Presseberichte

                                                                       vom 01. September 2010  

                                 Spielsaison 2009/2010
 

                                           

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Zwei Sieger im „ 5.Open Air Turnier“ im Frohburger Freibad

 

Blitzschach, Frohburg: Im 5. Bad - und Open Airturnier von Frohburg  gab es erstmals  zwei Sieger. Die Fide-Meister und Bundesligaspieler Thomas und Anet Gempe (Lok Leipzig Mitte-je 10 P.) konnten sich gemeinsam punkt – und wertungsgleich in die Siegeranalen eintragen. Bei durchwachsendem Sommerwetter kreuzten diesmal 14 Schachspieler unter freiem Himmel die Klingen im schönen Frohburger Naturbad. Der Wettkampf stand unter der Schirmherrschaft der Rennstadt und war eine Werbung für den Schachsport. Im Wettkampf ließ das Ehepaar Gempe der Konkurrenz kaum Chancen und gab nur je zwei Remisen ab. Nach den souveränen Siegern kam überraschend der Einheimische Hubert Krause (7,5 P.) auf den Bronzerang. Der ehemalige Markkleeberger, jetzt für Bad Habsburg spielende  Roland Dyk (7,5 P,), musste sich mit der Holzmedaille zufrieden geben. Unter die „Top sechs“ reihten sich mit Gerd Hochfeld 7/,5 P.) und Bernd Mielcarek(7 P.) weitere Einheimische ein. Es folgten Christian Tiedt(Frohburg-6,5 P.), Dieter Wolf (Großlehna -5,5 P.), Siegfried Thon (Frohburg-5 P.), Jörg Bischoff (4 P.), Jörg Holler (3 P.) (beide Frohburg), der jüngste Teilnehmer (7 Jahre) und bester Schüler Cedrick Mücka (Kitzscher-2,5 P.), Jörg Mielcarek (Borna-1 P.) und Anna Tiedt (Frohburg).

 

Siegfried Thon

Frohburger SC 1926

5. Open Air Turnier im Frohburger Freibad

 

5. Open Airturnier im Frohburger Freibad

 

 

 

 

Die Sudden-death Regelung entschied das Schachturnier!Denis Wiegner
 
Nach der Siegerehrung der Stadtmeisterschaft von Altenburg in Schach erfolgte am vergangenen Freitag im Hotel "Astor" das neunrundige Roland - Heinig -Blitzgedenkturnier. Gemessen an den zahlreichen Teilnehmern (17 Schachspieler aus Altenburg, Meuselwitz, Frohburg  und Gera bewarben sich um den den Wanderpokal) sowie der Blitzqualität der beteiligten wurde dieses Blitzturnier zu einem echten Kracher! Mit Gunter Seidens aus Gera und Denis Wiegner aus München hatten  zwei Spitzenkönner mit je 8,5 Punkten aus 9 Runden das übrige Teilnehmerfeld klar beherrscht und mussten zur Ermittlung des Siegers, erstmalig in Altenburg, zu einen sudden death antreten. Nach zwei Blitzpartien ,abwechselnd mit Schwarz und Weiß, gewannen beide ihre Partie mit den weißen Steinen. So kam es zu der genannten Neuregelung. In diesem entscheidenden dritten Blitzkampf wurde wieder die Farbe ausgelost und der mit Weiß ausgeloste Spieler (Gunter Seidens) hatte die Aufgabe, innerhalb 5 Minuten seinen Gegner zu besiegen. Denis Wiegner mit Schwarz standen dagegen nur 4 Minuten zur Verfügung und ihm genügte bereits ein Remis! Denis Wiegner, der erstmalige Gewinner des Pokals, hatte sicherlich neben seinen Können auch das Glück auf seiner Seite und konnte in einem viel beachteten heißen Kampf, der bis zur allerletzten Sekunde an Spannung kaum noch zu überbieten war, dass angestrebte Unentschieden erkämpfen und den Pokal nach München entführen! Den dritten Platz erspielte sich Wolfgang Gonschorek mit 7 Punkten, vor Manfred Janisch vom Schachzirkel Elstertal, der 5 Punkte erreichte. Jens Schmidt, Burghard Vietz, Manfred Pfau, Karsten Siegel und Joachim Haase erzielten alle 4,5 Punkte und platzierten sich in dieser Reihenfolge auf den Plätzen 6 -9. Mit 4 Punkten belegten David Osten, Helmut Soult, Jürgen Barth und Dieter Becker den 10 -bis 13. Platz, Max Willner, Torsten Kohl Andreas Eicke erreichten 3,5 Punkte und Felix Kühnast, der mit 3 Punkten in dieses Turnier startete, fehlte ganz offensichtlich die Kondition und das Durchhaltevermögen.
Windischleuba, den 11.07.10
Manfred Pfau

Roland - Heinig - Blitzgedenkturnier 2010         Rangliste: Endstand nach der 9. Runde
Rang Teilnehmer TWZ Verein/Ort Sp S R V Punkte Buchh SoBerg
1. Seidens, Gunter 1952 VfL 1990 Gera 9 8 1 0 8.5 45.5 41.25
2. Wiegner, Denies 2165 SC Garching 1980 e.V. 9 8 1 0 8.5 41.0 36.75
3. Gonschorek, Wolfgang 2049 SC Altenburg 9 7 0 2 7.0 45.5 28.50
4. Janisch, Manfred 1708 Schachzirkel Elstertal 9 5 0 4 5.0 48.0 19.50
5. Schmidt, Jens 1770 Meuselwitzer SV 9 4 1 4 4.5 48.0 18.75
6. Vietz, Burkhard 1728 SC Altenburg 9 4 1 4 4.5 47.0 16.75
7. Pfau, Manfred 1690 SC Altenburg 9 4 1 4 4.5 36.0 13.50
8. Siegel, Karsten 1578 SC Altenburg 9 4 1 4 4.5 32.5 12.75
9. Haase, Joachim 1618 SC Altenburg 9 4 1 4 4.5 31.0 13.25
10. Osten, David 1710 SC Altenburg 9 4 0 5 4.0 45.0 16.00
11. Soult, Helmut 1407 Meuselwitzer SV 9 4 0 5 4.0 41.0 12.00
12. Barth, Jürgen 1827 SC Altenburg 9 3 2 4 4.0 40.0 15.50
13. Becker, Dieter 1522 Meuselwitzer SV 9 3 2 4 4.0 36.5 12.50
14. Willner, Max 1768 Frohburger SC 1926 9 2 3 4 3.5 41.5 14.50
15. Kohl, Torsten 1605 Meuselwitzer SV 9 3 1 5 3.5 39.5 9.00
16. Eicke, Andreas 1819 Meuselwitzer SV 9 2 3 4 3.5 33.0 10.50
17. Kühnast, Felix 1507 SC Altenburg 9 3 0 6 3.0 38.0 8.50

 

 

 

Der neue und gleichzeitig alte Stadtmeister heißt Wolfgang Gonschorek!
Wolgang Gonschorek (rechts), Manfred Pfau Ehre, wem Ehre gebührt! Wolfgang Gonschorek hat es wieder geschafft und mit einem Sieg über Dietmar Weidauer in der letzten Runde der Stadtmeisterschaft von Altenburg alles klar gemacht. Und dies völlig verdient! Mit 8 Punkten siegte er am Ende souverän und zeigte den 36 Teilnehmern auch in diesem Turnier all seine Tugenden auf. Unbedingter Siegeswillen, Konstanz und Durchsetzungsvermögen verhalfen ihm zur erneuten Titelverteidigung! Ungeschlagen und mit der höchsten Buchholzwertung (hier werden die Erfolge gegen die Gegner gewertet), spielte sich Manfred Pfau auf den Ehrenplatz. Sein Sieg über den Turniersieger stellt hoffentlich in Zukunft einen Wachrüttler für alle anderen Schachfreunde dar. Nach dem Slogan: na also, es geht doch! Das Duell gegen Felix Kühnast endete leistungsgerecht unentschieden. Spielstark präsentierte sich wie gewohnt Andreas Eicke, der punktgleich den 3. Platz erkämpfte. In einem gut gespielten Endspiel konnte er Ralf Hercher das Nachsehen geben. Völlig neue Gesichter prägen das Bild in der Top ten. Und das ist gut so! Auf dem 4. Platz kam Joachim Haase mit 6 Punkten, der Rolf Schade besiegte. Er hat sich in diesem Turnier ständig gesteigert und seine Partien ausgekämpft. Punktgleich holte sich Helmut Soult,fast sensationell und völlig unerwartet den 5. Platz. Ein toll heraus gespielter Sieg über Burghard Vietz war das i-Tüpfelchen!. Jens Schmidt, ebenfalls mit der hohen Buchholzwertung von 49, blieb in diesem Turnier ungeschlagen und wurde mit 7 Punkteteilungen ungekrönter Remiskönig. Von Jürgen Barth trennte er sich remis und erreichte einen 6. Platz. Mit 5,5 Punkten und der dritthöchsten Buchholzwertung (48,5) erreichte Felix Kühnast einen beachtlichen 7. Platz und führte eine Reihe punktgleicher Schachfreunde an. Auf dem 8. Platz Dietmar Weidauer, Jürgen Barth folgte auf dem 9. Platz und Dieter Becker, der Werner Tomczyk besiegen konnte, platzierte sich auf dem 10. Platz. Rolf Schade, der viele Runden das Turniergeschehen mit bestimmte, kam auf den 11. Platz. Mit je 5 Pun- kten schlossen Ralf Hercher (12. Platz), Burghard Vietz (13.Platz), Torsten Kohl (Platz 14) und Jörg Bischoff mit einen 15 Platz dieses Turnier ab 4,5 Punkte auf ihr Konto brachten Helmut Behnke (16. Platz), Michael Bellmann (17. Platz), Heinz Hodurek (Platz 18), Werner Tomczyk (19. Platz), Jörg Odrich (20. Platz) und Bernd Reeg. 21. Platz). Es folgen Lothar Kußauer (22),Ronald Götz (23), Marco Klein (24), Tom Bauerfeind (25) und Tobias Keller (26), die alle 4 Punkte erkämpften.
Eric Jahnke (27), Gerhard Prechtl (28), Bernd Seth (29), Eric Bauerfeind (30), Günter Funk (31), Anke Kohl (32), Valerij Müller (33) Torsten Hobus (34) und Horst Lindner (35) brachten es alle auf 3 Punkte und der älteste Teilnehmer des Feldes erkämpfte einen Punkt.
Der Dank gilt allen Teilnehmern, die von Oktober 2009 bis Juni 2010  gute Kondition und sportliche Einstellung bewiesen, diszipliniert die Kämpfe bestritten und somit zum Gelingen des größten Altenburger Schachturniers entscheidend beigetragen haben. Nicht alle Wünsche und Hoffnungen sind im Turnierverlauf für manche Schachfreunde aufgegangen
und sicherlich hat manchmal die Schachgöttin Caissa den einen oder anderen einen Streich gespielt. Doch allen sei gesagt: ab Oktober 2010 erfolgt der Start für das neue Turnier und da kann alles revidiert und besser gemacht werden.
Windischleuba, den 26.06.10
Manfred Pfau


 

 

Fiel in der vorletzten Runde der Stadtmeisterschaft die Vorentscheidung?

In der achten und vorletzten Runde der Stadtmeisterschaft von Altenburg in Schach, konnte Wolfgang Gonschorek (7 Punkte)seinen Punktvorsprung durch einen souveränen Sieg über Rolf Schade (5 Pkt.)) auf einen Punkt ausbauen, denn der unmittelbare Verfolger, Manfred Pfau (6 Pkt.) trennte sich von Andreas Eicke (5,5 Pkt.) nach einer umkämpften Partie mit einem Remis. So lautete auch das Endergebnis zwischen J. Haase und J. Schmidt, die beide über 5 Punkte verfügen.
Eine, für den neutralen Betrachter, spannende und hochbrisante Partie entwickelte sich zwischen Torsten Kohl (4,5 P.) und Burghard Vietz (5 P.). Zunächst hatte Weiß die klareren Gewinnchancen, scheiterte aber mit einer nicht bis ans Ende durchdachten Abwicklung, dann Schwarz mit einer nervenstarken und gekonnt seine Gegenchance nutzenden Endspiel-leistung - dieser Partieverlauf wird nicht so schnell vergessen! Die weiteren Ergebnisse: W. Tomczyk (4,5 P.) - D. Wei-dauer ( 5 P.) 0:1, H. Behnke (4 P.) -J. Barth (5 P.), R. Hercher (5 P.) - H. Hodurek (4 P.) 1:0, H. Soult (5 P.) -J. Bischoff (4 P.) 1:0, J. Odrich (4 P.) - F. Kühnast (5 P.) 0:1, brachten Endergebnisse, die keine große Überraschung darstellten. Michael Bellmann (3,5 P.) - D. Becker (4,5 P.) 0:1, B. Reeg (3,5 P.) - E. Jahnke (3,5 P.) 3,5 P.) - remis, L. Kussauer (4 P.) - G. Prechtl (3 P.) 1:0, M. Klein (3,5 P.) - B. Seth (3,5 P.) remis, T. Hobus (3 P.) - G. Funk (3 P.), R. Götze (3 P.) - E. Bauerfeind (3 P.) remis, T. Bauerfeind (3,5 P.) - A. Kohl (2 P.) 1:0, H. Lindner (2 P.) - V. Müller (2,5 P.) und G. Böhme (1 P.) - T. Keller (3 P.) - 0:1 sind die Endergebnisse einer Spielrunde, die es in sich hatte!
Windischleuba, den 01.06.10
Manfred Pfau


 

Gerd Hochfeld Frohburger Stadtmeister 2010

Entscheidung im Fotofinish !

Marko Otto und Christian Tiedt auf dem „Treppchen“

 

Schach: Fast unglaublich verlief der Endkampf in der Frohburger Stadtmeisterschaft. In der vorletzten Runde trennte dem Ersten vom Sechsten nur ein halber Punkt und alle Sechs hatten im Schlussgang noch Chancen auf den Stadtmeistertitel. Dazu kam noch, dass der Computer alle Titelaspiranten gegeneinander ausloste. Max Willner und Siegfried Thon, mit einem halben Zähler Rückstand mussten dabei unbedingt gewinnen, während die übrigen Titelkandidaten bei einem Remis und Punktgleichheit „beten“ konnten, dass für sie am Ende  die bessere Wertberechnung ausgerechnet wird. Thon und Willner, mit der besten Wertungszahl, ausgelost gegen Otto und Hochfeld versuchten dann auch mit einer offensiven Spielweise die Initiative an sich zu bringen. Thon gelang das zwar auch, doch im 19. Zug übersah er einen chancenreichen Gewinnzug. Danach konnte Marko Otto die Initiative zurückerobern und Siegfried Thon war glücklich, sich durch einen Abtausch in ein Remisendspiel mit ungleichen Läufern, zu retten. Noch schlimmer erging es Max Willner. Mit einer unorthodoxen Eröffnung versuchte er Hochfeld aus dem Konzept zubringen. Doch der amtierende Titelverteidiger ließ sich nicht aus den „Schachsocken“ hauen und eroberte schnell einen Bauern. Willner kämpfte zwar „wie ein Löwe“, alles „Taktieren“ half nichts, der Alptraum setzte sich fort - Hochfeld verbesserte Step by Step seine Stellung und ließ sich nicht mehr die „Schachbutter“ vom Brot nehmen. Da auch Favorit Christian Tiedt im Schlussgang nicht über ein Unentschieden mit Rainer Flemmig herauskam, konnte Gerd Hochfeld (5 P.) dann doch noch sicher das „Siegertreppchen“ besteigen. Herzlichen Glückwunsch! M. Otto wurde Vizemeister, Ch. Tiedt eroberte Bronze und R. Flemmig (alle 4,5 P.) musste sich mit der „Holzmedaille“ zufrieden geben. Siegfried Thon und Hubert Krause vervollständigten die „Top Sechs“ mit vier Zählern. Es folgten auf Platz Sieben bis 14: Max Willner, Dirk Krause, Jörg Bischoff , Helmut Behnke (Altenburg) je 3,5P., Bernd Mielcarek, Curt Runkwitz, Joachim Haase(Altenburg) mit (2,5 Punkten) sowie Jörg Holler (1 P.)

 

Ergebnisse der Schlussrunden

 

6. Runde:

Hochfeld – Thon ½ : ½,  Tiedt – Willner ½ - ½,  Bischoff – H. Krause 0 – 1,          D. Krause – Haase 1 – 0,  Mielcarek – Holler 1 – 0,  Behnke – Runkwitz 1 – 0

7. Runde:

Willner – Hochfeld 0 – 1, Thon – Otto ½ - ½, Flemmig – Tiedt ½ - ½, Behnke – Mielcarek 1 – 0, Runkwitz – D. Krause ½ - ½, Haase – Bischoff ½ - ½, H. Krause – Holler + : -  .

