Presseberichte
vom
06. Ferbruar 2012
Spielsaison 2011/2012

Zurück
Der Meuselwitzer SV ist Spitze!
In der 6. Runde der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, gelang dem Meuselwitzer SV
durch einen 4,5:3,5 Sieg über den SV Jenapharm III der Sprung an die Spitze.
Der hartnäckige Mitkonkurrent um die Titelvergabe und den damit verbundenen
Aufstieg in die Landesklasse Thüringens, der TuS Osterburg Weida, musste durch
ein 4:4 in Königsee Federn lassen und hat hinter den ungeschlagenen
Spitzenreiter Meuselwitz einen Punkt Rückstand. Bemerkenswert, dass dem
Meuselwitzer Team ersatzgeschwächt, ohne Andre Wilmar und Stefan Winkler, dieser
Mannschaftsieg gelang. Dies spricht für die ausgesprochen große Breite an fast
gleichwertigen Spielern in diesem Club! Andreas Eicke am Spitzenbrett, Niklas
Kühne und Ralf Hercher holten jeweils nach sicherem Spiel Punkteteilungen, Jörg
Schmidt gewann kampflos und Jens Schmidt sowie Harald Hofmann (verlor nach
langer Zeit wieder einmal) machten es mit ihren Niederlagen vorübergehend
spannend. Doch Dieter Becker, nach sehr guter Leistung im Mittelspiel mit
Materialgewinn, ließ nichts anbrennen und siegte. Am 8. Brett gab der Club dem
Nachwuchstalent Clemens Blumenthal eine Bewährungschance (eine mutige
Entscheidung), die dieser in glänzender Weise rechtfertigte und bewältigte. Er
"überfuhr" seinen Gegner förmlich und erspielte einen schönen Mattsieg!
Der SC Altenburg lebt noch! Gegen die II. Mannschaft des VFL Gera gelang ein 4:4
Unentschieden. Ein wichtiger Punktgewinn im Abstiegskampf, der sich aber durch
die gleichzeitigen Punktgewinne der Mitkonkurrenten wieder etwas relativierte.
Mit 3:9 Punkten und einem Platzgewinn hat es die Mannschaft nun selbst in der
Hand, in den nächsten Punktspielen im direkten Duell gegen die
"Leidensgefährten" aus den anderen Clubs zu punkten. Wolfgang Gonschorek am
Spitzenbrett war wieder Vorreiter und kämpferisches Vorbild für die ganze
Mannschaft!
Ständige Remisangebote seines Gegners abwehrend, siegte er durch einen
fulminanten und wirkungsvoll gespielten Angriff auf die gegnerische
Königsstellung. Ihm gleich Tat es Jürgen Barth, der sich in einem absoluten
Formhoch befindet und mit offensivem Spiel seinen Gegner zur Aufgabe zwang. In
einer ausgesprochen heiß durchgeführtem Match hatte Burkhard Vietz in der
Endphase einfach die besseren Nerven und konnte die Partie für sich entscheiden.
Auch Ingolf Götze wurde mit Spieldauer immer dominanter und siegte durch einen
Figurengewinn. Doch damit war die Altenburger Herrlichkeit vorbei! Durch
keineswegs unterlegene Leistungen, mehr durch fehlende Cleverniss und Fehler
brachten sich Felix Künast, Joachim Haase, Karsten Siegel und Manfred Pfau um
ihre Spielchancen und mussten Niederlagen in Kauf
nehmen. Ungewöhnlich und bemerkenswert: dieser Mannschaftskampf hatte nur Sieger
und Verlierer. Kein einziges Remis war zu verzeichnen.
Windischleuba, den 06.02.12
Manfred Pfau
Die Hoffnung auf den Klassenerhalt schwindet immer mehr!
Nach dem Auftritt der II. Mannschaft des SC Altenburg gegen die II. Mannschaft
des SC Elstertal-Langenberg am 6. Punktspieltag der Bezirksklasse, Staffel Ost,
besteht kaum noch Hoffnung auf den Klassenerhalt. Zu klar war das 2:6
Endresultat aus Altenburger Sicht. Der neutrale Betrachter hatte nach einer
Spielzeit von ca. 2 Stunden allerdings einen ganz anderen Eindruck vom weiteren
Spielverlauf. Nichts deutete auf diese klare Niederlage hin. Fast
unverständlich, da zu diesem Zeitpunkt alles noch im Lot war. Frank Adebar
siegte und Klaus Mäder sowie Werner Tomczyk mit je einem Remis hatten einen
guten Vorlauf geschaffen. Doch wie entstand dann dieser regelrechte Einbruch?
Zugegeben: der Gegner war bestens aufgestellt und hatte gute und bewährte
Spieler an Bord. Jörg Odrich am Spitzenbrett und Dietmar Weidauer hatten gegen
spielstarke Gegenüber einen schweren Stand, gegen die man verlieren kann. Doch
die Niederlagen von Holger Vincenz (sonst Mister Zuverlässig in Person), Bernd
Reeg und Helmut Behnke taten echt weh. Mit 0:12 Punkten auf dem letzten
Tabellenplatz - das kann doch die Mannschaft nicht so stehen lassen. Sich
einfach seinem Schicksal ergeben und einen Abstieg in die Kreisliga in Kauf
nehmen, dies kann nicht der Anspruch des Clubs sein. In den restlichen 3
Punktspielaufgaben sollte nochmal alles versucht werden, um den Anschluss der 3
Punkte entfernten Kontrahenten herzustellen. Die Devise muss lauten: es muss
ganz einfach ein Mannschaftssieg her und nicht vorzeitig aufgeben!
Windischleuba, den 06.02.12
Manfred Pfau
Diese Stadtmeisterschaft macht ihren Namen
alle Ehre!
Nach 5 gespielten Runden der neunrundigen Stadtmeisterschaft von Altenburg in
Schach besteht zwischen Aktiven und neutralen Betrachtern die einhellige
Meinung: dieses Schachturnier bietet an Spannung, Spielvermögen und umkämpften
Platzierungskämpfen alles, was ein gutklassiges Schachturnier ausmacht. Wie es
auf den Brettern förmlich brannte und die Spielentscheidungen oft auf des
Messers Schneide standen, war beeindruckend. Stellvertretend für viele andere
Partien das Match zwischen Ralf Hercher und Andre Wilmar, das nach vielen
Stunden Spielzeit und einer heroischen Abwehrschlacht von Andre im Endspiel
unentschieden endete. Oder die gekonnte Endspielstrategie von Dieter Becker zum
Sieg gegen Niklas Kühne. Wolfgang Gonschorek, der in seiner siegreichen
Partie gegen Felix Kühnast gar einen Turm opferte und einen unwiderstehlichen
Königsangriff zeigte. Bernd Reeg handelte sich gegen Günter Funke
Materialnachteil ein, doch zwei verbundene Freibauern machten noch das Rennen.
In weiteren Spieltentscheidungen behielten Jens Schmidt über Lothar Kussauer,
Werner Tomczyk gegen Jörg Bischoff, Heinz Hoturek über Michael Bellmann, Manfred
Pfau gegen Helmut Behnke, Dietmar Weidauer über Clemens Blumenthal, Ronald Götze
gegen Dominik Großmann und Anke Kohl gegen Linus Woitke die Oberhand. nach
durchweg durchgespielten Partien trennten sich Jürgen Barth- Burkhard Vietz,
Torsten Kohl-Joachim Haase, Valerij Müller-Marco Klein und Horst Lindner -
Hannes Tänzer mit einem Remis. Gerhard Prechtl gewann gegen Bernd Seth kampflos.
Derzeit verfügen Andre Wilmar, Burkhard Vietz, Jürgen Barth, Wolfgang Gonschorek
und Jens Schmidt über je 4 Punkte. Ralf Hercher, Dieter Becker und Joachim Haase
erkämpften 3,5 Punkte und 3 Punkte brachten Felix Kühnast, Jörg Bischoff,
Torsten Kohl, Lothar Kussauer, Manfred Pfau, Dietmar Weidauer und Heinz Hoturek
auf ihr Konto. Es folgen Niklas Kühne und Bernd Reeg mit je 2,5 Punkten, vor
Michael Bellmanmn, Helmut Behnke, Clemens Blumenthal, Günter Funk, Gerhard
Prechtl, Werner Tomczyk und Ronald Götze mit je 2 Punkten. Bernd Seth, Marco
Klein, Anke Kohl und Valerij Müller erreichten 1,5 Punkte und Dominic Großmann,
Linus Woitke, Hannes Tänzer (alle drei sind Nachwuchstalente) sowie Horst
Lindner schafften einen Punkt.
Windischleuba, den 30.01.12
Manfred Pfau
Der Meuselwitzer SV
bleibt weiterhin erfolgreich!
In der 5. Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, ließ sich der
Meuselwitzer SV auch nicht vom SV 1910 Kahla überraschen und siegte souveräner,
als es der 5:3 Sieg aussagt. Mit 10:0 Punkten, ungeschlagen, geht das spannende
Kopf an Kopfrennen mit TuS Weida um den Titel und damit verbundenen Aufstieg in
die Landesklasse Thüringens weiter. Dafür sorgten Andreas Eicke am Spitzenbrett
(sein Gegner patzte auf ungewöhnliche Weise) und Andre Wilmar am zweiten Brett
mit einem spielstark durch geführten Endspiel gegen leistungsstarke
Konkurrenz! Niklas Kühne ( überstand eine Zeitnotphase leider nicht ungestraft)
und Jens Schmidt ( der indisponiert nicht in sein gewohntes Spiel fand) verloren
ihre Partien. Jörg Schmidt (sicherte sein Remis souverän ab) und vor allem Ralf
Hercher, der mit zwei Bauern im Vorteil wie der sichere Sieger aussah, doch,
sicher für ihn selbst unerklärlich, nicht über ein Unentschieden hinaus kam,
hielten alles in der Waage. Denn "hinten" ging im wahrsten Sinne des Wortes die
Post ab. Vor allem Stefan Winkler machte im Prinzip mit seinem Gegner, der
überhaupt kein Land sah, was er wollte. Mit seiner starken Spielleistung landete
er einen klaren Sieg. Harald Hofmann, vielleicht nicht so spektakulär, erkämpfte
Schritt für Schritt Materialvorteil und so war sein Sieg nur die Frage von
Technik und Zeit.
Der SC Altenburg verlor beim SV Liebschwitz II knapp mit 3,5:4,5. Was fehlt
dieser Mannschaft eigentlich? Auch in diesem Match war die Mannschaft, was
Spielstärke angeht, mit dem Gegner auf Augenhöhe. Fest steht: mit nunmehr 2:8
Punkten ist der Klassenerhalt höchst problematisch. Da es Wunder bekanntlich
sehr, sehr selten gibt, bedarf es in den noch 4 ausstehenden Punktspielen eines
besonderen Kraftaktes, um den Tabellenkeller zu verlassen und den Abstieg zu
vermeiden. Jürgen Barth, der am Spitzenbrett den fehlenden Wolfgang Gonschorek
ersetzte spielte sehr gut und holte völlig verdient ein Remis. Das gleiche
Ergebnis erzielte Felix Kühnast, der keine Furcht vor großen Namen kennt, gegen
ebenfalls spielstarke Konkurrenz. Sowohl Joachim Haase wie auch Ingolf Götze
stießen dagegen an ihre spielerischen Grenzen und waren im Prinzip chancenlos.
Herausragend dagegen Michael Bellmnn, der sich seit längerer Zeit in Hochform
befindet. Er trieb seinen Gegner in die Enge, ließ so gut wie kein Gegenspiel zu
und krönte sein tolles Angriffsspiel mit einem schönen Sieg. Burkhard Vietz,
Karsten Siegel und Manfred Pfau, wohlwissend über eine mögliche
Mannschaftsniederlage, ließen nichts unversucht, doch alle drei kamen über
Punkteteilungen nicht hinaus.
Windischleuba, den 09.01.12
Manfred Pfau
Die Zweite des SC Altenburg steht am
Scheideweg!
Die Frage, wohin der weitere Weg der II. Mannschaft des SC Altenburg führt, ist
voll berechtigt. Da auch am 5. Punktspieltag der Schach-Bezirksklasse beim SV
Triptis 3 : 5 verloren wurde, verfügt die Mannschaft über kein Erfolgserlebnis
und steht mit leeren Händen da. Dazu kommt, dass der Abstand zu den Kontrahenten
nunmehr auf 3 Punkte angewachsen ist und der Erhalt der Spielklasse sehr in
Frage gestellt ist. Die Ursachenforschung ist nicht leicht, denn die Mannschaft
spielt in dieser Saison personell gegenüber dem Vorjahr fast unverändert.
Allerdings fällt auf, dass sich die Spieler an den ersten beiden Brettern
offensichtlich in einem Formtief befinden, wenig glücklich in ihren Aktionen
sind und so gut wie kein Bein auf die Erde bringen. Dies könnte und sollte
jedoch durch die anderen Mannschaftsmitglieder ausgeglichen werden - ist und war
es aber nicht. Sowohl Jörg Odrich am Spitzenbrett wie auch Dietmar Weidauer
mussten in diesem, für die Mannschaft eminent wichtigen Punktkampf ihre Partien
verloren geben und Mannschaftsleiter Klaus Mäder, ansonsten ein Muster an
Zuverlässigkeit, setzte ebenfalls seine Partie in den Sand. Leider kamen Holger
Vincenz, Bernd Reeg, Helmut Behnke und Frank Adebar über Punkteteilungen nicht
hinaus und dies war an diesem Tag zu wenig. Für den einzigen Lichtblick sorgte
Werner Tomczyk, der einen sicheren Sieg verbuchen konnte. Die Hoffnung stirbt
zuletzt, doch dafür muß auch etwas getan bzw. geändert werden. Wenn eine
Mannschaft in ihren Punktspielen nur knapp verliert, oft durchaus ebenbürtig
auftritt, gehört sie eigentlich mit ihren Spielvermögen in diese Spielklasse.
Also, ihr
Männer vom Altenburger Team: die Ärmel hoch gekrempelt und zieht euch in den
verbleibenden Punktspielen aus diesem Schlamassel!
Windischleuba, den 10.01.12
Manfred Pfau
Unsere beiden Kreisvertreter erzielten
Punkteteilungen!
Der Meuselwitzer SV II trennte sich von der III. Mannschaft des SV
Gera-Liebschwitz "nur" mit einem 2,5:2,5 und verliert damit weiterhin an Boden.
Mit 7:5 Punkten auf dem 2. Tabellenplatz hat sich der Abstand zum souveränen
Spitzenreiter VFL 1990 Gera III, der ungeschlagen mit 12:0 Punkten an der Spitze
steht, wieder vergrößert. Dabei boten die Meuselwitzer eine spielstarke
Mannschaftsbesetzung auf. Doch das war nicht der Tag von Torsten Kohl am
Spitzenbrett, der unmotiviert seinen Kontrahenten unterlag. Dieter Becker gewann
kampflos an Brett 2 und glich damit wieder aus. Zum eigentlichen Schlüsselspiel
dieses Mannschaftskampfes wurde das Match vom Nachwuchstalent Clemens
Blumenthal. Er spielte zwar eine gute Partie, im alles entscheidenden Endspiel
jedoch zeigte er aber gegen seinen cleveren Gegner plötzlich Nerven und verlor
noch die Partie. Ein weiterer guter Nachwuchsspieler entwickelt sich in der
Person von Johannes Naundorf, der mit viel Angriffsdruck einen schönen Sieg
erkämpfte. Auch Anke Kohl hatte es mit Bauernvorteil in der Hand, für die
Entscheidung des Kampfes zu Gunsten ihres Vereins zu sorgen, doch am
Parteischluss stand ein nüchternes Unentschieden auf dem Notationszettel.
