deobald (2 Pkt.).

Siegfried Thon
Frohburger SC 1926

 

Dramatisches Finale der Stadtmeisterschaft!

Die 9. und letzte Runde der Stadtmeisterschaft von Altenburg bot alles, was Schachherzen höher schlagen lässt. Der bereits als Stadtmeister von Altenburg feststehende Wolfgang Gonschorek ließ auch in der Schlussrunde nichts anbrennen und bezwang Burkhard Vietz in einer hochklassigen Partie, die stark zum Remis tendierte. Damit blieb der neue und alte Stadtmeister auch in diesem Turnier mit einer Punktausbeute von 9 Punkten ungeschlagen und bestach mit Spielintelligenz, Ehrgeiz und einer kompromisslosen Spielauffassung! Da- gegen war kein Kraut gewachsen und am Ende stand eine, in diesem Schachevent, noch nie dagewesene Überlegenheit gegenüber der angetretenen Konkurrenz zu Buche. Doch danach war die Hölle los. Andreas Eicke erkämpfte in einer spannenden Schlussphase trotz Minusbauern noch ein Remis gegen Dietmar Weidauer und Niklas Kühne gelang es, trotz Angriffsdruck auf seinen König durch einen forschen Gegenangriff auf den Damenflügel die Entscheidung zu seinen Gunsten gegen Jürgen Barth ( kam mit 5 Pkt. auf den 11. Platz) zu erzwingen. Damit verfügen Dietmar Weidauer, Niklas Kühne Und Andreas Eicke über 6 Punkte auf ihrem Konto und teilen sich den Vizerang! Jens Schmidt und Dieter Becker trennten sich Remis und belegen mit je 5,5 Punkten die Plätze 5 und 7. Dazwischen konnte sich Burkhard Vietz, ebenfalls 5,5 Pkt., auf dem 6. Platz platzieren. Von weit hinten in der Tabelle stürmte förmlich Michael Bellmann heran, bezwang Jörg Bischoff und kam bei gleicher Punktzahl auf dem 8. Rang. Dagegen konnte Jörg seinen tollen Turniereinstieg nicht mehr fortsetzen und rutschte mit 4,5 Punkten auf den 17. Rang. Übungsleiter - Nachwuchstalent lautete das Match zwischen Manfred Pfau und Felix Kühnast. In der Endphase der Partie "übersah" der Nachwuchsspieler die mögliche Remiswende und verlor. Dies bedeutete mit 5,5 Pkt. der neunte Platz für den einen und mit 5 Pkt. der 12. Platz für den anderen. Für viel Aufsehen sorgte Jörg Odrich, der sich mit 5 Punkten einen 10. Platz erspielte. In seiner letzten Partie trennte er sich von Rolf Schade unentschieden, der nicht sein bestes Turnier spielte und mit 4,5 Pkt. Platz 19 belegte. Für eine weitere positive Bereicherung des Turniers sorgte der Meuselwitzer Nachwuchsspieler Maximilian Splisteser. Er ließ manch älteren und erfahreren Kontrahenten im wahrsten Sinne des Wortes "alt" aussehen, bezwang Helmut Soult (am Ende mit 4 Pkt. auf Platz 21) und konnte sich mit 5 Punkten und einem 13. Platz überraschend gut platzieren. Bernd Reeg trennte sich von Torsten Kohl remis und beide belohnten sich mit je 5 Punkten auf den Rängen 14 und 15. Werner Tomczyk konnte Lothar Kussauer (kam mit 4 Pkt. auf Rang 23) bezwingen und ebenfalls 5 Pkt. erspielen. Platz 16 war der Lohn. Karsten Siegel konnte Helmut Behnke besiegen. Beide sind  in der ersten Hälfte des Turniers sehr spielstark aufgetreten, hatten dann doch den einen bzw. anderen Hänger im Spiel und so blieben mit 4,5 Pkt. Platz 18 und mit 3,5 Pkt. der 24. Rang. Günther Funk (mit 4,5 Pkt. auf dem 20 Platz) bezwang Tom Bauerfeind, der mit einer furiosen Angriffspartie aufwartete und mit 3,5 Pkt. und Platz 25 das Turnier abschloss. An Joachim Haase sind die Spielrunden  dagegen völlig vorbei gelaufen. Er stand völlig neben sich und musste auch gegen Anke Kohl eine Punkteteilung akzeptieren. Mit 3,5 Pkt. und auf dem 26. Platz - das war völlig daneben. Die einzige Frau unter den Teilnehmern dieses anspruchsvollen Turniers hat unter dem Strich mit 3,5 Pkt. zwar nur den 32. Platz erreicht. Doch ihr kann bescheinigt werden, in mehreren Turnierrunden sehr gut aufgetreten zu sein und zum anderen einige mögliche Punkte förmlich liegen ließ. Bernd Seth und Nachwuchsspieler Eric Jahnke trennten sich unentschieden, beide brachten damit 3,5 Punkte auf ihr Konto und landeten auf den Plätzen 27 und 28. Horst Lindner bezwang Ronald Götze (2 Pkt. und der  33. Platz) und belohnte sich mit ebenfalls 3,5 Punkten und Rang 29. Ein Match auf Augenhöhe lieferten sich Marco Klein und Gerhard Prechtl. Doch keiner war in der Lage die Fehler seines Gegners zu seinem Vorteil zu nutzen und so kam eine friedliche Punkteteilung zustande. Dies bedeutete mit je 3,5 Pkt. Platz 30 und 31. Die 3,5 Punkte teilten sich immerhin 9 Spieler - fast ein Drittel des gesamten Teilnehmerfeldes! Valerij Müller profitierte von Spielfreiheit und trotzdem Punktzuwachs. Mit 4 Punkten kam er auf einen beachtlichen 22. Rang!

Diese Stadtmeisterschaft ist Geschichte. Doch der Höhepunkt kommt am Freitag, den 15. 07.11 im Hotel "Astor". An diesem Tag erfolgt die Siegerehrung und im Anschluss das Roland- Heinig-Gedächtnisturnier in Blitzschach!

Windischleuba, den 03.07.11
Manfred Pfau

Dieser Sieg war Balsam auf die wunde Seele!
Es ist geschafft! Im Relegationskampf um den Verbleib bzw. Aufstieg in die Bezirksliga, Staffel Ost, siegte der SC Altenburg auf neutralem Boden in Gera gegen den SV Blau-Weiß Bürgel knapp mit 4,5 : 3,5! Damit ist die Mannschaft nach einjähriger Pause wieder in der Bezirksliga und schickte den Gegner in die Bezirksklasse zurück. Somit werden in der nächsten Saison der Meuselwitzer SV und der SC Altenburg den Kreis Altenburg in dieser Spielklasse vertreten. Doch das Endergebnis sagt es schon aus: dies war ein hartes Stück Arbeit und ein Kampf in Augennähe. Am Spitzenbrett gab Wolfgang Gonschorek erst sein Einverständnis zu einem Remis, als es galt, den Mannschaftssieg abzusichern. Sonst hätte er zweifellos (wie eigentlich immer) die Partie voll ausgespielt. Das ein Kampf erst am Schluß abgerechnet wird, musste Jürgen Barth zu seinem Leidwesen erkennen. Mit durchaus soliden Erfolgsaussichten aus der Eröffnung gekommen, schlichen sich Ungenauigkeiten ein, bekam trotz langer Spielzeit und unbändigen Kampfgeist, die Partie nicht mehr in den Griff und verlor. Gleiches Bild bei Joachim Haase, der im Mittelspiel keine spielentscheidende Fortsetzung fand und sukzessive auf die Verliererstraße kam. Burkhard Vietz hatte sich einen Mehrbauern erspielt, doch bei gleichfarbigen Läufern gelang ihm die Umwandlung in eine Dame nicht. Die Partie endete remis genau wie bei Ingolf Götze, der einmal mehr ohne in Bedrängnis zu geraten, seine Partie nicht ausspielte. Das druckvolle Spiel von Michael Bellmann brachte ihm einen Materialvorteil ein (Dame gegen Turm und Läufer).
Spielentscheidend wurde jedoch seine Bauernmajorität am Königsflügel, mit der ihm ein gleichermaßen wichtiger wie schöner Sieg gelang! Felix Kühnast kam nach der Eröffnung wie bereits gewohnt, noch nicht in die Gänge. Doch im Mittelspiel änderte sich das schlagartig. Kombinationssicher spielte er auch mit den schwarzen Steinen konstruktiv und erspielte sich am Ende einen klaren Sieg. Eine feine Abschlussleistung gelang Karsten Siegel, der überhaupt nichts anbrennen ließ, immer besser ins Spiel fand und einen hochwichtigen Sieg erkämpfte.
Windischleuba, den 15.05.11
Manfred Pfau



Felix Kühnast holt einen beachtlichen 6. Platz!
Für die Teilnahme an der Thüringenmeisterschaft des Nachwuchses in Dittrichshütte Bei Saalfeld hatte sich als einziger vom SC Altenburg Nachwuchstalent Felix Kühnast qualifiziert.
Gemessen an den tollen Ergebnissen des Nachwuchsbereichs vom Meuselwitzer SV sowohl in der Spitze wie in der großen Anzahl der Qualifizierten, ist dies ernüchternd gering. Sein Abschneiden in der "Königsklasse" des Nachwuchses, der U 18, war aber mit errungenen 3,5 Punkten und einem 6. Platz in dem hochkarätigen Teilnehmerfeld ( 14 Spieler traten zur Erringung des Titels an) mehr als bemerkenswert! Das "Sagen" haben seit Jahren eindeutig die Schachhochburgen Erfurt und  Jena. Die Trainer aus diesen Städten sind fast alle Schach-Gro0meister! Und so war gleich in der 1. Runde mit Franz Bräuer von Jenapharm Jena mit einer DWZ (deutsche Wertungszahl) von 2173 (!)ein Hochkaräter der Gegner. Wie erwartet setzte sich dieser auch durch. Da Felix in der 2. Runde ein Remisangebot von Martin Held (Erfurter SC) ausschlug, kam das, was im Schach schon so oft geschah. Auch diese Partie ging verloren. Am 2 Turniertag folgten Siege gegen´Jonas Rosenhan Erfurter SC) und Johannes Mauch (Schott Jena). Eine völlig unnötige Niederlage gegen Alina Zahn von Empor Erfurt beantwortete er mit einem Sieg gegen Jonas Mertin (SV Jenapharm Jena). Das 4 tägige Turnier hatte seine konditionellen Spuren hinterlassen und so beendete er mit einem "Großmeisterremis" dieses anspruchsvolle Schachevent! Ein deutlicher Zuwachs in der DWZ (er verfügt aktuell über 1688 Punkte) sind der Lohn für seinen Einsatz und gezeigten Kampfgeist in all den anstrengenden Tagen.
Windischleuba, den 16.05.11
Manfred Pfau


Der Meuselwitzer SV II beendete mit einer Niederlage
eine tolle Saison!

Die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV verlor ihr letztes Punktspiel gegen den bereits feststehenden Kreismeister ESV Gera II mit 0,5: 4,5. Dieses Ergebnis wirft die Meuselwitzer nicht um, konnte man  gegen die favorisierten Geraer Spieler in Stammbesetzung einen Spielausgang in dieser Höhe erwarten. Dieter Becker hatte am Spitzenbrett einen Gegner, der auch in höher klassigen Mannschaft gut aufgehoben ist und dies nachdrücklich unter Beweis stellte. Auch Stefan Schuhknecht hatte ein ähnliches "Kaliber" als Widerpart, versuchte alles, doch nach Verlust einer Leichtfigur kam das aus. Maximilian Splisteser konnte einen anfänglichen Nachteil nur auf Kosten von Bauernverlusten egalisieren und musste die Partie ebenfalls aufgeben. Aus jeder Niederlage kann man Erkenntnisse gewinnen. Jessica Uhlig verteidigte sich exzellent, doch vergaß sie leider eine Weisheit im Schach: Angriff ist die beste Verteidigung. Dies führte ihr Gegner ihr in vorbildlicher Form vor. Somit blieb es den Jüngsten der Truppe vorbehalten, für ein Remis zu sorgen. Und er machte die wichtige Erfahrung: kämpfen gehört zum Schach. Trotz Bauernnachteil brachte er seine spielstarke Gegnerin in Zeitnot und verdiente sich das Endergebnis redlich. Die Meuselwitzer beenden die Saison mit einem höchst beachtlichen 2. Tabellenplatz. Fürwahr eine großartige Platzierung! Und dies mit den unterschiedlichsten Besetzungen und sehr oft gegen spielstarke Routiniers mit Nachwuchstalenten antretend. Dies weckt Begehrlichkeiten für die neue Saison!
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnte die III. Mannschaft des SC Altenburg die III. Mannschaft des SV 1861 Gera-Liebschwitz mit 4,5 : 0,5 besiegen. Dieses Ergebnis liest sich zunächst wie ein Druckfehler, entstand jedoch auf Grund von beispielhaften Teamgeist der gesamten Mannschaft! Frank Adebar bezwang den EX-Altenburger Hubert Piontek
am Spitzenbrett durch einen zielgerichteten Mattangriff. Gerhard Prechtl brachte seinen Gegner sogar in Materialnachteil, überstand alle Gegendrohungen und wenn beiderseitig nur noch die Damen und der König auf dem Brett sind, ist die logische Folge ein unentschieden. Sowohl Valerij Müller, Ronald Götze wie auch Marian Markiewicz spielten ihre Partien fast fehlerfrei und mit dem nötigen Angriffsdruck. Ihnen gelang an diesem Tag alles und sie gingen als die Sieger vom Brett. In der Endphase der Meisterschaft erspielten und erkämpften sich die Altenburger mit 7 : 13 Punkten noch den 4. Tabellenplatz! Diese Endplatzierung hatte keiner, bestimmt auch die gegnerischen Mannschaften nicht, auf der Rechnung!
Windischleuba, den 27.04.11
Manfred Pfau