 

Endstand

1.      1. G.  Hochfeld    5  P.   26,5  WP                8. D. Krause     3,5 P.  26   WP

2. 2. M.  Otto        4,5 P.  26    WP                9. J. Bischoff   3,5 P.  26   WP

3. 3. Ch. Tiedt       4,5 P.  25,5  WP               10. H. Behnke     3,5 P.  19,5 WP  

4. 4. R.  Flemmig     4,5 P.  25    WP               11. B. Mielcarek  2,5 P.  24   WP       

5. 5. S.  Thon        4   P.  27    WP               12. C. Runkwitz   2,5 P.  21,5 WP

6. 6. H.  Krause      4   P.  23,5  WP               13. J. Haase      2,5 P.  21   WP  

7. 7. M.  Willner     3,5 P.  27    WP               14. J. Holler     1   P.  24   WP

 

Siegfried Thon   FSC 1926

 

Vorentscheidung im Frohburger Seniorenturnier

 

Becker schlägt Thon

 

Schach: In der vierten und vorletzten Runde des 15. Frohburger Seniorenturniers kam es zum direkten Aufeinandertreffen der Topfavoriten für diesen Wettkampf. Titelverteidiger Siegfried Thon (Frohburg) und der Osterländer Bezirksligaspieler Dieter Becker (Meuselwitz), beide punktgleich mit 2,5 Zählern an der Spitze, mussten die Klingen kreuzen. Dabei konnte Becker schon in der Eröffnung einen Bauern gewinnen und systematisch seine Stellung verstärken. Nichts geht mehr  merkte Thon und alles „Taktieren“ half nichts mehr, die Stellung war ramponiert und nicht mehr zu halten. Mit diesem Sieg des Thüringers genügt ihm in der letzten Runde ein Unentschieden zum erstmaligen Titelgewinn. Mit einem Remis von Jörg Holler mit Lutz Noll (Bad Lausick) wahrte er seine geringe Chance auf den Turniersieg und Noll auf einen Medaillenplatz. Auch Curt Runkwitz(Frohburg) und Günter Funk (Meuselwitz) haben mit ihren Erfolgen über Paul Seidel (Tautenhain) und Lothar Taubert (Frohburg) noch Hoffnungen auf Edelmetall.

 

Die Schlussrunde findet am Do, den 27.05.2010, um 19.30 Uhr im Frohburger Schützenhaus mit den Paarungen: Becker – Runkwitz; Holler – Thon; Funk – Noll und Taubert - Seidel statt.

 

Ergebnisspiegel

 

1. Dieter Becker (Meuselwitz)           3,5 P. Holler - Becker

2. Jörg Holler (Frohburg)               2,5 P.

2. Siegfried Thon (Frohburg)            2,5 P.

4. Curt Runkwitz (Frohburg)             2   P.

4. Lutz Noll (Bad Lausick)              2   P.

4. Günter Funk (Meuselwitz)             2   P.

7. Lothar Taubert (Frohburg)            1,5 P.

8. Paul Seidel (Tautenhain)             0   P.

 

 

Siegfried Thon

Frohburger SC 1926

 

 

Christian Tiedt hatte beim Schlagschach zum „Männertag“ den besten Durchblick

 Tiedt - Mielcarek

Schlagschach: Einmal im Jahr zu Himmelfahrt führt der Frohburger Schachclub ein Schlagschachturnier im Frohburger Schützenhaus auf der Kegelbahn durch. Gleichzeitig wird der Schachkegelmeister ausgespielt. Schlagschach ist eine beliebte abartige Form des Schachs, auch als Freßschach, Räuberschach oder Lachschach bekannt. Hat man keine Steine mehr oder ist patt, so bedeutet das den Gewinn der Partie. Dabei besteht immer Schlagpflicht. In dem „Gauditurnier“ hatte Seriensieger der vergangenen Jahre Christian Tiedt (6,5 P.) wieder den besten „Durchblick“ und ließ nur eine Niederlage gegen Siegfried Thon und ein Remis mit Gerd Hochfeld zu. Über Silber freuen konnte sich Gerd Hochfeld (6 P.), während Dirk Krause (5,5 P.) als Titelverteidiger Bronze erkämpfte. Max Willner musste als Vierter sich mit der „Holzmedaille“ (5 P.) begnügen. Es folgten Siegfried Thon (4 P.), Jörg Bischoff (3,5 P.), Hubert Krause (2 P.), Bernd Mielcarek (2 P.) und Curt Runkwitz (1,5P.)(alle Frohburg)

 

Siegfried Thon

Frohburger Schachclub

 

Die II. Mannschaft des SC Altenburg siegt über Saalfeld!
Am letzten Punktspieltag der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost, gelang der II. Mannschaft des SC Altenburg gegen die dezimiert angereisten Gäste vom MTV Saalfeld ein 5: 3 Sieg. Die Frage bleibt: welchen Stellenwert hat dieser Sieg? Die  Mannschaft steht auf dem vorletzten Tabellenplatz, hat aber durch den Staffelwechsel der punktgleichen Mannschaft von Katzhütte den drittletzten Platz erreicht. Trotzdem ist das große Zittern angesagt, denn in der Landesklasse entscheidet
ein Relegationspiel zwischen der Ostthüringischen Staffel und der Südstaffel über die Anzahl der Mannschaften, die absteigen müssen. Und das kann im ungünstigen Fall auch noch die Altenburger treffen.
Trotzdem hat die Mannschaft mit einer selbstbewussten Einstellung und spielerischen Können  gegen Saalfeld gezeigt, was in ihr steckt. Am ersten Brett erlebte Dietmar Weidauer alle Höhen und Tiefen eines Schachspiels. Mit Bauernnachteil dreht er das Spiel, sah schon wie der klare Sieger aus, verspielte aber in einen klar gewonnenen Endspiel noch die Siegchance und musste sich mit einem Remis zufrieden geben. Sowohl Rolf Schade wie auch Jörg Odrich siegten kampflos, während Frank Adebar einen schönen Sieg herausspielte. Klaus Mäder und Holger Vincenz erkämpften nach vollausgespielten Partien Punkteteilungen, während das Remis von Bernd Reeg auf Grund des offensichtlichen Vorteils von Bernd eher taktischer Natur war, um den Mannschaftssieg im Kasten zu haben. Nun muss bis zum 16. Mai die Entscheidung von  weiter "oben" abgewartet werden, ob in der neuen Saison mit der I. und II. Mannschaft zwei Altenburger Mannschaften in der Bezirksklasse vertreten sind! Im Negativfall muß die II. Mannschaft des SC Altenburg den bitteren Gang nach unten in die Kreisliga antreten.
Windischleuba, den 04.05.10
Manfred Pfau


 

Der Meuselwitzer SV konnte Altenburg keine "Schützenhilfe" leisten!
Die Konstellation war klar: sollte der SC Altenburg in Weida siegen und der Meuselwitzer SV die II. Mannschaft des VFL Gera (der direkte Konkurrent der Altenburger gegen den Abstieg) besiegen, hätten die Altenburger in allerletzter Minute die  begehrte Relegationsspielmöglichkeit gegen den Tabellenzweiten der Bezirksklasse erhalten. Doch es hat nicht sollen sein! Der Meuselwitzer SV trennte sich von den Geraern 4:4 und somit waren die Fronten klar. Obwohl sich die Konkurrenten nichts schenkten, endeten die Begegnungen von Andreas Eicke, Andre Wilmar (lehnte zunächst die beantragte Punkteteilung seines Gegners ab, musste sie aber wenig später doch akzeptieren) Jens Schmidt, Jörg Schmidt, Ralf Hercher und Torsten Kohl alle mit einem Remis. Ganz verrückt ging es an den letzten beiden Brettern zu. Dieter Becker, auf Ausgleich stehend, ließ sich das Spiel noch aus der Hand nehmen und verlor. Doch Niklas Kühne, alles andere als gut stehned, profitierte von einer kapitalen Fehleinschätzung seines Gegners ( bessere Umschreibung von Schachblindheit!) und konnte seinen Gegner matt setzen. Mi 8:10 Punkten und durchgängig guter Spielleistungen schließen die Meuselwitzer die Saison auf dem 8. Tabellenplatz ab. Wie knapp das in dieser Spielklasse zuging, geht auch aus der Tatsache hervor, daß den Meuselwitzern  nur 2 Punkte zum 3. Tabellenplatz fehlen.
Und der SC Altenburg hat tatsächlich die kleine Überraschung geschafft und gegen den TUS Weida 5 :3 gewonnen. So schön dieser zweite Mannschaftssieg auch ist, er hat am Ende nichts mehr genützt. (siehe oben) Wolfgang Gonschorek am Spitzenbrett siegte kampflos ( der Gastgeber ließ das 1. Brett unbesetzt?!), Jürgen Barth siegte mit feiner Leistung gegen einen spielstarken Konkurrenten) und auch Michael Bellmann hat sich zum Ende der Saison wieder gefangen und einen schönen Sieg gelandet. David Osten, Burghard Vietz, Felix Kühnast und Joachim Haase erkämpften alle ein unentschieden, nur Ingolf Götze verlor seine Partie. Eine feine Mannschaftsleistung, die leider zu spät kommt. Der bittere Weg des Abstiegs in die Bezirksklasse ist Fakt! Mit 4:14 Punkten fehlt ein ganzes Pünktchen zur rettenden Relegation!
Windischleuba, den 03.05.10
Manfred Pfau

 

Eine Niederlage der besseren Art!
In der achten und vorletzten Punktspielrunde der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost, unterlag die II. Mannschaft des SC Altenburg bei der III. Mannschaft von Schott Jena knapp mit 3,5:4,5. Damit verbleibt die Mannschaft zwar auf dem vorletzten Tabellenplatz, ist aber aller Abstiegssorgen ledig. Dies ist vor allem der Tatsache gestundet, dass die Mannschaft von SVM Katzhütte/Oelze aus ökonomischen Gründen (kürzere Fahrzeiten bei Auswärtsspielen) in die Südstaffel Thüringens wechselt. In der spannenden Schlussphase haben um den Tabellenführer SV Bürgel noch 5 (!) Mannschaften Aufstiegschancen, während neben Katzhütte auch die bisher sieglose IV. Mannschaft von Jenapharm, Jena absteigen wird.
Den ansehenswerten Kampf zwischen Mikhail Berkov (frischgebackener Thüringischer Meister in seiner Altersklasse aus Jena) und Rolf Schade entschied der Altenburger Routinier für sich! Auch Jörg Odrich faßt  in dieser Spielklasse langsam
Fuß und gestaltete seine Partie siegreich. Dietmar Weidauer am Spitzenbrett, Werner Tomczyk und Holger Vincenz holten
Punkteteilungen und wäre Klaus Mäder, seit mehreren Jahren ungeschlagen, nicht mit einem zeitigen Dameverlust ein großer Schnitzer unterlaufen - wer weiß... Gerhard Prechtl ereilte das Pech, daß Jena ausgerechnet am 8. Brett mit Ger-hard Richter einen routinierten Oberligaspieler aufbot, gegen den kein Kraut gewachsen war. Helmut Behnke zog gegen den Nachwuchsspieler Felix Osterloh den Kürzeren.
Windischleuba, den 24.04.10
Manfred Pfau


Unsere Schachmannschaften erlebten einen schwarzen Tag!
In der 8. Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, verlor der Meuselwitzer SV beim ESV Gera 2,5:5,5. Nun tut dieser Punkteverlust der Mannschaft nicht ernstlich weh, denn es erfolgte durch die Niederlage lediglich ein Ruck in die hinteren Regionen der Tabelle. Nach "oben" waren keine klaren Möglichkeiten und der Klassenerhalt ist schon länger in trockenen Tüchern. Am Spitzenbrett hielt Andreas Eicke zwar alles im Lot, doch der enorme Zeitverbrauch kostete ihm bei der zweiten Zeitkontrolle die Partie. Die 1. Kontrolle erfolgt nach 2h (da müssen jeweils 40 Züge absolviert sein) und in einer weiteren Stunde wird bis Blättchenfall gespielt und damit die Entscheidung ermittelt. Jörg Schmidt verlor zunächst einen Bauern holte ihn sich wieder, doch im weiteren Partieverlauf wendete sich das Blatt zu seinen Ungunsten und er verlor. Obwohl Helmut Soult, erstmalig aufgeboten, alles gab - sein routinierter Gegner spielte sehr souverän seinen Erfahrungsvorteil aus und auch dieser Punkt ging an Gera. Jens Schmidt, Ralf Hercher, Torsten Kohl und Harald Hofmann holten Punkteteilungen. Niklas Kühne, ebenfalls mit einem Remis, zeigte als talentierter Nachwuchsspieler, was in ihm steckt. Er wird ganz sicher in der neuen Saison seine Chance als Stammspieler der ersten Mannschaft erhalten.
Der SC Altenburg verlor gegen Königsee mit 3,5:4,5. Die favorisierten Gäste, die dezimiert anreisten (ihr 1. Brett passte)zeigten sich spielstark und kämpferisch. Doch die Altenburger verpaßten eine der letzten Möglichkeiten, im Abstiegskampf zu punkten. Wolfgang Gonschorek gewann kampflos, Jürgen Barth zeigte eine sehr schöne Angriffspartie, die er mit einem Sieg krönte und Karsten Siegel scheint in dieser Spielklasse angekommen zu sein. Er trat spielstark auf und siegte völlig verdient! Da auch Joachim Haase sich eine Punkteteilung erspielte war der Mannschaftssieg nahe. Doch Burghard Vietz, Ingolf Götze, Michael Bellmann und Felix Kühnast setzten, (fast zum gleichen Zeitpunkt) ihre Partien in den Sand! Doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Im letzten Punktkampf besteht noch die allerletzte Chance, den Abstieg zu entrinnen. Dazu gehört im Auswärtspiel ein Sieg über Weida bei gleichzeitiger Niederlage der II. Mannschaft des VFL Gera. Da der Meuselwitzer SV die Geraer im letzten Punktspiel empfängt, könnten die Meuselwitzer mit einem Sieg Schützenhilfe für das Altenburger Team liefern. Sollte dieser Fall eintreten, hätten die Altenburger den begehrten Relegationsplatz erkämpft und könnten im direkten Vergleich gegen den zweiten der Bezirksklasse noch alles zum Guten wenden.

Windischleuba, den 20.04.10
Manfred Pfau

 

Ralf Hercher vom Meuselwitzer SV blitzte, was das Zeug hielt!
Das 11 rundige Blitzturnier des Frohburger SC hatte den Teilnehmerzuspruch, den man von der schnellsten Schachform erwarten konnte. Der großen Herausforderung, in jeweils 5 Minuten Bedenkzeit eine Partie zu entscheiden, stellten sich Schachfreunde aus Sachsen und Thüringen. Eine dominierende Rolle spielte in diesem Turnier Ralf Hercher vom Meuselwit-zer SV, der mit 9 Punkten souverän siegte! Ungeschlagen willigte er nur in 4 Remisentscheidungen ein, besiegte bereits in der 2. Runde die FIDE- Meisterrin Anet Gempe von Lok Leipzig Mitte und verwies Michael Bellmann (SC Altenburg) und Schachfreund Hochfeld (Frohburg) mit je einem Punkt Rückstand auf die Plätze 2 und 3! Max Willner (Frohburg), Burghard Vietz (SC Altenburg) und Anet Gempe belegten in dieser Reihenfolge die Plätze 4-6. Da dieses Turnier Bestandteil einer Serie in diesem Jahr ist und die erreichten Wertungspunkte für einen Gesamtpokal angerechnet werden, galt es, eine Platzierung unter den Besten zu erreichen. Dies gelang Christian Tiedt (6,5 Pkt.), Jörg Bischoff (beide Frohburg) mit 5,5 Punkten und Joachim Haase (SC Altenburg), der 5 Punkte erkämpfte. Einen großen Anteil an der Qualität dieses Turniers
hatten auch die nachfolgend aufgeführten Schachfreunde, denn Siegfried Thon (Frohburg), Helmut Behnke (SC Altenburg) und die Frohburger Hubert Krause, Jörg Holler und Bernd Miecarek, die diesmal auf den Plätzen 10.-14. Platz einkamen, mischten im Kampfgeschehen kräftig mit!
Windischleuba, den 30.03.10
Manfred Pfau


2. Runde Frohburger Seniorenturnier ü60

Geburtstagskind (89!!) trotzt wieder Mitfavoriten Remis ab.

 

Schach: Je älter desto besser, davon spricht man zwar bei Weinsorten, aber im Schach kommt das nur selten vor. Doch der älteste Spieler des Turniers, Curt Runkwitz, belehrte wieder einmal alle eines Besseren. In der zweiten Runde, zu seinem Ehrentag (Herzlichen Glückwunsch!) trotzte er nach einem Remis zum Auftakt des Turniers gegen den Titelverteidiger, nun auch gegen den auf den Gesamtsieg hoch gehandelten Lutz Noll (ehemals Groitzsch), ein Unentschieden ab. Nach Eröffnungsvorteilen machte der 89 –jährige zwar einen groben Fehler, konnte aber in einem Turmendspiel das Remis halten. Auch Lothar Taubert(Frohburg) hatte sich in eine “ Kamikazeuniform“ geworfen und im Partieverlauf ging es dann auch außerordentlich „blutig“ zu. Am Ende kam zwar nur ein „Kampfremis“ gegen einen weiteren Mitfavoriten, dem Thüringer Dieter Becker (Meuselwitz) heraus, aber auch die Oldies können rasante Partien spielen.  Titelverteidiger Siegfried Thon(Frohburg), gewann erwartungsgemäß gegen den Hobbyspieler Paul Seidel (Tautenhain). „Youngster“, Jörg Holler(Frohburg), (wird 60), bezwang sicher den Thüringer Günther Funk (Meuselwitz).