Die III. Mannschaft des SC Altenburg erkämpfte gegen die III. Mannschaft des ESV
Gera ein hochverdientes 2,5:2,5 Unentschieden. Dies ist ein erstes
Erfolgserlebnis für die Mannschaft, die allerdings auch dicht vor einem Sieg
stand. Mit 1: 9 Punkten ist der Weg, vom Tabellenende noch weg zu kommen, aber
mit vielen Stolpersteinen versehen. Gerhard Prechtl am Spitzenbrett bot gegen
den spielstarken Torsten Kirchner eine feine Leistung und verdiente sich das
erzielte Remis redlich. Leider steckt Valerij Müller in einem kleinen Formtief
und findet nicht zu gewohntem Spiel. Auch in diesem Kampf war er nur zweiter
Sieger. Besser machte es Marian Markiewicz ,der mit seiner Routine und Erfahrung
seinen jungen Gegner bezwingen konnte. Wahre "Aufbauarbeit" für ein junges
Nachwuchstalent leistete Horst Linder, der die Partieaufgabe seines Gegners
ignorierte, die Partie einfach fortsetzte und trotz Überlegenheit in ein Remis
einwilligte.
Windischleuba, den 10.01.12
Manfred Pfau
Joachim Haase vom SC Altenburg siegte souverän!
Der letzte Höhepunkt eines ereignisreichen Schachjahres, aus Altenburger Sicht,
bildete das Jahresabschlußblitzturnier des SC Altenburg. Nicht weniger als 15
Teilnehmer aus Altenburg und Meuselwitz kämpften in 9 hartumkämpften Runden (bei
einer Bedenkzeit von jeweils 5 Minuten) um drei schöne Sachpreise. Unter der
bewährten Turnierleitung von KLaus Mäder (plus Computer) fand ein spannendes und
höchst interessantes Schachturnier statt, dass mit einem klaren und deutlichen
Sieg von Dauerblitzer Joachim Haase endete. Mit 8 Punkten verwies er Burkhard
Vietz auf den Vize-Platz, der 7 Punkte auf sein Konto brachte. Mit starken 6,5
Punkten sicherte sich Dietmar Weidauer einen schönen dritten Rang. Knapp
geschlagen ( die neunte und letzte Runde entschied über die Plätze auf dem
Treppchen) konnten sich Michael Bellmann vor den punktgleichen Dieter Becker,
dank der besseren Buchholzwertung, mit jeweils 6 Punkten auf den Plätzen 4 und 5
platzieren. Über viele Runden hatte Torsten Kohl (er erspielte sich die höchste
Buchholzwertung aller angetretenen Schachfreunde) die Nase vorn, doch am Ende
blieb mit 5,5 Punkten der 6. Platz. Es folgten mit jeweils 5 Punkten Manfred
Pfau und Jörg Schmidt auf den Rängen 6 und 7, vor Nachwuchstalent Dominik
Großmann, der mit 4 Punkten die punktgleichen Helmut Behnke, Jürgen Barth und
Günte Funk hinter sich lassen konnte. Das "Familienunternehmen" Kohl trat auch
mit der erst 8 jährigen Natalie Kohl an, die knapp hinter ihrer Mutti Anke Kohl
tolle zwei Siege erkämpfte vor Frank Adebar mit der gleichen Punktzahl.
|
Abschlussblitzturnier des SC Altenburg 2011
Stand nach der 9. Runde
|
|
Rang
|
Teilnehmer
|
TWZ
|
At
|
Verein/Ort
|
Sp
|
S
|
R
|
V
|
Punkte
|
Buchh
|
|
1.
|
Haase, Joachim
|
1631
|
M
|
SC Altenburg
|
9
|
8
|
0
|
1
|
8.0
|
46.0
|
|
2.
|
Vietz, Burkhard
|
1681
|
M
|
SC Altenburg
|
9
|
7
|
0
|
2
|
7.0
|
45.5
|
|
3.
|
Weidauer, Dietmar
|
1567
|
M
|
SC Altenburg
|
9
|
6
|
1
|
2
|
6.5
|
46.5
|
|
4.
|
Bellmann, Michael
|
1642
|
M
|
SC Altenburg
|
9
|
6
|
0
|
3
|
6.0
|
46.5
|
|
5.
|
Becker, Dieter
|
1547
|
M
|
Meuselwitzer SV
|
9
|
6
|
0
|
3
|
6.0
|
44.5
|
|
6.
|
Kohl,
Torsten
|
1828
|
M
|
Meuselwitzer SV
|
9
|
5
|
1
|
3
|
5.5
|
49.0
|
|
7.
|
Pfau,
Manfred
|
1720
|
M
|
SC Altenburg
|
9
|
5
|
0
|
4
|
5.0
|
41.5
|
|
8.
|
Schmidt, Jörg
|
1743
|
M
|
Meuselwitzer SV
|
9
|
5
|
0
|
4
|
5.0
|
40.0
|
|
9.
|
Großmann, Dominic
|
1055
|
M
|
Meuselwitzer SV
|
9
|
4
|
0
|
5
|
4.0
|
39.0
|
|
10.
|
Behnke, Helmut
|
1515
|
M
|
SC Altenburg
|
9
|
4
|
0
|
5
|
4.0
|
38.0
|
|
11.
|
Barth, Jürgen
|
1758
|
M
|
SC Altenburg
|
9
|
4
|
0
|
5
|
4.0
|
38.0
|
|
12.
|
Funk,
Günter
|
|
M
|
|
9
|
4
|
0
|
5
|
4.0
|
35.5
|
|
13.
|
Kohl,
Anke
|
1209
|
W
|
Meuselwitzer SV
|
9
|
3
|
0
|
6
|
3.0
|
33.0
|
|
14.
|
Kohl,
Natalie
|
735
|
W
|
Meuselwitzer SV
|
9
|
2
|
0
|
7
|
2.0
|
33.5
|
|
15.
|
Adebar, Frank
|
1463
|
M
|
SC Altenburg
|
9
|
2
|
0
|
7
|
2.0
|
32.0
|
Windischleuba, den 01.01.12
Manfred Pfau
Der Meuselwitzer SV marschiert - der SC Altenburg stagniert!
Im bisherigen Saisonverlauf der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, spielt der
Meuselwitzer SV eine beeindruckende und dominierende Rolle!
Das Team ließ sich auch nicht vom Thuringa Königsee aufhalten und siegte knapp,
aber verdient mit 4,5 : 3,5. Bisher ungeschlagen besticht die Mannschaft durch
Kampfgeist, Beständigkeit, Zielstrebigkeit und großer mannschaftlicher
Geschlossenheit! Mit 8 : 0 Punkten liegen die Meuselwitzer gemeinsam mit Tus
Weida mit je 8 : 0 Punkten ( und gleicher Buchholzwertung von je 22 Punkten) an
der Spitze der Tabelle.
Andreas Eicke am Spitzenbrett, Jens Schmidt ( das Endresultat war für sein
Gegner nach einem Blitzschachendspiel mehr als schmeichelhaft und eine rein
taktische Absicherung des Mannschaftserfolges), Ralf Hercher und Harald Hofmann
erkämpften Punkteteilungen und Andre Wilmar ( nutzte die zur Verfügung stehenden
freien Diagonalen schonungslos aus), Jörg Schmidt (spielte seinen Gegner durch
forcierten Angriff förmlich an die Wand) und Torsten Kohl (seine Erfahrung und
Routine ergaben den Unterschied ) sorgten für die notwendigen Brett-siege.
Einzig Niklas Kühne (kam beim Übergang vom Mittelspiel zum Endspiel in
Schwierigkeiten) musste die Segel streichen.
Im krassen Gegensatz dazu die Lage beim SC Altenburg, der einfach nicht aus der
Knete kommt. Auch gegen Tus Weida reichte es nicht zu einem Punkterfolg. Mit 3,5
: 4,5 ging in der Endphase dieser Mannschaftskampf noch verloren. Dabei kann man
der Mannschaft
kämpferisches Aufbegehren sowie Einsatz aller spielerischer Mittel durchaus
bescheinigen. Doch mit nunmehr 2 : 6 Punkten und dem vorletzten Tabellenplatz
läuten bereits nach 4 Punktspielrunden die Alarmglocken mehr als deutlich!
Wolfgang Gonschorek am Spitzenbrett ( hatte in seinem Kampf Optionen nach mehr),
Felix Kühnast (vertrat den fehlenden Jürgen Barth am 2. Brett gegen den
stärksten Weidaer glänzend) und Ingolf Götze (mit einem mannschaftsdienlichen
Spielabschluss) erreichten alle ein Remis. Burkhard Vietz nutzte in seinem Kampf
die gebotene Chance zu einem Mattsieg (eher untypisch für diese Spielklasse!)
und Michael Bellmann gewann nach der alten Schachregel: Angriff ist die beste
Verteidigung. Leider brachen Joachim Haase, Karsten Siegel und Rolf Schade nach
langer Spielzeit förmlich ein und setzten ihre Partien in den Sand.
Windischleuba, den 08.12.11
Manfred Pfau
Der SC Altenburg II muss sich mit der roten Laterne "schmücken"!
Auch im 4. Punktspiel der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost, bleibt die II.
Mannschaft des SC Altenburg erfolglos. Gegen die Mannschaft des SV Schott Jena
III (fürwahr kein Überflieger in dieser Staffel) hieß es in einem hartumkämpften
Match am Schluss 3,5:4,5. Mit 0:8 Punkten
ist die Mannschaft Besitzer der roten Laterne und die Luft nach oben wird immer
dünner. Aber wo liegen die Gründe der anhaltenden
Erfolgslosigkeit? Auszuschließen sind der zweifellos vorhandene Kampfeswillen
und auch die vorhandene Spielstärke kann nicht von heute auf morgen verschwunden
sein?! Doch mit Fortdauer der gespielten Partien geht einigen Spielern
offensichtlich die Konzentrationsfähigkeit verloren und viel zu oft lassen sie
sich ihr, aus der Eröffnung heraus gut beginnendes, Spiel aus der Hand nehmen,
das in der Regel, auch auf Grund fehlender Cleverness, den Bach runter geht.
Symptomatisch der Spielverlauf in diesem Punktspiel. Sowohl Jörg Odrich, Dietmar
Wei-dauer und Holger Vincenz mussten entscheidenden Materialverlust hinnehmen
(selbst ein Dameverlust war dabei). Beständiger die Leistungen von Klaus Mäder,
Bernd Reeg und Frank Adebar, die Punkteteilungen erkämpften. Noch einen drauf
setzten Helmut Behnke und Werner Tomczyk, die als Sieger vom Brett gingen.
Doch noch immer gilt: nur wer sich selbst aufgibt, ist verloren!
Windischleuba, den 11.12.11
Manfred Pfau
Der erste Paukenschlag in der Stadtmeisterschaft ist erfolgt!
In der 2. Runde der Stadtmeisterschaft von Altenburg in Schach ist die erste
große Überraschung perfekt. Jörg Bischoff aus Frohburg konnte Wolfgang
Gonschorek unter dessen aktiver Mithilfe bezwingen. Der Titelverteidiger ließ
einen Läufer ungeschützt "stehen" und versuchte in der Folge vergeblich, diesen
Materialnachteil durch starkes Angriffsspiel zu kompensieren. Der Sieger ließ
aber nichts anbrennen und spielte diese Partie spielstark zu seinem Gunsten zu
Ende! Dietmar Weidauer erhielt mehrmalige Remisangebote, die er allesamt mit
Bauernvorteil aber ablehnte. Dies hätte er nicht tun sollen. Sein Gegner erhielt
in der Folge starkes Angriffsspiel und konnte die Partie noch gewinnen. Im
Angesicht des klaren sicheren Sieges durch einen starken Mattangriff reagierte
Bernd Reeg gegen Bernd Seth überschnell und übersah, dass sein Gegner durch ein
Turmopfer ein völlig überraschendes Patt (Remis) erzwingen konnte.
Hochinteressant auch das Match zwischen Dieter Becker und Heinz Hoturek. Nach
langer Spielzeit entschied der mit den weißen Steinen spielende Becker die
Partie durch zwei Freibauern für sich. Erfrischendes Angriffsschach bot der
junge Dominik Großmann, der seinen Kontrahenten Valerij Müller glatt
über-rollte. Auch Manfred Pfau hatte gegen das Altenburger Nachwuchstalent Linus
Woitke alle Hände voll zu tun und profitierte erst durch einen Endspielfehler in
einer voll ausgespielten Partie. Eine gute Leistung seines Kontrahenten! Michael
Bellmann versuchte durch forciertes Angriffsspiel Jürgen Barth zu Fehlern zu
zwingen. Doch dieser durchschaute alle "bösen" Absichten, erkämpfte sich
Materialvorteil und den Sieg. Auch im Kampf zwischen Niklas Kühne und Jens
Schmidt ging es haarig zu, doch beide erkannten in der Schlussphase ihrer Partie
, dass die Fortsetzung des Kampfes äußerst risikovoll und völlig ungewiss war.
So geschah das, was immer das vernünftigste ist: sie einigten sich auf eine
Punkteteilung. Gerhard Prechtl hatte mit Hannes Tänzer ein weiteres
Nachwuchstalent aus Altenburg zum Gegner. Der junge Schachfreak ist angetreten,
um möglichst viel Spielpraxis zu erlangen und damit zu lernen. In diesem Kampf
war er chancenlos, denn G. Prechtl spielte seine Spielerfahrung aus und zwang
seinen jungen Gegner Kontrahenten zu Fehlern. Der Ausgang der
restlichen Paarungen ist nachvollziehbar und stellt die Leistungsverhältnisse
durchaus nicht auf den Kopf: Wilmar, Andre - Kohl, Torsten 1:0, Haase, Joachim -
Vietz, Burkhard 0:1, Kühnast, Felix - Funk, Günter 1:0, Behnke, Helmut - Kohl,
Anke 1:0, Lindner, Horst - Tomczyk, Werner 0:1 und Klein, Marco - Kussauer,
Lothar 0:1.
Windischleuba, den 23.10.11
Manfred Pfau
Der Meuselwitzer SV siegt überzeugend im Kreisderby!
In
der zweiten Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost,
bezwang der Meuselwitzer SV den SC Altenburg mit 5,5:2,5! An diesem Sieg gibt es
nichts zu deuteln, denn die, vom Leistungsvermögen her, gleichmäßiger besetzte
Mannschaft an allen 8 Brettern, hat verdient gewonnen. Es ist müßig, darüber zu
spekulieren, wie sich das Fehlen ihres Spitzenbrettes Wolfgang Gonschorek auf
das Mannschafts-ergebnis ausgewirkt hat. Fest steht, dass er für das Altenburger
Team eigentlich nicht ersetzbar ist. Am Spitzenbrett bot Andreas Eicke (die
Meuselwitzer Mannschaft zuerst genannt) eine spielerisch eindrucksvolle Leistung
und ließ Jürgen Barth keine Chance. Andre Vilmar überzeugte gegen Felix Kühnast
ebenfalls, ließ nichts anbrennen und siegte unangefochten. Niklas Kühne und
Joachim Haase belauerten sich bis ins Endspiel, doch keiner konnte bei dem
vereinbarten Remis auf einen Vorteil verweisen. Auch Jörg Schmidt gegen Burkhard
Vietz zeigte eine gute Angriffspartie, in der der Altenburger bei dem
permanenten Belagerungszustand dagegenhalten konnte und die Partie mit dem
Unentschieden einen gerechten Verlauf nahm. Ralf Hercher und Michael Bellmann
trennten sich in einen ausgeglichenen Kampf mit dem gleichen Ergebnis und der
gegenseitige Respekt voreinander war auch im Match zwischen Stefan Winkler und
Ingolf Götze zu spüren, so das die Punkteteilung nachvollziehbar ist. Wenn
zahlreiche Remisangebote, ausgeschlagen werden, so geschehen von Harald Hofmann
an Karsten Siegel, die dieser aber allesamt ablehnte, kommt das, was im
Turnierschach zweifellos keine Ausnahme darstellt. In beiderseitiger Zeitnot
"vergaß" der Altenburger seine Dame zu schützen. Dieses "Geschenk" nahm Harald
Hofmann dankend an und drehte die Partie zu seinem Gunsten. Auch Torsten Kohl
und David Osten kannten sich bestens und spielten bei dem vereinbarten Remis die
Partie nicht voll aus. Mit diesem Mannschaftssieg katapultierten sich die
Meuselwitzer mit 4 : 0 Punkten auf den zweiten Tabellenplatz, punktgleich mit
dem Weidaer Schachclub und die Altenburger "verschwanden" im Mittelfeld.