Der SC Altenburg wurde auf der Ziellinie noch abgefangen!
Am letzten Punktspieltag der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost, verlor der SC Altenburg das entscheidenden Punktspiel um den Aufstieg zur Bezirksliga beim SV Kahla mit 3 : 5. Da beide Mannschaften nach Beendigung der Punktspiele über je 16 : 2 Punkte verfügten, entschieden 1,5 Brettpunkte die Frage nach den Aufstieg in die Bezirksliga.  Diese Niederlage ist deshalb so bitter, weil das Altenburger Team eine tolle Saisonleistung vollbrachte und in allen acht Punktspielaufgaben siegreich war. Damit ist der Sieger dieses Matchs Staffelsieger und steigt in die höhere Spielklasse auf. Doch für die Altenburger gibt es noch Hoffnung und ein Hintertürchen. Nach den Festlegungen des Thüringer Schachbundes hat auch der Zweitplatzierte der Bezirksklasse noch die Chance zum Aufstieg. Er muss gegen den Vorletzten der Bezirksliga ( dies ist der SV Blau-Weiß Bürgel) ein Relegationskampf bestreiten und der Sieger dieses Duells auf neutralem Tarrain gehört in der neuen Saison ebenfalls der Bezirksliga an. An diesem entscheidenden Punktspieltag erfüllte Wolfgang Gonschorek wie immer seine Hausaugaben und bezwang am Spitzenbrett sein Gegenüber. Jürgen Barth kämpfte verbissen und sehr lange um den Sieg, doch am Ende musste er in eine Punkteteilung einwilligen. Auch Joachim Haase erreichte dieses Ergebnis, obwohl er dabei die Hilfe der Schachgöttin Caissa benötigte. Sehr unglücklich verlor David Osten, den mit besten Aussichten auf den Partiegewinn ein spielentscheidender  Fehler unterlief. Eine der Schlüsselentscheidungen in diesem Mannschaftskampf, denn bereits eine 4 : 4 Punkteteilung hätte den Altenburgern in diesem hochbrisanten Entscheidungskampf genügt! Auch Burkhard Vietz, Ingolf Götze und Michael Bellmann konnten gegen spielstarke Konkurrenz nicht bestehen, warfen ihr ganzes Können in die Waagschale, doch an diesem Tag waren ihre Gegner das entscheidende Quentchen stärker. Einzig Karsten Siegel blieb es vorbehalten, mit einem schön herausgespielten Sieg die Chance auf ein positives Endergebnis so lange wie möglich aufrecht zu halten. 
Einen schönen 4,5 : 3,5 Sieg brachte die II. Mannschaft des SC Altenburg vom MTV 1871 Saalfeld II mit in die SKatstadt! Damit landete das Team mit 5 : 13 Punkten auf dem 8. Tabellenplatz und ließ Kingsclub Jena sowie Hermes Gera hinter sich. Mit diesem schönen Erfolg sicherte die Truppe in eindrucksvoller Weise den Klassenerhalt in der Bezirksklasse ab. Dietmar Weidauer holte am Spitzenbrett ein jederzeit gerechtes Remis und Rolf Schade lief zum Ende der Saison noch mal zur Höchstform auf und spielte einen ganz feinen Sieg heraus. Bernd Reeg, Holger Vincenz und Klaus Mäder boten ihren Gegnern erfolgreich Paroli und erreichten alle eine Punkteteilung. Werner Tomczyk konnte nach dem Gewinn einer Qualität auch seine Partie gewinnen. Jörg Odrich, eigentlich wie immer mit einer tollen Eröffnungsbehandlung, konnte dies leider nicht in ein erfolgreiches Spiel umsetzen und mußte sich mit einem Remis begnügen. In einem Bauernendspiel zog Helmut Behnke den Kürzeren und verlor.
Windischleuba, den 05.04.11
Manfred Pfau



Der Meuselwitzer SV holt zum Saisonabschluß ein Remis!
In der letzten Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, erspielte sich der Meuselwitzer SV beim VFL 1990 Gera II ein 4 : 4 unentschieden. Damit hat der Meuselwitzer Schachclub einen würdigen Abschluss hinter eine Saison gezogen, die mit 12:6 Punkten und einem hervorragenden 3. Platz die beste Saisonplatzierung seit Zugehörigkeit zu dieser Spielklasse darstellt. Wie zu erwarten hat der ESV Gera mit dem Staffelsieg und 15:3 Punkten den Aufstieg in die Landesklasse geschafft, knapp vor dem Zweitplatzierten SV Thuringia Königsee, der 14:4 Punkte erkämpfen konnte. Nach dem alle Messen gesungen waren, ging die letzte Punktspielaufgabe für den Meuselwitzer SV eher unaufgeregt und ohne größeren Kraftakt über die Bühne. Andreas Eicke, Jens Schmidt, Jörg Schmidt, Ralf Hercher, Harald Hofmann und Torsten Kohl erspielten alle ein Remis. Die einzigen Aufreger in diesem weitaus friedlichen Gefecht war das Fehlen des Studenten Andre Wilmar, so das das 2. Brett kampflos abgegeben werden musste. Doch die Geraer Mannschaft "revanchierte sich unfreiwillig", da sie das 8. Brett unbesetzt frei geben musste und somit Dieter Becker kampflos siegte.
Windischleuba, den 04.04.11
Manfred Pfau



Der Meuselwitzer SV II ist Zweitplatzierter!
In der Abschlussrunde der Schach-Kreisliga Altenburg/Gera bezwang die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV die III. Mannschaft des ESV Gera mit 2,5 :1,5. Mit diesem schönen Abschlusserfolg hat das Team hinter den schon als Staffelsieger feststehenden ESV Gera II mit 14 : 4 Punkten einen hervorragenden 2. Tabellenplatz erspielt und erkämpft! Am Spitzenbrett wehrte sich Enrico Weber nach Kräften, doch sein spielstarker Kontrahent Albrecht Beer konnte mit viel Routine und Erfahrung das Endspiel für sich entscheiden. Ja, dieser Stefan Schuhknecht! Auf seinem Brett brennt es stets lichterloh, doch die grandiose Mattführung zum siegreichen Abschluss seiner Partie war für alle neutralen Betrachter dieses Matchs absolut sehenswert! Auch Clemens Blumenthal richtete in der Stellung seines Gegners so ein Durcheinander an, so das der Partiegewinn die logische Folge des Spielablaufs war. Anke Kohl hatte mit es mit einem Geraer Nachwuchstalent zu tun. Sie konnte jedoch die Stellung nicht nur im Gleichgewicht halten, sondern setzte darüberhinaus angriffsstarke Akzente, die auch für einen Sieg gereicht hätten. In Absicherung des Mannschaftsieges willigte sie jedoch in eine Punkteteilung ein. Ein weiteres hoffnungsvolles Meuselwitzer Nachwuchstalent ist Dominic Grossmann. Wie er seinen Gegner regelrecht "vernaschte" und einen ganz schnellen Mattsieg erspielte, war schon sehenswert!
Die III. Manschaft des SC Altenburg beendete die sehr wechselvolle Saison (viele Ausfälle von Stammspielern waren zu verkraften) mit einem ganz erfreulichen 2,5 : 1,5 Sieg über die III. Mannschaft des VFL Gera. Am Spitzenbrett musste Frank Adebar die Überlegenheit seines Gegners anerkennen und verlor. Valerij Müller spielte sehr solide, ließ nichts anbrennen und erspielte sich ein Remis. Ronald Götze muss und kann gewachsene Spielstärke bescheinigt werden. Er machte in seinem Match alles richtig und siegte sehr souverän.
Marian Markiewicz ersetzte als "Feuerwehrmann" ausgefallene Stammkräfte auf eindrucksvolle Weise. Er spielte eine druckvolle Angriffspartie und konnte sich  am Schluss über einen schönen Sieg freuen. Da beide Mannschaften dezimiert antraten, blieb das letzte Brett auf beiden Seiten unbesetzt.
Windischleuba, den 05.04.11
Manfred Pfau


Die Entscheidung reift heran!
Nach den absolvierten sechs Runden der Stadtmeisterschaft von Altenburg in Schach wurden die Weichen gen " oben" bzw. "unten" gestellt. In einer geradezu hochklassigen Spitzenbegegnung hatte Andreas Eicke zunächst die besseren Karten. Doch die Annahme eines angebotenen "vergifteten" Bauers des Titelverteidigers (Andreas Eicke durchblickte in Zeitnot nicht  die gegnerischen Möglichkeiten), der der Ausgangspunkt einer schönen Kombination mit entscheidenden Materialgewinn war, bedeuteten das Ende aller Möglichkeiten für den Herausforderer. Helmut Behnke, mit leichten Materialvorteil verlor in der Schlussphase noch seine Partie gegen Jörg Odrich, obwohl er leichten Materialvorteil besaß. Auch Joachim Haase hatte gegen Manfred Pfau mit einer sehr gut gespielten Eröffnung zunächst die besseren Karten, ließ sich allerdings  durch Figurenabtausch mit Nachteil das Spiel aus der Hand nehmen und musste aufgeben. in einer langen, spannenden Partie konnte Niklas Kühne das Endspiel für sich entscheiden und Dietmar Weidauer nutze einen Qualitätsgewinn zum Sieg gegen Felix Kühnast. Torsten Kohl ließ überhaupt nichts anbrennen und führte seine Partie gegen Valerij Müller sehr sicher zum Sieg. Tom Bauerfeind hat sich in den Jahren seiner Teilnahme an diesem großen Schachturnier ganz schön "gemausert" und dies stellte er mit einem Angriffssieg gegen Werner Tomczyk auch unter Beweis. Helmut Soult landete einen ungefährdeten Sieg über Horst Lindner und ganz kurios ging es zwischen Gerhard Prechtl und Ronald Götze zu. Da Letztgenannter zur Zeit im Krankenhaus weilt, fand in schöner sportlich fairer Einstellung an diesem Ort auch das Match statt. Nachdem  Gerhard Prechtl sich Materialnachteil eingehandelt hatte, drehte er jedoch den Spieß noch um und gewann.
Jörg Bischoff-Jens Schmidt, Burkhard Vietz-Jürgen Barth, Dieter Becker-Bernd Reeg, Maximilian Splisteser-Eric Jahnke und Michael Bellmann-Rolf Schade trennten sich alle mit einem Remis, auch wenn der Ausgang dieser Partien von der Betrachtungsweise sowie Spielverlauf her nicht immer zu vermuten war. Das Anke Kohl letzendes mit einem Remis ihre Partie gegen Bernd Seth abschloss, forderte geradezu ein Kopfschütteln bei allen Betrachtern heraus. Zu deutlich hatte sie im Endspiel glasklaren Vorteil, doch leider nach langer Spielzeit nicht die erforderliche Nervenstärke, den Partiegewinn perfekt zu machen. Lothar Kussauer war spielfrei.
Windischleuba, den 27.03.11
Manfred Pfau


Es sollte für den Meuselwitzer SV nicht sein!
In der achten und vorletzten Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, kam es zwischen dem Meuselwitzer SV und dem ESV Gera zum alles  entscheidenden Match um den Staffelsieg und damit zum Aufstieg in die Landesklasse. Das Wollen ist das eine, die praktische Durchführung das andere. An diesem Tag mussten sich die Meuselwitzer mit 2,5 : 5,5 gegen sehr spielstarke Geraer geschlagen geben und haben definitiv keine Chance, mehr ein Wörtchen mitzureden. Denn mit 9:5 Punkten (es steht immer noch die Begegnung mit Pößneck aus), ist der Punktabstand auf 3 Punkte angewachsen. Andreas Eicke am Spitzenbrett hatte einen spielstarken Widerpart, der ihm im Spielverlauf die Qualität abnahm (ein Turm ist eben mehr Wert als ein Springer oder Läufer) und gekonnt zum Partiegewinn veredelte. Andre Wilmar hatte am 2. Brett ebenfalls einen schweren Stand, da der Mannschaftskampf aber so gut wie entschieden war, nutzte sein Gegner eine Dauerschachmöglichkeit zum Remis. Jörg Schmidt konnte in seiner Partie nie die Regie übernehmen, verlor einen wichtigen Bauern und musste die Überlegenheit seines jungen Gegners anerkennen. Noch schlechter erging es Jens Schmidt, der, sonst die Konzentration in Person, für ihn untypischen regelrechten "Sackzug" (Schachjargon für einen groben Fehler) fabrizierte und aufgeben musste. Ralf Hercher bot seinem Gegner einen "vergifteten Bauern" an, den dieser  zu seinem Nachteil auch annahm. Das Endresultat war ein überzeugender Sieg für den Meuselwitzer. Niklas Kühne hatte einen ganz schweren Stand und konnte die taktischen Verwicklungen im Verlaufe des Kampfes nicht zu seinen Gunsten nutzen. Immer mehr wendete sich das Blatt und trotz unbändigen Kampfgeistes musste er die Partie aufgeben. Harald Hofmann baut sein Spiel immer auf der Basis Sicherheit auf  und war auch diesmal damit gut beraten. Er ließ nichts anbrennen und erspielte ein jederzeit verdientes Unentschieden.
Torsten Kohl hatte einen Gegner, der bekanntermaßen eigentlich nicht viel mehr will als eine Punkteteilung. Und dies gelang ihm nach wechselvollem Spielverlauf dann auch.
Der Meuselwitzer SV I hat eine tolle Saison gespielt und war in seiner Geschichte ( die Mannschaft hat immer die Spielklasse gehalten) noch nie so nahe an den erstrebten Ziel, den Aufstieg zu realisieren. Doch offensichtlich war die Schachgöttin Caissa nicht mit im Bunde.
Windischleuba, den 06.03.11
Manfred Pfau