 

 

Ergebnisspiegel 2. Runde

 

1.-4. Siegfried Thon (Frohburg)

1.-4. Dieter Becker(Meuselwitz)

1.-4. Lutz Noll (Bad Lausick)

1.-4. Lothar Taubert(Frohburg)        je 1,5 P.

5.-6. Curt Runkwitz

5.-6. Jörg Holler (beide Frohburg)    je 1 P

7.-8. Paul Seidel( Tautenhain)          

7.-8. Günter Funk (Meuselwitz)        je 0 P.

 

Ansetzungen 3. Runde

 

Taubert-Thon, Noll-Becker, Holler- Runkwitz, Seidel-Funk.

 

Siegfried Thon

Frohburger SC 1926

 

 

Der Adler fliegt und fliegt und fliegt!
Auch nach 4 Runden der Stadtmeisterschaft in Schach ist festzustellen: Wolfgang Gonschorek zieht wie ein Adler seine Kreise. Auch das Altenburger Nachwuchstalent Felix Kühnast konnte ihm kein Bein stellen und mußte die spielerische Überlegenheit des derzeitigen Überfliegers anerkennen. Dabei versucht die gesamte Konkurrenz alles, dicht dran zu bleiben und auf dem zu warten, der in der Lage ist, in den verbleibenden 5 Turnierrunden doch noch die Überraschung zu schaf-fen. Im Vorderfeld duellierten sich die Nächstplatzierten wie folgt: R. Hercher-J. Bischoff (1:0 Pkt.), H. Behnke-J. Haase 0:1. M. Pfau-J. Schmidt, B. Vietz-R. Schade, H. Hodurek-D. Becker und T. Kohl-D. Weidauer alle mit einem Remis. Doch keine Spielrunde ohne ein "besonderes Vorkommnis"! In der Partie M. Bellmann-B. Reeg trat die Schachblindheit in seiner höchsten Form auf. Mit klarem Materialvorteil und im sicherem Gefühl des Sieges hatte B. Reeg in der Endphase einen black out und musste völlig entnervt aufgeben. Auch  die Ergebnisse von W. Tomczyk-L. Kußauer 0:1 und T. Hobus-R. Götze 0:1 kamen unerwartet und die Verlierer "halfen" kräftig mit. Weitere Ergebnisse: E. Bauerfeind-J. Barth 0:1, H. Soult-E. Jahnke, A. Kohl-J. Odrich 0:1, T. Bauerfeind-G. Prechtl 0:1, T. Keller-V. Müller 1:0, B. Seth-H. Lindner 1:0 und M. Klein-G. Böhme 1:0. Zur "Halbzeit" führt W. Gonschorek (4 Pkt.) ungeschlagen die Tabelle an vor F. Kühnast, J. Schmidt, R. Schade, R. Hercher, M. Pfau, M. Bellmann und J. Haase, die alle über 3 Punkte verfügen. Doch alles ist näher zusammen gerückt, denn mit 2,5 Punkten folgen dicht dahinter: T. Kohl, B. Vietz, A. Eicke, J. Barth, L. Kußauer und D. Becker. B. Reeg, H. Behnke, J. Odrich, D. Weidauer, H. Soult, J. Bischoff, R. Götze und G. Prechtl verfügen über 2 Punkte auf ihrem Konto und W. Tomczyk, E. Bauerfeind, G. Funk, B. Seth und
T. Keller brachten es auf 1,5 Punkte. A. Kohl, E. Jahnke, T. Bauerfeind, M. Klein, Torsten Hobus ( alle 1 Pkt.) sowie V. Müller, H. Lindner und G. Böhme je 0,5 Pkt.) sind um Anschluß nach oben bemüht.
Windischleuba, den 14.02.10
Manfred Pfau

 

Veni, vidi, vici - er kam, sah und siegte: Niklas Kühne!
Der Frohburger Schachverein schließt da an, wo er im vergangenen Jahr aufgehört hat. Es finden wieder über das gesamte Jahr Blitz- und Schnellschachturniere sowie die Stadtmeisterschaft der Senioren statt. Doch manches ist eben anders. In der 1. Runde der Schnellschachturniere trumpft einer auf, den fast niemand auf der Rechnung hatte. Das große Nachwuchstalent Niklas Kühne vom Meuselwitzer SV kam als jüngster Teilnehmer mit der niedrigsten DWZ-Zahl (deutsche Wertungszahl) das 1. Mal nach Frohburg und wurde, und dies kann man mit Fug und Recht sagen, Sensationssieger im ersten Schnellschachturnier! Der 13 jährige düpierte in der Rennstadt Frohburg gleich alle Spitzenspieler von Altenburg, Frohburg und Meuselwitz. Besonders bemerkenswert seine Siege über Wolfgang Gonschorek vom SC Altenburg (!), den Frohburger Spitzenspielern Christian Tiedt, Max Willner und Jörg Bischoff sowie einem Remis gegen seinen Vereinskollegen Ralf Hercher! Mit dieser hervorragenden Leistung bestieg er völlig verdient mit 4,5 Punkten das Siegertreppchen! Den Ehrenplatz erspielte sich Wolfgang Gonschorek mit 4 Punkten vor Ralf Hercher, der, punktgleich mit dem Frohburger Gerd Hochefeld (beide verfügten über 3,5 Pkt.). durch die bessere Wertung den 3 Platz erkämpfte. Jeweils 3 Punkte brachten  Dirk Krause, Christian Tiedt (beide Frohburg), Torsten Kohl (Meuselwitz) Joachim Haase und Helmut Behnke (beide SC Altenburg) auf ihr Konto, die in dieser Reihenfolge die Plätze 5 - 9 belegten. Walter Heinicke (Zeitz), Hubert Krause (Frohburg) und Dieter Becker (Meuselwitz) mit je 2,5 Punkten kamen auf dem 10.-12. Platz und mit je 2 Punkten folgten Rainer Flemmig, Bernd Mielcarek, Siegfried Thon, mit 1,5 Punkten Jörg Bischoff und Max Willner (alle Frohburg) sowie Anke Kohl vom Meuselwitzer SV mit 1 Punkt.
Windischleuba, den 14.02.10
Manfred Pfau


Der Meuselwitzer SV siegte im Kreisderby!
Das immer wieder brisante Kreisderby zwischen dem Meuselwitzer SV und dem SC Altenburg in der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost war in relativ festen Händen der Meuselwitzer, die auch völlig verdient mit 4,5: 3,5 siegten! Der Sieger präsentierte sich selbstsicher und spielstark, doch die größte Stärke dieses Teams ist die Ausgeglichenheit vom 1.-8. Brett und die Spieler hatten fast auf alles eine Antwort. Der SC Altenburg hat gegenwärtig eigentlich nur seinen Kampfgeist dagegen zu setzen. Iim Spielvermögen trat bis auf zwei Ausnahmen ein deutliches Manko auf. Eine rühmliche Ausnahme bildete (eigentlich wie immer!) Wolfgang Gonschorek, der sich mit Andres Eicke am Spitzenbrett ein tolles Duell bis ins Endspiel lieferte. Nicht überraschend hielt der Meuselwitzer dagegen und so hatte das Finale ein unentschiedenes Ende.
Spielstark wie eh und je präsentierte sich Andre Wilmar gegen Michael Bellmann. Ihm war der unbedingte Siegeswillen anzusehen (lehnte Remisangebote ab) und siegte mit einer druckvoll gespielten Angriffspartie. Die Punkteteilung von David Osten gegen Jens Schmidt war taktischer Natur, denn die Vorteile lagen deutlich in Meuselwitzer Hand. Doch in sehr mannschaftsdienlicher Weise entschied sich Jens für die Absicherung des Mannschaftssieges! Den einzigen Altenburger Sieg sicherte Ingolf Götze mit einer tollen Leistung. Zuerst rannte Jörg Schmidt gegen das Altenburger Abwehrbollwerk an, doch im weiteren Spielverlauf änderte sich das Blatt und nach einem Bauerngewinn gewann Ingolf die Oberhand und siegte. Burghard Vietz und Ralf Hercher wollten in diesem Mannschaftskampf nicht "Schicksal" spielen und taten sich mit der Remisvereinbarung nicht ernstlich weh und im Match zwischen Felix Kühnast-Torsten Kohl geschah nicht wirklich be-rauschendes und keiner Seite konnte bei der Einigung auf ein Remis ein deutlicher Vorteil zugeschrieben werden. So bildete tatsächlich der Kampf von Dietmar Weidauer gegen Dieter Becker am 8. Brett sowas wie eine Entscheidung im Mannschaftskampf. Nach anfänglichen Vorteil und besten Aussichten auf Altenburger Seite wendete sich das Blatt doch sehr deutlich zu Gunsten von Dieter Becker, der einen sehr wichtigen Sieg am Brett und für seine Mannschaft einfuhr.
Mit diesem Mannschaftssieg gelang den Meuselwitzern zwar kein Quantensprung in der Tabelle, doch mit 5:7 Punkten
hält die Truppe guten Anschluss ans Mittelfeld. Mit 2:8 Punkten muß den Männern vom SC Altenburg eigentlich nicht mehr gesagt werden, was Sache ist. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt. In den restlichen 4 Punktspielen (inklusive Nachholekampf gegen Pößneck) kann und muss unbedingt gepunktet werden.
Windischleuba, den 08.02.10
Manfred Pfau
Luckaer Str. 1


Der SC Altenburg II steht in gefährlicher Abstiegsnähe!
Das Nachholespiel der 5. Punktspielrunde der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost, stand für die II. Mannschaft des SC Altenburg gegen die favorisierte Mannschaft vom SV Blau-Weiß Bürgel von Beginn an unter ganz schlechten Voraussetz-ungen (stark ersatzgeschwächt) und ging auch promt mit 2,5:5,5 klar verloren. Da nun auch der Punktkampf in der 6. Runde beim SZ Elstertal Langenberg II eklatant mit 1,5:6,5 in die Hosen ging, stehen Analysen und Ursachenforschungen auf dem Prüfstand. Im Schachsport werden Schachpartien sicherlich in erster Linie durch spieltechnische Fähigkeiten der aktiven Schachspieler entschieden, doch spielt auch die Psychologie und geistige Bereitschaft eine wichtige Rolle. Und hier soll und muss nachgehakt werden. Von heute auf morgen haben die Leistungsträger in der Altenburger Mannschaft ihre mentale Bereitschaft und das Schachspielen ganz sicher nicht verlernt. Wenn erkämpfte Vorteile beim Spielaufbau sowie Materialvorteil im Verlaufe eines Kampfes wieder verloren gehen, ist Tiefenforschung angesagt. Es erscheint unumgänglich, die gespielten Partien von den stärksten Schachspielern des Clubs einer gründlichen Analyse zu unterziehen, Wege einer verbesserten Partiefortsetzung aufzuzeigen sowie das Selbstvertrauen in der gesamten Mannschaft aufzurufen bzw. wieder herzustellen. Mit Kampfgeist und völligen Ausspielen der Partien (keine vorzeitige Partieaufgabe!) ist in der Turnierpraxis schon viel korrigiert und erreicht worden. Noch ist es nicht zu spät, um in den verbleibenden drei Punktspielaufgaben das erklärte Ziel, den Klassenerhalt zu erreichen, in die Tat umzusetzen! 
Windischleuba, den 09.02.10
Manfred Pfau
04603 Windischleuba


Die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV scheiterte am Spitzenreiter!
In Meuselwitz kam es zum Spitzentreffen in der Vorschlussrunde der Schach-Kreisliga Altenburg/Gera. Die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV hatte gegen den Titelverteidiger aus dem Vorjahr, Hermes Gera, anzutreten. Leider sprachen alle Voraussetzungen gegen den Gastgeber, denn er musste mehrere Ausfälle verkraften. Besonders schmerzlich das Fehlen von Stefan Winkler am 1. Brett.  Dies war an diesem Tag nicht zu egalisieren und macht das 1,5:3,5 Endergebnis verständlich. Da in dieser Spielklasse nur 7 Punktspielrunden zur Austragung kommen, war dies schon eine Vorentscheidung um den Titel und die Chance, in einer Qualifikationsrunde um den Aufstieg zur Bezirksklasse zu spielen. Dabei knüpfte Niklas Kühne am Spitzenbrett nahtlos an seine bisher sehr guten Leistungen an und gewann mit einer starken, spielerischen Leistung! Doch die erfahrenen, seit Jahren mit konstanten Leistungen aufwartenden Geraer zeigten den kampfstarken, gewiss spielerisch nicht schlechten Schachkämpen Enrico Weber, Helmut Soult und Maximilian Splisteser ihre Grenzen auf. Sie waren einfach diesen Tick cleverer und routinierter, um als Sieger vom Brett zu gehen. Das Anke Kohl trotz Figurenrückstand (!) noch ein Remis erkämpfte, spricht für die kämpferische Grundeinstellung, die das Meuselwitzer Team seit längere Zeit auszeichnet.
Die III. Mannschaft des SC Altenburg kam kampflos zu einem 5:0 Sieg, da die III. Mannschaft des ESV Gera nicht mehr spielfähig ist.
Windischleuba, den 09.02.10
Manfred Pfau
Luckaer Str. 1
04603 Windischleuba

Der Meuselwitzer SV muss mit einem Remis leben!


I
n der 5. Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, kam die kurioseste Situation seit Jahren zustande. Den Witterungsunbilden am 03.01.10 fielen die gesamten, angesetzten Punktspiele zum Opfer, da die weiten Anreisen zu den Clubs im tiefsten Thüringen niemanden zu zumuten waren. Dazu zählt auch der Punktkampf zwischen Fortuna Pößneck und dem SC Altenburg, der am 28. März 2010 nachgeholt wird. Der Punktkampf zwischen dem Meuselwitzer SV und TuS Osterburg Weida fand am vergangenen Wochenende statt und endete 4:4 Unentschieden. Diese Punkteteilung sieht das Meuselwitzer Team mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zwar zählt jeder gewonnene Punkt gegen den Abstieg und stellt auch den Anschluss ans Mittelfeld her. Jedoch ein Befreiungsschlag war es nicht, um deutlicher die Abstiegszone zu verlassen. Mit 3:7 Punkten sind im Moment nur die Altenburger schlechter, die lediglich 2:8 Punkte auf ihrem Konto haben. Wenn in einem Match sechs Kämpfe mit einer Punkteteilung enden, so kann von großer Ausgeglichenheit ausgegangen werden. Bevor an diesem Punktspieltag ein Mitglied einer Mannschaft ein Remis anbot, erfolgte erst die Rücksprache beim Mannschaftsleiter! Dieser wiederum bewertete den möglichen Ausgang vor allem der Duelle, die besonders umkämpft waren. Denn immer der mögliche Ausgang des Mannschaftskampfes steht im Vordergrund. Unter diesen Aspekt sind auch die erspielten und erkämpften Punkteteilungen von Andreas Eicke, Andre Wilmar, Jens Schmidt, Ralf Hercher, Torsten Kohl und Harald Hofmann zu bewerten. Eine feine Leistung bot wieder Jörg Schmidt, der die Oberhand gewann, Materialvorteil erspielte und diesen in einem sehr sicheren Sieg umwandelte. Nach durchaus gleichwertigem Spiel kam Dieter Becker in der Endphase der Partie von seiner Linie ab, es entstand ein schwieriges Stellungsbild, indem sein Gegner Materialvorteil erkämpfte und den Kampf für sich entschied. 
Windischleuba, den 17.01.10
Manfred Pfau


 