Windischleuba, den 10.10.11
Manfred Pfau
Dieser Punktspielauftritt ging voll in die Hosen!
In der 2. Punktspielrunde der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost, hatte die II.
Mannschaft des SC Altenburg mit dem Kingsclub 98 Jena einen absoluten
Hochkaräter zu Gast. Diese Mannschaft, die als erklärter potentieller Aufsteiger
in dieser Klasse zählt, war einfach eine Nummer zu groß. Mit 1 : 7 gab es eine
gehörige Klatsche und man kann nur hoffen, dass die Altenburger Mannschaft nicht
in Selbstzweifel verfällt, sondern die richtigen Lehren aus diesem Match zieht.
Auf verlorenem Posten standen sowohl Jörg Odrich am Spitzenbrett wie auch
Dietmar Weidauer, die beide kein Land sahen. Zu allem Überfluss fehlte auch noch
Holger Vincenz, ein Leistungsträger in dieser Mannschaft. Dabei sah es auf dem
Brettern von Klaus Mäder und Werner Tomczyk anfänglich gar nicht so schlimm aus.
Doch mit Spieldauer ging Beiden der rote Faden verloren, sie verloren ihre Linie
und damit auch ihre Kämpfe. Ganz anders Bernd Reeg, der couragiert spielte,
knallhart dagegen hielt und sich das Remis redlich verdiente. Die größte Chance
auf einen Partiegewinn hatte Helmut Behnke. Er erspielte sich einen Figuren-vorteil,
der einfach zum Partiegewinn reichen musste. Stattdessen ließ er sich aber von
seinem Gegner regelrecht überrumpeln, der durch ein Dauerschach noch zu einer
Punkteteilung kam. Frank Adebars Gegner war ein ganz junges Jenaer
Nachwuchstalent. Toll anzusehen, wie dieser die Partie durchzog und sicher
siegte. Rolf Schade war ebenfalls nicht chancenlos. Er stand lange Zeit auf der
sicheren Seite, doch mit Spieldauer schlichen sich kleine Ungereimtheiten in
seinen Angriffsplan, der leider am Ende in die falsche Richtung gingen. Somit
ging auch diese Partie noch verloren. Nun gilt es, in den nächsten Punktkämpfen
verlorenen Boden wieder gut zu machen, damit die derzeitige rote Laterne eher
die Ausnahme bildet.
Windischleuba, den 12.10.11
Manfred Pfau
Trotz tapferer Gegenwehr deutlich verloren!In
der 3 Punktspielrunde der Schach-Kreisliga
Altenburg/Gera hat die III. Mannschaft des SC Altenburg auf dem ersten Blick
eine deutliche 0,5 : 4,5 Niederlage bei der III. Mannschaft des VFL Gera
hinnehmen müssen. Doch an allen 5 Brettern hatte der Geraer Verein härteren
Widerstand überwinden müssen, als es das nüchterne Endergebnis aussagt. Am
Spitzenbrett spielte der Geraer Albrecht Beer gegen Gerhard Prechtl seine ganze
Erfahrung und Spielvermögen aus, gewann einen Bauern und hatte trotzdem bei
seinem Sieg gegen den kämpferisch starken Altenburger jede Menge zu tun, um
Gegenspiel zu unterbinden. Valerij Müller geriet in seiner Partie ganz
allmählich in Schieflage, machte zwar keinen groben Fehler und musste trotzdem
die Segel streichen. Es war sehenswert, wie Ronald Götze verlorenen Boden durch
stürmischen Angriff auszugleichen versuchte. Doch das letzte Quentschen Druck
fehlte, um die Partie noch zu retten. Zu einer Punkteteilung ist Horst Lindner
in vielen Kämpfen fähig. Auch in diesem Punktekampf gelang ihm das
unangefochten. Oh, Marian Markiewicz. In dieser Partie war für dich mehr drin.
Es ist nur ein schwacher Trost, wenn man verliert und dafür vom Gegner für die
gezeigte Leistung Lob erhält. Denn dafür kann man sich in der Tat nichts kaufen!
Damit kann das Altenburger Team nach 3 verlorenen Kämpfen auf den Besitz der
roten Laterne verweisen, die bekanntlich nicht gerade begehrenswert und mit dem
letzten Tabellenplatz verbunden ist.Die II. Mannschaft des
Meuselwitzer SV hatte es an diesem Punktspieltag wesentlich leichter, denn die
III. Manschaft des ESV Gera trat nicht an und so steht ein kampfloser 5 : 0 Sieg
zu Buche. Mit 4 : 2 Punkten rangiert sich das Team auf einen tollen
zweiten Tabellenplatz, punkt-gleich mit dem VFL Gera IV, ein. Ungeschlagen ist
noch die III. Mannschaft des VFL Gera.
Windischleuba, den 13.10.11
Manfred Pfau
Doppelsieg im Schnellschach!
Der SC Altenburg ist neben der Stadtmeisterschaft von Altenburg nun auch
Ausrichter von Schnellschachturnieren. Während die neunrundige
Stadtmeisterschaft immer am 1. Freitag des Monats stattfindet (zur Bewältigung
der Runden sind 2 weitere Freitage möglich), findet die neue Turnierform immer
am letzten Freitag im Monat statt.
Zur Auftaktrunde hatten sich 11 Schachfreunde in die Meldeliste eintragen
lassen. Das 5 rundige Schnellschachturnier, nach Schweizer System ausgetragen
und per Computerauslosung durchgeführt, bot alles, was das Schachherz begehrt.
Punktgleich, mit 4,5 Punkten belegten Felix Kühnast ( er lag nach der
Feinwertung vorn!) und Manfred Pfau gemeinsam Platz 1. Jürgen Barth, Frank
Adebar und Burkhard Vietz platzierten sich in dieser Reihenfolge mit je 3
Punkten auf den Plätzen 3 - 5. Joachim Haase kam mit 2,5 Punkten auf dem 6.
Platz,
Heinz Hoturek, Helmut Behnke, Valerij Müller und Marco Klein folgten mit je 2
Punkten vor Gerhard Prechtl mit 1,5 Punkten.
Es hat sich gezeigt, daß Schnellschach (es wird mit je 15 Minuten Bedenkzeit
gespielt und die Entscheidung erfolgt durch Matt bzw. Zeitüberschreitung) bei
den Schachfreunden eine durchaus interessante und willkommene Turniererweiterung
darstellt und sehr gut ankommt.
Die endgültige Anzahl von Schachfreunden, die für die Stadtmeisterschaft
gemeldet haben, beträgt stolze 32 Teilnehmer! Hier nun die bisher noch nicht
gemeldeten Ergebnisse: Gonschorek-Becker 1:0, Reeg-Wilmar 0:1, Bischoff-Klein
1:0, Barth- Blumenthal 1:0, Vietz-Prechtl 1:0, Kussauer-Haase 0:1, Funk-Seth 1:0
und das Nachwuchsduell Woitke-Tänzer 1:0. Die Partie Hodurek (stieß verspätet
zum Turnier)-Kühnast erfolgt noch.
Windischleuba, den 05.10.11
Manfred Pfau
|
Rangliste: Stand nach der 5. Runde
|
|
Rang
|
Teilnehmer
|
TWZ
|
At
|
Verein/Ort
|
Land
|
S
|
R
|
V
|
Punkte
|
Buchh
|
|
1.
|
Kühnast, Felix
|
1686
|
M
|
SC Altenburg
|
|
4
|
1
|
0
|
4.5
|
14.5
|
|
2.
|
Pfau, Manfred
|
1720
|
M
|
SC Altenburg
|
|
4
|
1
|
0
|
4.5
|
13.5
|
|
3.
|
Barth, Jürgen
|
1758
|
M
|
SC Altenburg
|
|
3
|
0
|
2
|
3.0
|
14.5
|
|
4.
|
Adebar, Frank
|
1463
|
M
|
SC Altenburg
|
|
3
|
0
|
2
|
3.0
|
11.5
|
|
5.
|
Vietz, Burkhard
|
1681
|
M
|
SC Altenburg
|
|
3
|
0
|
2
|
3.0
|
11.5
|
|
6.
|
Haase, Joachim
|
1631
|
M
|
SC Altenburg
|
|
2
|
1
|
2
|
2.5
|
12.0
|
|
7.
|
Hoturek, Heinz
|
|
|
|
|
2
|
0
|
3
|
2.0
|
14.0
|
|
8.
|
Behnke, Helmut
|
1515
|
M
|
SC Altenburg
|
|
2
|
0
|
3
|
2.0
|
12.5
|
|
9.
|
Müller, Valerij
|
1288
|
M
|
SC Altenburg
|
|
1
|
2
|
2
|
2.0
|
12.5
|
|
10.
|
Klein, Marco
|
1239
|
M
|
SC Altenburg
|
|
2
|
0
|
3
|
2.0
|
10.0
|
|
11.
|
Prechtl, Gerhard
|
1306
|
M
|
SC Altenburg
|
|
1
|
1
|
3
|
1.5
|
10.5
|
Ersatzgeschwächt bedeutet nicht gleichzeitig Niederlage!
Am 1. Punktspieltag der Schach-Kreisliga, Altenburg/Gera, verließen sowohl die
II. Mannschaft des Meuselwitzer SV (1,5:3,5 beim VFL Gera IV) wie auch die III.
Mannschaft des SC Altenburg (zu Hause 2:3 gegen den SV Gera-Liebschwitz III) als
Verlierer die Spielstätten. Beide Mannschaften mussten jeweils 4 Stammkräfte
ersetzen, doch die eingesetzten Ersatzspieler sind mit ihrem Spielvermögen
alles andere als heurige Hasen und stellen keine Schwächung der Mannschaften
dar! Die Meuselwitzer setzten am 1. Brett mit Clemens Blumenthal ein
Nachwuchstalent ein, der auch großartig begann. Er erarbeitete sich Bauern-und
Stellungsvorteil, stand auf Gewinn, doch dann kam eine kleine Unaufmerksamkeit
und die Partie war verloren. Stefan Schuhknecht erwischte einen rabenschwarzen
Tag, fand nie zu seinem
gewohnten Angriffsspiel und musste seine Partie aufgeben. Anke Kohl erkämpfte
mit solider Leistung ein verdientes Remis und Johannes Naundorf, eine weitere
Meuselwitzer Nachwuchshoffnung, erspielte sich Materialvortel, (Gewinn einer
Leichtfigur gegen einen Bauern) und erspielte einen schönen Sieg! Annette Kohl,
faktisch ohne Spielpraxis ins Wasser geworfen, begann erwartet spielstark, doch
sie verhederte sich in ihrem Angriffsspiel und ihr Gegner konnte den Spieß noch
umdrehen.
Die Altenburger als Gastgeber verloren am 1. Brett die einzige Partie des
Punktekampfes. Ronald Götze konnte seine Stellung nicht ausreich-end verteidigen
und sein spielstarker Gegner behielt die Oberhand. Die Partien von Horst
Lindner, Rolf Schade, Marco Klein und Marian Markiewicz stellten einen
Schlagabtausch sondergleichen dar. Ausgekämpfte Partien, haarige Stellungen und
doch keine Sieger. Alle vier Partien endeten mit einem Remis. Da alle Spieler
des SV Gera-Liebschwitz, gemäß den Regeln in der Kreisliga, in
Auswärtsspielen die weißen Steine führten, mussten die Altenburger, besonders
im kämpferischen Bereich, alles geben. Leider konnte keiner der Vier einen Sieg
erringen, um damit eine durchaus verdiente Punkteteilung im Mannschaftskampf zu
erkämpfen.
Windischleuba, den 27.09.11
Manfred Pfau
Ein Handy entscheidet den Schachkampf!
In der ersten Punktspielrunde der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost, entscheidet
ein nicht ausgeschaltetes Handy über Sieg und Niederlage?!
Eine der unseligsten Schachregeln besagt: wenn ein Schachfreund vergessen hat,
sein Handy auszuschalten, verliert er automatisch seinen Kampf. So geschehen im
Punktekampf zwischen dem TSV Zeulenroda II und der II. Mannschaft des SC
Altenburg. Der "Unglücksrabe" auf Altenburger Seite hieß Bernd Seth am 8. Brett.
Der gegnerische Mannschaftsleiter hatte nach paar Tönen nichts eiligeres zu tun,
als zu protestieren .Dies besiegelte die 3 : 5 Niederlage der ersatzgeschwächten
Altenburger, denn der weitere Verlauf dieses Matchs hätte sich nach dem Stand
der Dinge, sehr positiv für Altenburg entwickelt. Ohne die Stammkräfte Klaus
Mäder und Bernd Reeg antretend, bot die Mannschaft eine beherzte, kampfstarke
Leistung und machte auch im spielerischen einen spielstarken Eindruck. Am
Spitzenbrett konnte Jörg Odrich mit einem schön heraus gespielten Sieg
überzeugen. Leider unterliefen Dietmar Weidauer gegen den stärksten Zeulenrodaer bereits
in der Eröffnung Ungenauigkeiten, die nicht zu kitten waren. Holger Vincenz ist
nur schwer zu bezwingen, besiegt aber seine Gegner ebenso wenig. So blieb eine
verdiente Punkteteilung. Werner Tomczyk, stark unter Druck stehend, hatte in der
Endphase seiner Partie noch Reserven und konnte siegen. Frank Adebar steuerte
ein sehr sicheres Remis bei, doch Helmut Behnke und Valerij Müller,
zwischenzeitlich durch aus mit guten Voraussetzungen, setzten ihre Partien noch
in den Sand. Diese Handyaffäre sollte die gesamte Mannschaft als heilsame Lehre
werten.
Windischleuba, den 18.09.11
Manfred Pfau
Erfolgreicher Punktspielauftakt unserer Schachclubs!
Den Punktspielauftakt in der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, gestalteten sowohl
der Meuselwitzer SV wie der Schachclub Altenburg erfolgreich, wenn auch die
Schachgöttin Caissa in gehörigem Maße schützend ihre Hand über beide Clubs
hielt! Den Meuselwitzern gelang gegen ihren "Lieblingsgegner" Fortuna Pößneck
ein knapper 4,5 : 3,5 Sieg, der am seidenen Faden hing. Andreas Eicke am
Spitzenbrett konnte die Partie bis ins Endspiel in der Waage halten und holte
verdient ein unentschieden. Dies gelang auch Andre Vilmar in einer ausgekämpften
Partie mit gegenseitigen ständigen Remis Vorschlägen. Jens Schmidt hatte als
Mannschaftsleiter mit einigen Problemen an den anderen Brettern zu kämpfen und
verlor dadurch die Kontrolle über sein eigenes Spiel und in der Endphase auch
die Partie. Dies revidierte Stefan Winkler mit einer taktischen Meisterleistung
und siegte beeindruckend. Harald Hofmann sicherte wie gewohnt eine Punkteteilung
ab und Torsten Kohl blieb bei ständigen Remis Angeboten seines Gegners "hart"
und nutzte im Endspiel einen Fehler seines Gegners zum Partiegewinn. Sowohl in
den Partien von Dieter Becker wie Helmut Soult gab es unklare Verhaltensweisen
durch ihre Pößnecker Gegner am Brett, die geschlichtet werden mussten. Als alle
Wogen geglättet waren, siegte Dieter Becker durch klaren Materialvorteil (gewinn
der Dame) und Helmut Soult einigte sich, nach einigem hin und her, letzendes mit
seinem Gegner auf ein Remis.
Der SC Altenburg brachte aus Königssee einen etwas überraschenden 4,5 : 3,5 Sieg
mit von der weiten Reise. Wolfgang Gonschorek gewann am Spitzenbrett kampflos
und Jürgen Barth erkämpfte in einem spannenden 5 Stundenkampf etwas glücklich
mit einem Remis, denn sein Gegner hatte eine klare Siegoption. Für den neutralen
Betrachter standen sowohl Felix Kühnast, Joachim Haase wie auch Michael Bellmann
mindestens auf ausgeglichen Positionen. Doch als es ans "Eingemachte" ging,
leisteten sich alle kleine Ungenauigkeiten bzw. fanden keinen Erfolgsweg und
mussten über Niederlagen quittieren. Nun waren die hinteren Bretter gefragt.