Der SC Altenburg I demontierte Saalfeld II!
In der 8. und vorletzten Punktspielrunde der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost, leistete sich die II. Mannschaft des TSV Saalfeld das zweifelhafte Vergnügen, nur mit 5 Spielern anzureisen. Dies war für die Gäste des negativen zuviel, denn sie wurden mit einer 1 :7 Niederlage regelrecht demontiert nach Haus geschickt. Die Altenburger, ohne ihren Spitzenspieler Wolfgang Gonschorek antretend, spielten wie von einem anderen Stern. Jürgen Barth, der an das 1. Brett rückte, begnügte sich trotz überlegenen Spiels mit einem Remis. Eine Glanzvorstellung lieferte Joachim Haase ab, der seinem Gegner spieltechnisch glatt überlegen war und mit seinem furiosen Angriff und vorgeprellter Bauern am Schluss ein schönes Matt erzielte. Das Nachwuchstalent Felix Kühnast ist zu einer festen Größe in dieser Mannschaft gewachsen. Auch mit dem schwarzen Steinen spielte er offensiv nach vorn, konstruierte mit seinen Schwerfiguren (den Türmen) einen tollen Königsangriff, der voll und ganz durch schlug. Ein schön heraus gespielter Sieg. Michael Bellmann ist wieder aufer-
standen. Er belehrte mit seinem Auftritt alle Zweifel hinsichtlich Formschwäche oder Erfolgslosigkeit. Gegen seinen bekannt hartnäckigen Kontrahenten spielte er konstant und druckvoll nach vorn und versetzte sein Gegenüber mit einem überraschenden Bauernvormarsch in Verbindung mit der Dame (es drohte ein Matt) in eine ausweglose Lage. Er spielte auch das "Restprogramm" konzentriert zu Ende und siegte überzeugend. Manfred Pfau hatte es mit dem alten Saalfelder Strategen Roland Schneiderheinze zu tun. Er spielte sehr konstruktiv, hatte zweifellos die bessere Spielanlage und die bessere Spielfortsetzung, nahm aber ein Remisangebot seines Gegners an. Durch die selbstgewollte Dezimierung der Saalfelder Mannschaft kamen Burkhard Vietz, Ingolf Götze und Karsten Siegel zu kampflosen Siegen. Welchen Stellenwert hat nun dieser haushohe Sieg? Da der Mitkontrahent um den Titelkampf, der SV 1910 Kahla, ebenso hoch gegen Hermes Gera gewann, fällt die Entscheidung im letzten Punktspiel zwischen Kahla und dem bisher ungeschlagenen SC Altenburg. Jedoch auch der Verlierer dieser Begegnung hat in einem Relegationskampf noch die Chance zum Aufstieg in die Bezirksliga.
Ganz anders ist die Konstellation bei der II. Mannschaft des SC Altenburg. Die Truppe hat einen schweren Stand in dieser Spielklasse und kämpft hart ums Überleben. Auch gegen den SV Schott Jena III wurde denkbar knapp mit 3,5 : 4,5 verloren. Nun wird das letzte Punktspiel in Saalfeld zum Schicksalskampf. Mit einem Sieg könnte das Schlimmste noch abgewendet werden. Der neutrale Betrachter dieses verlorenen Punktspiels kann aber dieser Mannschaft, was Kampfgeist und sportliche Einstellung betrifft, nur das beste Zeugnis ausstellen.
Vom 1. bis 8. Brett wurde gekämpft, gefightet und sich gegen die drohende Niederlage gestemmt. Allen voran Dietmar Weidauer am Spitzenbrett, der mit dem Jenaer Jan Richter ein wahres Pfund vorgesetzt bekam. Doch sein aufopferungsvoller Abwehrkampf ging im Endspiel durch eine Springergabel verloren. Dies glich Rolf Schade mit einer herrlich gespielten Partie aus - seine beste Saisonleistung! Leider kann nun Klaus Mäder nicht mehr Remiskönig werden. Sein junger Jenaer Kontrahent (Ostthüringischer Meister seiner Altersklasse) war ihm an diesem Tag eindeutig überlegen. Bedauerlicherweise kann Jörg Odrich seine gute Platzierung und bisherigen Auftritt in der Stadtmeisterschaft von Altenburg bei Punktspielen der Bezirksklasse nicht umsetzen. Viel zu schnell verlor er seine Partie. Konstant wie eh und je dagegen Holger Vincenz, der ein absolut leistungsgerechtes Remis erspielte. Auch Helmut Behnke spielte sehr konzentriert und druckvoll und landete, am Schluss, einen überzeugenden Sieg. Ebenso Werner Tomczyk, der spielstark dagegen hielt und im Verlaufe der Partie die Oberhand erzielte und diese zum Sieg nutzte. Leider hatte Bernd Reeg gegen die Übermacht der gegnerischen Bauern nicht das Rezept, um sie in Schach zu halten. Diese Niederlage tat nicht nur ihm weh.
Windischleuba, den 07.03.11
Manfred Pfau




Der Meuselwitzer SV II ist Vizemeister der Kreisliga!
in der 8. und vorletzten Punktspielrunde der Schach-Kreisliga Altenburg/Gera duellierten sich der VFL 1990 Gera III und die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV um den begehrten 2. Tabellenplatz. Dank einer spielstarken Leistung und Steigerung hatte die Meuselwitzer Crew am Ende klar mit 3,5 : 1,5 die Nase vorn! Bei einem noch ausstehenden Match ist der bisher ungeschlagene Spitzenreitern ( 16 : 0 Punkte) ESV Gera II eh nicht mehr einzuholen. Doch mit 12 : 4 Punkten hat die Meuselwitzer Nachwuchs-Crew ein tolles Saisonergebnis erzielt. Ein Schlüsselspiel in Gera war der sehr gut heraus gespielte Sieg von Dieter Becker am Spitzenbrett! Er schaffte einen starken Übergang ins Endspiel, indem der Gegner nichts mehr zum zusetzen hatte. Dankend nahmen die Meuselwitzer das Freilassen des 2. Brettes an. Damit siegte Enrico Weber kampflos. Maximilian Splisteser gelang keine gute Eröffnung des Spiels und dies setzte sich im Kampfverlauf fort. Damit ging dieser Punkt an Gera. Der junge Clemens Blumenthal spielte frisch auf, doch verstand es sein Gegner, im Spielverlauf ungleichfarbige Läufer ( einem Läufer auf den weißen Feldern, steht ein Läufer des Gegners auf den schwarzen Feldern entgegen), als spielwichtige Figuren übrig zulassen. Und damit ist das Siegen sehr, sehr schwer gemacht. Selbst ein Bauernvorteil verhilft dann kaum zum Sieg. So ist das vereinbarte Remis nachvollziehbar. Nun holte sich Anke Kohl doch noch ihr Erfolgserlebnis. Als Mannschaftsführerin in allen Punktspielen dabei, gelang ihr ein deutlicher Sieg.
Der SC Altenburg III mußte seinem Gegner, der II. Mannschaft vom ESV Gera leider eine Spielabsage mitteilen. Aus Krankheitsgründen konnte keine Mannschaft auf die Beine gestellt werden. Damit wird laut Richtlinien des Thüringer Schachbundes dieser Kampf mit 5 : 0 für den ESV Gera II gewertet. Trotzdem verbeliben die Altenburger noch auf dem 6. und damit vorletzten Tabellenplatz.
Windischleuba, den 10.03.11
Manfred Pfau


Die erste Mannschaft des Meuselwitzer SV bleibt dran!
Am 7. Punktspieltag der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, bleibt der Meuselwitzer SV dem Spitzenreiter ESV Gera hart auf den Fersen. Bei der Jenaer Mannschaft vom Kingsclub 98 gelang ein überzeugender 5,5 : 2,5 Punktspielsieg. Damit verfügen die Meuselwitzer über 9 : 3 Punkte und halten hautnahen Kontakt zum Spitzenreiter.
Einen ganz schwierigen Stand bewältigte Andreas Eicke am Spitzenbrett,  der trotz schlechterer Stellung mit all seiner Routine eine Punkteteilung erkämpfte. Das gleiche Resultat erzielte Jens Schmidt in seiner Partie, in der gegenseitiger Respekt vorherrschte. Zweifelloser Glanzpunkt dieses Punktspieltages bildete die tolle und eindrucksvolle Spielleistung von Jörg Schmidt. Mit 2 mächtigen Läufern auf den Diagonalen versetzte er die Königsstellung seines Gegners von einer Verlegenheit in die andere und im Zusammenwirken mit seinen Türmen gelang ihm ein sehenswerter Mattsieg! Ralf Hercher konnte im Endspiel ein Unentschieden erzwingen und Harald Hofmann, mit optischen Vorteilen im Stellungsaufbau, gelang das gleiche Ergebnis. Heiß ging es auch auf dem Brett von Stefan Winkler zu. Nach einer eigenwilligen, selten gespielten Eröffnung entstanden Vorteile abwechseln auf beiden Seiten ( zunächst Qualitätsvorteil und danach deren erzwungene Rückgabe), die aber, alles in allem, zu einem leistungsgerechten Remis führten. Absolute Herrscher auf den 64 Feldern stellten sowohl Torsten Kohl wie auch Dieter Becker dar. Auch wenn sich die gegnerische Wirkung in Grenzen hielt - solche Partien müssen auch erst mal gewonnen werden. Doch beide nutzten ihren erspielten Materialvorteil zum Partiegewinn. Diese beiden Siege hatten einen maßgeblichen Anteil am Mannschaftserfolg!
Vor einer Woche reiste der Meuselwitzer SV in einem  Nachholekampf zu TuS Osterburg Weida. In diesem Match taten sich beide Mannschaften nicht ernstlich weh (oder war es eine gehöriger Portion Respekt voreinander?) und trennten sich mit einem 4 : 4 Unentschieden. Für dieses Ergebnis sorgten Andreas Eicke, Andre Wilmar, Jens Schmidt, Jörg Schmidt, Niklas Kühne, Harald Hofmann, Torsten Kohl und Dieter Becker, die sich alle von ihren Gegnern mit einer Punkteteilung trennten. Vor dem nächsten Punktkampf bleibt noch die Kraftprobe ( ebenfalls ein Nachholepunktspiel) mit den stark abstiegsgefährdeten SV Fortuna Pößneck. Wenn diese positiv bewältigt wird, kommt es dann zum alles entscheidenden Punktekampf gegen den ESV Gera.
Windischleuba, den 14.02.11
Manfred Pfau


Der SC Altenburg I behält seine "weiße" Weste!
Am 7. Punktspieltag der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost, kehrte die I. Mannschaft des SC Altenburg mit einem knappen 4,5 . 3,5 Sieg vom SV Schott Jena III zurück. Damit ist die Mannschaft mit 14 : 0 Punkten weiterhin ungeschlagen und hat die besten Aussichten, den Wiederaufstieg in die Bezirksliga zu schaffen. Ein hartes Stück Arbeit lag nach seiner Partie hinter Wolfgang Gonschorek am Spitzenbrett.. In einem umkämpften Match konnte er nicht nur einen gegnerischen Freibauern in Schach halten, sondern auch  eine  wichtige Punkteteilung erzwingen. Sicher wie immer agierte Jürgen Barth. Er widerstand im Endspiel Springer gegen Läufer allen Gefahren und konnte ein sicheres Remis erspielen. Joachim Haase ließ eine zeitige Chance verstreichen, verstand es aber danach vorbildlich, den Vorteil eines Mehrbauern zum Partiegewinn zu nutzen. Auf die Konter kommt es manchmal an. Dies bewies Michael Bellmann. Ihm gelang es, mit einem Turm im Gegenangriff in die gegnerische Stellung einzudringen und landete suggestive kleine Vorteile, die er gekonnt zum Sieg  gegen ein Jenaer Nachwuchstalent ummünzte. Auch in der Partie von Burkhard Vietz ging es haarig zu. Doch im Endspiel brachte der Altenburger seine besseren Möglichkeiten zum Tragen und verwies seinen Gegner in die Schranken. Ein wichtiger Beitrag zum Mannschaftssieg! Felix Kühnast erspielte ein unspektakuläres Unentschieden, daß für das Endresultat von eminenter Wichtigkeit war. Denn sowohl Ingolf Götze wie auch Karsten Siegel hatten gegen starke Gegnerschaft ( gegen beide bot der Gegner an diesen Brettern Oberligaspieler auf ?!) keine echte Spielchance. Nun gilt es, in der nächsten Punktspielaufgabe gegen Saalfeld einen möglichst  hohen Sieg zu landen, um relativ unbeschwert das "Endspiel" um den Titel gegen Kahla am letzten Punktspieltag anzugehen.
Ganz anders die Konstellation bei der II. Mannschaft des SC Altenburg. gegen den TSV Zeulenroda musste die Truppe dezimiert antreten, da Jörg Odrich ganz kurzfristig "nicht zur Verfügung" stand! Dies war mitentscheidend für eine knappe, bittere 3,5 : 4,5 Niederlage in einem ganz wichtigen Kampf gegen den Abstieg. Dabei hatte es Dietmar Weidauer am 1. Brett in der Hand, in einem Endspiel ohne Materialnachteil ein Remis zu schaffen. Doch in Verkennung der Sachlage gab er die Partie auf. Besser machte es Rolf Schade, der eine  ganz schwierige  Stellung zum Sieg führte. Klaus Mäder konnte in seiner Partie keine Akzente setzen und verlor. Holger Vincenz, ein Muster an Stabilität, brachte ein standesgemäßes
Unentschieden über die Bühne und nach den Siegen von Werner Tomczyk und Bernd Reeg sah es gar nicht so schlecht aus. Doch der kampflose Partieverlust und eine Niederlage von Helmut Behnke gaben den negativen Ausschlag. Diese Niederlage war durchaus vermeidbar und so wird es jetzt ganz schwierig, die Klasse zu halten. Mit 3 : 11 Punkten rangiert die Mannschaft zwar ganz knapp vor den beiden Abstiegsplätzen, doch das Restprogramm gegen Schott Jena bzw. in Saalfeld ist theoretisch nicht machbar.
Windischleuba, den 15.02.11
Manfred Pfau