Die Schachgöttin Chaissa hat in Frohburg eine Bühne!
Der Frohburger Schachclub ließ die Herzen der Schachfreunde aus nah und fern höher schlagen! Unter der rührigen Leitung des Frohburger Sportchefs Siegfried Thon sowie seiner Helfer wurden im Jahr 2009 (wie bereits in den Vorjahren) Schach-turniere der unterschiedlichsten Art bestens organisiert und durchgeführt. Und die Resonanz der begeisterten Schachfreunde auch aus dem Altenburger Land, blieb nicht aus. In der offenen Stadtmeisterschaft von Frohburg über 7 Runden triumphierte Gert Hochfeld (5,5 Pkt.) vor Christian Tiedt (5 Pkt.) und den punktgleichen Jörg Bischoff, alle Frohburg. Die Teilnehmer aus Altenburg vom SC Altenburg, Helmut Behnke (2,5 Pkt.) und Joachim Haase (1,5 pkt.), belegten die Plätze 8 und 9.
In der 5-rundigen Stadtmeisterschaft der Senioren gab es ein Kopf an Kopf-Rennen zwischen Siegfried Thon und dem Titelverteidiger Michael Bellmann (SC Altenburg). Erst in der Schlussrunde entschied Siegfried Thon im direkten Duell gegen Michael Bellmann dieses interessante Turnier und wurde mit 4,5 Punkten Seniorenmeister von Frohburg. Den Ehrenplatz belegte der Altenburger mit 3,5 Punkten. Das Frohburger Schach-Urgestein Carl Runkwitz (3 Pkt.) holte noch ein Platz auf dem Treppchen vor Helmut Behnke (2,5 Pkt.).
Sowohl Schnellschach (mit je 15 Minuten Bedenkzeit) wie Blitzschach (je 5 Minuten Bedenkzeit) waren im gesamten Jahr die absoluten Renner! Die schnellsten Schachformen hatten die größte Zahl von Anhängern. Bei der Endplatzierung gaben die gesammelten Wertungspunkte ( von jedem monatlichen Turnier) den Ausschlag. Der Frohburger SC hat es seit Jahren verstanden, spielstarke Schachgrößen zur Teilnahme zu begeistern. Und FIDE-Meister Thomas Gempe sowie seine Frau, FIDE-Meisterin Anett Gempe von Lok Mitte Leipzig sind diese Glücksfälle. Sie haben das Niveau der durchgeführten Schachturniere maßgeblich bestimmt, eröffnungstheoretische Kenntnisse in der nachträglichen Spielanalyse weitergeben und davon profitierten alle übrigen Schachfreunde!
So war es auch Thomas Gempe, der aus den Schnellschachturnieren 50 Wertungspunkte auf sein Konto brachte und souverän siegte! Doch der hartumkämpfte Vizerang wurde nur hauchdünn von Anet Gempe (36 PKt.) erkämpft, denn  Wolfgang Gonschorek, Spitzenspieler vom SC Altenburg kam auf tolle 35,5 Punkte und belegte den 4. Platz! Es folgten Gert Hochfeld (34 Wp.), Christian Tiedt (26,5 Wp.) und Bernd Mielcarek (18 WP.) Gemeinsam auf dem 7. Platz landeten Joachim Haase und Helmut Behnke mit je 10 Wertungspunkten.
Überraschenderweise drehte Anett Gempe in der Schlußabrechnung der Blitzschachturniere den Spieß um und wurde mit 44 Wertungspunkten Frohburger Blitzmeister des Jahres 2009. Hier mußte sich Thomas Gempe (38 Wp.) mit dem Ehrenplatz begnügen, vor Ralf Hercher (32 Wp.) vom Meuselwitzer SV, der in den vielen Blitzturniere in Frohburg seine Blitzschachqualitäten unter Beweis stellte! Nach Christian Tiedt (30 Wp.),folgte Wolfgang Gonschroek (21 Wp.) auf dem 5. Platz vor Gert Hochfeld (20 Wp.) und einem 6. Platz. Ganz knapp dahinter Michael Bellmann (19 Wp.) auf dem 7. Rang. Einen 8. Platz erblitzte sich Joachim Haase mit 10 Wertungspunkten.
Windischleuba, den 24. 12. 09
Manmfred Pfau


 

Die Schachgöttin Chaissa versagt unseren Clubs ihre Gunst!
S
owohl der SC Altenburg wie auch der Meuselwitzer SV kommen in dieser Saison einfach nicht zum Zug. In der 4. Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, verlor das Altenburger Team gegen den VFL Gera II knapp mit 3,5:4,5. Dabei gab der Leitwolf des Teams, Wolfgang Gonschorek, mit einem überzeugenden Sieg am Spitzenbrett die Richtung vor. Doch so richtig konnte ihm keiner an diesem Tag folgen. Die Punkteteilungen von Jürgen Barth und Michael Bellmann waren auf Grund der ausgeglichenen Stellung durchaus nachvollziehbar, dass Remis von David Osten bereits nach 15 Zügen war eher die Praxis, die man von Großmeisterduellen her kennt. Doch die gleichen Endergebnisse von Felix Kühnast mit Bauernvorteil sowie vorallem von Ingolf Götze, der vor einem Sieg stand -da war eindeutig mehr drin! Ganz unglücklich auch die Partieverluste von Burghard Vietz, der im Endspiel nicht die stärksten Fortsetzungen fand sowie von Karsten Siegel, der in der Endphase, sicherlich auf Grund fehlender Spielpraxis, passen musste.
Ebenfalls äußerst knapp mit 3,5:4,5 verlor der Meuselwitzer SV beim SV Königsee. Den aus Krankheitsgründen fehlenden Ralf Hercher nicht zu ersetzen und nur mit 7 Spielern diesen Kampf zu bestreiten, war im Nachhinein wohl nicht die glücklichste Entscheidung. Jede Serie geht einmal zu Ende. So geschehen bei Andres Eicke am Spitzenbrett, der nach mehreren Jahren wieder mal bezwungen wurde. Andre Wilmar, Jens Schmidt und Torsten Kohl erspielten sich ihre Punkte-teilungen im wahrsten Sinne des Wortes. Doch das spektakulärste Match bot an diesem Tag Jörg Schmidt. Mit 2 Figuren-opfern (!) brachte er ein wahres Feuerwerk aufs Brett. Leider fand er nicht den komplizierten Gewinnweg und wickelte das Match mittels Dauerschach zu einem Remis ab. Dieter Becker lehnte zwar im Verlaufe seiner Partie die ständigen nervigen Remis Angebote seines Gegners ab, musste es aber letzendes doch akzeptieren. So blieb es Harald Hofmann vorbehalten, mit einem schönen Sieg für den einzigen Partiegewinn an diesem Tag zu sorgen.
Beide Clubs rangieren zur Zeit auf den letzen beiden Tabellenplätzen. Da gibt es bei den Punktspielaufgaben 2010 nur eine Devise: vieles besser machen als bisher und angreifen. Der Weg nach "oben" ist möglich, denn nur 2 Punkte fehlen zum Anschluss an das übrige Feld!
Windischleuba, den 21.12.09
Manfred Pfau

 

Die Steigerung blieb aus!
In der 4. Punktspielrunde der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost, konnte die II. Mannschaft des SC Altenburg leider den Bock nicht umstoßen und verlor beim SV Grün-Weiß Triptis mit 3:5. Damit ist die Mannschaft weiterhin am "Abgrund"
und kann sich einfach nicht aus dem Abstiegsstrudel fernhalten. Joachim Haase am Spitzenbrett schloss an seine zuletzt gezeigten Leistungen nahtlos an, bot eine gute Leistung und erkämpfte ein Remis. Dies gelang erwartungsgemäß Klaus Mäder mit solider Leistung, Holger Vincenz mit stets konstanter Leistung aufwartend und Helmut Behnke, der nichts anbrennen ließ, ebenso. Seit längerer Zeit in bestechender Form wies Bernd Reeg sein Können auch an diesem Punktspiel-tag eindrucksvoll nach und siegte souverän. leider kann das von Werner Tomczyk nicht gesagt werden, der gegen spielstarke Konkurrenz keinen Stich sah. Auch Frank Aderbar miss achtete die Alte Schachregel: wer nicht rochiert verliert.
Sein König inmitten des Kampfgeschehens hielt den Angriffsdruck seines Gegners nicht stand und musste kapitulieren.
Gemessen an der Leistungsstärke der übrigen Mannschaften in dieser Spielklasse stößt zweifellos die Altenburger Mannschaft an ihre Grenzen, doch mit Kampfeswillen konnte schon manche Barriere überwunden werden! Bleibt zu hoffen, dass dies 2010, vor allem bei den Duellen mit Tabellennachbarn, beherzigt wird.
Windischleuba, den 21.12.09
Manfred Pfau


 

Knapp verloren ist eben auch verloren!
Am Ende des 4. Punktspieltages der Schach-Kreisliga Altenburg/Gera standen die Schachteams aus Altenburg und Gera doch mit leeren Händen da. Obwohl die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV endlich mal in personell spielstarker Formation aufgestellt war, reichte es beim knappen 2:3 gegen die spielstarken Gäste vom SV 1851 Gera-Liebschwitz nicht ganz.  Stefan Winkler am 1. Brett hatte es nach dem Gewinn einer Leichtfigur in der Hand, den Mannschaftskampf eine andere Richtung zu geben, wurde aber durch einen Königsangriff seines Gegners völlig aus der Bahn gebracht und verlor. Niklas Kühne und Enrico Weber erreichten absolute Gleichwertigkeit, ließen nichts mehr anbrennen und holten Punkteteilungen.
Helmut Soult hatte nach einem Qualitätsgewinn das Spiel völlig in der Hand und rundete seine Leistung mit einem schönen Mattangriff ab. Bei Bernd Schurig waren die gezeigten Eröffnungsschwierigkeiten garantiert auf seine längere Spielpause zurückzuführen. Da war auch der gezeigte Kampfgeist für den Spielausgang nicht mehr ausreichend und er mußte die Partie abgeben. Diese Niederlage war am Ende ganz und gar unnötig. Mit 4:2 Punkten und einem 4. Tabellenplatz (noch vor dem Favoriten Hermes Gera) hat das Meuselwitzer Team sich bisher respektabel geschlagen.
Ein weiterer Favorit, die II. Mannschaft des ESV Gera, setzte sich gegen die mit viel Kampfgeist aufwartende III. vom SC Altenburg deutlich mit 4.1 durch. Allerdings: gemessen an der DWZ-Zahl ihrer Spieler her sind die Geraer eigentlich auf einem höher klassigen Niveau angesiedelt. Unter diesem Aspekt hatte es Gerhrd Prechtl am 1. Brett mit einem ganz "harten
Brocken" zu tun, der sich dann auch durchsetzte. Ebenso Valerij Müller mit einem Gegner, der schon in der Bezirksliga-mannschaft seines Clubs zum Einsatz kam. Trotz allen gezeigten Kampfgeistes, da war nichts zu machen und auch dieser Punkt ging verloren. Noch schlimmer traf es Ronald Götze, der machtlos gegen die Spielstärke und Routine seines Gegners war. Erfreulich, daß Bernd Seth weitgehend Ausgeglichenheit herbeiführen konnte und ein Remis erkämpfte. Das gleiche Resultat erspielte sich Torsten Hobus, der allerdings nicht den nötigen Stellungsvorteil besaß, um noch mehr aus seiner Partie zu machen.
Trotzdem: wenn die Mannschaft sich weiterhin so kämpferisch zeigt und nicht aufgibt, ist noch einiges möglich und der vorletzte Platz in der Tabelle noch nicht das letzte Wort.
Windischleuba, den 22.12.09
Manfred Pfau


 

Schach vom Feinsten fand in der Stadtmeisterschaft statt!
Unter vielen dramatischen und spielstarken Duellen ragten auch in der dritten Runde der Stadtmeisterschaft von Altenburg
wieder einige besonders heraus. In erster Linie sorgte wieder der Youngster Felix Kühnast für eine eine große Überraschung. In einer Sehenswerten Angriffspartie stellte er den favorisierten Jürgen Barth ein Bein und landete  einen schönen Sieg! Auch der schön herausgespielte Sieg des Altmeisters Rolf Schade über Andreas Eicke war so nicht erwartet worden.
Doch besonders die Partie zwischen Joachim Haase-Torsten Kohl wird in längerer Erinnerung bleiben. Nach einem über-raschenden Turmopfer sah der Weißspieler bereits wie der sichere Sieger aus. Doch nur zwei Züge (!) vor der Vollendung der Partie durch Matt bot er, zur Überraschung aller Umstehenden, ein Remis an (?), dass sein Gegner in schnellster Form annahm. Dieser Partieausgang fällt in die von allen Schachspielern zu recht gefürchtete und ungeliebte Eigenschaft des Königlichen Spiels: Schachblindheit!!! Die weiteren Ergebnisse: Gonschorek, Wolfgang-Vietz, Burghard 1:0, Schmidt, Jens-Tomczyk, Werner 1:0, Reeg, Bernd- Hercher, Ralf remis, Weidauer, Dietmar-Pfau, Manfred 0:1, Bellmann, Michael-Odrich, Jörg 1:0, Prechtl, Gerhard-Hodurek, Heinz 0:1, Bischoff, Jörg-Bauerfeind, Tom 1:0, Becker, Dieter, Kohl, Anke 1:0, Jahnke, Eric-Behnke, Helmut 0:1, Kußhauer, Lothar-Soult, Helmut remis, Müller, Valerij- Bauerfeind, Eric 0:1, Funk, Günter- Seth, Bernd 1:0, Böhme, Günter- Hobus, Torsten 0:1, Götze, Ronald-Klein, Marco 1:0, Lindner, Horst-Keller, Tobias remis.
Windischleuba, den 16.12.09


 

Spannung pur in der 2. Runde der Stadtmeisterschaft von Altenburg!
Diese Stadtmeisterschaft von Altenburg hält, was sie von Beginn an versprach! Bereits in der 2. Runde kamen Ergebnisse zustande, die so nicht zu erwarten waren. Zum Beispiel: das Nachwuchstalent Felix Kühnast erkühnte sich doch tatsächlich in seinem Kampf gegen Michael Bellmann, ein Remis anzubieten, das dieser als "Majestätsbeleidigung" empfand und ablehnte. Doch nun schlug eine alte Schachweisheit zu Buche. Wer das Remis in den Wind schlägt, zieht oft den Kürzeren. So geschah es auch in dieser bis zum Schluss spannenden Partie! Unerwartet auch der Sieg von Eric Jahnke (ebenfalls ein hoffnungsvolles Nachwuchstalent) gegen Torsten Hobus, die Punkteteilungen zwischen Rolf Schade-Jürgen Barth, Ralf Hercher-Dietmar Weidauer, Werner Tomczyk-Joachim Haase und Torsten Kohl-Jens Schmidt. Weiter spielten: Hodurek, Heinz-Gonschorek, Wolfgang 0:1, Vietz, Burghard-Bischoff, Jörg 1:0, Pfau, Manfred-Reeg, Bernd remis, Eicke, Andreas-Becker, Dieter 1:0, Behnke, Helmut-Soult, Helmut 1:0, Seth Bernd-Müller, Valerij remis, Odrich, Jörg-Götze,Ronald 1:0, Böhme, Günther-Prechtl, Gerhard 0:1, Klein, Marco-Kußhauer 0:1, Keller, Tobias-Kohl, Anke 0:1, Bauerfeind, Eric-Funk, Günter remis und Bauerfeind, Tom-Lindner, Horst 1:0.
Windischleuba, den 06.12.09
Manfred Pfau

 

Der Meuselwitzer SV trotzt den Spitzenreiter ein Remis ab!
Der SC Altenburg erwischte einen rabenschwarzen Tag!
In der dritten Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, gelang dem Meuselwitzer SV ein hochverdientes 4:4
Unentschieden gegen den derzeitigen Spitzenreiter SV 1861 Liebschwitz! Für die ausgeglichene Mannschaftsleistung spricht, daß nur eine einzige Partie verloren ging. Sehr beständig Andreas Eicke am Spitzenbrett (ließ überhaupt nichts anbrennen), Andre Wilmar (sorgte für absolute Gleichwertigkeit), Jens Schmidt (nach völlig ausgeglichener Stellung), Ralf Hercher (konnte leider den Sack nicht zubinden), Torsten Kohl (das Ergebnis war absolut erwartet) und Harald Hofmann (mit Ambitionen zu mehr) - alle akzeptierten die angebotenen Punkteteilungen, denn da war ja noch Jörg Schmidt, der mit eindrucksvoller Angriffsleistung einen vollen Punkt beisteuerte. Das Dieter Becker trotz großem Kampfgeistes kapitulieren musste, hing auch von einem überragenden, nahezu unbekannten Gegner ab, den die Gäste, völlig überraschend, ins Team aufnahmen. Mit 2 : 4 Punkten auf dem 7. Tabellenplatz hat der Meuselwitzer SV den Anschluss ans Mittelfeld geschafft.
Oh weh, SC Altenburg! Das Endergebnis 1 : 7 aus Altenburger Sicht beim ESV Gera kommt ja einer Katastrophe gleich. Klar ist: drei Stammspieler mussten ersetzt werden und nur mit 7 Spielern antretend sind die schlechtesten Voraussetzungen, ein Punktspiel zu bestreiten. Doch alles entschuldigt dies nicht. Bereits das "Altenburger Flaggschiff" Wolfgang Gonschorek
am Spitzenbrett musste die Segel streichen, David Osten konnte einen Königsangriff nicht parieren, Burghard Vietz versuchte alles, doch seine Bemühungen gingen im Endspiel den Bach runter, Dietmar Weidauer und Manfred Pfau scheiterten ganz klar an spielstärkeren Gegnern. Die einzigen Lichtblicke boten Ingolf Götze, der für ein Remis immer gut ist und dies auch problemlos erreichte. Am stärksten spielte Michael Bellmann, der Bauernvorteil erkämpfte, doch in einer sehr langen Partie ein Remsiangebot seines Gegners zum Schluss doch akzeptieren musste. Dieses desaströse Ergebnis brachte der Mannschaft mit 2 : 4 Punkten die "rote Laterne" ein.
Windischleuba, den 24.11.09
Manfred Pfau


 

Gegen den Staffelfavoriten achtbar aus der Affäre gezogen!
Die dritte Punktspielaufgabe in der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost, verlor die II. Mannschaft des SC Altenburg gegen den Staffelfavoriten SV Katzhütte-Oelze mit 3 : 5. Ohne das Spitzenbrett Joachim Haase antretend, entschied in dieser Begegnung der Verlust der Bretter 1-3. Sowohl Rolf Schade (musste sich einen Besseren beugen), Werner Tomczyk (fand gegen einen spielstarken Gegner nicht ins Spiel) und Klaus Mäder, der nach Verlust eines Bauern über 60 Züge sich gegen die Niederlage stemmte (sein letzter Partieverlust ist einige Jahre her!) gaben ihre Partien ab. Jörg Odrich erlaubte sich einen bösen Patzer, der sehr schnell zum Verlust der Partie führte.  Holger Vincenz und Helmut Behnke, beide mit Materialverlust
(einen Bauern weniger) kämpfend, konnten sich ein Unentschieden erspielen. Fast vom Brett fegte Frank Adebar seinen Gegner nach einer absolut gelungenen Eröffnungsphase in einer  kurzen Partie. Eine schöne Angriffspartie spielte Bernd Reeg, der seinem Gegner mit viel Druck keine Luft gab und ihm zur Aufgabe zwang. Mit 2:4 Punkten liegt die Mannschaft
im hinteren Feld, hat aber gegen die Spitzenmannschaften bereits gespielt und das Mittelfeld im Blick.
Windischleuba, den 24.11.09
Manfred Pfau