Ingolf Götze gelang es, den Gewinn einer Leichtfigur (Springer) souverän und
sehr sicher auch zum Sieg zu führen. Karsten Siegel schaffte durch starken Druck
auf dem Damenflügel seines Gegners ein völlig verdienten klaren Sieg und Manfred
Pfau, als Ersatzspieler für den fehlenden Burkhard Vietz aufgeboten, gewann in
einer überlegen geführten Partie am Ende durch Zeitüberschreitung seines
Gegners.
Windischleuba, den 18.09.11
Manfred Pfau
Die Stadtmeisterschaft von Altenburg begann ohne Paukenschläge!
Die Stadtmeisterschaft von Altenburg in Schach tritt in die Erfolgsspur seiner
Vorgänger! Die Organisatoren konnten sich über eine Teilnahmemeldung von 31
Schachfreunden freuen!
Und: es ist immer noch für Interessierte eine
Teilnahme möglich!
Nach feierlicher Eröffnung des neuen, größten Altenburger Schachturniers stand
fest. es werden mit Linus Woitke, Hannes Tänzer, Dominik Großmann, Clemens
Blumenthal, Eric Jahnke, Niklas Kühne und Felix Kühnast insgesamt 7 (!)
Nachwuchstalente sich den Turnierkämpfen stellen. Da immer am 1. Freitag im
Monat gespielt wird, jedoch an den nachfolgenden Freitagen im Monat noch an drei
weiteren Freitagen gespielt werden kann, bekommt kein Teilnehmer ein
Terminproblem. Sollte es sich um reine clubinterne Ansetzungen handeln, so
können z.B. auch zwei Meuselwitzer in ihrem eigenen Club die anstehende Partie
spielen. die Auslosung der jeweiligen Spielrunden erfolgt per
Computer und wird nach den Schachregeln des Thüringer Schachbundes gespielt. Für
40 Züge stehen je Spieler 2 Stunden zur Verfügung und sollte bis dahin keine
Entscheidung erfolgt sein, bekommt jeder noch eine weitere Stunde bis zur
endgültigen Entscheidung. Diese erfolgt
entweder durch Matt bzw. bei der letzten Zeitkontrolle durch Blättchenfall.
Bereits beim Auftakt wurden verbissene und spannende Partien gespielt. So hatte
es Ralf Hercher schwer, seine Partie in den rettenden Hafen zu bringen und
profitierte in der Endphase von einem kapitalen Fehler seines Gegners Werner
Tomczyk. Zwar hatte Michael Bellmann gegen Ronald Götze auch einigen Widerstand
zu überwinden, doch an seinem Sieg gab es nichts zu deuteln. Jens Schmidt
bekriegte einen sich tapfer wehrenden Helmut Behnke und siegte durch
Bauerneroberungen sehr sicher. Manfred Pfau überraschte Valerij Müller mit
einer selten gespielten Gambiteröffnung und konnte einen schnellen Sieg
erringen. Das für das Nachwuchstalent Dominik Großmann gegen Dietmar Weidauer
die Trauben sehr hoch hängen, war von Anfang an klar. Bereits in der
Spieleröffnung setzte der Favorit dann die not-wendigen Akzente, um die Partie
für sich zu entscheiden. Torsten Kohl setzte Horst Lindner im Verlauf des Duells
so sehr unter Druck, dass kleine Fehler nicht ausbleiben konnten. Sein
Partiegewinn war dann auch folgerichtig. Anke Kohl hatte gegen ihren
spielstarken Nachwuchs- spieler Niklas Kühne erwartungsgemäß keine Chance und
verlor. Folgende Ansetzungen stehen noch aus: Gonschorek-Becker, Reeg-Wilmar,
Barth-Blumenthal, Vietz-Prechtl, Jahnke-Kühnast, Bischoff-Klein, Kußauer-Haase,
Funk-Seth und das absolute Nachwuchsduell Woitke, Linus gegen Hannes Aron
Tänzer.
Windischleuba, den 12.09.11
Manfred Pfau
Auftaktsieg durch Meuselwitz II!
Die Kreisliga Altenburg/Gera begann mit den Punktspielen der neuen Saison in
Schach. Dieser erste Spieltag geht in die Punktspiel-geschichte der
Kreisliga als eine 0-Runde ein. Dieser sicher einmalige Vorgang wurde notwendig,
um die folgenden Spielrunden 1 - 9 mit den Terminen der höher klassigen
Mannschaften Thüringens in Einklang zu bringen. Die II. Mannschaft des
Meuselwitzer SV begann die Saison so, wie sie die Abgelaufene beendet hatte -
mit einem Sieg! Die III. Mannschaft von Gera- Liebschwitz wurde mit 3 : 2
bezwungen. Dabei hatte Torsten Kohl überraschend harte Gegenwehr zu überwinden,
bevor die Punkteteilung in Sack und Tüten war. Dem Nachwuchstalent Clemens
Blumenthal wurde am 2. Brett die Chance gegeben, sich zu beweisen. Dies erwies
sich im Spielverlauf als eine ziemliche Hürde, doch in der Endphase zeigte er
gute Endspielkenntnisse und konnte ein Remis erzwingen. Der Mannschaftssieg
wurde an den Brettern 3 und 4 erkämpft. Enrico Weber erspielte sich
Materialvorteil, den er auch zum sicheren Sieg verwerten konnte und beim Gegner
von Angriffsspiel-er Stefan Schuhknecht brannte es lichterloh auf dem Brett.
Diese Feuerstellen waren nicht zu löschen und brachten einen souveränen
Partie-gewinn. Lediglich Jessia Uhlig handelte sich einen Figurenverlust ein,
der trotz vorbildlicher kämpferischer Leistung nicht zu kompensieren war. Diese
Partie ging den Bach runter.
Der SC Altenburg III hat zwar beim ESV Gera III mit 2 : 3 verloren, dabei sich
aber mehr als achtbar aus der Affäre gezogen. Am Spitzenbrett ( Gerhard Prechtl
musste passen) zeigte Valerij Müller eine gute Leistung, konnte aber keinen
Nutzen daraus ziehen und verlor. Auch Ronald Götze bot lange Zeit Paroli, doch
dann schlichen sich wie auch bei Bernd Seth kleine Fehler ein, die hart bestraft
wurden. Da war Horst Lindner aus ganz anderem Holz geschnitzt und landete
einen schönen Sieg. Mit Rolf Schade hatte die Altenburger Mannschaft einen
Schachfreund aufgeboten, der eigentlich als ehemaliger Bezirksligaspieler auf
Grund seiner Spielstärke eine Nummer zu groß für diese Spielklasse ist. Und Rolf
erfüllte mit einem souveränen Sieg dann auch alle Erwartungen.
Windischleuba, den 07.09.11
Manfred Pfau
Der Meuselwitzer SV spielte eine Klassesaison!
In der vergangenen Punktspielsaison der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, hat der
Meuselwitzer SV durchgängig eine tolle Leistung abgeliefert! Faktisch vom ersten
bis neunten Punktspieltag lag das Team auf einen hervorragenden 3. Tabellenplatz
und war für die Konkurrenz aus Gera, Königsee, Jena u.a. mit konstanten und
spielstarken Leistungen ein ebenbürtiger Kontrahent! Diese Platzierung ist die
Beste seit Zugehörigkeit zu dieser Spielklasse! Das es nicht für ganz nach oben
reichte, lag an der sehr spielstarken Mannschaft vom ESV Gera, die völlig
verdient Staffelsieger und den Aufstieg in die Landesklasse schaffte. Auch die
Mannschaft vom SV Thuringa Königsee konnte sich noch vor den Meuselwitzern auf
dem zweiten Platz einbringen. Gegen beide Mannschaften gab es mit 2,5 : 5,5 bzw.
3 : 5 die einzigen Saisonniederlagen. Die 4 : 4 Punkteteilungen gegen TuS
Osterburg Weida und dem VFL 1990 Gera II, waren darüberhinaus die einzigen
Punktabgaben. Alle übrigen Punktspielaufgaben wurden siegreich gestaltet. Nach
dem 4,5 : 3,5 Auftaktsieg gegen Fortuna Pößneck gab es für Blau - Weiß Bürgel
mit einem hohen Meusewitzer 7,5 : 0,5 Sieg eine regelrechte Klatsche! Da auch
gegen den SV 1861 Liebschwitz II ein 3 : 5 Sieg gelang und der Kingsclub 98
Jena sehr deutlich mit einem, 5,5 : 2,5 bezwungen wurde, kann mit Fug und Recht
von einer großartig gespielten Saison des Meuselwitzwer SV gesprochen werden.
Daran haben insgesamt 9 Spieler ihren unterschiedlichen Anteil. Am Spitzenbrett
ist es naturgemäß am schwersten, Punkte ein zu fahren. Hier gilt es , gegen die
spielstärksten Kontrahenten zu bestehen. Andreas Eicke konnte mit 6 Remis und
einem kampflosen Punktgewinn 4 Punkte aus 9 Spielrunden auf seinem Konto
verbuchen. Am zweiten Brett war Andre Wilmar gesetzt. Der Student aus München
konnte zu 7 Duellen anreisen und über 3,5 Punkte verbuchen. Zu einem der
stärksten Leistungsträgern der vergangenen Saison kristallierte sich Jens
Schmidt am 3. Brett heraus, der aus allen Einsätzen 6 Punkte erspielte und
erkämpfte! Kaum schwächer sein Bruder Jörg Schmidt am Brett 4, der ebenfalls
immer dabei war und 5,5 Punkte erreichte. Am 5. Brett war Ralf Hercher 7x im
Einsatz und die erzielten 4,5 Punkte waren aller Ehren wert. Auf Grund anderer
sportlicher Verpflichtungen konnte Nachwuchstalent Niklas Kühne, erstmalig in
dieser Mannschaft eingesetzt und am 6. Brett spielend, nur an 6 Punktspielen
mitwirken. Doch seine erreichten 3,5 Punkte sind aus aller Kritik. Harald
Hofmann fehlte am 7. Brett nur ein einziges Mal, blieb in allen Einsätzen
unbezwungen (!) und steuerte 4,5 Punkte bei. Torsten Kohl, eigentlich vor der
Saison als Ersatzspieler dieser Mannschaft aufgestellt, spielte am 8. Brett
seine spielstärkste Saison. Die Zeiten, da er regelmäßig Punkteilungen
akzeptierte, wurden konsequent ad acta gelegt und mit 6,5 Punkten aus allen
Punktspielaufgaben, ebenfalls ungeschlagen (!), am 8. Brett großartige 6,5
Punkte erspielt. Dieses Ergebnis war in einer Mannschaft, die sich ansonsten
durch große Ausgeglichenheit auszeichnete, eine absolute Spitzenleistung! Last
not least Dieter Becker, der insgesamt 5x "aushalf", jedoch mit seinen
erkämpften 4 Punkten ungeschlagen zu einem wertvollen Ergänzungsspieler wurde.
Der Meuselwitzer SV hat und kann seine Platzierungsansprüche in der neuen
Punktspielsaison höher stecken. Diesem Team, das sich vom 1.- 8. Brett nur
unwesentlich durch seine Spielstärke unterscheidet, ist sehr viel, auch ein
Aufstieg in die Landesklasse, zuzutrauen. Es ist an der Zeit, dass aus der
Altenburger Region endlich einmal dieser langersehnte Wunsch in Erfüllung geht.
Und vielleicht ist der Aufsteiger aus der Bezirksklasse, der SC Altenburg in der
Lage, die Meuselwitzer bei diesem Vorhaben zu unterstützen.
Windischleuba, den 30.07.11
Manfred Pfau
Luckaer Str. 1
Der SC Altenburg erreichte die gesteckten Saisonziele!
In der vergangenen Punktspielsaison der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost,
konnten beide Mannschaften des SC Altenburg die angestrebten Ziele
verwirklichen. Doch der Weg dahin war mit einigen Stolpersteinen verbunden. Die
I. Mannschaft, die vom 1. Spieltag an im Kampf um den Staffelsieg und damit
verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga im ständigen Clinch mit dem SV 1910
Kahla lag, konnte 8 Punktspiele siegreich gestalten. Einem 6:2 Auftaktsieg gegen
die eigene II. Mannschaft folgte ein ebenso deutlicher 6:2 Sieg über den Kingsclub
98 aus Jena. Es folgten Siege gegen SV Grün-Weiß Triptis (4,5:3,5), SZ
Elstertal/Langenberg (5:2), Kantersiege gegen Hermes Gera (6:2) und gegen die
II. Mannschaft aus Zeulenroda (6,5:1,5), ein knapper 4,5:3,5 Sieg gegen Schott
Jena III und nachdem der MTV Saalfeld im vorletzten Punktspiel gar mit 7:1
förmlich deklassiert wurde, sah alles vor der entscheidenden Begegnung gegen den
SV 1910 Kahla wie ein Durchmarsch aus. Doch mit einer vermeidbaren 3:5
Niederlage waren alle Messen gesungen und die Meisterschaft passe`. Somit war
ein Relegationskampf gegen Blau-Weiß Bürgel die allerletzte Möglichkeit, noch
auf den fahrenden Zug gen Bezirksliga zu springen. Und dies gelang mit einem
äußerst knappen 4,5:3,5 Sieg. Nicht weniger als 11 Spieler kamen in der I.
Mannschaft zum Einsatz. Wolfgang Gonschorek am Spitzenbrett konnte aus 5
Einsätzen 4,5 Punkte holen und blieb ungeschlagen. Insgesamt 4 Spieler spielten
die gesamte Saison durch. Jürgen Barth, Joachim Haase, Burkhard Vietz und Ingolf
Götze brachten es alle auf 5,5 Punkte, doch die erfolgreichsten Spieler dieser
Saison waren Nachwuchstalent Felix Kühnast mit 7 Punkten sowie Karsten Siegel
mit 6,5 Punkten aus 8 Einsätzen. Michael Bellmann steuerte 4 Punkte bei und
Manfred Pfau, David Osten und Frank Adebar erreichten einen Punkt in zwei
Punktspielen.
Eine ganz schwierige Saison hatte die II. Mannschaft des SC Altenburg zu
überstehen. Nach der Niederlage gegen die I. Mannschaft, einer 1,5:6,5 Schlappe
gegen Kahla sowie äußerst knappen 3,5:4,5 Niederlagen gegen Zeulenroda,
Kingsclub Jena und Schott Jena sowie einem 1:7 Debakel gegen
Elstertal/Langenberg war der Klassenerhalt in weite ferne gerückt. Jedoch ein
4:4 Unentschieden gegen Triptis, ein 4,5:3,5 Sieg im "Schicksalskampf" gegen den
MTV Saalfeld und mit viel Unterstützung durch die Schachgöttin Caissa konnte der
Klassenerhalt abgesichert werden. Auch in dieser Mannschaft kamen insgesamt 11
Spieler zum Einsatz. 2 Punkte aus 9 Kämpfen für Dietmar Weidauer waren
der deutliche Beleg für den schweren Stand am 1. Brett. Rolf Schade war am 2.
Brett mit 5,5 Punkten der erfolgreichste Spieler dieser Mannschaft. Auch Werner
Tomczyk konnte mit seinen 5 Punkten überzeugen. Auf 3,5 Punkte aus 8 Runden
kamen Holger Vincenz, Bernd Reeg und Helmut Behnke. Dagegen blieben Klaus Mäder
und Jörg Odrich mit 1,5 Punkten klar unter ihren Möglichkeiten. Die gleiche
Punktzahl schaffte Marco Klein aus 2 Einsätzen! Gerhard Prechtl gelang bei einem
Einsatz ein Unentschieden.
Windischleuba, den 31.07.11
Manfred Pfau
Wolfgang Gonschorek siegt im Roland-Heinig-Gedächtnisturnier!
Dieses Roland - Heinig - Gedächtnisturnier in Schach fand eine großartige
Beachtung unter den Schachfreunden über die regionalen Grenzen hinaus, die für
Altenburger Verhältnisse seinesgleichen suchen. Nach der Siegerehrung der
Stadtmeisterschaft von Altenburg, in der die ersten zehn Plätze mit Preisen
geehrt wurden, fand diese traditionelle Blitzturnier statt. Und nicht weniger
als 22 Aktive, darunter der zweifache Sieger des Turniers, Denis Wiegner vom 2.