Für die Zweite des Meuselwitzer SV ist noch alles drin!
In der 7. Punktspielrunde der Schach-Kreisliga Altenburg/Gera wandelte sich ein erspielter 3 : 2 Sieg der II. Mannschaft des Meuselwitzer SV gegen die III. Mannschaft vom SV Gera Liebschwitz in einen hohen 5 : 0 Sieg! Wie das? Nach dem Punktspiel wurde ein Regelverstoß in der Aufstellung der Geraer Mannschaft durch den Staffelleiter geahndet. Da die Mannschaft aus Gera das 1. Brett (der vorgesehene Spieler fehlte), anstatt aufzurücken unbesetzt ließ, verstieß sie gegen die Festlegungen des Schachverbandes. Eine ganz heikle
Situation. Doch auch nach dem Verlauf des Punktspiels hatten die Meuselwitzer die Nase vorn. Der kampflose Sieg von Enrico Weber am 1. Brett wurde durch eine ganz feine Spielleistung von Stefan Schuhknecht, der immer stärker und konstruktiver spielt, untermauert. Sein allseits bekannter Remisgegner nahm einen "vergifteten" Bauern und dies hätte er besser unterlassen sollen. So kam es zum Doppelangriff Dameverlust sowie Mattdrohung, der nicht mehr pariert werden konnte. Erstaunlich was der junge Clemens Blumenthal schon auf der Kirsche hat. Ganz allmaählich schnürte er seinen routinierten Gegner immer mehr ein, nahm ihm jede Entwicklungsmöglichkeit und landete einen schönen Sieg! Da wurden, in Anbetracht des Mannschaftssieges, die beiden Niederlagen von Anke Kohl (nach gut gespielter Eröffnung verlor sie noch)sowie Maximilian Splisteser ( gab eine gewonnene Stellung mit Mehrbauern noch aus der Hand) unbedeutend. Nun kommt es zum alles entscheidenden Match zwischen dem ESV Gera II und Meuselwitzern. Immerhin lockt die erstmalige Erringung der Kreismeisterschaft und damit die Chance, in Aufstiegsspielen zur Bezirksklasse aufzusteigen.
Auch die III. Mannschaft des SC Altenburg überraschte positiv! Gegen die III. Mannschaft des ESV Gera wurde ein 3,5 : 1,5 Sieg errungen. Am 1. Brett hatte es Frank Adebar mit den, auch in Altenburg, bestens bekannten Albrecht Beer zu tun. Dem Geraer genügte dann auch ein einziger Mehrbauern, um im routiniert geführten Endspiel den nicht unerwarteten Sieg zu landen. Am 2. Brett brachte Gerhard Prechtl eine konstante Leistung und der Lohn war ein verdientes Remis. Mit ausgesprochenen sehr jungen Geraer Nachwuchstalenten hatten es Valerij Müller, Eric Jahnke und Ronald Götze zu tun. Alle drei landeten Partiegewinne und profitierten von Ihrer Erfahrung, Routine und Durchhaltevermögen. Damit revanchierte sich die Mannschaft für die hohe Niederlage in der Vorrunde. Mit 3 : 11 Punkten und dem derzeit 5. Tabellenplatz schlägt sich die Truppe wirklich gut. In ihrer nächsten Punktspielaufgabe hat sie es dann mit dem derzeitigen Spitzenreiter ESV Gera II zu tun. Vielleicht gelingt eine Überraschung und der Club kann dem Meuselwitzer SV II Schützenhilfe leisten!
Windischleuba, den 15.02.11
Manfred Pfau



Das "Favoritensterben" blieb aus!

In der 4. Runde um die Stadtmeisterschaft von Altenburg in Schach blieben Favoritenstürze und große Überraschungen aus. Selbstverständlich trennen die Teilnehmer an diesem Schachevent qualitative Unterschiede, Spielklasse (drückt sich in der persönlichen DWZ in etwa aus), Routine und Erfahrung. Dazu kommt die mentale Verfassung der einzelnen Schachfreunde am Spielabend, der immer an einem Freitag, also einen Wochentag stattfindet. Es hat sich seit langer Zeit herauskristallisiert: Die Spielstärke an den Turniertagen ist mit der an Punktspieltagen, die ohne Ausnahme am Wochenende stattfinden, nicht zu vergleichen. An den Sonntagen sind die Schachfreunde ausgeruhter, spielen konzentrierter und begehen in der Regel weniger Fehler. Zu den Ergebnissen dieser Turnierrunde waren im Vorfeld abgegebene Prognosen allerdings für die Katz. Mit den Punkteteilungen von Helmut Behnke gegen Jürgen Barth und im Nachwuchsduell zwischen Maximilian Splisteser und Niklas Kühne, konnte keiner rechnen. Auch anders eingeschätzt war der Spielausgang  von Karsten Siegel gegen Michael Bellmann, das der Erstgenannte für sich entschied. Ebenso das Remis von Rolf Schade gegen Tom Bauerfeind, der damit ein Zeichen setzte! in die Rubrik "normal " sind diese Spielausgänge zu bewerten: Dietmar Weidauer-Wolfgang Gonschorek 0:1, Andreas Eicke-Bernd Reeg 1:0, Jörg Bischoff-Jörg Odrich 1:0, Jens Schmidt-Felix Kühnast 1:0, Burkhard Vietz-Eric Jahnke 1:0, Valerij Müller Manfred Pfau 0:1, Dieter Becker-Horst Lindner 1:0, Helmut Soult- Lothar Kussauer 1:0 und Marco Klein - Bernd Seth 1:0. Von viel Respekt voreinander war das Match zwischen Joachim Haase und Torsten Kohl bestimmt, das keinen anderen Spielausgang als Remis zuließ. Die Punkteteilung zwischen  Gerhard Prechtl und  Anke Kohl dagegen war von anderem Kaliber. Nach einer völlig ausgespielten und ausgekämpften Begegnung (trotz anfänglicher Materialvorteile für Anke Kohl) ist dieses Ergebnis als gerecht anzusehen. Der letztendlich im Endspiel erkämpfte Sieg von Werner Tomczyk über Günter Funk war das Ergebnis einer ellenlangen Partie, in der der Sieger lange Zeit nicht feststand. Ronald Götze blieb in dieser Runde spielfrei.
Windischleuba, den 27.01.11
Manfred Pfau



Der Schachmotor des Meuselwitzer SV läuft auf Hochtouren!
Sie sind zur Zeit richtig gut drauf: die Jungs vom Meuselwitzer SV! Und sie bringen bisher eine Saisonleistung wie lange nicht. Gegen den Tabellendritten SV Jenarpharm Jena III gelang ein klarer hochverdienter 6 : 2 Sieg, der der Konkurrenz mit Sicherheit nicht schmecken wird!
Zwar verweilt die Truppe damit auf einem 6. Platz, doch bei noch zwei siegreich gestalteten Nachholepunktspielen ist die Tabellenspitze, gemeinsam mit dem ESV Gera, erreicht. Am Spitzenbrett wirkte Andreas Eicke gewohnt sicher und holte eine Punkteteilung. Andre Wilmar spielte druckvoll und angriffslustig und der erreichte Qualitätsgewinn plus Mehrbauern genügte ihm zum sicheren Sieg. In der gleichen komfortablen Situation befand sich Jens Schmidt. Doch er krönte mit einem, für alle Betrachter sehenswerten Superzug, der seinen Gegner zur sofortigen Partieaufgabe zwang, seine spielstarke Leistung! Dieser 6. Punktspieltag hatte auch wieder eine kuriose Besonderheit aufzuweisen. Man müsste meinen, dass sich auch bis Jena herumgesprochen hat, dass ein aktives Handy zum Spielverlust führt. Der Gegner von Jörg Schmidt war aber ahnungslos und musste nach Erhalt eines Anrufes die bittere Erfahrung machen, dass seine Partie sofort verloren war. Ralf Hercher kämpfte bis ins Endspiel mit einem Minusbauern, doch seinem cleveren, erfahrenen Gegner genügte dieser minimale Vorteil zum Partiegewinn. Noch weniger reichte Niklas Kühne, um mit geringen Stellungsvorteil nach und nach Partie und Gegner in den Griff zu bekommen. Ein mit viel Geduld erspielter feiner Sieg!
Auf dem Brett von Torsten Kohl brannte es auf beiden Seiten lichterloh. Jede Seite stand unmitterlbar vor einem möglichen Sieg, doch mit dem Matt in zwei Zügen war Torsten Kohl einen Wimpernschlag schneller. Dieter Becker hatte Materialvorteil, doch in Anbetracht des abgesicherten Mannschaftssieges war das vereinbarte Remis nachvollziehbar.
Windischleuba, den 23.01.11
manfred pfau


Glanzvoller Sieg des SC Altenburg I!

Dieser 6. Punktspieltag der Schach-Bezirksklasse war für die I. Mannschaft des SC Altenburg ein Spieltag nach Maß! Mit 6,5 : 1,5 wurde die II. Mannschaft des TSV Zeulenroda regelrecht zerlegt Mit diesem klaren Sieg gelang mit der tollen Bilanz von 12 : 0 Punkten der Sprung an die Tabellenspitze. Und dieser Platz gehört ganz allein den Altenburgern, da die bisherigen Mitkonkurrenten patzten. Am Spitzenbrett überließ Wolfgang Gonschorek nichts dem Zufall und siegte souverän! Jürgen Barth fehlt gegenwärtig der absolute Biss zum Sieg. Doch seine Punkteteilung war nie gefährdet. Joachim Haase war stark in der Verteidigung gefesselt, doch der absolute Durchbruch gelang seinen Gegner nie und so war das Remis verständlich. Wie auch Burkhard Vietz, der gegen seinen jungen Gegner mehr Mühe als erwartet hatte und die vorgeschlagene Punkteteilung sehr schnell annahm. Wie aus einem Guss verlief der Spielablauf bei Michael Bellmann. Aus der Gambiteröffnung heraus war sein junger Gegner absolut überfordert und brachte kein Bein auf die Erde. Zum Schluss siegte Michael mit einer schönen, nicht widerlegbaren  Mattkombination. Die Eröffnungsgestaltung spielte auch in der Partie von Felix Kühnast die dominierende Rolle. Er ließ seinen Gegner faktisch zu keinem Gegenspiel kommen, gewann Material und siegte sehr schnell. Auch Ingolf Götze präsentierte sich von seiner besten Seite. Er erkannte sehr schnell die Schwächen in der gegnerischen Königsstellung und zwang seinen Gegner zur Aufgabe. Das gesamte Angriffsspiel von Karsten Siegel konnte gefallen. Er überraschte seinen, am Schluss überforderten, Gegner immer wieder mit neuen Einfällen und war bei seinen Partiegewinn nicht zu stoppen.
Dieses 1 : 7 Debakel der II . Mannschaft des SC Altenburg gegen diie verstärkte II. Mannschaft des SZE Langenberg (in dieser Mannschaft wirkten Schachfreunde aus der I. Mannschaft mit) sollte die Truppe schnellstens wegstecken und vergessen. Die Mannschaft war an diesem Tag einfach überfordert und ohne eine echte Chance! Das positive: der Verbleib auf dem 7. Platz mit 3 : 9 Punkten (dahinter befinden sich 3 Mannschaften mit je 2 : 10 Punkten), da auch die anderen Clubs Federn lassen mussten. Dietmar Weidauer am 1. Brett hatte Optionen zu einer Punkteteilung, verrechnete sich aber bei einer Kombination, einen Bauern zur Umwandlung zu bringen. Und das ging nach hinten los. Rolf Schade wie auch Klaus Mäder hatten es gegen Hochkaräter zu tun, denen sie beide nicht gewachsen waren. Holger Vincenz hat einen sicheren Partieaufbau, gegen den nur schwer anzukommen ist. So ist die erkämpfte Punkteteilung völlig verdient. Doch dann erfolgte ein (unnötiger ? ) Zusammenbruch bei Werner Tomczyk, Bernd Reeg und Jörg Odrich. Sie haben alle wie die Löwen gekämpft, dass muss man ihnen bescheinigen, doch mit Spieldauer schlichen sich Fehler und Schwächen ein, die bei allen zum Partieverlust führten. Helmut Behnke spielte eine druckvolle Angriffspartie, die er leider nicht zum vollem Erfolg führen konnte. Immerhin erkämpfte er, auch mit Bauernnachteil, noch ein Remis.
Windischleuba, den 22. 01.11
Manfred Pfau