Die zweite Mannschaft des Meuselwitzer SV stürzt den Titelfavoriten!
Nicht unerwartet unterlag der SC Altenburg III Hermes Gera!
Dies war ein Husarenstreich sonders gleichen! In der dritten Punktspielrunde der Schach-Kreisliga Altenburg/Gera besiegte die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV den Spitzenreiter VFL Gera III mit 3:2! Stefan Winkler zeigte seinem Gegner deutlich die Schwächen auf und siegte souverän. Vor dem Nachwuchsspieler Niklas Kühne darf man getrost den Hut ziehen. Wie er mit Partie und Gegner umging, einfach Klasse. Ein jederzeit verdienter Sieg! Auch Anke Kohl machte alles richtig und holte den wichtigen, dritten Punkt, der den Mannschaftssieg absicherte. dabei hatte Helmut Soult alle Karten zum Partiegewinn in der Hand, doch er verlor noch die Kontrolle über das Spiel und verlor. Auch Enrico Weber musste in den sauren Apfel einer Niederlage beißen, doch da waren alle Messen zum positiven Ausgang des Kampfes schon gesungen.
Die III. Mannschaft des SC Altenburg verlor gegen Hermes Gera mit 1:4 und das Normale ist eingetreten. Diese Geraer Mannschaft spielte in den letzten Jahren immer eine dominierende Rolle in der Kreisliga und ist, von der DWZ-Zahl her, geradezu hochrangig besetzt. Es musste damit gerechnet werden, dass Gerhard Prechtl, Valerij Müller und Ronald Götze auf den Plätzen 2 und 3, gegen das spielstarke Geraer Team, trotz allen gezeigten Kampfgeistes, am Ende leer ausgehen. Doch vorallem Gerhard Prechtl am Spitzenbrett stellte in seinem Kampf weitestgehende Gleichwertigkeit her. Leider verdarb ihm ein Fehler, der zum Figurenverlust führte, alles. Erfreulich, dass

 Marian Markiewicz und Marco Klein mit ihren erspielten Punkteteilungen für ein respektables Endergebnis sorgten.
Windischleuba, den 24.11.09
Manfred Pfau

 

Ein erfolgreicher Punktspieltag unserer Schachclubs!
In der zweiten Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, konnte der SC Altenburg einen, am Ende hohen, 5,5:2,5 Sieg über den Kingsclub 98 Jena feiern. In einem Punktkampf, der in fast allen Partien über die volle Punktspielzeit  ging (jedem Spieler stehen für 40 Züge 2 h zur Verfügung, danach noch eine Stunde bis Blättchenfall), war der Altenburger Sieg gegen sich eminent wehrende Gäste verdient. Wolfgang Gonschorek (siegte nach heftigen Angriffsattacken seines Gegners), Michael Bellmann (führte einen Qualitätsgewinn zum klaren Sieg), Burghard Vietz ( konterte mit den schwarzen Steinen seinen Gegner in der Endphase der Partie aus), Felix Kühnast (sein Partiegewinn basierte vor allem auf einem starken Angriff mit Qualitätsgewinn durch eine Springergabel) und Manfred Pfau (konnte seinen Gegner durch einen Damengewinn besiegen) sowie Jürgen Barth, der ein "standesgemäßes Remis" beisteuerte, sorgten für den wichtigen Mannschaftssieg. Ingolf Götze und Dietmar Weidauer dagegen mussten die Überlegenheit ihrer Gegner anerkennen.
Der Meuselwitzer SV setzte beim  ThSV Triebes eine erste Duftmarke. Im Duell mit dem Aufsteiger erkämpfte das Team ein völlig verdientes 4:4 Unentschieden, doch auch ein Mannschaftssieg lag im Bereich der Möglichkeiten. Andreas Eicke kam am Spitzenbrett mit Bauernvorteil nicht über ein Remis hinaus. Andre Wilmar holte einen ungefährdeten Sieg und auch Ralf Hercher erspielte sich  mit einer spielstarken Angriffsleistung, gepaart mit schönen Kombinationen einen klaren Erfolg. Jens Schmidt (in seiner Partie war nicht mehr als ein Remis drin), Harald Hofmann (fand bei seiner Punkteteilung immer die richtige Antwort) und Dieter Becker, der nach ausgeglichenem Kampfverlauf auf das gleiche Ergebnis verweisen konnte, zeichneten für das Endergebnis verantwortlich. Jörg Schmidt braucht noch, um zu seiner Spielstärke zurückzufinden und setzte seine Partie in den Sand. Völlig unnötig dagegen die Niederlage von Torsten Kohl der die besseren Antworten auf dem Brett einfach nicht fand. Alles im allen ein erfolgreicher Tag für unsere beiden Teams!
Windischleuba, den 26.10.09
Manfred Pfau


Die Gempes rasten im „fünften Gang“ durchs Frohburger Schnellturnier

 Anet Gembes - Siegfried Thon Remis

Schnellschach, Frohburg. Die Bundesligaspieler Thomas und Anet Gempe (Lok Leipzig Mitte) waren im Oktoberturnier von Frohburg wieder einmal nicht zu stoppen. In den fünf Runden ließen sie nichts anbrennen. Das FIDE-Meisterehepaar spielte untereinander Remis und hätte nicht Siegfried Thon (Frohburg) in der letzten Runde Anet ein Unentschieden abgetrotzt, wären beide auf den „Topplatz“ gelandet. So wurde es Gold und Silber. Doch Bronze schürften wenigstens die Einheimischen. Im Schlussgang in letzter Sekunde konnte Bernd Mielcarek, durch einen Sieg über Dirk Krause, den dritten Platz  erobern. Die Plätze 4-6 erzielten mit drei Zählern Gerd Hochfeld (Frohburg), Wolfgang Gonschorek (Altenburg), und Siegfried Thon (Frohburg). Noch Wertungspunkte für den Gesamtpokal am Jahresende (Pl.1-9) erkämpften die Rennstädter Dirk Krause, Max Willner und Christian Tiedt mit 2,5 Punkten. Es folgten: Jörg Bischoff (Frohburg-2P.) Helmut Behnke (Altenburg-2P.), Joachim Haase (Altenburg-1,5P.), Rainer Flemmig und Curt Runkwitz (beide Frohburg mit je 0,P.).

 

Siegfried Thon

Frohburger SC1926

 

Vorschau: Das letzte elfrundige Frohburger Blitzturnier des Jahres 2009 findet am Do, den 05.11.09, um 19.30 Uhr, im Frohburger Schützenhaus statt.

Die Stadtmeisterschaft von Altenburg ist in der 1. Runde!

 

Es ist soweit! Das größte Schachturnier der Stadt Altenburg, vom SC Altenburg veranstaltet und organisiert, startete am vergangenen Freitag im Hotel "Astor". Bereits die Startmeldungen vermeldeten mit 36 Schachfreunden einen neuen Teilnehmerrekord! Besonders erfreulich: Schachfreunde aus Altenburg, Frohburg, Meuselwitz u.a. werfen dem bisherigen Titelverteidiger Wolfgang Gonschorek den Fehdehandschuh zu. Auch die Möglichkeit, in der DWZ-Wertung (deutsche Wertungszahl für Schachspieler) sich zu verbessern sowie eine gute Endplatzierung sind Anlass genug, sich an diesem hochrangigen Turnier zu beteiligen. An jedem 1. Freitag im Monat erfolgt eine neue Runde und weitere zwei Wochen stehen zur Verfügung, um ausgefallene Partien nachzuholen.
Auch wenn die 1. Spielrunde bereits in Angriff genommen wurde: es besteht weiterhin die Möglichkeit für zögerliche bzw. bisher verhinderte Schachfreunde, an diesem offenen Turnier teilzunehmen. Dies trifft selbstverständlich auch für Nichtaktive und alle verborgenen Talente, die bisher das direkte Duell scheuten und nur vor dem heimischen PC spielten, zu.
Hier die Ergebnisse der Auftaktrunde: Gonschorek-Behnke 1:0, Müller-Vietz 0:1, Bellmann-Klein 1:0, Jahnke-Schade 0:1, Weidauer-Böhme 1:0, Prechtl-Hercher 0:1, Kohl, Anke-Pfau 0:1, Haase-Bauerfeind, E. 1:0, Reeg-Keller 1:0, Funk-Tomczyk 1:0 und
Lindner-Hodurek 0:1.

Hervorstechende Partie der 1. Runde war die Begegnung von Helmut Soult-Andreas Eicke, die turbulent und hochklassig über die Bühne ging. Völlig verdient konnte Soult gegen den Favoriten Eicke eine Punkteteilung erspielen.
Folgende Begegnungen finden noch statt: Barth-Hobus, Schmidt-Odrich, Bischoff-Seth und Kohl, Torsten-Götze, Becker-Bauerfeind, Tom und Kussauer-Kühnast.

Windischleuba, den 04.10.09
Manfred Pfau 


Kompletter Fehlstart beim Punktspielauftakt!
Sowohl der SC Altenburg wie auch der Meuselwitzer SV legten beim Punktspielauftakt der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, einen kompletten Fehlstart hin. Die Altenburger verloren gegen den Aufsteiger aus der Bezirksklasse, die ThSV Triebes mit 3,5 : 4,5. dabei reisten die Gäste ohne ihr Spitzenbrett an, so das Wolfgang Gonschorek kampflos gewann. Jürgen Barth spielte und siegte souverän und Holger Vincenz gewann mit toller Angriffsleistung. Ingolf Götze holte eine Punkteteilung, doch dies war die ganze Herrlichkeit. Felix Kühnast wurde bei seinen Angriffsbemühungen ausgekontert, Dietmar Weidauer verlor ganz schnell, Karsten Siegel und Manfred Pfau wollten zuviel und patzten - damit war die Niederlage perfekt.
Auch der Meuselwitzer SV verlor bei Fortuna Pößneck knapp mit 3,5 : 4,5. Dabei bot Andreas Eicke am Spitzenbrett gegen den spielstarken Peter Stridde eine tolle Leistung und holte sich verdient eine Punkteteilung. Leider ging bei Andre Wilmar,  Jens Schmidt und Torsten Kohl an diesem Tag nicht viel und sie mussten erkennen, dass der kleinste, minimale Fehler von ihren Gegnern hart bestraft wird. Jörg Schmidt und Dieter Becker hielten richtig gut dagegen und holten völlig verdient jeweils ein Remis. Ralf Hercher gelang mit Raffinesse und seiner Spielerfahrung ein Materialgewinn, der zum Sieg reichte. Harald Hofmann erkämpfte sich einen minimalem Vorteil mit einen Freibauern, den er mit mit Mann und Maus verteidigte und damit einen schönen Sieg erkämpfte. Jetzt gilt es, nach vorn zuschauen und das Geschehene auszuwerten.
Windischleuba, den 21.09.09
Manfred Pfau 


 

Der SC Altenburg II landete einen tollen Auftaktsieg!
Einen Start nach Maß legte die II. Mannschaft des SC Altenburg im ersten Punktspiel der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost, hin. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wurde beim SV Jenapharm IV mit 5,5:2,5 gewonnen! Damit katapultierte sich das Team gleich an die Tabellenspitze. Joachim Haase am Spitzenbrett gewann sein Match sehr sicher, Bernd Reeg
landete einen ungefährdeten Sieg und Jörg Odrich führte sich als Neuling in dieser Mannschaft mit einem vollem Erfolg sehr gut ein. Den kürzesten und eindrucksvollsten Sieg erspielte sich Frank Adebar bereits nach einer Stunde Spielzeit, Helmut Behnke durfte sich über einen Kampflosen Sieg freuen und Bernd Seth als weiterer Neuling konnte ein Remis erkämpfen. Da viel es nicht weiter ins Gewicht, dass der sonst sehr sichere Rolf Schade sich leider geschlagen geben mußte und auch Werner Tomczyk durch einen zeitigen Qualitätsverlust seine Partie in den Sand steckte.
Windischleuba, den 21.09.09
Manfred Pfau


 

„Ladykracher“ - 18 Männer kontra eine Frau!

Anet Gempe lehrte Männern das Fürchten!

 

links Anet Gempe

Blitzschach Frohburg: Das turnusgemäße Frohburger Septemberturnier stand diesmal ganz im Zeichen der einzigen Teilnehmerin im Schützenhaus der Rennstadt. In den elf Runden lehrte Anet Gempe (9,5 P. Lok Leipzig Mitte) allen Männern gehörig das Fürchten. Nur gegen Ehemann Thomas, Dr. Ralf Hercher (Meuselwitz)  und Siegfried Thon (Frohburg) ließ sie ein Remis zu, die übrigen Kontrahenten stieß sie alle aus den „Schachsocken“. Gatte und FIDE – Meister Thomas Gempe( 9P.), musste diesmal mit Silber sich zufrieden geben. Mit lediglich einen Zähler Rückstand erkämpfte Christian Tiedt (8,5 P.) als bester Einheimischer, sicher Bronze. Trotz Sieg über Bundesligaspieler Th. Gempe, konnte der beste Thüringer Wolfgang Gonschorek (Altenburg 7,5 P.), nur die „Holzmedaille“ (4. Pl.) in Empfang nehmen. Unter die Top Sechs spielten sich mit 7 und 6,5 Punkten  Gerd Hochfeld (Frohburg) und Dr. Ralf Hercher (Meuselwitz). Noch mit Wertungspunkten für den Gesamtpokal am Jahresende (Pl. 1-9) erreichten Michael Bellmann, Joachim Haase beide 6 P.-Altenburg und Torsten Kohl (5,5 P.-Meuselwitz) als Siebenter bis Neunter das Ziel. Das Feld ohne WP führte auf den Rängen 10 – 19: Siegfried Thon (Frohburg-5,5 P.) vor Thomas Bertram (Bad Lausick -5 P.), Hubert und Dirk Krause, Curt Runkwitz, Jörg Bischoff (alle 5 P. und Frohburg), Max Willner (Frohburg - 4,5 P.), Dieter Becker (Meuselwitz -4,5 P.), Walter Heinicke ( Zeitz-3P.) und Helmut Behnke (Altenburg-2P.) an.

 

Siegfried Thon

Frohburger SC 1926

 

Vorschau: Am Donnerstag, den 01.10.09 findet das nächste fünfrundige Schnellturnier um 19.30 Uhr im Frohburger Schützenhaus statt. Dazu sind wieder alle Interessenten herzlich eingeladen.