Bundesligaclub München-Garching, Schachfreunde aus Gera, Frohburg, Meuselwitz,
Altenburg und der weiteren Umgebung kämpften um den neuen Wanderpokal, den der
Stellvertretende Clubvorsitzende, Burkhar Vietz, gestiftet hat. Unter der
Federführung des bekannten Schiedsrichters des Thüringer Schachverbandes,
Albrecht Beer vom VFL Gera und des Turnierleiters per Computer, Klaus Mäder
(neuer Vorsitzender des Schachclubs Altenburg), wurde dieses Schachevent in 9
Runden nach dem Schweizer System durchgeführt. Blitzturniere (jeder Spieler hat
5 Minuten Bedenkzeit und die Entscheidung fällt durch Blättchenfall bzw. Matt)
ist in erster Linie eine nervenaufreibende Turnierform und verlangt desweiteren
von jedem Teilnehmer ein Höchstmaß an Konzentration, Übersicht und
Durchhaltevermögen! Und genau diese Eigenschaften wies an diesem Tag Wolfgang
Gonschorek in beeindruckender Weise nach! Mit der stolzen Zahl von 7,5 Punkten
aus den 9 Runden, (er verlor nur gegen seinen Gemeinschaftskameraden Jürgen
Barth und gab gegen den Meuselwitzer Dieter Becker nur ein Remis ab) wurde er
klarer und unangefochtener Pokalsieger! Herzlichen Glückwunsch für diese tolle
Leistung! Den Ehrenplatz sicherte sich der entthronte Pokalverteidiger Denis
Wiegner aus München mit 6,5 Punkten, der nicht ganz sein zweifellos spielstarkes
Vermögen abfordern konnte. Michael Katzer vom SV 1861 Gera-Liebschwitz ( ist in
der Thüringenliga aktiv) konnte sich mit 6 Punkten und der besseren Wertung
einen großartigen 3. Platz erspielen vor dem punktgleichen Bernd Kretschmar vom
VFL Gera. Keine Überraschung stellt der 5. Platz des Frohburger Christian Tiedt
dar. Er brachte eine konstante und spielstarke Turnierleistung. Der Meuselwitzer
Torsten Kohl, mit seiner Spielkreativität ein belebender Faktor, sorgte auch
in diesem Turnier für manche Einlage! Ein 6. Platz mit 5,5 Punkten vor dem
punktgleichen, ebenfalls beeindruckenden, Jürgen Barth - beide zeigten sich mit
erfreulicher Spielstärke ausgestattet. Andreas Schaudin, Vereinsvorsitzender des
Schachzirkels Elstertal Langenberg, spielte sich eher unauffällig nach vorn. Mit
8 Punkten konnte er einen 8. Platz erkämpfen. Oft wechseln in dieser Turnierart
die Platzierungen in drastischer Weise. Dies
musste auch Dieter Becker erleben, der lange Zeit wie ein Anwärter auf einen der
vorderen Plätze aussah und dann doch mit einem 9. Platz und 4,5 Punkten
zufrieden sein musste. Die gleiche Punktzahl erreichte Manfred Jahnisch
(Schachzirkel Elsterberg) und damit noch einen top ten Platz. Auch 4,5
erreichten Burkhard Vietz (auf Platz 11), Andreas Eicke (auf Platz 12) und
Joachim Haase mit dem 13. Platz. Auch der Frohburger Max Willner sowie der
Liebschwitzer du Naire begannen sehr stark, ließen aber mit je 4 Punkten un den
Plätzen 14 bzw. 15 konditionell nach. Aus Magdeburg war mit Torsten Lenk ein
früheres Vereinsmitglied angereist und schaffte mit 4 Punkten Platz 16. Auch der
Frohburger Vereinschef Siegfried Thon brachte es auf diese Punktzahl und einen
17. Rang. Platz 18 ging an Helmut Behnke, Helmut Soult erreicht Platz 19 und
Juri Bondarew (Gast aus Frohburg, aber ohne Verein) wurde auf Platz 20 geführt.
(alle mit 3 Punkten) Felix Kühnast brachte 2,5 Punkte und Platz 21 auf sein
Konto und Frank Adebar stieg im Laufe des Turniers aus.
Windischleuba, den 21. 07.11
Manfred Pfau
| Rangliste: Stand nach der 9. Runde |
| Rang |
Teilnehmer |
TWZ |
At |
Verein/Ort |
Sp |
S |
R |
V |
Punkte |
Buchh |
SoBerg |
| 1. |
Gonschorek, Wolfgang |
2125 |
M |
SC Altenburg |
9 |
7 |
1 |
1 |
7.5 |
49.0 |
41.25 |
| 2. |
Wiegner, Denis |
2194 |
M |
SC Garching 1980 |
9 |
6 |
1 |
2 |
6.5 |
49.5 |
33.75 |
| 3. |
Katzer, Michael |
1909 |
M |
SV 1861 Liebschwitz |
9 |
6 |
0 |
3 |
6.0 |
47.5 |
27.50 |
| 4. |
Kretzschmar, Bern |
1966 |
M |
VfL 1990 Gera |
9 |
5 |
2 |
2 |
6.0 |
46.5 |
28.25 |
| 5. |
Tiedt, Christian |
1771 |
M |
Frohburger SC 1 |
9 |
6 |
0 |
3 |
6.0 |
45.5 |
26.00 |
| 6. |
Kohl, Torsten |
1828 |
M |
Meuselwitzer SV |
9 |
5 |
1 |
3 |
5.5 |
45.5 |
23.25 |
| 7. |
Barth, Jürgen |
1758 |
M |
SC Altenburg |
9 |
4 |
3 |
2 |
5.5 |
44.0 |
24.25 |
| 8. |
Schaudin, Andreas |
1922 |
M |
Schachzirkel Elstertal |
9 |
5 |
0 |
4 |
5.0 |
41.0 |
19.50 |
| 9. |
Becker, Dieter |
1547 |
M |
Meuselwitzer SV |
9 |
3 |
3 |
3 |
4.5 |
49.0 |
21.75 |
| 10. |
Janisch, Manfred |
1717 |
M |
Schachzirkel Elstertal |
9 |
4 |
1 |
4 |
4.5 |
41.5 |
19.75 |
| 11. |
Vietz, Burkhard |
1681 |
M |
SC Altenburg |
9 |
4 |
1 |
4 |
4.5 |
37.0 |
15.75 |
| 12. |
Eicke, Andreas |
1817 |
M |
Meuselwitzer SV |
9 |
4 |
1 |
4 |
4.5 |
35.0 |
13.75 |
| 13. |
Haase, Joachim |
1631 |
M |
SC Altenburg |
9 |
4 |
1 |
4 |
4.5 |
34.0 |
13.25 |
| 14. |
Willner, Max |
1723 |
M |
Frohburger SC 1 |
9 |
3 |
2 |
4 |
4.0 |
47.0 |
18.25 |
| 15. |
du Maire, Jérôme |
1945 |
M |
SV 1861 Liebschwitz |
9 |
4 |
0 |
5 |
4.0 |
44.0 |
15.50 |
| 16. |
Lenk, Torsten |
|
M |
|
9 |
4 |
0 |
5 |
4.0 |
34.0 |
11.50 |
| 17. |
Thon, Siegfried |
1610 |
M |
Frohburger SC 1926 |
9 |
4 |
0 |
5 |
4.0 |
32.0 |
13.00 |
| 18. |
Behnke, Helmut |
1515 |
M |
SC Altenburg |
9 |
3 |
0 |
6 |
3.0 |
35.0 |
8.50 |
| 19. |
Soult, Helmut |
1457 |
M |
Meuselwitzer SV |
9 |
3 |
0 |
6 |
3.0 |
32.5 |
6.50 |
| 20. |
Bondarew, Juri |
|
M |
Frohburger SC 1926 |
9 |
3 |
0 |
6 |
3.0 |
31.5 |
6.50 |
| 21. |
Kühnast, Felix |
1686 |
M |
SC Altenburg |
9 |
2 |
1 |
6 |
2.5 |
35.5 |
7.75 |
| 22. |
Adebar, Frank |
1463 |
M |
SC Altenburg |
9 |
1 |
0 |
8 |
1.0 |
34.5 |
4.00 |
Dramatischer Kampf im Jubiläumsturnier 85 Jahre
Schach
Frohburg:
Thomas Gempe vor Gunter Seidens
und Bernd Kretschmar
Schnellschach
Anlässlich des 85-jährigen Vereinsjubiläums führte der Frohburger Schachclub ein
siebenrundiges Schnellschachturnier im Schützenhaus von Frohburg durch mit
anschließenden Kegelwettkampf. Auch der Bürgermeister von Frohburg Wolfgang
Hiensch besuchte die Veranstaltung und würdigte die Arbeit des Frohburger
Vereins. Nach einigen historischen Ausführungen des Vereinsvorsitzenden
Siegfried Thon
kreuzten 22 Teilnehmer aus Sachsen und Thüringen die
Klingen in diesem Wettkampf. Dank gilt besonders auch den Sponsoren „Böttcher
Transporte, Autohaus Stein, der
Stadt Frohburg“ u.a., die mit Sach-und Geldspenden
für jeden Teilnehmer einen Preis zu Verfügung stellten. Bis zur letzten Runde
gab es ein dramatisches Auf und Ab an der Tabellenspitze. Vor dem Schlussgang
lagen mit Gunter Seidens, Bernd Kretzschmar (beide Vfl Gera) und FIDE Meister
Thomas Gempe (SG Leipzig) gleich drei Spieler punktgleich an der Spitze, die bis
dato alle untereinander sich mit Remis trennten. Wer den Titel holen wollte, war
zum Siegen verdammt. Doch die Geraer waren nicht mit Caissa (Schachgöttin) im
Bunde. Steffen Richter (Markkleeberg) und Dieter Wolf (Großlehna) konnten ihnen
ein Unentschieden abtrotzen. Den „Big Point“ landete dann doch in letzter
Sekunde Turnierfavorit Thomas Gempe mit einem Erfolg über Dirk Krause (Frohburg)
und konnte sich damit doch noch den „Siegerkranz“ umhängen. Silber und Bronze
gingen an die Thüringer Gunter Seidens und Bernd Kretzschmar. Unter die Top
sechs reihten sich dann noch Frohburgs Spitzenspieler Christian Tiedt, Gerd
Hochfeld und Marko Otto ein.
|
1. |
Thomas Gempe
(SG Leipzig) |
6,0 Pkt.
|
28,0 Wp |
|
2. |
Gunter Seidens
(Vfl 1990 Gera)
|
5,5 Pkt. |
31,5 Wp |
|
3. |
Bernd Kretzschmar (Vfl 1990 Gera)
|
5,5 Pkt. |
30,0 Wp |
|
3. |
Christian Tiedt (Frohburg)
|
4,5 Pkt. |
27,0 Wp
|
|
5. |
Gerd Hochfeld (Frohburg)
|
4,5 Pkt. |
25,0 Wp |
|
6. |
Marko Otto (Frohburg) |
4,5 Pkt. |
20,5 Wp |
|
7. |
Steffen Richter
(Markkleeberg)
|
4,0 Pkt. |
29,5 Wp |
|
8. |
Dieter Wolf (Großlehna)
|
4,0 Pkt. |
24,5 Wp |
|
9. |
Dirk Krause (Frohburg)
|
3,5 Pkt. |
32,0 Wp |
|
10. |
Joachim Haase (Altenburg)
|
3,5 Pkt. |
25,5 Wp |
|
11. |
Bernd Mielcarek (Frohburg)
|
3,5 Pkt. |
24,5 Wp |
|
12. |
Siegfried Thon
(Frohburg)
|
3,5 Pkt. |
22,5 Wp |
|
13. |
Joachim Fuchs (Markkleeberg)
|
3,5 Pkt. |
21,5 Wp |
|
14. |
Juri Bondarew (Frohburg)
|
3,0 Pkt. |
25,0 Wp |
|
15. |
Jörg Bischoff (Frohburg)
|
3,0 Pkt. |
23,5 Wp |
|
16. |
Max Willner (Frohburg)
|
3,0 Pkt. |
19,5 Wp |
|
17. |
Falk Mäder (Geithain)
|
2,5 Pkt. |
25,0 Wp |
|
18. |
Marius Kubiak (Markkleeberg)
|
2,5 Pkt. |
21,5 Wp |
|
19. |
Gerald Hofmann ( SV Fortuna Leipzig)
|
2,5 Pkt. |
20,5 Wp |
|
20. |
Helmut Behnke (Altenburg)
|
2,5 Pkt. |
20,0 Wp |
|
21. |
Curt Runkwitz (Frohburg)
|
1,5 Pkt. |
21,0 Wp |
|
22. |
Timo Hofmann
( SV Fortuna Leipzig)
|
0,5 Pkt. |
21,0 Wp |
Vorschau
Neben den offenen turnusgemäßen
Blitz- und Schnellturnieren findet am So, den 04.09.11 um 10.00 Uhr ein
Blitzturnier unter freien Himmel im Naturbad Frohburg statt. Zu allen Turnieren
sind Interessenten herzlich eingeladen.Siegfried
Thon
Spieß umgedreht
Anet Gempe
vor Ehemann Thomas
Blitzschach,
Frohburg: Die Koryphäen der 64 Felder in der Rennstadt, Thomas und Anet
Gempe (beide SG Leipzig - 10 Pkt.) ließen sich auch im Juliblitzturnier von
Frohburg im Schützenhaus nicht die „Schachbutter“ vom Brot nehmen. Thomas ließ
nur ein „Großmeisterremis“ gegen Ehefrau Anet und gegen Mitfavorit Wolfgang
Gonschorek (Altenburg- 9 Pkt.) zu. Anet wiederum teilte neben Ehemann, nur noch
mit Helmut Behnke die Punkte und blieb ebenfalls ohne Niederlage. Punktgleich,
aber mit besserer Wertung hatte diesmal Anet, die Nase auf dem Podest vorn.
Bronze eroberte der Skatstädter Wolfgang Gonschorek. Mit der „Holzmedaille - 4.
Pl.“ wurde als bester Einheimischer Christian Tiedt (Frohburg - 7,5 Pkt.)
geehrt. Da diesmal nur elf Schachfreunde am Wettkampf teilnahmen, erhielten von
Platz fünf bis neun: Dirk Krause (Frohburg - 7 Pkt.), Helmut Behnke (Altenburg -
6,5 Pkt.), Joachim Haase (Altenburg - 5 Pkt.), Siegfried Thon (Frohburg - 3,5
Pkt.) und Juri Bondarew (Frohburg-3 Pkt.) noch Wertungspunkte für den
Gesamtpokal am Jahresende. Ohne Wertungspunkte blieben die Einheimischen Bernd
Mielcarek (2,5 Pkt.) und Jakob Deobald (2 Pkt.).
Siegfried Thon
Frohburger SC 1926
Dramatisches Finale der Stadtmeisterschaft!
Die 9. und letzte Runde der Stadtmeisterschaft von Altenburg bot alles,
was Schachherzen höher schlagen lässt. Der bereits als Stadtmeister von
Altenburg feststehende Wolfgang Gonschorek ließ auch in der Schlussrunde nichts
anbrennen und bezwang Burkhard Vietz in einer hochklassigen Partie, die stark
zum Remis tendierte. Damit blieb der neue und alte Stadtmeister auch in diesem
Turnier mit einer Punktausbeute von 9 Punkten ungeschlagen und bestach mit
Spielintelligenz, Ehrgeiz und einer kompromisslosen Spielauffassung! Da- gegen
war kein Kraut gewachsen und am Ende stand eine, in diesem Schachevent, noch nie
dagewesene Überlegenheit gegenüber der angetretenen Konkurrenz zu Buche. Doch
danach war die Hölle los. Andreas Eicke erkämpfte in einer spannenden
Schlussphase trotz Minusbauern noch ein Remis gegen Dietmar Weidauer und Niklas
Kühne gelang es, trotz Angriffsdruck auf seinen König durch einen forschen
Gegenangriff auf den Damenflügel die Entscheidung zu seinen Gunsten gegen Jürgen
Barth ( kam mit 5 Pkt. auf den 11. Platz) zu erzwingen. Damit verfügen Dietmar
Weidauer, Niklas Kühne Und Andreas Eicke über 6 Punkte auf ihrem Konto und
teilen sich den Vizerang! Jens Schmidt und Dieter Becker trennten sich Remis und
belegen mit je 5,5 Punkten die Plätze 5 und 7. Dazwischen konnte sich Burkhard
Vietz, ebenfalls 5,5 Pkt., auf dem 6. Platz platzieren. Von weit hinten in der
Tabelle stürmte förmlich Michael Bellmann heran, bezwang Jörg Bischoff und kam
bei gleicher Punktzahl auf dem 8. Rang. Dagegen konnte Jörg seinen tollen
Turniereinstieg nicht mehr fortsetzen und rutschte mit 4,5 Punkten auf den 17.