Die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV siegt im Ortsdeby!
In der 6. Punktspielrunde der Schach-Kreisliga Altenburg/Gera besiegt die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV die III. Mannschaft des SC Altenburg, mit 3 : 2. Dieser Sieg fiel unerwartet knapp aus und sollte den Altenburgern Selbstvertrauen für die nächsten Punktspielaufgaben geben. Mit diesem Erfolgserlebnis im Rücken bleibt andererseits  das junge Meuselwitzer Team mit 8 : 2 Punkten (ein Punktkampf steht noch aus) ärgster Verfolger des ESV Gera II. Am Spitzenbrett ging es zwischen Enrico Weber und Frank Adebar (Meuselwitz zuerst genannt) ziemlich haarig zu, doch entscheidende Vorteile konnte sich keiner erspielen. So endete das interessante Match unentschieden. Stefan Schuhknecht am 2. Brett hat selten Möglichkeiten mitzuspielen. Doch wenn er am Ball ist, zeigt er sehr deutlich, daß er ein starker Typ und toller Schachspieler ist. Dies musste zu seinem Leidwesen Gerhard Prechtl erleben, der keine Chance hatte, die Niederlage zu verhindern.  Eines der jüngsten Meuselwitzer Talente ist Clemens Blumenthal. In seiner gesamten Spielgestaltung sah er gegen Valerij Müller wie der Sieger aus. Doch Übermut kommt vor dem Fall. Im Vorgefühl des Sieges passierten ihm mehrere kleine Unachtsamkeiten und plötzlich hatte Valerij Müller die Chance zum Mattsieg, die er auch glänzend nutzte. Dieser Spielausgang war wie eine kleine Lehrstunde für Clemens Blumenthal und er sollte die richtigen Lehren daraus ziehen! Anke Kohl hatte es mit dem Altenburger Nachwuchstalent Eric Jahnke zu tun. Selbst ein Bauernvorteil gab ihr keine Sicherheit im Spiel. Im Gegenteil: plötzlich musste sie sich gegen überraschende Angriffe wehren, konnte im Endspiel jedoch das Remis absichern. Erfrischendes, angriffsstarkes Schach bot der allerjüngste erst 12 (!) jährige Dominik Grossmann. Sehenswert seine Spielleistung gegen Ronald Götze! Kontinuierlich "trieb" er einen Freibauern zur Umwandlung ( wenn ein Bauer die gegnerische Grundlinie erreicht und keine Möglichkeit besteht, ihn zu eliminieren, kann er in eine Dame umgewandelt werden), gegen den kein Kraut gewachsen war. Diese Schachdemonstration hat allen neutralen Betrachtern und den Mannschaftskameraden sowieso imponiert!
Windischleuba, den 24. 01.11
Manfred Pfau



Die Witterungsunbilden beeinflussten das Schachgeschehen!
Da Schachspieler in der Regel keine "unbespielbaren Plätze" vorfinden, muss die relativ hohe Anzahl von Punkteteilungen, die in der dritten Runde der Stadtmeisterschaft von Altenburg auftrat, andere Gründe haben. Dies war eindeutig für eine ganze Reihe von Schach-freunden die Unmöglichkeit, bei diesen schwierigen Verkehrsbedingungen zum fälligen Kampf antreten zu können. Nur so ist zu erklären, dass der favorisierte Rolf Schade aus Schmölln sich mit dem jungen und talentierten Altenburger Eric Jahnke auf obengenanntes Ergebnis einigte. Das mit Spannung erwartete Match zwischen Jürgen Barth (aus Schmölln) und Karsten Siegel hatte ebenfalls dieses Endresultat. Doch die nachfolgend genannten Begegnungen waren von ganz anderem Kaliber, auch wenn jeweils ein Remis zu Buche stand. Absolut sehenswert das doppelte Figurenopfer von Felix Kühnast gegen seinen favorisierten Gegner Andreas Eicke, daß zwangsläufig zum angestrebten Remis führte! Jens Schmidt versuchte vergeblich, seinen jungen Meuselwitzer Gemeinschaftskameraden Niklas Kühne in die Knie zu zwingen. Doch dieser hatte in einer taktisch interessanten Begegnung immer eine Antwort parat. Eine ganz "heiße", angriffsbetonte Partie entwickelte sich zwischen Tom Bauerfeind und Joachim Haase, die ebenfalls keinen Sieger hatte. Auch in den kampfbetonten, verbissen geführten Kämpfen zwischen Horst Lindner gegen Valerij Müller und Lothar Kußauer gegen Gerhard Prechtl gelang keinem der Durchbruch zu seinen Gunsten. Das man im Schach, gemessen an der optischen Überlegenheit des Gegners, trotzdem nie aufgeben soll, bewies Dietmar Weidauer. Bernd Reeg sah wie der klare Sieger aus und wurde am Ende doch eines besseren belehrt und musste aufgeben. Selbst ein deutlicher Materialvorteil reichte nicht für Burghard Vietz gegen Jörg Odrich. Auf der Basis von zwei Läufern gelang Jörg mit sehenswerten, konsequenten Angriffsspiel noch der viel beachtete Sieg. Michael Bellmann erwischte, aus der Sicht einer selten gespielten Gambitereröffnung, Helmut Soult auf dem falschen Fuß. Helmut bekannte nach der Verlustpartie ehrlich: diese Eröffnung war mir total unbekannt. Wenn alle Angriffsbemühungen scheitern, gelingt dem Gegner oft der erfolgreiche Konter. So siegte Jörg Bischoff gegen Manfred Pfau. Man sollte in einer Schachpartie durchaus einen Plan haben, um den Gegner zu besiegen. Doch wenn man mehrere Pläne hat und den falschen wählt, geht dies nach hinten los. Diese bittere Erkenntnis musste Torsten Kohl gegen den Meuselwitzer Nachwuchsspieler Maximilian Splisteser erleben. Viel besser machte es da seine Ehefrau Anke Kohl, die mit einer wunderschönen Mattkombination Marco Klein besiegte. Wolfgang Gonschorek hatte gegen Helmut Behnke bei einer Kombination doch weiter gerechnet und gewann. In der Partie zwischen Werner Tomczyk und Ronald Götze wurde wieder deutlich: die beste Verteidigung nützt nichts gegen den gegnerischen Angriff, wenn man selbst den Gegner nicht unter Druck setzt. Dieter Becker gewann gegen Bernd Seth kampflos und Günter Funke war spielfrei.
Windischleuba, den 28.12.10
Manfred Pfau



Toller Punktspieltag des SC Altenburg zum Jahresausklang!

Am 5. Punktspieltag der Schach-Bezirksklasse ließen es beide Mannschaften des SC Altenburg in der Kasse kräftig klingeln. Die I. Mannschaft brachte aus Gera-Langenberg einen 5 : 2 Punktspielsieg mit. Und dies ersatzgeschwächt, denn sowohl Wolfgang Gonschorek wie Karsten Siegel mussten ersetzt werden. Ein Kuriosum entstand am Spitzenbrett, denn sowohl die Altenburger wie der Gegner ließen das Brett unbesetzt. Jürgen Barth und Joachim Haase, beide mit Optionen zu mehr, ließen nichts anbrennen und nahmen taktisch klug Remisangebote ihrer Gegner an. Felix Kühnast dagegen hatte einen harten Kampf zu bestehen, um das gleiche Ergebnis zu erreichen. Ingolf Götze einigte sich, eigentlich viel zu schnell, mit seinem Gegner auf den gleichen Spielausgang. Eine zügige Angriffsführung und  den Gegner permanent unter Druck setzen praktizierte David Osten in vorbildlicher Weise und siegte sehr souverän. Frank Adebar siegte eher nach ungewöhnlicher Konstellation, denn mit einem Springer im Vorteil gegen 2 Bauern im Rückstand, muss auch erst mal eine Partie gewonnen werden. Doch nach Springerrückgabe und anschließenden gleichzeitigen Angriff auf Dame und Turm gelang ihm das gekonnt.
Da Bughard Vietz kampflos gewann, war der Mannschaftssieg in trockenen Tüchern. Gemeinsam mit dem SV 1910 Kahla (beide Mann-chaften sind ungeschlagen und verfügen über jeweils 10 : 0 Punkte) steht die I. Mannschaft des SC Altenburg gegenwärtig an der Tabellenspitze und zwischen beiden Schachclubs wird mit größter Wahrscheinlichkeit die Meisterschaft entschieden.
Einen knappen, aber eminent wichtigen 4,5 : 3,5 Sieg brachte die II. Mannschaft des SC Altenburg von Hermes Gera mit. Damit konnte sich die Truppe etwas von der Abstiegszone entfernen und die Welt sieht gleich viel schöner aus. An den ersten 4 Brettern war Ausgeglichenheit Trumpf und somit sind die Punkteteilungen von Dietmar Weidauer, Rolf Schade, Klaus Mäder und Holger Vincenz durchaus nachvollziehbar. Auch Bernd Reeg, sonst ein forscher Angriffspieler, akzeptierte ein Remisangebot seines Gegners. Ganz verrückt ging es in der Partie von Werner Tomczyk zu. Nach Figurenverlust kämpfte er sich durch eine schwierige Spielphase, drehte mit seinen Angriffsbemühungen die Partie und landete einen Sieg, der sowas wie die Entscheidung im Mannschaftskampf bedeutete. Da auch Helmut Behnke nach sehenswerten Angriff die Partie immer mehr in den Griff bekam und gewinnen konnte, viel es nicht so schwer ins Gewicht, daß Jörg Odrich ein Abzugsschach übersah und die Partie verloren geben musste.
Windischleuba, den 20.12.10
Manfred Pfau



In der Stadtmeisterschaft geht es echt zur Sache!
Bereits nach gespielten zwei Runden um die Stadtmeisterschaft von Altenburg in Schach wurde mehr als deutlich: keiner der über 30 Teilnehmer hat etwas zum verschenken und es wird bis zum Überleben gekämpft! Für die neutralen Betrachter an den einzelnen Brettern waren tolle Spielideen und sehenswerte Mattkombinationen vom Feinsten zu erleben. Natürlich kann man, wie in andren Sportarten auch, nur so agieren, wie es der Gegner zu läßt. Wie aber das Altenburger Nachwuchstalent Eric Jahnke mit einem Läuferopfer und anschließender Mattkombination die Unterentwicklung der Figuren sowie die Wahl einer falschen Rochadeseite von Ronald Götze zu seinen Gunsten ausnutzte, war absolut sehenswert und hatte mehrere interessierte Betrachter um das Brett. Hochinteressant auch der Verlauf des Matchs von Bernd Reeg gegen Joachim Haase. Der Angriff von Bernd lief auf Hochtouren und der Sieg schien gegen seinen stark beeindruckten Gegner klar. Doch die Anlayse nach der Partie ergab - der weitere Partieverlauf hätte mit einem Sieg von Joachim Haase enden können (müssen!). Jedoch haben  beide am Brett die Abwicklung (im Gegensatz zu den Betrachtern) nicht erkannt. Sehenswert auch die Abwehrqualitäten und das Spiel nach vorn von Niklas Kühne gegen den favorisierten Andreas Eicke. Das Remis war der verdiente Lohn.
Von der "Papierform" her unerwartete Siege fuhren Helmut Behnke gegen Michael Bellmann, Jörg Odrich über Dieter Becker, Dietmar Weidauer gegen Torsten Kohl und Valerij Müller gegen Günter Funke ein. Auch die Punkteteilungen von Jörg Bischoff gegen Jürgen Barth, Burghard Vietz gegen Felix Kühnast und Karsten Siegel gegen Manfred Pfau waren so nicht erwartet worden. Das gleiche Endergebnis entstand in den Partien von Gerhard Prechtl gegen Horst Lindner, wobei Horst zwar Materialvorteil, aber keinen Mut besaß, die Partie weiter zu spielen sowie Marco Klein gegen Lothar Kußauer. Wolfgang Gonschorek wurde gegen Rolf Schade seiner Favoritenrolle gerecht, Helmut Soult war für Anke Kohl immer noch eine Nummer zu groß, dagegen hatte Jens Schmidt bei seinem Sieg gegen Werner Tomczyk ganz schönen Widerstand zu überwinden. Maximilian Splisteser gewann kampflos und Tom Bauerfeind war spielfrei.
Windischleuba, den 29.11.10
Manfred Pfau