 

Einen Überflieger gab es nicht!
In der Schach-Kreisliga Gera-Altenburg vertraten in der abgelaufenen Punktspielsaison 2008/09 die II. Meuselwitzer Mannschaft, die III. Mannschaft des SC Altenburg und der LSV Ziegelheim unsere Region. Um, es vornweg zunehmen: mit der Titel-
vergabe und den möglichen Aufstieg in die Bezirksklasse über Aufstiegsspiele hatten alle drei nichts zu tun. Zu dominant be-
herrschten die Geraer Mannschaften das Geschehen. Die bis zur letzten Partie spannende Meisterschaftssaison endete in einem Herzschlagfinale mit dem Sieg von Schachzirkel Elstertal Langenberg II. Nur ein einziger Brettpunkt entschied, denn der ESV Gera konnte ebenfalls auf 12:2 Mannschaftspunkte verweisen. Einen Platz auf dem Treppchen erkämpfte sich der SV 1861 Liebschwitz III mit 10:4 Punkten. Unter der "Federführung" der Mannschaftsleiterin Anke Kohl konnte der Meuselwitzer SV II mit 6:8 Punkten den 5. Platz belegen und wurde damit Bester aus dem Altenburger Raum. Mit 5:9 Punkten kam der SC Altenburg III auf den 6. Rang noch vor dem LSV Ziegelheim (3:11 Punkte). Insgesamt ist das Abschneiden unserer Mannschaften alles andere als berauschend. Da von Beginn an feststeht, daß es in dieser Spielklasse keinen Absteiger gibt, könnte die fehlende Motivation ein Grund sein. Desweiteren kamen in den Geraer Mannschaften Spieler zum Einsatz, die über eine weit-aus höhere DWZ (Wertungszahl) verfügen. Bleibt die Frage: wann wird es aus lokaler Sicht mal einen ernsthaften Konkurrenten geben, der bei der Titelvergabe ein ernstes Wörtchen mitspricht? In der bevorstehenden Saison sind mit der II. Mannschaft des Meuselwitzer SV und dem SC Altenburg III nur zwei Mannschaften am Ball. Leider muß der LSV Ziegelheim aus personellen Gründen passen. Dies ist ein harter und bedauerlicher Rückschlag und es bleibt zu hoffen, daß dieser CLub nicht ganz von der Landkarte verschwindet. Denn mit der "Winterdynastie" Lutz (Sektionsleiter), Andre und Martin sowie Karsten Siegel, Torsten Hobus und Wolfgang Edel hat über viele Jahre ein spielstarkes Team diese Spielklasse mehr als belebt! Neben den Einsatz von erfahrenen Spielern praktizierten mehrere Vereine den Einsatz von Nachwuchstalenten. Darunter auch der Meuselwltzer SV, der immer wieder seinen jungen Kadern Spieleinsätze bot. Hier können die Talente reifen und im Kampf gegen Routiniers sich beweisen.
Windischleuba, den10.09.09
Manfred Pfau

Der Klassenerhalt hing am seidenen Faden!
Das positive vornweg: auch in der neuen Spielsaison ist die II. Mannschaft des SC Altenburg in der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost, vertreten. Dies allerdings nach eine Punktspielserie mit Höhen und Tiefen. Ein Knackpunkt war zweifellos die
8. Punktspielrunde, in der die zwei Spitzenspieler Joachim Haase und Rolf Schade in der I. Mannschaft aushelfen mussten und somit gegen einen weiteren Abstiegsaspiranten nicht zur Verfügung standen. Prompt wurde der Kampf verloren und die Mannschaft rutschte in den Abstiegsstrudel. Da auch in der letzten Runde gegen Zeulenroda die Nerven blank lagen und knapp verloren wurde, konnte nur noch ein kleines Wunder helfen. In dieser prekären Lage schritt Schachgöttin Caissa ein!
In den oberen Spielklassen erfolgten noch Relegationskämpfe gegen den Abstieg und diese verliefen alle so positiv, dass auch der SC Altenburg davon profitierte und in dieser Spielklasse verblieb. Bleibt die Frage: muss es erst zu dieser Zuspitzung kommen? Das Leistungspotential in diesem Team ist zweifellos vorhanden, um in der Bezirksklasse Problem besteh zu können, doch blieben mehrere sonstige Leistungsträger unter ihren Limit und das Nervenkostüm spielte üble Streiche. Für die neue Saison tritt der positive Umstand ein, dass der LSV Ziegelheim aus Personalnot keine Punktspiele in der Kreisliga bestreiten kann. In Absprache mit dem SC Altenburg werden in der neuen Saison den spielstarken Karsten Siegel und Torsten Hobus eine Spielmöglichkeit beim SC Altenburg geboten und dies stellt eine große Verstärkung dar.
In der Einzelkritik ist festzustellen, das Joachim Haase am Spitzenbrett mit 4,5 Punkten eine tolle Saison spielte! Klaus Mäder und Werner Tomczyk spielten bei gleicher Punktausbeute stabil und überzeugten ebenfalls. Auch Rolf Schade am zweiten Brett erreichte mit 4 Punkten (aus 8 Remis!) ein sehr gutes Ergebnis. Doch zu einer Mannschaft gehören acht Spieler und Frank Adebar und Helmut Behnke blieben mit 3 Punkten ganz klar unter ihren Möglichkeiten. Ganz und gar unbefriedigend die erbrachten Leistungen von Bernd Reeg (1,5 Pkt.) und Gerhard Prechtl (1 Pkt.), deren Nervenkostüm mehrmals in aussichtsreichen Partiestellungen völlig versagte. In Kurzeinsätzen kamen Holger Vincenz (1,5 Pkt.aus 2), Jörg Odrich (1 Pkt.aus1), Bernd Seth (ein Remis aus 1) und Valerij Müller (1 Pkt. aus 1) zum Einsatz.
Windischleuba, den 05.09.09
Manfred Pfau


Nach der Saison ist vor der Saison!

Wenn am 20. September 2009 die Punktspiele der Schach-Bezirksliga Staffel Ost, beginnen, sind auch unsere langjährigen Kreisvertreter aus Meuselwitz und Altenburg dabei. Der souveräne Staffelsieger SV Hermsddorf nimmt als Aufsteiger seine Chance in der Landersklasse wahr und die kompliziete Abstiegsreglung hat nur den SV Kahla zum Abstieg verurteilt. Dafür sind mit ThSV Triebes und SV Thüringia Königsee zwei Aufsteiger aus der Bezirksklasse im neuen Teilnehmerfeld.
Doch ein kritischer Blick zurück zeigt: der Meuselwitzer SV hat spielstarke Leistungen geboten, sich eine gute Ausgangsposition verschafft und fast allen Spitzenmannschaften ganz schön zugesetzt. Leider ging in der Endphase der Meisterschaft etwas die Luft aus, doch mit einem Mannschaftsieg und 6 (!) Punkteteilungen wurden 8:10 Punkte und ein 7. Platz in diesem Zehnerfeld erkämpft. Dieses Abschneiden geht vor allem auf das Konto von Andreas Eicke (4,5 Pkt.) am Spitzenbrett, Jens Schmidt (4,5 Pkt.), Andre Wilmar, Harald Hofmann, Dieter Becker (alle 4 Pkt.), Stefan Winkler und Torsten Kohl (je 3,5 Pkt.), die konstant gute Leistungen boten. Nicht so souverän wie aus den Vorjahren gewohnt, Jörg Schmidt mit 3 Punkten, Ralf Hercher und Helmut Soult als Ersatzspieler nur mit Kurzeinsätzen. Vom Meuselwitzer Team ist mit seinen ureigenen Eigenschaften Ausgeglichenheit, Kompaktheit, Erfahrung, gepaart mit zielgerichteten Einsatz von talentierten Nachwuchsspielern, in der neuen Saison viel zu erwarten und stellt einen ernstzunehmender Kontrahent für alle anderen Mannschaften dar.
Ein ganz anders Bild vom SC Altenburg. Ein verkorkster Saisonbeginn mit nachfolgend verunsicherten Spielauftritten katapultierten das Team schnell in den Abstiegsbereich, aus dem es sich nie richtig befreien konnte. So entschied erst der Punktkampf gegen TuS Weida in der Vorschlussrunde, der dank Mithilfe der Spitzenbretter aus der Bezirksklassenmannschaft, Joachim Haase und Rolf Schade siegreich endete zum Schlüsselspiel mit positiven Ausgang. In erster Linie ist der Klassenerhalt dem Altenburger Spitzenbrett Wolfgang Gonschorek zu verdanken! Mit einer tollen Ausbeute von 7 Punkten wurde er bester Spieler von allen Mannschaften an diesem Brett! Nicht so stabil wie gewohnt präsentierte sich Jürgen Barth am 2. Brett mit 4 Punkten, doch Ingolf Götze dagegen erspielte sich mit großer Ausgeglichenheit 5 Punkte! Felix Kühnast brachte mit 3,5 Punkten, was von ihm bei seinem ersten Einsatz in dieser Mannschaft zu erwarten war. Als kein Überflieger präsentierte sich Michael Bellmann mit 3,5 erkämpften Punkten und Burghard Vietz (2,5 Pkt.) sowie David Osten (2 Pkt.) blieben weit unter ihren Möglichkeiten. In Kurzeinsätzen holte Manfred Pfau 2,5 Punkte.
Es hat sich gezeigt, daß Wille, Kampfgeist und auch bei materiellen Rückstand nie aufzugeben, unabdingbar zum Schachsport gehören, aber längst nicht alles sind und bei weitem nicht zum Erfolg ausreichen. Um in allen 3 Spielphasen, Eröffnung, Mittelspiel bis zum Endspiel bestehen zu können, gehört umfassendes theoretisches Wissen und Spielvermögen dazu. Und dies sollte in den Clubs durch ein zielgerichtetes Training vielmehr als bisher praktiziert werden!
Windischleuba, den 29.08.09
Manfred Pfau

Warum spielt mein Kind Schach?
 
Immer mehr Schulen und das deutschlandweit haben erkannt: Schach hilft den Schülern! Das königliche Spiel bietet die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre auf spielerische Art Lust am Lernen zu entwickeln. Es fördert bei eigenen Fehlern die Selbstkritik, erhöht über einen längeren Zeitraum die Konzentrationsfähigkeit, baut Kommunikationsschwierigkeiten ab und bietet allen interessierten Schülern gute Möglichkeiten, ihr Selbstwertgefühl zu verbessern. Es macht einfach Spaß, Erfolgserlebnisse zu haben! Auch in unserer Region entstanden Kooperationsbeziehungen zwischen Schule und den bestehenden Schachclubs, um durch geeignete und kompetente Übungsleiter Schulschach in den Erziehungsprozess zu integrieren. So ist seit Jahren  Anke Kohl vom Meuselwitzer SV als Übungsleiterin in der Nordregion unsreres Kreise eine feste Größe. Von Kostitz, Posa, Meuselwitz bis Lucka reicht ihr "Einsatzgebiet". Es beginnt im Kindergarten und endet am Gymnasium. Mit gleichem Engagement legen sich in der Skatstadt Sabine Heinrich (am Spalatingymnasium Jörg Odrich (GS Windischleuba) und Manfred Pfau, der in der Känguruschule Ehrenberg, Freie Grundschule Dr. P. Rahn in der Breitscheidtstraße und an der Reichenbachschule Schach vermittelt, mächtig ins Zeug. Neben der Vermittlung von Eröffnungstheorie bis zum Endspiel finden auch Schulmeisterschaften statt. So wurde Georg Kriesche in der Känguruschule ungeschlagen Schulmeister vor Melvin Schmidt, Dorothea Kossina, Nils Nadler, Leon Woda Josef Kipping. An der freien GS  Altenburg zeichneten sich Florian Hempel, Franz Trozowski, Alisia Stock, Jonas Klimt, Franz Schallock und Hans Paul Fraas aus. Die Ehrung der Besten erfolgte am sportlichsten Höhepunkt des Jahres: den olympischen Tag, an dem als schachlicher Höhepunkt eine Demonstration von Lebendschach (dargestellt von allen Schachkindern) erfolgte. Alle genannten Übungsleiter sind mit dem Herzen dabei und denken über den Tellerrand hinaus. So setzen sie alles daran, den Schachtalenten Bewährungsproben bei Schachturnieren zu verschaffen. Geradezu vor-
bildlich ist die Zusammenarbeit mit dem Elternhaus sowie der Schule bei der Organisation zur Teilnahme der Schüler an den Schulmeisterschaften des Kreises bzw. des Landes Thüringens in Erfurt. Die größten Nachwuchstalente erhalten eine Bewährungschance bei den Ostthüringischen Nachwuchsmeisterschaften und können sich für die Thüringenmeisterschaft qualifizieren.
Allen Eltern sei gesagt: Schach kann ihrem Kind nicht schaden, sofern es das auch will!
 
Windischleuba, den 29.07.09
Manfred Pfau


 

Jürgen Barth aus Schmölln gewann das Roland Heinig

Blitz - Gedenkturnier


Nach einer emotional und qualitativ hochrangigen Siegerehrung der Besten der Stadtmeisterschaft von Altenburg folgten die stolze Zahl von 20 Schachfreunden der Einladung zum nachfolgenden Roland-Heinig-Gedächtnisturnier, das im Blitz (mit je 5 Minuten Bedenkzeit) ausgetragen wurde. In nicht weniger als 11 Runden musste ein neuer Titelträger und Besitzer des Wanderpokals ermittelt werden, da der Pokalsieger des Vorjahres, Denis Wiegner aus München, leider nicht teilnehmen konnte. Und es gab einen würdigen Nachfolger, denn Jürgen Barth vom SC Altenburg bewies erstklassige Blitzqualitäten, spielte konzentriert und druckvoll, so das sein überlegener Sieg mit 9 Punkten nie gefährdet war! Auch die Plätze 2-4 gingen an die Hausherren vom SC Altenburg. Ein weiteres Mal entschied die Buchholzwertung die weitere Reihenfolge. Mit 7,5 Punkten erspielte sich Michael Bellmann den Ehrenplatz vor dem punktgleichen Joachim Haase. Danach folgte Burghard Vietz, der mit 7 Punkten auf dem Holztreppchen landete. Andre Wilmar vom Meuselwitzer SV konnte sich mit 6,5 Punkten auf Platz 5 vor dem punktgleichen David Osten (6. Platz) platzieren. Der Frohburger Bernd Mielcarek bewies, dass er in diesem Miede zu Hause ist. Er holte 6 Punkte und verwies Dieter Becker Meuselwitzer SV) und Manfred Pfau auf die Plätze. Jörg Bischoff aus Frohburg erkämpfte 5,5 Punkte und den 10. Platz. Dann folgten mit 5 Punkten Helmut Soult (Meuselwitz), Dietmar Weidauer, Siegfried Thon (Frohburg) Frank Adebar und der Meuselwitzer Andre Eicke auf den Plätzen 11-15 - die sich alle, nach ihren Aussagen, nicht unbedingt mit dieser schnellen Turnierform anfreunden können. Doch auch die Nachfolgenden Helmut Behnke, Günther Funk (Meuselwitz), Jörg Holler (Frohburg und Torsten Hobus aus Ziegelheim gingen mit je 4,5 Punkten durchaus nicht leer aus.
Windischleuba, den 05.07.09
Manfred Pfau

Roland Heinig Blitz - Gedenkturnier

Rangliste: Stand nach der 11. Runde
Rang Teilnehmer Verein Ort S R V Punkte Buchh SoBerg
1. Barth SC Altenburg Schmölln 7 4 0 9.0 66.5 53.50
2. Bellmann SC Altenburg Altenburg 7 1 3 7.5 70.0 47.00
3. Haase SC Altenburg Altenburg 7 1 3 7.5 67.5 43.00
4. Vietz SC Altenburg Altenburg 7 0 4 7.0 69.0 38.50
5. Wilmar Meuselwitzer SV Meuselwitz 5 3 3 6.5 69.5 37.75
6. Osten SC Altenburg Altenburg 6 1 4 6.5 60.0 36.00
7. Mielcarek Frohburg Frohburg 6 0 5 6.0 68.0 32.00
8. Becker Meuselwitzer SV Meuselwitz 5 2 4 6.0 66.5 31.75
9. Pfau SC Altenburg Windischleuba 5 2 4 6.0 65.0 35.25
10. Bischoff Frohburg Frohburg 5 1 5 5.5 62.5 27.00
11. Soult Meuselwitzer SV Meuselwitz 5 0 6 5.0 67.0 26.50
12. Weidauer SC Altenburg Schmölln 5 0 6 5.0 62.5 22.00
13. Thon Frohburg Frohburg 4 2 5 5.0 56.5 19.75
14. Adebar SC Altenburg Altenburg 5 0 6 5.0 54.0 21.50
15. Eicke Meuselwitzer SV Altenburg 4 2 5 5.0 49.5 14.25
16. Behnke SC Altenburg Altenburg 4 1 6 4.5 58.5 23.75
17. Funk Meuselwitzer SV Meuselwitz 3 3 5 4.5 46.5 11.75
18. Holler Frohburg Frohburg 4 1 6 4.5 40.5 2.25
19. Hobus LSV Ziegelheim Ziegelheim 3 2 6 4.0 58.5 19.50

 

Der "Alte" ist der "Neue"!
 
Ein Name - ein Begriff im Altenburger Schachleben. Der Titelverteidiger Wolfgang Gonschorek steht auch nach 9 Spielrunden der Stadtmeisterschaft von Altenburg des Jahres 2009 ganz oben! Mit 8 Punkten gewann er, am Ende souverän und verdient den Titel!
Nur der Drittplatzierte, Andre Wilmar brachte ihm eine Niederlage bei und vorallem Burghard Vietz hatte es in der Hand, mindestens ein Remis abzuringen. Doch Schachfreund Michael Bellmann brachte es auf dem Punkt: wer gegen Wolfgang spielt, verhält sich wie das Kaninchen vor der Schlange! Feine Leistungen erbrachten auch Andreas Eicke
und Michael Bellmann, die mit 7 Punk-ten beide den zweiten Platz erspielten. Nach dem Sieg gegen den Titelverteidiger tippten die Mehrzahl auf Andre Wilmar als den kommenden Mann. Doch in den Schlussrunden war seine gute Spielform wie weggeblasen, kam ins Straucheln und so blieb ihm mit 6,5 Punkten "nur" der 3. Platz. Noch nie war Dieter Becker so gut platziert! Mit 6,5 Punkten kämpfte er sich auf einen tollen 4. Rang! Mit 5,5 Punkten platzierte sich Manfred Pfau au dem 5. Platz und führte eine ganze Armada mit gleicher Punktzahl an. Alle trennt die Buchholzwertung, die die erreichten Punkte gegen die unterschiedlich platzierten Mitstreiter beinhaltet. Auf dem 6. Platz folgte Burghard Vietz (vergab mehrere aussichtsreiche Möglichkeiten) vor Bernd Reeg, der über sich hinaus wuchs! Mit Stefan Winkler und Enrico Weber platzierten sich zwei Meuselwitzer Schachtalente auf den Plätzen 8 und 9 und sorgten damit für eine positive Überraschung! Auch mit dem 10. Platz von Werner Tomczyk war nicht unbedingt zu rechnen, doch er spielte durchweg ein gutes Turnier! Erstmals waren vier Frohburger Schachfreunde am Start und sorgten mit ihrem Auftreten durchaus für eine Bereicherung dieses Schachturniers. Allen voran Siegfried Thon der mit 5 Punkten und einem 11. Platz  ein Achtungszeichen setzte. Auch in seinem Sog mit gleicher Punktzahl befanden sich Namen, die normalerweise viel weiter vorn zu finden waren. Dazu zählen Joachim Haase und vor allem Jens Schmidt, für den in der Endphase seiner Partien trotz Vorteils einfach die Kondition fehlte. Eine beachtliche Platzierung erzielte Jörg Odrich (Platz 14), der Frohburger Jörg Bischoff (Platz 15) und der Ziegelheimer Torsten Hobus auf einem 16. Rang. Es folgten Helmut Behnke mit 4,5 Punkten und 17 noch vor Rolf Schade (Platz 18), der ebenfalls klar unter seinen Möglichkeiten blieb. Heinz Hodurek aus Nobitz kam auf den 19. Platz und konnte bei seiner erstmaligen Teilnahme durchaus überzeugen genau wie Helmut Soult aus Meuselwitz, der mit 4,5 Punkten auf Platz 20, 50% der möglichen Punkte erkämpfte. Es folgten: Tom Bauerfeind (21), das unglücklich agierende Altenburger Schachtalent Felix Kühnast (22), Valerij Müller (23), Tobias Keller (24) und der Frohburger Jörg Holler (25), die alle 4 Punkte auf ihr Konto brachten. Auf 3,5 Punkte kamen Bernd Seth (26), Günther Funk (27), Bernd Milcarek (28) aus Frohburg, Gerhard Prechtl (29) und Eric Bauerfeind auf dem 30. Rang. Kein Maßstab ist das Abschneiden von Torsten Kohl (31), der aus Krankheitsgründen mehrmals pausieren mußte. Trotzdem landete er noch vor seiner Ehefrau Anke, die ebenfalls mit 3 Punkten auf Platz 32 landete. Marco Klein (33), Ronald Götze (34) und Günter Böhme (35) rundeten das Teilnehmerfeld ab.
Wenn am Freitag, dem 03.07.09, 19°° im Hotel "Astor" , im Rahmen des Roland - Heinig - Gedächtnisturniers (Blitzturnier) die Siegerehrung durchgeführt wird, findet ein jederzeit hochkarätiges, mit knisternder Spannung einher gehendes Schachturnier seinen krönenden Abschluss. Dazu haben in 9 Monaten alle 36 Schachfreunde ihren sportlichen Anteil erbracht!
Windischleuba, den 27.06.09
Manfred Pfau