Rang. Übungsleiter - Nachwuchstalent lautete das Match zwischen Manfred Pfau und
Felix Kühnast. In der Endphase der Partie "übersah" der Nachwuchsspieler die
mögliche Remiswende und verlor. Dies bedeutete mit 5,5 Pkt. der neunte Platz für
den einen und mit 5 Pkt. der 12. Platz für den anderen. Für viel Aufsehen sorgte
Jörg Odrich, der sich mit 5 Punkten einen 10. Platz erspielte. In seiner letzten
Partie trennte er sich von Rolf Schade unentschieden, der nicht sein bestes
Turnier spielte und mit 4,5 Pkt. Platz 19 belegte. Für eine weitere positive
Bereicherung des Turniers sorgte der Meuselwitzer Nachwuchsspieler Maximilian
Splisteser. Er ließ manch älteren und erfahreren Kontrahenten im wahrsten Sinne
des Wortes "alt" aussehen, bezwang Helmut Soult (am Ende mit 4 Pkt. auf Platz
21) und konnte sich mit 5 Punkten und einem 13. Platz überraschend gut
platzieren. Bernd Reeg trennte sich von Torsten Kohl remis und beide belohnten
sich mit je 5 Punkten auf den Rängen 14 und 15. Werner Tomczyk konnte Lothar
Kussauer (kam mit 4 Pkt. auf Rang 23) bezwingen und ebenfalls 5 Pkt. erspielen.
Platz 16 war der Lohn. Karsten Siegel konnte Helmut Behnke besiegen. Beide sind
in der ersten Hälfte des Turniers sehr spielstark aufgetreten, hatten dann doch
den einen bzw. anderen Hänger im Spiel und so blieben mit 4,5 Pkt. Platz 18 und
mit 3,5 Pkt. der 24. Rang. Günther Funk (mit 4,5 Pkt. auf dem 20 Platz) bezwang
Tom Bauerfeind, der mit einer furiosen Angriffspartie aufwartete und mit 3,5
Pkt. und Platz 25 das Turnier abschloss. An Joachim Haase sind die Spielrunden
dagegen völlig vorbei gelaufen. Er stand völlig neben sich und musste auch gegen
Anke Kohl eine Punkteteilung akzeptieren. Mit 3,5 Pkt. und auf dem 26. Platz -
das war völlig daneben. Die einzige Frau unter den Teilnehmern dieses
anspruchsvollen Turniers hat unter dem Strich mit 3,5 Pkt. zwar nur den 32.
Platz erreicht. Doch ihr kann bescheinigt werden, in mehreren Turnierrunden sehr
gut aufgetreten zu sein und zum anderen einige mögliche Punkte förmlich liegen
ließ. Bernd Seth und Nachwuchsspieler Eric Jahnke trennten sich unentschieden,
beide brachten damit 3,5 Punkte auf ihr Konto und landeten auf den Plätzen 27
und 28. Horst Lindner bezwang Ronald Götze (2 Pkt. und der 33. Platz) und
belohnte sich mit ebenfalls 3,5 Punkten und Rang 29. Ein Match auf Augenhöhe
lieferten sich Marco Klein und Gerhard Prechtl. Doch keiner war in der Lage die
Fehler seines Gegners zu seinem Vorteil zu nutzen und so kam eine friedliche
Punkteteilung zustande. Dies bedeutete mit je 3,5 Pkt. Platz 30 und 31. Die 3,5
Punkte teilten sich immerhin 9 Spieler - fast ein Drittel des gesamten
Teilnehmerfeldes! Valerij Müller profitierte von Spielfreiheit und trotzdem
Punktzuwachs. Mit 4 Punkten kam er auf einen beachtlichen 22. Rang!
Diese Stadtmeisterschaft ist Geschichte. Doch der Höhepunkt kommt am Freitag,
den 15. 07.11 im Hotel "Astor". An diesem Tag erfolgt die Siegerehrung und im
Anschluss das Roland- Heinig-Gedächtnisturnier in Blitzschach!
Windischleuba, den 03.07.11
Manfred Pfau
Dieser Sieg war Balsam auf die wunde Seele!
Es ist geschafft! Im Relegationskampf um den Verbleib bzw. Aufstieg in die
Bezirksliga, Staffel Ost, siegte der SC Altenburg auf neutralem Boden in Gera
gegen den SV Blau-Weiß Bürgel knapp mit 4,5 : 3,5! Damit ist die Mannschaft nach
einjähriger Pause wieder in der Bezirksliga und schickte den Gegner in die
Bezirksklasse zurück. Somit werden in der nächsten Saison der Meuselwitzer SV
und der SC Altenburg den Kreis Altenburg in dieser Spielklasse vertreten. Doch
das Endergebnis sagt es schon aus: dies war ein hartes Stück Arbeit und ein
Kampf in Augennähe. Am Spitzenbrett gab Wolfgang Gonschorek erst sein
Einverständnis zu einem Remis, als es galt, den Mannschaftssieg abzusichern.
Sonst hätte er zweifellos (wie eigentlich immer) die Partie voll ausgespielt.
Das ein Kampf erst am Schluß abgerechnet wird, musste Jürgen Barth zu seinem
Leidwesen erkennen. Mit durchaus soliden Erfolgsaussichten aus der Eröffnung
gekommen, schlichen sich Ungenauigkeiten ein, bekam trotz langer Spielzeit und
unbändigen Kampfgeist, die Partie nicht mehr in den Griff und verlor. Gleiches
Bild bei Joachim Haase, der im Mittelspiel keine spielentscheidende Fortsetzung
fand und sukzessive auf die Verliererstraße kam. Burkhard Vietz hatte sich einen
Mehrbauern erspielt, doch bei gleichfarbigen Läufern gelang ihm die Umwandlung
in eine Dame nicht. Die Partie endete remis genau wie bei Ingolf Götze, der
einmal mehr ohne in Bedrängnis zu geraten, seine Partie nicht ausspielte. Das
druckvolle Spiel von Michael Bellmann brachte ihm einen Materialvorteil ein
(Dame gegen Turm und Läufer).
Spielentscheidend wurde jedoch seine Bauernmajorität am Königsflügel, mit der
ihm ein gleichermaßen wichtiger wie schöner Sieg gelang! Felix Kühnast kam nach
der Eröffnung wie bereits gewohnt, noch nicht in die Gänge. Doch im Mittelspiel
änderte sich das schlagartig. Kombinationssicher spielte er auch mit den
schwarzen Steinen konstruktiv und erspielte sich am Ende einen klaren Sieg. Eine
feine Abschlussleistung gelang Karsten Siegel, der überhaupt nichts anbrennen
ließ, immer besser ins Spiel fand und einen hochwichtigen Sieg erkämpfte.
Windischleuba, den 15.05.11
Manfred Pfau
Felix Kühnast holt einen beachtlichen 6. Platz!
Für die Teilnahme an der Thüringenmeisterschaft des Nachwuchses in
Dittrichshütte Bei Saalfeld hatte sich als einziger vom SC Altenburg
Nachwuchstalent Felix Kühnast qualifiziert.
Gemessen an den tollen Ergebnissen des Nachwuchsbereichs vom Meuselwitzer SV
sowohl in der Spitze wie in der großen Anzahl der Qualifizierten, ist dies
ernüchternd gering. Sein Abschneiden in der "Königsklasse" des Nachwuchses, der
U 18, war aber mit errungenen 3,5 Punkten und einem 6. Platz in dem
hochkarätigen Teilnehmerfeld ( 14 Spieler traten zur Erringung des Titels an)
mehr als bemerkenswert! Das "Sagen" haben seit Jahren eindeutig die
Schachhochburgen Erfurt und Jena. Die Trainer aus diesen Städten sind fast alle
Schach-Gro0meister! Und so war gleich in der 1. Runde mit Franz Bräuer von
Jenapharm Jena mit einer DWZ (deutsche Wertungszahl) von 2173 (!)ein Hochkaräter
der Gegner. Wie erwartet setzte sich dieser auch durch. Da Felix in der 2. Runde
ein Remisangebot von Martin Held (Erfurter SC) ausschlug, kam das, was im Schach
schon so oft geschah. Auch diese Partie ging verloren. Am 2 Turniertag folgten
Siege gegen´Jonas Rosenhan Erfurter SC) und Johannes Mauch (Schott Jena). Eine
völlig unnötige Niederlage gegen Alina Zahn von Empor Erfurt beantwortete er mit
einem Sieg gegen Jonas Mertin (SV Jenapharm Jena). Das 4 tägige Turnier hatte
seine konditionellen Spuren hinterlassen und so beendete er mit einem
"Großmeisterremis" dieses anspruchsvolle Schachevent! Ein deutlicher Zuwachs in
der DWZ (er verfügt aktuell über 1688 Punkte) sind der Lohn für seinen Einsatz
und gezeigten Kampfgeist in all den anstrengenden Tagen.
Windischleuba, den 16.05.11
Manfred Pfau
Der Meuselwitzer SV II beendete mit einer Niederlage
eine tolle Saison!
Die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV verlor ihr letztes Punktspiel gegen den
bereits feststehenden Kreismeister ESV Gera II mit 0,5: 4,5. Dieses Ergebnis
wirft die Meuselwitzer nicht um, konnte man gegen die favorisierten Geraer
Spieler in Stammbesetzung einen Spielausgang in dieser Höhe erwarten. Dieter
Becker hatte am Spitzenbrett einen Gegner, der auch in höher klassigen
Mannschaft gut aufgehoben ist und dies nachdrücklich unter Beweis stellte. Auch
Stefan Schuhknecht hatte ein ähnliches "Kaliber" als Widerpart, versuchte alles,
doch nach Verlust einer Leichtfigur kam das aus. Maximilian Splisteser konnte
einen anfänglichen Nachteil nur auf Kosten von Bauernverlusten egalisieren und
musste die Partie ebenfalls aufgeben. Aus jeder Niederlage kann man Erkenntnisse
gewinnen. Jessica Uhlig verteidigte sich exzellent, doch vergaß sie leider eine
Weisheit im Schach: Angriff ist die beste Verteidigung. Dies führte ihr Gegner
ihr in vorbildlicher Form vor. Somit blieb es den Jüngsten der Truppe
vorbehalten, für ein Remis zu sorgen. Und er machte die wichtige Erfahrung:
kämpfen gehört zum Schach. Trotz Bauernnachteil brachte er seine spielstarke
Gegnerin in Zeitnot und verdiente sich das Endergebnis redlich. Die Meuselwitzer
beenden die Saison mit einem höchst beachtlichen 2. Tabellenplatz. Fürwahr eine
großartige Platzierung! Und dies mit den unterschiedlichsten Besetzungen und
sehr oft gegen spielstarke Routiniers mit Nachwuchstalenten antretend. Dies
weckt Begehrlichkeiten für die neue Saison!
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnte die III. Mannschaft des SC
Altenburg die III. Mannschaft des SV 1861 Gera-Liebschwitz mit 4,5 : 0,5
besiegen. Dieses Ergebnis liest sich zunächst wie ein Druckfehler, entstand
jedoch auf Grund von beispielhaften Teamgeist der gesamten Mannschaft! Frank
Adebar bezwang den EX-Altenburger Hubert Piontek
am Spitzenbrett durch einen zielgerichteten Mattangriff. Gerhard Prechtl brachte
seinen Gegner sogar in Materialnachteil, überstand alle Gegendrohungen und wenn
beiderseitig nur noch die Damen und der König auf dem Brett sind, ist die
logische Folge ein unentschieden. Sowohl Valerij Müller, Ronald Götze wie auch
Marian Markiewicz spielten ihre Partien fast fehlerfrei und mit dem nötigen
Angriffsdruck. Ihnen gelang an diesem Tag alles und sie gingen als die Sieger
vom Brett. In der Endphase der Meisterschaft erspielten und erkämpften sich die
Altenburger mit 7 : 13 Punkten noch den 4. Tabellenplatz! Diese Endplatzierung
hatte keiner, bestimmt auch die gegnerischen Mannschaften nicht, auf der
Rechnung!
Windischleuba, den 27.04.11
Manfred Pfau
Der SC Altenburg wurde auf der Ziellinie noch abgefangen!
Am letzten Punktspieltag der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost, verlor der SC
Altenburg das entscheidenden Punktspiel um den Aufstieg zur Bezirksliga beim SV
Kahla mit 3 : 5. Da beide Mannschaften nach Beendigung der Punktspiele über je
16 : 2 Punkte verfügten, entschieden 1,5 Brettpunkte die Frage nach den Aufstieg
in die Bezirksliga. Diese Niederlage ist deshalb so bitter, weil das
Altenburger Team eine tolle Saisonleistung vollbrachte und in allen acht
Punktspielaufgaben siegreich war. Damit ist der Sieger dieses
Matchs Staffelsieger und steigt in die höhere Spielklasse auf. Doch für die
Altenburger gibt es noch Hoffnung und ein Hintertürchen. Nach den Festlegungen
des Thüringer Schachbundes hat auch der Zweitplatzierte der Bezirksklasse noch
die Chance zum Aufstieg. Er muss gegen den Vorletzten der Bezirksliga ( dies ist
der SV Blau-Weiß Bürgel) ein Relegationskampf bestreiten und der Sieger dieses
Duells auf neutralem Tarrain gehört in der neuen Saison ebenfalls der
Bezirksliga an. An diesem entscheidenden Punktspieltag erfüllte Wolfgang
Gonschorek wie immer seine Hausaugaben und bezwang am Spitzenbrett sein
Gegenüber. Jürgen Barth kämpfte verbissen und sehr lange um den Sieg, doch am
Ende musste er in eine Punkteteilung einwilligen. Auch Joachim Haase erreichte
dieses Ergebnis, obwohl er dabei die Hilfe der Schachgöttin Caissa benötigte.
Sehr unglücklich verlor David Osten, den mit besten Aussichten auf den
Partiegewinn ein spielentscheidender Fehler unterlief. Eine der
Schlüsselentscheidungen in diesem Mannschaftskampf, denn bereits eine 4 : 4
Punkteteilung hätte den Altenburgern in diesem hochbrisanten Entscheidungskampf
genügt! Auch Burkhard Vietz, Ingolf Götze und Michael Bellmann konnten
gegen spielstarke Konkurrenz nicht bestehen, warfen ihr ganzes Können in die
Waagschale, doch an diesem Tag waren ihre Gegner das entscheidende Quentchen
stärker. Einzig Karsten Siegel blieb es vorbehalten, mit einem schön
herausgespielten Sieg die Chance auf ein positives Endergebnis so lange wie
möglich aufrecht zu halten.
Einen schönen 4,5 : 3,5 Sieg brachte die II. Mannschaft des SC Altenburg vom MTV
1871 Saalfeld II mit in die SKatstadt! Damit landete das Team mit 5 : 13 Punkten
auf dem 8. Tabellenplatz und ließ Kingsclub Jena sowie Hermes Gera hinter sich.
Mit diesem schönen Erfolg sicherte die Truppe in eindrucksvoller Weise den
Klassenerhalt in der Bezirksklasse ab. Dietmar Weidauer holte am Spitzenbrett
ein jederzeit gerechtes Remis und Rolf Schade lief zum Ende der Saison noch mal
zur Höchstform auf und spielte einen ganz feinen Sieg heraus. Bernd Reeg, Holger
Vincenz und Klaus Mäder boten ihren Gegnern erfolgreich Paroli und erreichten
alle eine Punkteteilung. Werner Tomczyk konnte nach dem Gewinn einer Qualität
auch seine Partie gewinnen. Jörg Odrich, eigentlich wie immer mit einer
tollen Eröffnungsbehandlung, konnte dies leider nicht in ein erfolgreiches Spiel
umsetzen und mußte sich mit einem Remis begnügen. In einem Bauernendspiel zog
Helmut Behnke den Kürzeren und verlor.