Die Siegesserie des Meuselwitzer SV unterbrochen!
In der 4. Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, wurde der Meuselwitzer SV auf dem falschen Fuß erwischt. Gegen den SV Th. Königsee endete der Kampf 3:5. Dieses Ergebnis klingt eindeutig, war es aber auf keinem Fall. Die Gäste aus dem Thüringer Wald
kreuzten mit einer spielstarken Mannschaft auf und haben sich, gegenüber früherer Jahre, personell deutlich verstärkt.  Dies bekam Andreas Eicke am Spitzenbrett zu spüren, der in seinem Kampf keine echte Behauptungschance hatte. Auch bei Andre Wilmar sah es lange nicht nach einer Verlustpartie aus, wenn, ja wenn nicht eine Läufergabel (beide Türme wurden gleichzeitig bedroht) letztendlich  den Partieverlust bedeuteten. Eine wahre Glanzpartie lieferte Jens Schmidt ab, der einen Mehrbauern zur Dameumwandlung vereiteln konnte und dies mit einem Mattsieg krönte! Der Kampf, der auch das Mannschaftsergebnis entscheidend beeinflusste, entstand in der Partie von Jörg Schmidt. In einem Leichtfigurenendspiel ( hier hatten die Läufer und Springer das Sagen) wollte Jörg bei seinem Gewinnversuch zu viel, überzog seine Angriffsmöglichkeiten und verlor noch. Ralf Hercher war sich mit seinem Gegner einig - hier ist beiderseits nichts zu machen - also Punkteteilung. Niklas Kühne begann sehr gut, doch im Verlaufe der Partie zog sein renommierter Gegner alle Register und drehte den Spieß, mit viel Gespür in Sachen Spieltaktik, noch zu seinen Gunsten um. Harald Hofmann überstand in einen messerscharfen Kampf alle Angriffsmöglichkeiten seines Gegners und holte völlig verdient ein Remis. Doch da war ja noch der Meuselwitzer Joker in Person von Torsten Kohl, der in seiner Partie alles richtig machte, den Gegner Nullchance ließ und souverän siegte.
Alles in allem: eine vermeidbare Mannschaftsniederlage, die die Meuselwitzer nicht wirklich umwirft. Mit 4 : 2 Punkten (es steht ja immer noch der Kampf gegen Pößneck aus der 1. Runde auf dem Spielplan) steht der Club auf dem 5. Platz in diesem 10-Mannschaftenfeld und
ist mit lediglich einem Punkt hinter dem Spitzenreiter absolut im Soll!
Windischleuba, den 22.11.10
Manfred Pfau


Der SC Altenburg I siegte sehr souverän!
Auch die II. Mannschaft des SC Altenburg holte ein Remis!
Der SC Altenburg I ist auf einem guten Weg! In der 4. Punktspielrunde der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost gewann die Mannschaft gegen arg dezimierte Gäste (sie reisten nur mit 6 Spielern an) von Hermes Gera am Ende klar mit 6 : 2. Somit hatten Wolfgang Gonschorek am Spitzenbrett und Felix Kühnast am 4. Brett keine Gegner und siegten kampflos. Doch dann wogte die Kämpfe an den restlichen Brettern hin und her. Jürgen Barth spielte zwar sehr druckvoll, doch zu einem vollen Punkt reichte es nicht. er spielte unentschieden und das gleiche Ergebnis erzielte Michael Bellmann, der in dieser Saison den Bock noch nicht so richtig umstoßen konnte  und im Interesse eines positiven Mannschaftsergebnisses den Spatz in der Hand den Vorzug gab. Standesgemäß auch das Remis von Ingolf Götze, der in seiner Partie keine positiven Fortsetzungen erkennen konnte und der Sicherheit den Vorzug gab. Erstaunlich konsequent und willensstark agierte Burghard Vietz, der in seinem Spiel Optionen zum Sieg vermutete, die jedoch durch seinen spielstarken Gegner widerlegt wurden. So blieb es bei der Punkteteilung. Eine druckvolle Partie bot Joachim Haase, der angriffslustig agierte und durch Verwandlung eines Bauern zur Dame siegte. Last notleast Karsten Siegel, der sich 2 Mehrbauern erkämpfte und in der Endphase seines Kampfes ( beide hatten neben Bauern noch Dame und Turm) mit einer schönen Mattkombination einen verdienten Sieg einfuhr. Als Tabellenzweiter und damit auf einem Relegationsplatz (dieser Platz bedeutet am Ende der Saison einen Entscheidungskampf) ist der Club, punktgleich mit 3 weiteren Mannschaften, noch sehr verheißungsvoll platziert.
Die 2. Mannschaft des SC Altenburg erspielte sich mit einem 4 : 4 Unentschieden gegen den SV Grün-Weiß Triptis einen Achtungserfolg und den ersten Mannschaftspunkt. Dabei begann alles nicht gerade positiv, denn  Dietmar Weidauer verpaßte am Spitzenbrett eine zum Sieg reichendes Eröffnungsabspiel und wie es im Schach dann öfter eintritt - das Spiel entwickelte  sich ins Gegenteil und der Gegner drehte den Spieß zu seinen Gunsten um. Von Rolf Schade kann gesagt werden: standesgemäßes Remis nach einem Match, indem er nichts anbrennen ließ. Einen schön anzusehenden Mattsieg erspielte sich Bernd Reeg, der seinen Gegner von einer Verlegenheit in die andere brachte. Trotz Bauernnachteil zeigte Holger Vincenz was er schachtechnisch drauf hat. So konnte er den leicht favorisierten Maik Woilschendorf aus Triptis in Schach halten und ein verdientes Remis erkämpfen. ganz anders jedoch Klaus Mäder und Werner Tomczyk, die es mit spielstarken Gegnern zu tun hatten. Da nützte aller gezeigter Kampfgeist nichts - hier war für beide nichts drin. Sehr schnell
und in einer kurzen Partie hatte Jörg Odrich seine Partie im Kasten. Er wies auch an diesem Spieltag seine gewachsene Spielstärke eindrucksvoll nach! Helmut Behnke machte mit seinen jungen Kontrahenten, was er wollte und wickelte die Partie im Endspiel zum sicheren Sieg ab.
Windischleuba, den 22.11.10
Manfred Pfau
Luckaer Str. 1


Die Zweite des Meuselwitzer SV bleibt dran!

In der 4. Punktspielrunde der Schach-Kreisliga Altenburg/Gera gelang der II. Mannschaft des Meuselwitzer SV ein, vom Ergebnis her, klarer 3,5 : 1,5 Sieg über die III. Mannschaft des ESV Gera, die nicht komplett antrat. Damit haben die Meuselwitzer das respektable
Punktekonto von 6 : 2 und sind Tabellenzweiter. Wer hätte das vor der Saison gedacht! Am Spitzenbrett kam es zum brisanten Duell zwischen Dieter Becker und den auch in Altenburg bestens bekannten Bundesligaschiedsrichter Albrecht Beer. Nach wechselvollem Spielverlauf, jede Seite hatte  in den Spielphasen mal das Sagen, einigten sich beide auf eine Punkteteilung. Enrico Weber bot insgesamt eine gute Leistung und war einer Punkteteilung sehr nahe. Doch seinem Gegner gelang im Laufe der Partie ein Qualitätsgewinn, der nicht mehr auszugleichen war. Maximilian Splisteser hatte den Überraschungseffekt auf seiner Seite und überrumpelte seinen Gegner mit einem Mattsieg, bei dem sein junger Nachwuchsgegner mit Kräften mithalf. Jessica Uhlig hatte die leichteste Aufgabe, denn sie gewann kampflos. Nun endlich hat es auch bei Anke Kohl geklingelt. Sie gewann, ebenfalls gegen ein Nachwuchstalent in souveräner Weise ihre Partie und komplettierte diesen erfolgreichen Meuselwitzer Punktspieltag!
Die dritte Mannschaft des SC Altenburg hat es gegen jeden Gegner in dieser Spielklasse schwer. Wenn dann noch Ausfälle sind, wie z. B. das Altenburger Nachwuchstalent Eric Jahnke, fällt dies noch deutlicher ins Gewicht. So war auch bei der III. Mannschaft des VFL Gera, die mit ihren aufgebotenen Schachfreunden über viel höhere DWZ-Zahlen verfügen, nichts zu holen und die 1 : 4 Niederlage fiel sehr deutlich aus. Frank Adebar versuchte wirklich alles, doch sein Gegenüber hatte immer die besseren Antworten und Gerhard Prechtl, der
im Spielverlauf einen Bauern verlor, konnte das Spiel auch nicht mehr herumreißen. Es spricht für die Spielstärke seines Gegners, dass er den Bauernvorteil zum Partiegewinn ummünzen konnte. Valerij Müller hatte einen ähnlich starken Widerpart und war nicht in der Lage,
den Partieverlust zu vermeiden. Marian Markiewicz hielt sein Spiel lange Zeit offen, doch dann schlichen sich die oder andere Ungenauig-keit ein, die sein Gegner gnadenlos zum Partiegewinn ausnutzte. Einzig Ronald Götze, der sich stark spielverbessert zeigte, konnte das größte Unheil abwenden und für den einzigen Altenburger Sieg sorgen.
Windischleuba, den 22.11.10
Manfred Pfau


Der SC Altenburg bleibt weiterhin siegreich!

Dieser 3. Punktspieltag in der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost, war für den SC Altenburg beileibe kein Selbstläufer. Die Punktetrauben beim SV Grün-Weiß Triptis hingen sehr, sehr hoch. wenn am Ende ein hauchdünner 4,5:3,5 Sieg für die Altenburger heraussprang, so ging das eindeutig auf das Konto der Rangplätze 1 - 3 in der Mannschaft. Ersatzgeschwächt antretend ( ohne Wolfgang Gonschorek und Burghard Vietz), bot die Mannschaft aber eine kämpferisch ausgelegte Leistung. Jürgen Barth am Spitzenbrett bot eine Klasse-Angriffsleistung. Er spielte druckvoll und stark und die Krönung - er setzte den gegnerischen König inmitten des Brettes Matt. Auch dies erlebt man nicht alle Tage! Ein feine Leistung bot Joachim Haase. Er opferte einen Bauern und gelangte im Gegenzug mit seinen Angriffsfigur-en Dame und Läufer in die gegnerische Stellung. Mit einer sehenswerten Kombination gelang  ihm ebenfalls ein Mattsieg. Felix Kühnast, gegen den spielstärksten Gastgeberspieler (Schiegner, Manfred) antretend, wickelte seinen Angriff auf die gegnerische Angriffsstellung gekonnt ab, opferte eine Figur (dies kann ein Läufer bzw. ein Springer sein) gegen zwei zusammenhängende Bauern, (die bekanntermaßen eine Macht darstellen) und landete einen unaufhaltsamen Sieg! Michael Bellmann, stark in die Defensive gedrängt und doch um Gegenspiel bemüht, gab die Dame für Turm und Läufer. Doch er musste im weiteren Partieverlauf erkennen,  das dies  nicht zum Ausgleich reichte. So musste er die Partie einstellen. Karsten Siegel hatte alle Hände voll zu tun, um seinen Gegner auf Distanz zu halten. Mit Bauernnachteil suchte er sein Heil im Angriff und konnte im Endkampf noch eine Punkteteilung erkämpfen. Ingolf Götze und Manfred Pfau brachten ihre Partien zwar in den sicheren Remishafen, doch Bäume rissen sie dabei fürwahr nicht aus.
Die zweite Mannschaft des SC Altenburg dagegen musste eine knappe 3,5 : 4,5 Niederlage bei der II. Mannschaft von Kingsclub Jena zur Kenntnis nehmen. Ohne Bernd Reeg, Helmut Behnke und Jörg Odrich ersatzgeschwächt antretend (es wurden gleich drei Stammspieler von der III. Mannschaft "ausgeliehen") war trotzdem an diesem Spieltag mehr drin. Dietmar Weidauer am Spitzenbrett musste sich nach starker Gegenwehr einen besseren beugen und Rolf Schade erkämpfte trotz Bauernnachteil  das angestrebte Remis. Bei Klaus Mäder lief es ganz und gar nicht wie sonst gewohnt. Er verlor zwar einen wichtigen Bauern, doch die Niederlage war trotzdem unnötig und konnte verhindert werden. Am ehesten hätte es Holger Vincenz noch hinkriegen können, doch er verspielte den zeitweisen Figur-und Bauernvorteil und kam über ein Remis nicht hinaus. Werner Tomczyk zeigte sich sehr kampfstark und angriffsbetont und dies zahlte sich mit einem
Sieg aus und auch Marco Klein zeigte mit seinem Sieg einen Jenaer Nachwuchstalent seine Grenzen auf. Dies gelang Valerij Müller nicht und er verlor seine Partie. Gerhard Prechtl hatte ebenfalls Nachwuchs gegenüber sitzen, von dem er sich mit einer Punkteteilung trennte.
Während die I. Mannschaft des SC Altenburg nach 3 Siegen die Spitzenposition innehat muss bei der II. Mannschaft , noch ohne Punktge-winn, bald der berühmte Knoten platzen.
Windischleuba, den 31.10.10
Manfred Pfau



Der Meuselwitzer SV mischt die Bezirksliga auf!