Thomas Gempe wieder unumstrittener Schachkönig in Frohburg

 Kempe - Gonschorek

 

Schnellschach, Frohburg: Spieler aus Sachsen, Thüringen und Sachsen Anhalt konnten auch im Junischnellschachturnier Thomas Gempe (Lok Leipzig Mitte - 4,5 P.) nicht die „Schachbutter“ vom Brot nehmen. Mit nur einem Remis gegen Ehefrau Anet in Runde eins, fegte der Bundesligaspieler und FIDE-Meister auch diesmal mit anschließenden vier Siegen en suite durchs Teilnehmerfeld. Erfreulich der Vizeplatz des besten Einheimischen, Gerd Hochfeld(4 P.). Bester Thüringer wurde der Skatstädter Wolfgang Gonschorek (3,5 P.) mit dem Bronzerang. Die einigste Lady im Männerfeld, Anet Gempe (Lok Leipzig Mitte-3 P.), musste sich diesmal mit der „Holzmedaille“ zufrieden geben. Noch in die Wertungspunkte für den Gesamtpokal am Jahresende(Pl. 1 – 9) kamen mit je drei Punkten Joachim Haase (Altenburg), Christian Tiedt (Frohburg), Frank Wilke (Zeitz), Rainer Flemmig (Frohburg) und Hubert Krause Frohburg-2 P.). Ohne Wertungspunkte folgten auf den Plätzen10-15 mit zwei bzw. 1,5 Zählern Curt Runkwitz (Frohburg)(88J.!), Bernd Mielcarek (Frohburg), Michael Bellmann(Altenburg), Dirk Krause(Frohburg ), Helmut Behnke (Altenburg) und Siegfried Thon (Frohburg).

 

Siegfried Thon

Frohburger SC 1926


Ist der "Alte" wieder der "Neue"?!
In der Vorschlussrunde der Stadtmeisterschaft von Altenburg in Schach ist eine Vorentscheidung gefallen. Der Titelverteidiger Wolfgang Gonschorek vom SC Altenburg, der Jens Schmidt besiegen konnte, profitiert von der Schützenhilfe seines Gemeinschaftskameraden Michael Bellmann, der in einem sehenswerten Match gegen den schärfsten Mitbewerber um die Stadtmeisterschaft, Andre Wilmar, die Oberhand behielt. Nun hat es der vergangene Titelträger in seiner Hand, in der Schlussrunde alles klar zu machen, wobei ihm schon ein Remis reicht, um wieder ganz oben zu stehen. In den anderen Begegnungen ging es vor allem um eine gute Ausgangsposition, um zum Schluss top-ten Plätze zu erreichen. Doch auch weiter "hinten" geht es hoch her und wird verbissen gekämpft. Nicht selten kommt es an einem Turniertag zu 16 bis 18 Duellen und diese sind für den neutralen Betrachter in jedem Fall hochinteressant! Hier die Ergebnisse: Eicke-Pfau 1:0; Hodurek-Vietz 0:1; Schade-Haase 0:1; Becker-Thon 1:0; Bauerfeind, T.-Reeg 0:1; Soult-Weber 0:1; Kohl-Keller 0:1; Holler-Hobus 0:1; Müller-Mielcarek 1:0; Seth-Bauerfeind, E. 1:0; Götze-Funk 0:1; Kohl, Anke-Klein 1:0 und Böhme-Prechtl 0:1. Das brisante Nachwuchsduell entschied Stefan Winkler gegen Felix Kühnast überraschend schnell für sich. In der Partie Tomczyk gegen Bischoff bewahrheitete sich die alte Schachregel: gewonnen ist erst dann, wenn der Gegner aufgibt und dir zum Sieg gratuliert. Selbst mit deutlichem Materialvorteil (mit einer Dame mehr!) setzte Jörg Bischoff die Partie noch in den Sand und machte damit seinem Gegner Werner Tomczyk ein tolles Geburtstagsgeschenk.
Achtung! Am Freitag, den 13.06.09 findet 1700 Uhr im Hotel "Astor" die Siegerehrung der Stadtmeisterschaft des Nachwuchses mit anschließendem Blitzturnier statt!
Windischleuba, den 07.06.09
Manfred Pfau


Der SC Altenburg II verbleibt in der Bezirksklasse!

Das Hoffen und Bangen hat für die II. Mannschaft des SC Altenburg ein positives und erfreuliches Ende. Auch in der neuen Saison spielt die Mannschaft in der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost. Dies haben die Altenburger als Tabellenvorletzter und damit potentioneller Absteiger in die Kreisliga der komplizierten Auf-und Abstiegsreglung des Thüringer Schachbundes zu verdanken. Diese legte folgenden Modus fest: In der Schach-Oberliga hatte ein Relegationsspiel zwischen dem Erfurter Schachclub II und den SV Ebersbach (4,5:3,5)  um den Verbleib in dieser Klasse zu erfolgen. Dem folgte ein Ausscheidungskampf in der Landesklasse zwischen Jenapharm Jena III und dem SV Randspringer Schmalkalden (8:0). Diese Ergebnisse hatten zur Folge, dass es keinen Absteiger aus der Landesklasse in die Bezirksliga und damit mit dem VFL Gera III nur einen Absteiger aus der Bezirksklasse gab. Dies alles betraf die Staffeln Ostthüringens. Ende gut, alles gut!
Doch: musste es erst soweit kommen? Der Ablauf der geamten Saison gleicht für die Altenburger Mannschaft einer Fieberkurve. Knappe 4,5:3,5 Siege gegen Katzhütte, SV Jenapharm IV und dem VFL Gera sowie einem Unentschieden gegen Triptis standen ebenso knappe Niederlagen gegen Königsee und Zeulenroda gegenüber. Doch mit dem erkämpften 7 Punkten schien alles im grünen Bereich - wäre nicht in der Schlussphase die Luft ausgegangen. Unterm Strich verbleibt aber: nur mit vorbildlichen Kampfgeist ist noch kein erfolgreiches Schach möglich. Auch das Nervenkostüm einiger Spieler war nicht intakt und die Folge waren verlorene Partien, die eigentlich zu gewinnen waren. In der Vorbereitung auf die neue Saison sollten Verbesserung des Spielvermögens durch Partieanalysen und verstärkte theoretische Kenntnisse in der Eröffnungstheorie und Endspielbehandlung trainiert werden. Auch der Einsatz von talentierten Nachwuchs sollte überdacht werden. Die Schachclubs aus Gera und Jena praktizieren dies schon länger.
In der Einzelkritik der eingesetzten Spieler sind vor allem Joachim Haase am Spitzenbrett (erspielte 4,5 Pkt.), der 78 (!) jährige Routinier Rolf Schade am 2. Brett (mit 4 Pkt.), Werner Tomczyk (4,5 Pkt.) und der "Sicherheitsspieler" Klaus Mäder mit der gleichen Punktzahl hervorzuheben. Auch Holger Vincenz brachte aus 2 Einsätzen 1,5 Punkte auf sein Konto. Sehr wechselhafte Leistungen und klar unter ihren Möglichkeiten blieben Bernd Reeg (1,5 Pkt.), Frank Adebar (3 Pkt.), und Helmut Behnke (3 Pkt.), während Gerhard Prechtl mit nur einem Punkt aus 7 Einsätzen einfach eine grottenschlechte Saison spielte, die nur besser werden kann. Zum Einsatz kamen weiter Jörg Odrich, Valerij Müller mit je einem Sieg und Bernd Seth, der ein Remis beisteuerte.
Windischleuba, den 27.05.09
Manfred Pfau

Niclas Kühne vom Meuselwitzer SV ist der neue Titelträger!
Die Stadtmeisterschaft des Nachwuchses ist nach 7 Runden entschieden. In den Altersklassen U14, U12 und U10 wurden die Titelträger gesucht und gefunden. In der U 14 sowie U 12 setzte sich Niclas Kühne vom Meuselwitzer SV in einem Herzschlagfinale (erst die letzte Runde entschied alles) durch und kürte sich zum Gesamtsieger. Schützenhilfe erhielt er von Eric Jahnke (SC Altenburg), der den bisherigen Spitzenreiter Maximilian Splisteser in der letzten Runde besiegen konnte. Beide belegen  in dieser Reihenfolge die Podiumplätze. In den Vordergrund der U 16 spielten sich mit guten Leistungen Leonhard Dorsch (SC Altenburg) und Luise Kremser vom Meuselwitzer SV. In der U 12 erbrachten Marisa Jahn, Johannes Naundorf, Carina Etzold (alle Meuselwitz) sowie Linus Woitke, Dominic Großmann und Darius Cziesla (Altenburg) den Nachweis gestiegenen Spielvermögens und platzierten sich in dieser Reihenfolge vom 2. bis 6. Platz. In der jüngsten Altersklasse (U10) wurde Clemens Blumenthal vom Meuselwitzer SV neuer Stadtmeister von Altenburg. Er verwies seinen Gemeinschaftskameraden Niklas Matuszewski und Julius Kertscher (Altenburg) auf die Plätze! Hannes Tänzer, Mike Schumann und Jonas Ulbrecht belegten die Plätze 4-6. Mit der Stadtmeisterschaft von Altenburg wurde den jungen Schachtalenten aus unserer Region ein Podium geboten, um in einem Schachturnier
dieser Größenordnung ihr Können und gewachsene Leistungsstärke zu beweisen. Allerdings gehören zum Schachspiel auch Eigenschaften wie Disziplin, Zuverlässigkeit und Verlässlichkeit. Hier haben in erster Linie die Altenburger Kinder (und Eltern!) erheblichen Nachholebedarf!
Auch nach der 7. Runde der Stadtmeisterschaft der Männer geht das  Kopf an Kopfrennen an der Spitze weiter. Sowohl Wolfgang Gonschorek, der Andreas Eicke (5 Pkt.) besiegen konnte wie auch Andre Wilmar, der Siegfried Thon bezwang, liegen mit jeweils 6 Punkten vorn! Vor allem Jens Schmidt (besiegte Jörg Bischoff), Michael Bellmann, der Felix Kühnast das Nachsehen gab, Manfred Pfau, (behielt gegen Stefan Winkler die Oberhand ) liegen mit jeweils 5 Punkten noch aussichtsreich im Rennen. Doch bei diesem Turnier ist alles möglich und da kann gut und gern noch von den Nächstplatzierten wie Burghard Vietz, Heinz Hodurek, Rolf Schade, Joachim Haase oder Dieter Becker vieles geschehen!

Die weiteren Ergebnisse: Reeg - Hodurek 0:1, Behnke-Vietz 0:1, Schade-Soult 1:0, Bauerfeind, Tom - Kohl 1:0, Haase - Odrich 1:0, Hobus - Becker 0:1, Mielcarek - Tomczyk 0:1, Weber - Seth 1:0, Prechtl - Holler 0:1, Klein - Müller 0:1,Götze -  Keller 0:1, Bauerfeind, Eric- Kohl Anke remis und Funk- Böhme 1:0.
 
Windischleuba, den 11.05.09
Manfred pfau


Andre Wilmar "packte" den Titelverteidiger!

Spannendes Finish beim Nachwuchs!
Der Meuselwitzer Andre Wilmar macht die Stadtmeisterschaft von Altenburg spannender denn je! In der 6. Runde der Stadtmeisterschaft von Altenburg und  einer Partie mit wechselnden Vorteilen konnte er in der Endphase den Kampf gegen Wolfgang Gonschorek siegreich gestalten. Damit erreichte er Punktgleichheit (beide 5 Punkte) und alles ist wieder offen! Da auch Andreas Eicke gegen Michael Bellmann siegen konnte hat auch er mit gleicher Punktzahl gute Karten. Eine Lehrbuchstudie, wie man es nicht mach-en soll, lieferte die Partie Burghard Vietz gegen Siegfried Thon aus Frohburg. in einem Endspiel König und Bauer gegen König hatte Burghard alle Trümpfe in der Hand, doch ein zu schnell und damit falsch gezogener Zug brachte Burghard Vietz noch um den Sieg. Die Partie, die viele Kibitze hatte, endete noch Remis! Die weiteren Ergebnisse: Schmidt: Pfau remis, ebenso Hodurek-Schade und Keller-Klein. Kohl-Reeg 0:1, Winkler-Haase 1:0, Becker-Bischhoff 0:1, Miecarek-Kühnast 0:1, Soult-Prechtl 1:0, Odrich-Bauerfeind, E. 1:0,  Holler-Bauerfeind, T. 0:1, Weber-Funk 1:0, Seth-Kohl, Anke 1:0 und Böhme-Götze 0:1.
In der vorletzten Runde der Stadtmeisterschaft des Nachwuchses stellte der favorisierte Niclas Kühne aus Meuselwitz mit einem Sieg gegen Clemens Blumenthal die Weichen auf den Gesamtsieg. Maximilian Splisteser, der gegen Johannes Naundorf siegreich blieb, kann als derzeitiger Spitzenreiter ihm noch die Suppe versalzen und für die große Überraschung sorgen! Eric Jahnke vom SC Altenburg wahrte seine Minimalchancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung mit einem Sieg gegen Carina Etzold. Die weiteren Ergebnisse: Dominic Großmann-Jonas Friesel 0:1, Luise Kremser-Marisa Jahn remis, Mike Schumann-Leonhard Dorsch, 0:1, Darius Cziesla-Niklas Matuszewski 0:1, Max Eckardt-Julius Kertscher 0:1 und Hannes Tänzer- Jonas Ulbrecht 1:0. Linus Woitke war spielfrei.

Windischleuba, den 30.04.09
Manfred Pfau




Felix Kühnast wurde Vizemeister Thüringens!

 
David Osten belegt Platz Sechs!
 
Ich kann von einem großartigen Abschneiden unserer beiden Teilnehmer an der Thüringenmeisterschaft des Nachwuchses berichten! Felix Kühnast konnte mit 5 Punkten aus 7 Runden in der Altersklasse U 16 den Vizemeister nach Altenburg holen! Er bot eine großartige Leistung! Mit 4 Siegen und zwei Remis war er nur dem unangefochtenen Thüringenmeister Alex Steinacker aus Waltershausen im direkten Vergleich unterlegen. Er spielte konstant, konzentriert und nutzte jede kleine Schwäche seiner Gegner gnadenlos aus. Von den 13 Teilnehmern spielte  der Meuselwitzer Enrico Weber mit 2,5 Punkten und Platz 13 etwas unglücklich und kein gutes Turnier.
Keine Enttäuschung ist das Abschneiden von David Osten. In der Altersklasse U 18 belegte er mit 4 Punkten aus 7 Runden
von 15 Teilnehmern einen schönen 6. Platz. Besonders in der höchsten Altersklasse sind die größten Schachtalente Thüringens dabei. Ein noch besseres Abschneiden vergab er durch einen möglichen Sieg gegen Franz Bräuer (Vizemeister) von Jenapharm Jena. Dieses Remis war ein klarer Sieg, wie die Analyse ergab! Besonders die Niederlage gegen Christoph Wolf (Stadtilm) tat echt weh! Der meuselwitzer Teilnehmer Stefan Winkler kämpfte zwar seine Partien voll aus, blieb aber insgesamt mit 3,5 Punkten und Platz 11 unter seinen spielerischen Möglichkeiten.
Erfreulich: sowohl Felix Kühnast wie auch David Osten sind mit ihrem Abschneiden für die nächsten Thüringenmeisterchaften im Jahr 2010 vorqualifiziert!