Windischleuba, den 05.04.11
Manfred Pfau
Der Meuselwitzer SV holt zum Saisonabschluß ein Remis!
In der letzten Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, erspielte
sich der Meuselwitzer SV beim VFL 1990 Gera II ein 4 : 4 unentschieden. Damit
hat der Meuselwitzer Schachclub einen würdigen Abschluss hinter eine Saison
gezogen, die mit 12:6 Punkten und einem hervorragenden 3. Platz die beste
Saisonplatzierung seit Zugehörigkeit zu dieser Spielklasse darstellt. Wie zu
erwarten hat der ESV Gera mit dem Staffelsieg und 15:3 Punkten den Aufstieg in
die Landesklasse geschafft, knapp vor dem Zweitplatzierten SV Thuringia
Königsee, der 14:4 Punkte erkämpfen konnte. Nach dem alle Messen gesungen waren,
ging die letzte Punktspielaufgabe für den Meuselwitzer SV eher unaufgeregt und
ohne größeren Kraftakt über die Bühne. Andreas Eicke, Jens Schmidt, Jörg
Schmidt, Ralf Hercher, Harald Hofmann und Torsten Kohl erspielten alle ein
Remis. Die einzigen Aufreger in diesem weitaus friedlichen Gefecht war das
Fehlen des Studenten Andre Wilmar, so das das 2. Brett kampflos abgegeben werden
musste. Doch die Geraer Mannschaft "revanchierte sich unfreiwillig", da sie das
8. Brett unbesetzt frei geben musste und somit Dieter Becker kampflos siegte.
Windischleuba, den 04.04.11
Manfred Pfau
Der Meuselwitzer SV II ist Zweitplatzierter!
In der Abschlussrunde der Schach-Kreisliga Altenburg/Gera bezwang die II.
Mannschaft des Meuselwitzer SV die III. Mannschaft des ESV Gera mit 2,5 :1,5.
Mit diesem schönen Abschlusserfolg hat das Team hinter den schon als
Staffelsieger feststehenden ESV Gera II mit 14 : 4 Punkten einen hervorragenden
2. Tabellenplatz erspielt und erkämpft! Am Spitzenbrett wehrte sich Enrico Weber
nach Kräften, doch sein spielstarker Kontrahent Albrecht Beer konnte mit viel
Routine und Erfahrung das Endspiel für sich entscheiden. Ja, dieser Stefan
Schuhknecht! Auf seinem Brett brennt es stets lichterloh, doch die grandiose
Mattführung zum siegreichen Abschluss seiner Partie war für alle neutralen
Betrachter dieses Matchs absolut sehenswert! Auch Clemens Blumenthal richtete in
der Stellung seines Gegners so ein Durcheinander an, so das der Partiegewinn die
logische Folge des Spielablaufs war. Anke Kohl hatte mit es mit einem Geraer
Nachwuchstalent zu tun. Sie konnte jedoch die Stellung nicht nur im
Gleichgewicht halten, sondern setzte darüberhinaus angriffsstarke Akzente, die
auch für einen Sieg gereicht hätten. In Absicherung des Mannschaftsieges
willigte sie jedoch in eine Punkteteilung ein. Ein weiteres hoffnungsvolles
Meuselwitzer Nachwuchstalent ist Dominic Grossmann. Wie er seinen Gegner
regelrecht "vernaschte" und einen ganz schnellen Mattsieg erspielte, war schon
sehenswert!
Die III. Manschaft des SC Altenburg beendete die sehr wechselvolle Saison (viele
Ausfälle von Stammspielern waren zu verkraften) mit einem ganz erfreulichen 2,5
: 1,5 Sieg über die III. Mannschaft des VFL Gera. Am Spitzenbrett musste Frank
Adebar die Überlegenheit seines Gegners anerkennen und verlor. Valerij Müller
spielte sehr solide, ließ nichts anbrennen und erspielte sich ein Remis. Ronald
Götze muss und kann gewachsene Spielstärke bescheinigt werden. Er machte in
seinem Match alles richtig und siegte sehr souverän.
Marian Markiewicz ersetzte als "Feuerwehrmann" ausgefallene Stammkräfte auf
eindrucksvolle Weise. Er spielte eine druckvolle Angriffspartie und konnte sich
am Schluss über einen schönen Sieg freuen. Da beide Mannschaften dezimiert
antraten, blieb das letzte Brett auf beiden Seiten unbesetzt.
Windischleuba, den 05.04.11
Manfred Pfau
Die Entscheidung reift heran!
Nach den absolvierten sechs Runden der Stadtmeisterschaft von Altenburg in
Schach wurden die Weichen gen " oben" bzw. "unten" gestellt. In einer geradezu
hochklassigen Spitzenbegegnung hatte Andreas Eicke zunächst die besseren Karten.
Doch die Annahme eines angebotenen "vergifteten" Bauers des Titelverteidigers
(Andreas Eicke durchblickte in Zeitnot nicht die gegnerischen Möglichkeiten),
der der Ausgangspunkt einer schönen Kombination mit entscheidenden
Materialgewinn war, bedeuteten das Ende aller Möglichkeiten für den
Herausforderer. Helmut Behnke, mit leichten Materialvorteil verlor in der
Schlussphase noch seine Partie gegen Jörg Odrich, obwohl er leichten
Materialvorteil besaß. Auch Joachim Haase hatte gegen Manfred Pfau mit einer
sehr gut gespielten Eröffnung zunächst die besseren Karten, ließ sich
allerdings durch Figurenabtausch mit Nachteil das Spiel aus der Hand nehmen und
musste aufgeben. in einer langen, spannenden Partie konnte Niklas Kühne das
Endspiel für sich entscheiden und Dietmar Weidauer nutze einen Qualitätsgewinn
zum Sieg gegen Felix Kühnast. Torsten Kohl ließ überhaupt nichts anbrennen und
führte seine Partie gegen Valerij Müller sehr sicher zum Sieg. Tom Bauerfeind
hat sich in den Jahren seiner Teilnahme an diesem großen Schachturnier ganz
schön "gemausert" und dies stellte er mit einem Angriffssieg gegen Werner
Tomczyk auch unter Beweis. Helmut Soult landete einen ungefährdeten Sieg über
Horst Lindner und ganz kurios ging es zwischen Gerhard Prechtl und Ronald Götze
zu. Da Letztgenannter zur Zeit im Krankenhaus weilt, fand in schöner sportlich
fairer Einstellung an diesem Ort auch das Match statt. Nachdem Gerhard Prechtl
sich Materialnachteil eingehandelt hatte, drehte er jedoch den Spieß noch um und
gewann.
Jörg Bischoff-Jens Schmidt, Burkhard Vietz-Jürgen Barth, Dieter Becker-Bernd
Reeg, Maximilian Splisteser-Eric Jahnke und Michael Bellmann-Rolf
Schade trennten sich alle mit einem Remis, auch wenn der Ausgang dieser Partien
von der Betrachtungsweise sowie Spielverlauf her nicht immer zu vermuten war.
Das Anke Kohl letzendes mit einem Remis ihre Partie gegen Bernd Seth abschloss,
forderte geradezu ein Kopfschütteln bei allen Betrachtern heraus. Zu deutlich
hatte sie im Endspiel glasklaren Vorteil, doch leider nach langer Spielzeit
nicht die erforderliche Nervenstärke, den Partiegewinn perfekt zu machen. Lothar
Kussauer war spielfrei.
Windischleuba, den 27.03.11
Manfred Pfau
Es sollte für den Meuselwitzer SV nicht sein!
In der achten und vorletzten Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga, Staffel
Ost, kam es zwischen dem Meuselwitzer SV und dem ESV Gera zum alles
entscheidenden Match um den Staffelsieg und damit zum Aufstieg in die
Landesklasse. Das Wollen ist das eine, die praktische Durchführung das andere.
An diesem Tag mussten sich die Meuselwitzer mit 2,5 : 5,5 gegen sehr spielstarke
Geraer geschlagen geben und haben definitiv keine Chance, mehr ein Wörtchen
mitzureden. Denn mit 9:5 Punkten (es steht immer noch die Begegnung mit Pößneck
aus), ist der Punktabstand auf 3 Punkte angewachsen. Andreas Eicke am
Spitzenbrett hatte einen spielstarken Widerpart, der ihm im Spielverlauf die
Qualität abnahm (ein Turm ist eben mehr Wert als ein Springer oder Läufer) und
gekonnt zum Partiegewinn veredelte. Andre Wilmar hatte am 2. Brett ebenfalls
einen schweren Stand, da der Mannschaftskampf aber so gut wie entschieden war,
nutzte sein Gegner eine Dauerschachmöglichkeit zum Remis. Jörg Schmidt konnte in
seiner Partie nie die Regie übernehmen, verlor einen wichtigen Bauern und musste
die Überlegenheit seines jungen Gegners anerkennen. Noch schlechter erging es
Jens Schmidt, der, sonst die Konzentration in Person, für ihn untypischen
regelrechten "Sackzug" (Schachjargon für einen groben Fehler) fabrizierte und
aufgeben musste. Ralf Hercher bot seinem Gegner einen "vergifteten Bauern" an,
den dieser zu seinem Nachteil auch annahm. Das Endresultat war ein
überzeugender Sieg für den Meuselwitzer. Niklas Kühne hatte einen ganz schweren
Stand und konnte die taktischen Verwicklungen im Verlaufe des Kampfes nicht zu
seinen Gunsten nutzen. Immer mehr wendete sich das Blatt und trotz unbändigen
Kampfgeistes musste er die Partie aufgeben. Harald Hofmann baut sein Spiel immer
auf der Basis Sicherheit auf und war auch diesmal damit gut beraten. Er ließ
nichts anbrennen und erspielte ein jederzeit verdientes Unentschieden.
Torsten Kohl hatte einen Gegner, der bekanntermaßen eigentlich nicht viel mehr
will als eine Punkteteilung. Und dies gelang ihm nach wechselvollem Spielverlauf
dann auch.
Der Meuselwitzer SV I hat eine tolle Saison gespielt und war in seiner
Geschichte ( die Mannschaft hat immer die Spielklasse gehalten) noch nie so nahe
an den erstrebten Ziel, den Aufstieg zu realisieren. Doch offensichtlich war die
Schachgöttin Caissa nicht mit im Bunde.
Windischleuba, den 06.03.11
Manfred Pfau
Der SC Altenburg I demontierte Saalfeld II!
In der 8. und vorletzten Punktspielrunde der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost,
leistete sich die II. Mannschaft des TSV Saalfeld das zweifelhafte Vergnügen,
nur mit 5 Spielern anzureisen. Dies war für die Gäste des negativen zuviel, denn
sie wurden mit einer 1 :7 Niederlage regelrecht demontiert nach Haus geschickt.
Die Altenburger, ohne ihren Spitzenspieler Wolfgang Gonschorek
antretend, spielten wie von einem anderen Stern. Jürgen Barth, der an das 1.
Brett rückte, begnügte sich trotz überlegenen Spiels mit einem Remis.
Eine Glanzvorstellung lieferte Joachim Haase ab, der seinem Gegner
spieltechnisch glatt überlegen war und mit seinem furiosen Angriff und
vorgeprellter Bauern am Schluss ein schönes Matt erzielte. Das Nachwuchstalent
Felix Kühnast ist zu einer festen Größe in dieser Mannschaft gewachsen. Auch mit
dem schwarzen Steinen spielte er offensiv nach vorn, konstruierte mit seinen
Schwerfiguren (den Türmen) einen tollen Königsangriff, der voll und ganz durch
schlug. Ein schön heraus gespielter Sieg. Michael Bellmann ist wieder aufer-
standen. Er belehrte mit seinem Auftritt alle Zweifel hinsichtlich Formschwäche
oder Erfolgslosigkeit. Gegen seinen bekannt hartnäckigen Kontrahenten spielte er
konstant und druckvoll nach vorn und versetzte sein Gegenüber mit einem
überraschenden Bauernvormarsch in Verbindung mit der Dame (es drohte ein Matt)
in eine ausweglose Lage. Er spielte auch das "Restprogramm" konzentriert zu
Ende und siegte überzeugend. Manfred Pfau hatte es mit dem alten Saalfelder
Strategen Roland Schneiderheinze zu tun. Er spielte sehr konstruktiv, hatte
zweifellos die bessere Spielanlage und die bessere Spielfortsetzung, nahm aber
ein Remisangebot seines Gegners an. Durch die selbstgewollte Dezimierung der
Saalfelder Mannschaft kamen Burkhard Vietz, Ingolf Götze und Karsten Siegel zu
kampflosen Siegen. Welchen Stellenwert hat nun dieser haushohe Sieg? Da der
Mitkontrahent um den Titelkampf, der SV 1910 Kahla, ebenso hoch gegen Hermes
Gera gewann, fällt die Entscheidung im letzten Punktspiel zwischen Kahla und dem
bisher ungeschlagenen SC Altenburg. Jedoch auch der Verlierer dieser Begegnung
hat in einem Relegationskampf noch die Chance zum Aufstieg in die Bezirksliga.
Ganz anders ist die Konstellation bei der II. Mannschaft des SC Altenburg. Die
Truppe hat einen schweren Stand in dieser Spielklasse und kämpft hart ums
Überleben. Auch gegen den SV Schott Jena III wurde denkbar knapp mit 3,5 : 4,5
verloren. Nun wird das letzte Punktspiel in Saalfeld zum Schicksalskampf. Mit
einem Sieg könnte das Schlimmste noch abgewendet werden. Der neutrale Betrachter
dieses verlorenen Punktspiels kann aber dieser Mannschaft, was Kampfgeist und
sportliche Einstellung betrifft, nur das beste Zeugnis ausstellen.
Vom 1. bis 8. Brett wurde gekämpft, gefightet und sich gegen die drohende
Niederlage gestemmt. Allen voran Dietmar Weidauer am Spitzenbrett, der mit dem
Jenaer Jan Richter ein wahres Pfund vorgesetzt bekam. Doch sein
aufopferungsvoller Abwehrkampf ging im Endspiel durch eine Springergabel
verloren. Dies glich Rolf Schade mit einer herrlich gespielten Partie aus -
seine beste Saisonleistung! Leider kann nun Klaus Mäder nicht mehr Remiskönig
werden. Sein junger Jenaer Kontrahent (Ostthüringischer Meister seiner
Altersklasse) war ihm an diesem Tag eindeutig überlegen. Bedauerlicherweise kann
Jörg Odrich seine gute Platzierung und bisherigen Auftritt in der
Stadtmeisterschaft von Altenburg bei Punktspielen der Bezirksklasse nicht
umsetzen. Viel zu schnell verlor er seine Partie. Konstant wie eh und je dagegen
Holger Vincenz, der ein absolut leistungsgerechtes Remis erspielte. Auch Helmut
Behnke spielte sehr konzentriert und druckvoll und landete, am Schluss, einen
überzeugenden Sieg. Ebenso Werner Tomczyk, der spielstark dagegen hielt und im
Verlaufe der Partie die Oberhand erzielte und diese zum Sieg nutzte. Leider
hatte Bernd Reeg gegen die Übermacht der gegnerischen Bauern nicht das Rezept,
um sie in Schach zu halten. Diese Niederlage tat nicht nur ihm weh.
Windischleuba, den 07.03.11
Manfred Pfau
Der Meuselwitzer SV II ist Vizemeister der Kreisliga!
in der 8. und vorletzten Punktspielrunde der Schach-Kreisliga Altenburg/Gera
duellierten sich der VFL 1990 Gera III und die II. Mannschaft des Meuselwitzer
SV um den begehrten 2. Tabellenplatz. Dank einer spielstarken Leistung und
Steigerung hatte die Meuselwitzer Crew am Ende klar mit 3,5 : 1,5 die Nase vorn!