Am 3. Punktspieltag der Bezirksliga, Staffel Ost, schwimmt der Meuselwitzer SV weiter auf der Erfolgswelle. Mit einem 5:3 Sieg bei der II. Mannschaft von Gera Liebschwitz landete das Meuselwitzer Team einen Sieg, der souveräner war, als es das Ergebnis aussagt. Weiterhin ungeschlagen, haben sich die Meuselwitzer fest in der Tabellenspitze etabliert. Dies darf und sollte eine Fortsetzung finden! Am Spitzen-brett war die erzielte Punkteteilung von Andreas Eicke taktischer Natur, um das Mannschaftsergebnis abzusichern.. Mit Qualitätsvorteil (dies bedeutet ein Turmgewinn für einen Läufer bzw. Springer) sowie Bauerngewinn standen die Zeichen eigentlich klar auf Partiegewinn.
Dies war nicht der Tag von Andre Wilmar. Er handelte sich Materialnachteil ein, danach noch Bauernnachteil - da war nichts mehr
zurichten. Da keine Seite über den geringsten Vorteil verfügte, um auf Sieg zu spielen, erklärte sich Jens Schmidt mit einem Remisangebot einverstanden. Ganz anders bei Jörg Schmidt. Er baute den erzielten Stellungsvorteil kontinuierlich aus, griff druckvoll an und krönte seine spielerische Leistung mit einem schönen Mattsieg. Gleiches Bild in der Partie von Ralf Hercher. Noch klarer und deutlicher machte er faktisch mit seinem Gegner, was er wollte. Er erstickte alle gegnerischen Befreiungsversuche und siegte souverän. Es bekommt den Meuselwitzer Schachclub gut, ein junges, aufstrebenden Talent in seinen Reihen zu wissen. Niclas Kühne bekämpfte zunächst erfolgreich das eingeleitete Gegenspiel seines Gegenüber, ergriff seinerseits die Initiative, gewann Freibauern und nutzte dessen drohende Umwand-lung (mit dem Erreichen der gegnerischen Grundlinie kann man sich eine weitere Dame in die eigenen Reihen holen), gekonnt zum Partie-
gewinn. Harald Hofmann und Torsten Kohl taten das, was im mannschaftsdienlichen Sinne angesagt war - sie holten beide Punkteteilungen, um alles in Sack und Tüten zu haben.
Windischleuba, den 31.10.10
Manfred Pfau


Ein wahrer Paukenschlag des Meuselwitzer SV!
Diesen Punktspieltag der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost werden die Gäste vom SV Blau-Weiß Bürgel wohl nicht so schnell vergessen!
Ohne ihr Spitzenbrett angereist, erlebten sie mit einer 0,5 : 7,5 Niederlage ein Debakel sondersgleichen! Bei dem Meuselwitzer Team, noch nicht einmal in der Stammbesetzung angetreten , lief alles wie am Schnürchen. Nachdem der erste Punktspieltag gegen Pößneck nicht zustande kam, wurden den Aufsteiger aus der Bezirksklasse am zweiten Punktspieltag die spielerischen Grenzen in aller Deutlichkeit aufgezeigt. Am Spitzenbrett gewann Andreas Eicke kampflos. Der Student Andre Wilmar, extra aus München angereist, erarbeitete sich in seiner Partie einen Qualitätsvorteil, den er gekonnt zum Partiegewinn nutzte. Jens Schmidt, aus der Eröffnung heraus noch ausgeglichen, gelang im Verlauf seines Kampfes ein stetig ansteigender Stellungsvorteil, den er zum sicheren Punktgewinn führen konnte. Auch Nachwuchstalent Niclas Kühne trat selbstsicher auf und erarbeitete sich seinen Sieg mit kleinen Schritten auf souveräne Art und Weise.
Einzig Harald Hofmann gab  einen halben Punkt ab, da er in der Endphase seiner Partie ein Turmendspiel (beide besaßen 2 Türme) nicht weiter veredlen konnte. Stefan Winkler, aus Berlin angereister Student, fegte nach bekannter Manier seinen Gegner förmlich vom Brett. Krönender Abschluss: ein zum Matt führender Angriff durch den Springer! Die "Ersatzleute" an diesem Tag hießen Torsten Kohl und Dieter Becker. Während Torsten Kohl nach Materialgewinn auch noch die Dame seines Gegners mitten auf dem Brett eliminieren konnte (dies stellt die Höchststrafe für einen Schachspieler dar) und sein Gegner sofort kapitulierte, schaffte es Dieter Becker, selbst nach       Materialverlust sein Match in einen Sieg zu verwandeln.
Windischleuba, den 18.10.10
Manfred Pfau

Der SC Altenburg I "erledigte seine Punktspielaufgabe souverän"!
Am vergangenen Sonntag fand im Hotel Astor ein wahrer Schachevent statt. Zum gleichen Zeitpunkt fanden in der 2. Punktspielrunde der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost, die Punktspiele der ersten wie zweiten Mannschaft statt und in der Schach-Kreisliga Altenburg/Gera hatte die III. Mannschaft gegen den ESV Gera III anzutreten. Die erste Mannschaft zeigte sich im Punktspiel gegen den Kingsclub Jena II von ihrer besten Seite und siegte am Ende souverän und klar mit 6:2. Am Spitzenbrett ließ Mister souverän alias Wolfgang Gonschorek
seinen Gegner keine Chance und zwang seinen Gegner nach einen Angriff auf dessen Königstellung zur Aufgabe. Auch Jürgen Barth, der gegen ein großes Nachwuchstalent aus Jena antreten musste und dessen Angriff souverän abwehrte, drehte den Spieß um und gewann mit einer schönen Kombination. Leider drangen bei Joachim Haase alte Blitzgewohnheiten durch. Er spielte viel zu schnell und musste nach Materialnachteil seine Partie einstellen. Erst, als Felix Kühnast so richtig "ernst machte", brachten seine Zentrumsvorteile und druckvolles Spiel den souveränen Sieg. Burghard Vietz spielte seine taktischen Finessen aus. Nach dem er einen Qualitätsvorteil zurück gab, gewann er einen Bauern und siegte klar. Michael Bellmann begann selbstbewusst, doch nachdem sein Angriff auf die gegnerische Königsstellung  nicht "durchschlug", wurde er von seinem noch sehr jungen Gegner (großartiges Nachwuchstalent aus Jena) ausgekontert und verlor.
Ingolf Götze verwertete Materialvorteil zum souveränen Sieg und Karsten Siegel gelang nach einem tollen Figurenopfer            einunwiderstehlicher Königsangriff, den er in einer Partie mit Schauwert zu einem schönen Mattsieg nutzte!
Die II. Mannschaft verlor gegen einen Titelanwärter in der gleichen Spielklasse, den SV 1910 Kahla, klar und deutlich mit 1,5:6.5. Für den neutralen Betrachter wurde an allen Brettern deutlich: hier konnte die Altenburger Mannschaft, trotz all dem gezeigten Kampfgeistes, kei-nen Blumentopf gewinnen. Dietmar Weidauer war am 1. Brett ohne ohne echte Ausgleichschance und musste gegen einen starken Wider-part passen. Rolf Schade wehrte sich tapfer seiner Haut und erkämpfte eine Punkteteilung. Auch Klaus Mäder, der optisch gut stand, fehlte die nötige Durchschlagskraft zum Sieg, holte jedoch ebenfalls eine Remis. Bernd Reeg, Werner Tomczyk (kämpft am längsten), Helmut Behnke (hatte gegen eine überragende Bauernübermacht seines Gegners zu kämpfen) und Jörg Odrich verloren alle ihre Partien. Einen Achtungserfolg erspielte sich Ersatzspieler Marco Klein mit einem völlig verdienten Unentschieden.
Windischleuba, den 18.10.10
Manfred Pfau


 

Toller Meuselwitzer Mannschaftssieg in der Kreisliga!
Dezimiert, ersatzgeschwächt? Dies alles bedeutet für die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV wenig. Mit 3,5 :1,5 Punkten  besiegten sie die III. Mannschaft von Gera-Liebschwitz und schafften mit ihrem Auswärtssieg am 2. Punktspieltag der Schach-Kreisliga Altenburg/Gera eine tolle Überraschung! In der schulfreien Zeit stehen erfahrungsgemäß nicht alle Nachwuchspieler zur Verfügung. So überließ Meuselwitz das 1. Brett kampflos. Der sich in einem spielerischen Hoch befindende Maximilian Splisteser konnte in seiner Partie weitestgehende Neutralität herstellen und holte völlig verdient ein Remis. Doch da war ja noch Annette Kohl, die ihre gesamte taktische Erfahrung in die Waagschale war und in einem Endspiel mit klarem Vorteil einen Mattangriff spektakulär mittels Springer krönte! Ja, Anke Kohl kann noch siegen! mit einem sehr sicheren Start - Zielsieg vervollständigte sie den Dreifacherfolg der Familie Kohl an diesem Punktspieltag! (das Familienoberhaupt Torsten Kohl gewann ja in der I. Mannschaft). Der eingesetzte Nachwuchsspieler Dominik Großmann profitierte vom Nichtantreten seines Gegners und gewann kampflos.
Die III. Mannschaft des SC Altenburg verlor arg dezimiert 1,5 : 3,5 gegen den ESV Gera III. Dazu kam das Pech, dass die fehlenden Geraer Nachwuchsspieler durch gestandene Schachspieler "ersetzt" wurden. Frank Adebar hatte mit Albrecht Beer einen spielstarken Routinier als Gegner, den er, trotz aufgezeigten Kampfgeistes, taktisch nicht gewachsen war. Der fehlende Valerij Müller konnte nicht ersetzt werden und so ging der Punkt kampflos an Gera. Ronald Götze hatte gegen seine spielstarke Gegnerin nicht die Spur einer Chance und mußte mit deutlichem Materialnachteil die Segel streichen. Der eingesprungene Marian Markiewicz bot gehörigen Widerstand, so das sein favorisierter Gegner anerkennend in eine Punkteteilung einwilligte. Ein völlig überraschendes, ja kurioses, Ende nahm der Kampf von Bernd Seth gegen ein haushoch überlegenes Nachwuchstalent aus Gera. Dieser schätzte, im Gefühl des sicheren Sieges die Spielsituation falsch ein und dem Altenburger gelang es, durch einen geschicktes Turmopfer seine Bewegungslosigkeit in ein Patt zu verwandeln und damit einen halben Punkt zu erkämpfen.
Windischleuba, den 18.10.10
Manfred Pfau

 

Das größte Schachturnier der Stadt Altenburg begann!

Die Zeit des Wartens ist vorbei. Am Freitag, den 01.10.10, 19°°, begann im Hotel "Astor" in Altenburg die Stadtmeisterschaft unserer Stadt. An jedem 1. Freitag im Monat beginnt eine Spielrunde. Jedoch räumen die Organisatoren  noch zwei weitere Freitage zur Absolvierung des fälligen Kampfes ein, um im Verhinderungsfall  allen Teilnehmern eine faire Teilnahmechance zu bieten. In jedem Monat ist ein Kampf zu absolvieren. Somit hat dieses 9 rundige Turnier eine Laufzeit bis Juni 2011.  Mit 33 Teilnehmern aus Meuselwitz, Frohburg und Altenburg hat sich erwiesen, daß die Anziehungskraft und das Interesse für dieses Schachevent ungebrochen ist. Ganz erfreulich ,daß Niclas Kühne und Maximilian Splisteser vom Meuselwitzer Nachwuchs und Felix Kühnast sowie Eric Jahnke vom Nachwuchs des SC Altenburg, sich dieser Herausforderung stellen und ganz sicher für die eine oder andere Überraschung sorgen werden. Leider ist es den Organisatoren vom SC Altenburg, Klaus Mäder und Manfred Pfau nicht gelungen, die heimlichen Großmeister und Schachfreunde aus unserer Region, die keinem Club angehören, aus ihrer heimischen Umgebung hervorzulocken. Noch ist es Zeit, dies zu tun. Dieses Schachturnier ist für jeden begeisterten Anhänger des königlichen Spiels zugänglich und an keine Mitgliedschaft in einem Schachclub gebunden. Es wird nach den Regeln des Thüringer Schachbundes ausgetragen und für die Absolvierung von 40 Zügen stehen 2 Stunden für jeden Kontrahenten zur Verfügung. Sollten beide Schachfreunde in dieser Zeitgrenze auch die angegebene Zugzahl erreicht haben, erhalten sie weitere 60 Minuten Bedenkzeit. Die Entscheidung der Partie erfolgt in jedem Fall nach Ablauf dieser Zeit entweder durch Matt bzw. durch Zeitverlust. Dieser wird durch den Fall eines Blättchens angezeigt. Es winken euch Pokale und Sachpreise von Platz 1 bis 10! Auch der erfolgreichste Nachwuchsspieler erhält eine Anerkennung!
Hier die Ergebnisse der 1. Runde: Wolfgang Gonschorek-Dieter Becker 1:0, Niclas Kühne-Bernd Seth 1:0, Maximilian Splisteser-Burghard Vietz 0:1, Gerhard Prechtl-Manfred Pfau 0:1, Lothar Kussauer-Helmut Behnke 0:1, Horst Lindner-Jörg Bischoff 0:1, Bernd Reeg-Tom Bauerfeind 1:0 ( in einem beidseitig toll geführten Angriffsmatch entschied der letzte Fehler), Jörg Odrich-Jens Schmidt remis (die erste unerwartete Entscheidung, auf die sich beide Seiten in einem reinen Damenendspiel bei gleicher Bauernanzahl einigten)  
Windischleuba, den 01.10.10
Manfred Pfau


 

 