 

Thüringer Wolfgang Gonschorek auf dem Siegerpodest

 

 Wolfgang Gonschorek(li) legte mit einem Remis gegen Anet Gempe (re)den Grundstein für den Sieg im 2. Frohburger Schnellturnier 2009.

 

Schnellschach, Frohburg: Wie zum Auftakt der Frohburger Blitz - und Schnellschachserie im Januar durchbrach ein Thüringer die „Gempephalanx“ im zweiten Schnellschachturnier (15 Min. pro Spieler) im Frohburger Schützenhaus. Nach Dr. Ralf Hercher(Meuselwitz)  konnte diesmal Altenburgs Schachass Wolfgang Gonschorek (4 P.) beide vor Anet Gempe (3,5 P.) (Dreiskau Muckern), in Abwesendheit von Bundesligaspieler Thomas Gempe (Sieger im Feb.+März) den Zieleinlauf siegreich gestalten. Der Skatstädter spielte in den fünf Runden nur gegen die FIDE-Meisterin und den Bronzemedaillengewinner Gerd Hochfeld (3 P.) (Frohburg) Remis. Die „Holzmedaille“(4.Pl.) mussten sich diesmal gleich zwei Einheimische punkt – und wertungsgleich teilen. Christian Tiedt und Dirk Krause erkämpften 3 Zähler und verfehlten das Podest nur knapp. Noch Wertungspunkte für den Gesamtpokal am Jahresende erzielten von Platz 6-9: Hubert Krause (3P.) (Frohburg), Helmut Behntke (2,5 P.)(Altenburg), Bernd Mielcarek (2,5 P.) und Siegfried Thon (2 P.)(beide Frohburg). Ohne Wertungspunkte blieben Curt Runkwitz (1,5 P.), Rainer Flemmig (1 P.) (beide Frohburg) und Joachim Haase (Altenburg mit 1 P.)

 

Vorschau. Das nächste elfrundige Blitzturnier findet am Do, d. 07.05.09 um 19.30 Uhr im Frohburger Schützenhaus statt. Dazu sind wieder alle Schachinteressenten herzlich eingeladen.

 

Siegfried Thon

Frohburger SC 1926

 

Siegfried Thon schlägt Seriensieger Michael Bellmann

 

 S. Thon (li) brachte M. Bellmann nach drei Jahren erste Niederlage bei den Frohburger Seniorenturnieren bei.

 

Schach, Senioren: In der dritten Runde des Frohburger Seniorenturniers konnte Siegfried Thon (Frohburg) dem Gesamtsieger der letzten zwei Jahre, Michael Bellmann(Altenburg), die erste Niederlage nach drei Jahren  beibringen. Damit hat er als Einziger noch eine weiße Weste und stempelt sich selbst zum Turnierfavoriten. Aber auch die weiteren Ergebnisse glichen Paukenschlägen. Paul Seidel (Tautenhain), konnte als Hobbyschachspieler den erfahrenen Bezirksligaspieler Johannes Kraus(Frohburg) bezwingen. Der älteste Spieler des Turniers, Curt Runkwitz (88) (Frohburg) spielte gegen Helmut Behnke remis und gewann seine Hängepartie gegen Johannes Kraus.

 

Tabellenstand

 

1. Siegfried Thon (Frohburg)            3       P.

2. Michael Bellmann (Altenburg)   2       P.

3. Curt Runkwitz (Frohburg)              1,5   P.

4. Paul Seidel (Tautenhain)               1      P.

4. Helmut Behntke (Altenburg)       1      P.

6. Johannes Kraus (Frohburg)           0,5  P.

 

Vorschau: Die 4. Runde  des 14. Frohburger Seniorenturniers findet am Donnerstag, den 30.04.09, um 19.30 Uhr im Frohburger Schützenhaus statt.

 

 

 

Frohburger SC 1926  –  Sechster in der Bezirksliga

Frohburger SC 1926  –  Gohlis V Leipzig   4 : 4

Christian Tiedt(li) und Gerd Hochfeld hatten mit ihren erzielten Punkten maßgeblichen Anteil an der hervorragenden Frohburger Plazierung in der Bezirksliga.

 

Schach, Bezirksliga: Auch im dritten Jahr der Bezirksligazugehörigkeit konnten die Rennstädter einen hervorragenden sechsten Platz belegen. Im letztem Fight mussten die Einheimischen unbedingt im Frohburger Schützenhaus punkten, um nicht noch abzusteigen. Da nach dieser Saison im Bezirk eine neue Staffeleinteilung vorgenommen wird, war bis zu diesem Kampf noch nicht klar, welche Teams in die Bezirklasse müssen. Die Hälfte aller Mannschaften trennten am Tabellenende nur zwei Mannschaftspunkte!  Ein spannendes und dramatisches Fünf-Stundenmatch bescherte den Rennstädtern dann ein Unentschieden. Dabei wurde der Sieg regelrecht verschenkt. Im letzten Kampf verdarb im Endspiel Dirk Krause durch einen Rechenfehler im Endspiel, einen einfachen Sieg. Doch mit diesem Remis wurde er trotzdem zum Matchwinner, weil das Unentschieden gegen die noch um den Aufstieg hartnäckig kämpfenden Gohlisern, zum hervorragenden sicheren sechsten Platz langte. Die übrigen Punkte für Frohburg erzielten Christian Tiedt, Rainer Flemmig, Gerd Hochfeld (kampflos) und Jörg Bischoff(remis), während Max Willner, Siegfried Thon und Johannes Kraus verloren. Damit bleibt Frohburg für ein weiteres Jahr das „Topteam“  in unserem Lesebereich.

 

Siegfried Thon

Frohburger SC 1926

Leistungsauswertung der 1. Mannschaft in der Ostthüringer
                                         Bezirksliga 2008/2009

1 2 3 4 5 6 7 8 9 Sp Leistung
1 001 Gonschorek, Wolfgang 2044 + 0,5 0,5 + 1,0 1,0 1,0 1,0 5,0 6 83,3
2 045 Barth, Jürgen 1780 0,5 0,0 0,5 0,0 0,5 0,5 0,5 1,0 0,5 4,0 9 44,4
3 003 Vietz, Burkhard  1848 0,5 0,5 0,5 0,5 0,0 0,0 0,0 0,0 0,5 2,5 9 27,8
4 036 Osten, David 1666 0,0 0,0 0,5 0,5 0,5 0,5 0,0 2,0 7 28,6
5 043 Weidauer, Dietmar 1628   0,0    
6 007 Bellmann, Michael 1664   0,5 0,5 1,0 0,0 0,0 1,0 0,0 0,5 3,5 8 43,8
7 040 Götze, Ingolf 1635 0,5 1,0 0,5 0,5 0,0 0,5 0,5 1,0 0,5 5,0 9 55,6
8 060 Kühnast, Felix 1590 0,0 0,5 0,5 0,5 1,0 0,5 0,0 0,0 0,5 3,5 9 38,9
E1 013 Pfau, Manfred 1720 0,0 0,5 0,5 - 0,5 0,5 0,5 2,5 6 41,7
E2 023 Odrich, Jörg 1479 0,5 0,5 1 50,0
E3 110 Vincenz, Holger 1486   0,0 0,5 0,5 1,0 3 33,3
E4 115 Haase, Joachim 1648   1,0 1,0 1 100,0
E5 116 Schade, Rolf 1651               0,5   0,5 1 50,0
1680 3,0 3,5 4,0 4,0 3,0 3,0 4,0 4,5 4,0 33,0
a-DWZ 1 2 3 4 5 6 7 8 9 ø-DWZ n-DWZ Alter
1 001 Gonschorek, Wolfgang 2044   1927 1925   1811   1681 1662 1787 1799 2050 6 58
2 045 Barth, Jürgen 1780 1789 1793 1884 1785 1803 1993 1737 1840 1846 1830 1783 3 51
3 003 Vietz, Burkhard  1848 1923 1744 1781 1781 1788 1960 1790 1947 1854 1841 1801 -47 64
4 036 Osten, David 1666 1861 1718 1756 1766   1796 1663   1915 1782 1649 -17 16
5 043 Weidauer, Dietmar 1628                         58
6 007 Bellmann, Michael 1664   1566 1689 1761 1664 1789 1681 1777 1799 1716 1666 2 62
7 040 Götze, Ingolf 1635 1720 1607 1696 1692 1804 1646 1779 1650 1775 1708 1671 36 44
8 060 Kühnast, Felix 1590 1339 1600 1551 1630 1630 1642 1616 1634 1772 1602 1558 -32 14
E1 013 Pfau, Manfred 1720 1503 1577 1505   1692 1685     1650 1602 1681 -39 72
E2 023 Odrich, Jörg 1479 1666                 1666     45
E3 110 Vincenz, Holger 1486 1556 1560 1485 1534 51
E4 115 Haase, Joachim 1648 1642   62
E5 116 Schade, Rolf 1651 1250   77
1680 1686 1692 1723 1736 1719 1759 1679 1675 1800 1708   -11 52

Leistungsauswertung der 2. Mannschaft in der Ostthüringer
                                         Bezirksklasse 2008/2009

Die Spieler Haase (4.5 Pkt.), Mäder (4.5 Pkt.),  Tomczyk (4.5 Pkt.) und Schade (4.0 Pkt.) brachten mit jeweils 64,3 %, 56,3% , 50% und 50% die Leistung für die Ostthüringer Bezirksklasse.
Die anderen 4 Stammspieler Behnke, Adebar, Reeg und Prechtl blieben unter 50%. (Siehe ausführlich Tabelle)
Insgesamt wurden von 72 möglichen Punkten 31 Punkte erzielt. Das sind 43.1% oder ein Durchschnitt von  3.5 Pkt. pro Spiel, was auch der 9. Platz von 7:11 Pkt. wiederspiegelt.
Die Stammspieler sind nach Ihrer Leistung abwärts sortiert.
Die Ersatzspieler Vincenz, Odrich, Seht und Müller erreichten insgesamt 4 Pkt. das sind 12,9 %.
Die neue DWZ ist inoffiziell


1 2 3 4 5 6 7 8 9
1 024 Haase, Joachim 1648 0,5 1 1 0,5 0,5 0,5 +   0,5 4,5
2 044 Schade, Rolf 1651 0,5 0,5 0,5 0,5 0,5 0,5 0,5   0,5 4
3 014 Reeg, Bernd 1617 0,5 0 0,5 0 0,5 0 0 0 0 1,5
4 021 Tomczyk, Werner 1509 0 1 0 1 0,5 0 1 0 1 4,5
5 041 Mäder, Klaus-Ullrich 1503 0,5 1 0,5 0,5 0,5 0,5 0,5   0,5 4,5
6 034 Adebar, Frank 1502 0 0,5 0,5 0,5 0,5 0 1 0 0 3
7 006 Behnke, Helmut 1494 0 0,5 0,5 0 0,5 0 0,5 1   3
8 032 Prechtl, Gerhard 1420 0 0   0,5 0,5 0 0   0 1
E1 042 Vincenz, Holger 1486     1       0,5   1,5
E2 023 Odrich, Jörg 1528               0 1 1
E3 069 Seth, Bernd 983               0,5   0,5
E4 037 Müller, Valerij 1240               1   1
1465 2 4,5 4,5 3,5 4 1,5 4,5 3 3,5 31
a-DWZ 1 2 3 4 5 6 7 8 9 ø-DWZ n-DWZ Alter Sp Leistung
1 024 Haase, Joachim 1648 1698 1599 1876 1889 1612 1687 1704 1724 1694 46 62 7 64,3
5 041 Mäder, Klaus-Ullrich 1503 1750 1541 1516 1623 1545 1638 1554 1280 1556 1534 31 55 8 56,3
2 044 Schade, Rolf 1651 1636 1697 1924 1792 1469 1654 1668 1743 1698 1664 13 77 8 50,0
4 021 Tomczyk, Werner 1509 1828 1617 1551 1775 1451 1605 1570 1934 1560 1655 1551 42 59 9 50,0
7 006 Behnke, Helmut 1494 1551 1530 1529 1553 1371 1322 1242 1606 1463 1434 -60 64 8 37,5
6 034 Adebar, Frank 1502 1684 1383 1447 1601 1365 1555 1484 1840 1187 1505 1461 -41 52 9 33,3
3 014 Reeg, Bernd 1617 1614 1656 1711 1810 1617 1615 1678 1909 1716 1703 1565 -52 44 9 16,7
8 032 Prechtl, Gerhard 1420 1446 1365 1357 1456 1704 1342 1445 1361 -59 59 6 16,7
E1 042 Vincenz, Holger 1486 1497 1518 1508 1507 21 52
E2 023 Odrich, Jörg 1528              1526 1097       45
E3 069 Seth, Bernd 983 1501  
E4 037 Müller, Valerij 1240 1461   52
1465 1651 1549 1631 1675 1486 1598 1533 1662 1454 1582 1530 -7 56

Mäder
Mannschaftsleiter 2. Mannschaft


Der SC Altenburg bot dem Spitzenreiter Paroli!

 
Am letzten Punktspieltag der Schach- Bezirksliga, Staffel Ost, erspielte und erkämpfte  der SC Altenburg gegen den Spitzenreiter und Aufsteiger zur Landesklasse SV Hermsdorf ein beachtliches 4:4 Unentschieden. Damit hat die Mannschaft den Klassenerhalt definitiv sicher unter Dach und Fach gebracht. In der Schlussphase dieser Meisterschaft hat die Mannschaft gezeigt und bewiesen, dass sie in diese Spielklasse gehört. Bleibt die Frage: warum muss das Team es so spannend machen? Mit 6:12 Punkten wurde der 8. Rang  vor dem punktgleichen TuS Weida erreicht. Die Anzahl der erzielten Brettpunkte entschied über die Reihenfolge. Wie in dieser Saison schon so oft, hatte Wolfgang Gonschorek auch in diesem Match maßgeblichen Anteil am Endergebnis. Diesmal half zwar sein Gegner unfreiwillig mit, doch seine vorbildliche Spieleinstellung brachte ihm einen wertvollen Sieg. Jürgen Barth, Burghard Vietz und Michael Bellmann einigten sich mit ihren Gegnern relativ schnell auf eine Punkteteilung und auch Ingolf Götze, Felix Kühnast und Manfred Pfau erreichten in ihren voll ausgespielten Partien dieses Ergebnis. Leider strebte David Osten in seiner Partie ein Endspiel an, indem er die schlechteren Karten besaß und verlor.
Der Meuselwitzer SV setzte seinen letzten Punktkampf mit einem 3:5 gegen den  SV Gera Liebschwitz II in den Sand. Doch reduziert und mit Ersatz antretend schlug sich die Mannschaft auch in diesem Punktkampf noch gut. Andreas Eicke, Jens Schmidt (für seine überlegene Stellung mit Mehrbauern fehlte ihm einfach ein Durchsetzungsplan) und Jörg Schmidt hielten mit einem Remis alles in der Waage. Nicht programmgemäß kam die Niederlage von Andre Wilmar und da aus Krankheitsgründen der fehlende Torsten Kohl nicht ersetzt werden konnte, blieb sein Brett unbesetzt. Leider verlor auch Stefan Winkler unglücklich, so dass der Mannschaftskampf in die andere Richtung ging. Dieter Becker sorgte mit einem schönen Sieg für etwas Glanz und Helmut Soult sah bei seinem Remis wahrlich nicht wie ein Ersatzmann aus! Mit 8:10 Punkten und auf dem 7. Tabellenplatz hat der Meuselwitzer SV gezeigt, dass er in dieser Klasse zu Hause ist. Somit vertreten auch im kommenden Spieljahr zwei Mannschaften in der Bezirksliga den Kreis Altenburg! Bleibt zu hoffen, dass mit Bündelung aller Kräfte auch der Sprung in die Landesklasse ein Thema und angestrebtes Ziel für die nahe Zukunft bleibt!
Windischleuba, den 06.04.09
Manfred Pfau



Diese Niederlage des SC Altenburg II bedeutet Zittern!

 
Eine völlig unnötige 3,5:4,5 Niederlage fing sich der SC Altenburg II im letzten Punktkampf der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost gegen  den TSV Zeulenroda III ein. Damit landete die Mannschaft mit 7:11 Punkten auf dem vorletzen Tabellenplatz und kann nun nur noch Bangen und Hoffen! Alles hängt maßgeblich von einem Relegationskampf in der Oberliga ab. Sollte dieser günstig für den Ostthüringischen Bereich ausgehen, steigt jeweils aus der Landesklasse bzw. Bezirksliga nur ein Vertreter ab. Dies wäre die Voraussetzung, den Klassenerhalt für das Altenburger Team doch noch festzuhalten. Wenn mit Bernd Reeg, Frank Adebar (hatte das Remis und damit den Klassenerhalt sicher in der Tasche!) und Gerhard Prechtl gleich drei Mannschaftskameraden patzen, ist dies schon bitter. Doch zu einem Team gehören insgesamt 8  Spieler und so müssen eben die anderen in die Bresche springen. Leider war dies nur bedingt der Fall. Joachim Haase und Klaus Mäder kamen nicht über ein Remis hinaus und Rolf Schade, der seine Partie voll ausspielte und trotz leichten Vorteils das gleiche Ergebnis erreichte, konnten nicht voll überzeugen. Einzig Werner Tomczyk und Jörg Odrich bewiesen Siegeswillen und setzten diesen in ihren Partien auch in die Tat um!
Windischleuba, den 06.04.09
Manfred Pfau