Im internen Match behielt die "Erste" die Oberhand!
Am vergangenen Sonntag erfolgte der Start in die neue Punktspielsaison. Nach dem Abstieg der I. Mannschaft des SC Altenburg aus der Bezirksliga kam es zum internen "Gipfeltreffen" (der Thüringer Schachbund sieht diese Ansetzung bei Mannschaften aus dem gleichen Club und der selben Spielklasse gleich in der ersten Runde zwingend vor!) zwischen der I. und II. Mannschaft. Die Truppe um Wolfgang Gonschorek hatte allerdings härtesten Widerstand zu überwinden, ehe der am Ende zu hohe 6 : 2 Sieg, gemessen an dem Spielverlauf an mehreren Brettern, feststand! Dietmar Weidauer (die II. Mannschaft war der "Gastgeber") gewann kampflos für dem, an diesen Tag verhinderten, Wolfgang Gonschorek. Bereits Rolf Schade bereitete Jürgen Barth höchste Schwierigkeiten und so endete dieser Kampf unentschieden. Joachim Haase profitierte von dem zwangsweisen Fernbleiben von Klaus Mäder (aus Krankheitsgründen) und siegte kampflos. Zwischen Holger Vincenz und Felix Kühnast herrschte lange völlige Ausgeglichenheit. Energisch voranschreitende Bauern engten dem Gegner seine Bewegungsfreiheit deutlich ein und waren verantwortlich, dass der Sieger F. Kühnast hieß. Auch Werner Tomczyk bereitete Burhard Vietz mehr Kopfzerbrechen, als dem lieb sein konnte. Erst in der Endphase der Partie, jedoch mit einer schönen Kombination ging der Sieg an B. Vietz. Bernd Reeg zeigte Michael Bellmann, dass er in der spanischen Eröffnung zu Hause ist. Diese Kurzpartie endete mit einem schmeichelhaften Remis für M. Bellmann. Gleiches Bild bei Jörg Odrich und Ingolf Götze. J. Odrich nahm das Angriffszepter in die Hand und beherrschte Spiel und Gegner. Doch er wollte zu viel und in dem Bestreben, schnell zu siegen, entstanden die entscheidenden Fehler, die ihm die Partie kosteten. Ein sehr hartnäckiges Gefecht lieferten sich Helmut Behnke und Karsten Siegel. Hier hieß der Angreifer zwar H. Behnke, doch alle Angriffsbemühungen scheiterten an der vorzüglich aufgebauten Verteidigung von Karsten Siegel, der in der Endphase der Partie auch die kleinste Ungenauigkeit  seines Gegners ausnutzte und die Partie gewann.
 
In der ebenfalls angesetzten 1. Runde der Schach-Bezirksliga wartete unser Kreisvertreter, der Meuselwitzer SV, vergeblich auf den Gegner aus Pößneck. Ein Getriebeschaden am Transportfahrzeug der Pößnecker Schachfreunde verhinderte diesen Kampf!
Windischleuba, den 26.09.10
Manfred Pfau

 

Die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV siegte im Kreisderby!
Der Meuselwitzer SV II besiegte in der 1. Punktspielrunde der Schach - Kreisliga Altenburg/Gera, im Kreisderby die dezimierte Mannschaft des SC Altenburg III sehr deutlich mit 3,5 : 1,5. Die Meuselwitzer Truppe, die gleichermaßen aus Routiniers sowie Nachwuchsspielern besteht, musste dabei noch auf Torsten Kohl verzichten, der für die I. Mannschaft zum Einsatz kommen sollte. Ihn vertrat am 1. Brett Dieter Becker, der allerdings einen rabenschwarzen Tag erwischte und gegen Frank Adebar kein Bein auf die Erde brachte. Diesen Partieverlust machte aber Helmut Soult wieder wett, der gegen Gerhard Prechtl dominant und spielstark auftrat und diese Partie sehr souverän zu seinem Vorteil gestaltete. Anke Kohl reichte selbst ein Bauernvorteil nicht zum Sieg über Valerij Müller. Sie gab diesen Vorteil großherzig zurück und die danach sehr lange feststehende Punkteteilung trat dann auch promt ein. Marisa Jahn, die Jüngste in diesem Team profitierte vom Ausfall von Eric Jahnke und siegte kampflos. Eigentlich schade. Dies wäre ein höchst interessantes Nachwuchs-match geworden. Mit Maximilian Splisteser siegte ein Nachwuchsspieler über den Routinier Ronald Götze. Und dies kommt nicht von ungefähr, denn das Meuselwitzer Nachwuchstalent hat eine bemerkenswerte schachsportliche Entwicklung genommen.
Windischleuba, den 26.09.10
Manfred Pfau


Die Sudden-death Regelung entschied das Schachturnier!Denis Wiegner
 
Nach der Siegerehrung der Stadtmeisterschaft von Altenburg in Schach erfolgte am vergangenen Freitag im Hotel "Astor" das neunrundige Roland - Heinig -Blitzgedenkturnier. Gemessen an den zahlreichen Teilnehmern (17 Schachspieler aus Altenburg, Meuselwitz, Frohburg  und Gera bewarben sich um den den Wanderpokal) sowie der Blitzqualität der beteiligten wurde dieses Blitzturnier zu einem echten Kracher! Mit Gunter Seidens aus Gera und Denis Wiegner aus München hatten  zwei Spitzenkönner mit je 8,5 Punkten aus 9 Runden das übrige Teilnehmerfeld klar beherrscht und mussten zur Ermittlung des Siegers, erstmalig in Altenburg, zu einen sudden death antreten. Nach zwei Blitzpartien ,abwechselnd mit Schwarz und Weiß, gewannen beide ihre Partie mit den weißen Steinen. So kam es zu der genannten Neuregelung. In diesem entscheidenden dritten Blitzkampf wurde wieder die Farbe ausgelost und der mit Weiß ausgeloste Spieler (Gunter Seidens) hatte die Aufgabe, innerhalb 5 Minuten seinen Gegner zu besiegen. Denis Wiegner mit Schwarz standen dagegen nur 4 Minuten zur Verfügung und ihm genügte bereits ein Remis! Denis Wiegner, der erstmalige Gewinner des Pokals, hatte sicherlich neben seinen Können auch das Glück auf seiner Seite und konnte in einem viel beachteten heißen Kampf, der bis zur allerletzten Sekunde an Spannung kaum noch zu überbieten war, dass angestrebte Unentschieden erkämpfen und den Pokal nach München entführen! Den dritten Platz erspielte sich Wolfgang Gonschorek mit 7 Punkten, vor Manfred Janisch vom Schachzirkel Elstertal, der 5 Punkte erreichte. Jens Schmidt, Burghard Vietz, Manfred Pfau, Karsten Siegel und Joachim Haase erzielten alle 4,5 Punkte und platzierten sich in dieser Reihenfolge auf den Plätzen 6 -9. Mit 4 Punkten belegten David Osten, Helmut Soult, Jürgen Barth und Dieter Becker den 10 -bis 13. Platz, Max Willner, Torsten Kohl Andreas Eicke erreichten 3,5 Punkte und Felix Kühnast, der mit 3 Punkten in dieses Turnier startete, fehlte ganz offensichtlich die Kondition und das Durchhaltevermögen.
Windischleuba, den 11.07.10
Manfred Pfau

Roland - Heinig - Blitzgedenkturnier 2010         Rangliste: Endstand nach der 9. Runde
Rang Teilnehmer TWZ Verein/Ort Sp S R V Punkte Buchh SoBerg
1. Seidens, Gunter 1952 VfL 1990 Gera 9 8 1 0 8.5 45.5 41.25
2. Wiegner, Denies 2165 SC Garching 1980 e.V. 9 8 1 0 8.5 41.0 36.75
3. Gonschorek, Wolfgang 2049 SC Altenburg 9 7 0 2 7.0 45.5 28.50
4. Janisch, Manfred 1708 Schachzirkel Elstertal 9 5 0 4 5.0 48.0 19.50
5. Schmidt, Jens 1770 Meuselwitzer SV 9 4 1 4 4.5 48.0 18.75
6. Vietz, Burkhard 1728 SC Altenburg 9 4 1 4 4.5 47.0 16.75
7. Pfau, Manfred 1690 SC Altenburg 9 4 1 4 4.5 36.0 13.50
8. Siegel, Karsten 1578 SC Altenburg 9 4 1 4 4.5 32.5 12.75
9. Haase, Joachim 1618 SC Altenburg 9 4 1 4 4.5 31.0 13.25
10. Osten, David 1710 SC Altenburg 9 4 0 5 4.0 45.0 16.00
11. Soult, Helmut 1407 Meuselwitzer SV 9 4 0 5 4.0 41.0 12.00
12. Barth, Jürgen 1827 SC Altenburg 9 3 2 4 4.0 40.0 15.50
13. Becker, Dieter 1522 Meuselwitzer SV 9 3 2 4 4.0 36.5 12.50
14. Willner, Max 1768 Frohburger SC 1926 9 2 3 4 3.5 41.5 14.50
15. Kohl, Torsten 1605 Meuselwitzer SV 9 3 1 5 3.5 39.5 9.00
16. Eicke, Andreas 1819 Meuselwitzer SV 9 2 3 4 3.5 33.0 10.50
17. Kühnast, Felix 1507 SC Altenburg 9 3 0 6 3.0 38.0 8.50

 

 

 

Der neue und gleichzeitig alte Stadtmeister heißt Wolfgang Gonschorek!
Wolgang Gonschorek (rechts), Manfred Pfau Ehre, wem Ehre gebührt! Wolfgang Gonschorek hat es wieder geschafft und mit einem Sieg über Dietmar Weidauer in der letzten Runde der Stadtmeisterschaft von Altenburg alles klar gemacht. Und dies völlig verdient! Mit 8 Punkten siegte er am Ende souverän und zeigte den 36 Teilnehmern auch in diesem Turnier all seine Tugenden auf. Unbedingter Siegeswillen, Konstanz und Durchsetzungsvermögen verhalfen ihm zur erneuten Titelverteidigung! Ungeschlagen und mit der höchsten Buchholzwertung (hier werden die Erfolge gegen die Gegner gewertet), spielte sich Manfred Pfau auf den Ehrenplatz. Sein Sieg über den Turniersieger stellt hoffentlich in Zukunft einen Wachrüttler für alle anderen Schachfreunde dar. Nach dem Slogan: na also, es geht doch! Das Duell gegen Felix Kühnast endete leistungsgerecht unentschieden. Spielstark präsentierte sich wie gewohnt Andreas Eicke, der punktgleich den 3. Platz erkämpfte. In einem gut gespielten Endspiel konnte er Ralf Hercher das Nachsehen geben. Völlig neue Gesichter prägen das Bild in der Top ten. Und das ist gut so! Auf dem 4. Platz kam Joachim Haase mit 6 Punkten, der Rolf Schade besiegte. Er hat sich in diesem Turnier ständig gesteigert und seine Partien ausgekämpft. Punktgleich holte sich Helmut Soult,fast sensationell und völlig unerwartet den 5. Platz. Ein toll heraus gespielter Sieg über Burghard Vietz war das i-Tüpfelchen!. Jens Schmidt, ebenfalls mit der hohen Buchholzwertung von 49, blieb in diesem Turnier ungeschlagen und wurde mit 7 Punkteteilungen ungekrönter Remiskönig. Von Jürgen Barth trennte er sich remis und erreichte einen 6. Platz. Mit 5,5 Punkten und der dritthöchsten Buchholzwertung (48,5) erreichte Felix Kühnast einen beachtlichen 7. Platz und führte eine Reihe punktgleicher Schachfreunde an. Auf dem 8. Platz Dietmar Weidauer, Jürgen Barth folgte auf dem 9. Platz und Dieter Becker, der Werner Tomczyk besiegen konnte, platzierte sich auf dem 10. Platz. Rolf Schade, der viele Runden das Turniergeschehen mit bestimmte, kam auf den 11. Platz. Mit je 5 Pun- kten schlossen Ralf Hercher (12. Platz), Burghard Vietz (13.Platz), Torsten Kohl (Platz 14) und Jörg Bischoff mit einen 15 Platz dieses Turnier ab 4,5 Punkte auf ihr Konto brachten Helmut Behnke (16. Platz), Michael Bellmann (17. Platz), Heinz Hodurek (Platz 18), Werner Tomczyk (19. Platz), Jörg Odrich (20. Platz) und Bernd Reeg. 21. Platz). Es folgen Lothar Kußauer (22),Ronald Götz (23), Marco Klein (24), Tom Bauerfeind (25) und Tobias Keller (26), die alle 4 Punkte erkämpften.
Eric Jahnke (27), Gerhard Prechtl (28), Bernd Seth (29), Eric Bauerfeind (30), Günter Funk (31), Anke Kohl (32), Valerij Müller (33) Torsten Hobus (34) und Horst Lindner (35) brachten es alle auf 3 Punkte und der älteste Teilnehmer des Feldes erkämpfte einen Punkt.
Der Dank gilt allen Teilnehmern, die von Oktober 2009 bis Juni 2010  gute Kondition und sportliche Einstellung bewiesen, diszipliniert die Kämpfe bestritten und somit zum Gelingen des größten Altenburger Schachturniers entscheidend beigetragen haben. Nicht alle Wünsche und Hoffnungen sind im Turnierverlauf für manche Schachfreunde aufgegangen
und sicherlich hat manchmal die Schachgöttin Caissa den einen oder anderen einen Streich gespielt. Doch allen sei gesagt: ab Oktober 2010 erfolgt der Start für das neue Turnier und da kann alles revidiert und besser gemacht werden.
Windischleuba, den 26.06.10
Manfred Pfau