Bei einem noch ausstehenden Match ist der bisher ungeschlagene Spitzenreitern (
16 : 0 Punkte) ESV Gera II eh nicht mehr einzuholen. Doch mit 12 : 4 Punkten hat
die Meuselwitzer Nachwuchs-Crew ein tolles Saisonergebnis erzielt. Ein
Schlüsselspiel in Gera war der sehr gut heraus gespielte Sieg von Dieter Becker
am Spitzenbrett! Er schaffte einen starken Übergang ins Endspiel, indem der
Gegner nichts mehr zum zusetzen hatte. Dankend nahmen die Meuselwitzer das
Freilassen des 2. Brettes an. Damit siegte Enrico Weber kampflos. Maximilian
Splisteser gelang keine gute Eröffnung des Spiels und dies setzte sich im
Kampfverlauf fort. Damit ging dieser Punkt an Gera. Der junge Clemens Blumenthal
spielte frisch auf, doch verstand es sein Gegner, im Spielverlauf
ungleichfarbige Läufer ( einem Läufer auf den weißen Feldern, steht ein Läufer
des Gegners auf den schwarzen Feldern entgegen), als spielwichtige Figuren übrig
zulassen. Und damit ist das Siegen sehr, sehr schwer gemacht. Selbst ein
Bauernvorteil verhilft dann kaum zum Sieg. So ist das vereinbarte Remis
nachvollziehbar. Nun holte sich Anke Kohl doch noch ihr Erfolgserlebnis. Als
Mannschaftsführerin in allen Punktspielen dabei, gelang ihr ein deutlicher Sieg.
Der SC Altenburg III mußte seinem Gegner, der II. Mannschaft vom ESV Gera leider
eine Spielabsage mitteilen. Aus Krankheitsgründen konnte keine Mannschaft auf
die Beine gestellt werden. Damit wird laut Richtlinien des Thüringer
Schachbundes dieser Kampf mit 5 : 0 für den ESV Gera II gewertet. Trotzdem
verbeliben die Altenburger noch auf dem 6. und damit vorletzten Tabellenplatz.
Windischleuba, den 10.03.11
Manfred Pfau
Die erste Mannschaft des Meuselwitzer SV bleibt dran!
Am 7. Punktspieltag der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, bleibt der Meuselwitzer
SV dem Spitzenreiter ESV Gera hart auf den Fersen. Bei der Jenaer Mannschaft vom
Kingsclub 98 gelang ein überzeugender 5,5 : 2,5 Punktspielsieg. Damit
verfügen die Meuselwitzer über 9 : 3 Punkte und halten hautnahen Kontakt zum
Spitzenreiter.
Einen ganz schwierigen Stand bewältigte Andreas Eicke am Spitzenbrett, der
trotz schlechterer Stellung mit all seiner Routine eine Punkteteilung erkämpfte.
Das gleiche Resultat erzielte Jens Schmidt in seiner Partie, in der
gegenseitiger Respekt vorherrschte. Zweifelloser Glanzpunkt dieses
Punktspieltages bildete die tolle und eindrucksvolle Spielleistung von Jörg
Schmidt. Mit 2 mächtigen Läufern auf den Diagonalen versetzte er die
Königsstellung seines Gegners von einer Verlegenheit in die andere und im
Zusammenwirken mit seinen Türmen gelang ihm ein sehenswerter Mattsieg! Ralf
Hercher konnte im Endspiel ein Unentschieden erzwingen und Harald Hofmann, mit
optischen Vorteilen im Stellungsaufbau, gelang das gleiche Ergebnis. Heiß ging
es auch auf dem Brett von Stefan Winkler zu. Nach einer eigenwilligen, selten
gespielten Eröffnung entstanden Vorteile abwechseln auf beiden Seiten ( zunächst
Qualitätsvorteil und danach deren erzwungene Rückgabe), die aber, alles in
allem, zu einem leistungsgerechten Remis führten. Absolute Herrscher auf den 64
Feldern stellten sowohl Torsten Kohl wie auch Dieter Becker dar. Auch wenn sich
die gegnerische Wirkung in Grenzen hielt - solche Partien müssen auch erst mal
gewonnen werden. Doch beide nutzten ihren erspielten Materialvorteil zum
Partiegewinn. Diese beiden Siege hatten einen maßgeblichen Anteil am
Mannschaftserfolg!
Vor einer Woche reiste der Meuselwitzer SV in einem Nachholekampf zu TuS
Osterburg Weida. In diesem Match taten sich beide Mannschaften nicht ernstlich
weh (oder war es eine gehöriger Portion Respekt voreinander?) und trennten sich
mit einem 4 : 4 Unentschieden. Für dieses Ergebnis sorgten Andreas Eicke, Andre
Wilmar, Jens Schmidt, Jörg Schmidt, Niklas Kühne, Harald Hofmann, Torsten Kohl
und Dieter Becker, die sich alle von ihren Gegnern mit einer Punkteteilung
trennten. Vor dem nächsten Punktkampf bleibt noch die Kraftprobe ( ebenfalls ein
Nachholepunktspiel) mit den stark abstiegsgefährdeten SV Fortuna Pößneck. Wenn
diese positiv bewältigt wird, kommt es dann zum alles entscheidenden Punktekampf
gegen den ESV Gera.
Windischleuba, den 14.02.11
Manfred Pfau
Der SC Altenburg I behält seine "weiße" Weste!
Am 7. Punktspieltag der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost, kehrte die I.
Mannschaft des SC Altenburg mit einem knappen 4,5 . 3,5 Sieg vom SV Schott Jena
III zurück. Damit ist die Mannschaft mit 14 : 0 Punkten weiterhin ungeschlagen
und hat die besten Aussichten, den Wiederaufstieg in die Bezirksliga zu
schaffen. Ein hartes Stück Arbeit lag nach seiner Partie hinter Wolfgang
Gonschorek am Spitzenbrett.. In einem umkämpften Match konnte er nicht nur einen
gegnerischen Freibauern in Schach halten, sondern auch eine
wichtige Punkteteilung erzwingen. Sicher wie immer agierte Jürgen Barth. Er
widerstand im Endspiel Springer gegen Läufer allen Gefahren und konnte ein
sicheres Remis erspielen. Joachim Haase ließ eine zeitige Chance verstreichen,
verstand es aber danach vorbildlich, den Vorteil eines Mehrbauern zum
Partiegewinn zu nutzen. Auf die Konter kommt es manchmal an. Dies bewies Michael
Bellmann. Ihm gelang es, mit einem Turm im Gegenangriff in die gegnerische
Stellung einzudringen und landete suggestive kleine Vorteile, die er gekonnt zum
Sieg gegen ein Jenaer Nachwuchstalent ummünzte. Auch in der Partie von Burkhard
Vietz ging es haarig zu. Doch im Endspiel brachte der Altenburger seine besseren
Möglichkeiten zum Tragen und verwies seinen Gegner in die Schranken. Ein
wichtiger Beitrag zum Mannschaftssieg! Felix Kühnast erspielte
ein unspektakuläres Unentschieden, daß für das Endresultat von eminenter
Wichtigkeit war. Denn sowohl Ingolf Götze wie auch Karsten Siegel hatten gegen
starke Gegnerschaft ( gegen beide bot der Gegner an diesen Brettern
Oberligaspieler auf ?!) keine echte Spielchance. Nun gilt es, in der nächsten
Punktspielaufgabe gegen Saalfeld einen möglichst hohen Sieg zu landen, um
relativ unbeschwert das "Endspiel" um den Titel gegen Kahla am letzten
Punktspieltag anzugehen.
Ganz anders die Konstellation bei der II. Mannschaft des SC Altenburg. gegen den
TSV Zeulenroda musste die Truppe dezimiert antreten, da Jörg Odrich ganz
kurzfristig "nicht zur Verfügung" stand! Dies war mitentscheidend für eine
knappe, bittere 3,5 : 4,5 Niederlage in einem ganz wichtigen Kampf gegen den
Abstieg. Dabei hatte es Dietmar Weidauer am 1. Brett in der Hand, in einem
Endspiel ohne Materialnachteil ein Remis zu schaffen. Doch in Verkennung der
Sachlage gab er die Partie auf. Besser machte es Rolf Schade, der eine ganz
schwierige Stellung zum Sieg führte. Klaus Mäder konnte in seiner Partie keine
Akzente setzen und verlor. Holger Vincenz, ein Muster an Stabilität, brachte ein
standesgemäßes
Unentschieden über die Bühne und nach den Siegen von Werner Tomczyk und Bernd
Reeg sah es gar nicht so schlecht aus. Doch der kampflose Partieverlust und eine
Niederlage von Helmut Behnke gaben den negativen Ausschlag. Diese Niederlage war
durchaus vermeidbar und so wird es jetzt ganz schwierig, die Klasse zu halten.
Mit 3 : 11 Punkten rangiert die Mannschaft zwar ganz knapp vor den beiden
Abstiegsplätzen, doch das Restprogramm gegen Schott Jena bzw. in Saalfeld ist
theoretisch nicht machbar.
Windischleuba, den 15.02.11
Manfred Pfau
Für die Zweite des Meuselwitzer SV ist noch alles drin!
In der 7. Punktspielrunde der Schach-Kreisliga Altenburg/Gera wandelte sich ein
erspielter 3 : 2 Sieg der II. Mannschaft des Meuselwitzer SV gegen die III.
Mannschaft vom SV Gera Liebschwitz in einen hohen 5 : 0 Sieg! Wie das? Nach dem
Punktspiel wurde ein Regelverstoß in der Aufstellung der Geraer Mannschaft durch
den Staffelleiter geahndet. Da die Mannschaft aus Gera das 1. Brett (der
vorgesehene Spieler fehlte), anstatt aufzurücken unbesetzt ließ, verstieß sie
gegen die Festlegungen des Schachverbandes. Eine ganz heikle
Situation. Doch auch nach dem Verlauf des Punktspiels hatten die Meuselwitzer
die Nase vorn. Der kampflose Sieg von Enrico Weber am 1. Brett wurde durch eine
ganz feine Spielleistung von Stefan Schuhknecht, der immer stärker und
konstruktiver spielt, untermauert. Sein allseits bekannter Remisgegner nahm
einen "vergifteten" Bauern und dies hätte er besser unterlassen sollen. So kam
es zum Doppelangriff Dameverlust sowie Mattdrohung, der nicht mehr pariert
werden konnte. Erstaunlich was der junge Clemens Blumenthal schon auf der
Kirsche hat. Ganz allmaählich schnürte er seinen routinierten Gegner immer mehr
ein, nahm ihm jede Entwicklungsmöglichkeit und landete einen schönen Sieg! Da
wurden, in Anbetracht des Mannschaftssieges, die beiden Niederlagen von Anke
Kohl (nach gut gespielter Eröffnung verlor sie noch)sowie Maximilian Splisteser (
gab eine gewonnene Stellung mit Mehrbauern noch aus der Hand) unbedeutend. Nun
kommt es zum alles entscheidenden Match zwischen dem ESV Gera II und
Meuselwitzern. Immerhin lockt die erstmalige Erringung der Kreismeisterschaft
und damit die Chance, in Aufstiegsspielen zur Bezirksklasse aufzusteigen.
Auch die III. Mannschaft des SC Altenburg überraschte positiv! Gegen die III.
Mannschaft des ESV Gera wurde ein 3,5 : 1,5 Sieg errungen. Am 1. Brett hatte es
Frank Adebar mit den, auch in Altenburg, bestens bekannten Albrecht Beer zu tun.
Dem Geraer genügte dann auch ein einziger Mehrbauern, um im routiniert geführten
Endspiel den nicht unerwarteten Sieg zu landen. Am 2. Brett brachte Gerhard
Prechtl eine konstante Leistung und der Lohn war ein verdientes Remis. Mit
ausgesprochenen sehr jungen Geraer Nachwuchstalenten hatten es Valerij Müller,
Eric Jahnke und Ronald Götze zu tun. Alle drei landeten Partiegewinne und
profitierten von Ihrer Erfahrung, Routine und Durchhaltevermögen. Damit
revanchierte sich die Mannschaft für die hohe Niederlage in der Vorrunde. Mit 3
: 11 Punkten und dem derzeit 5. Tabellenplatz schlägt sich die Truppe wirklich
gut. In ihrer nächsten Punktspielaufgabe hat sie es dann mit dem derzeitigen
Spitzenreiter ESV Gera II zu tun. Vielleicht gelingt eine Überraschung und der
Club kann dem Meuselwitzer SV II Schützenhilfe leisten!
Windischleuba, den 15.02.11
Manfred Pfau
Das "Favoritensterben" blieb aus!
In der 4. Runde um die Stadtmeisterschaft von Altenburg in Schach blieben
Favoritenstürze und große Überraschungen aus. Selbstverständlich trennen die
Teilnehmer an diesem Schachevent qualitative Unterschiede, Spielklasse (drückt
sich in der persönlichen DWZ in etwa aus), Routine und Erfahrung. Dazu kommt die
mentale Verfassung der einzelnen Schachfreunde am Spielabend, der immer an einem
Freitag, also einen Wochentag stattfindet. Es hat sich seit langer Zeit
herauskristallisiert: Die Spielstärke an den Turniertagen ist mit der an
Punktspieltagen, die ohne Ausnahme am Wochenende stattfinden, nicht zu
vergleichen. An den Sonntagen sind die Schachfreunde ausgeruhter, spielen
konzentrierter und begehen in der Regel weniger Fehler. Zu den Ergebnissen
dieser Turnierrunde waren im Vorfeld abgegebene Prognosen allerdings für die
Katz. Mit den Punkteteilungen von Helmut Behnke gegen Jürgen Barth und im
Nachwuchsduell zwischen Maximilian Splisteser und Niklas Kühne, konnte keiner
rechnen. Auch anders eingeschätzt war der Spielausgang von Karsten Siegel gegen
Michael Bellmann, das der Erstgenannte für sich entschied. Ebenso das Remis von
Rolf Schade gegen Tom Bauerfeind, der damit ein Zeichen setzte! in die Rubrik
"normal " sind diese Spielausgänge zu bewerten: Dietmar Weidauer-Wolfgang
Gonschorek 0:1, Andreas Eicke-Bernd Reeg 1:0, Jörg Bischoff-Jörg Odrich 1:0,
Jens Schmidt-Felix Kühnast 1:0, Burkhard Vietz-Eric Jahnke 1:0, Valerij Müller
Manfred Pfau 0:1, Dieter Becker-Horst Lindner 1:0, Helmut Soult- Lothar Kussauer
1:0 und Marco Klein - Bernd Seth 1:0. Von viel Respekt voreinander war das Match
zwischen Joachim Haase und Torsten Kohl bestimmt, das keinen anderen
Spielausgang als Remis zuließ. Die Punkteteilung zwischen Gerhard Prechtl und
Anke Kohl dagegen war von anderem Kaliber. Nach einer völlig ausgespielten und
ausgekämpften Begegnung (trotz anfänglicher Materialvorteile für Anke Kohl) ist
dieses Ergebnis als gerecht anzusehen. Der letztendlich im Endspiel erkämpfte
Sieg von Werner Tomczyk über Günter Funk war das Ergebnis einer ellenlangen
Partie, in der der Sieger lange Zeit nicht feststand. Ronald Götze blieb in
dieser Runde spielfrei.
Windischleuba, den 27.01.11
Manfred Pfau
Der Schachmotor des Meuselwitzer SV läuft auf Hochtouren!
Sie sind zur Zeit richtig gut drauf: die Jungs vom Meuselwitzer SV! Und sie
bringen bisher eine Saisonleistung wie lange nicht. Gegen den Tabellendritten SV
Jenarpharm Jena III gelang ein klarer hochverdienter 6 : 2 Sieg, der der
Konkurrenz mit Sicherheit nicht schmecken wird!
Zwar verweilt die Truppe damit auf einem 6. Platz, doch bei noch zwei siegreich
gestalteten Nachholepunktspielen ist die Tabellenspitze, gemeinsam mit dem ESV
Gera, erreicht. Am Spitzenbrett wirkte Andreas Eicke gewohnt sicher und holte
eine Punkteteilung. Andre Wilmar spielte druckvoll und angriffslustig und der
erreichte Qualitätsgewinn plus Mehrbauern genügte ihm zum sicheren Sieg. In der
gleichen komfortablen Situation befand sich Jens Schmidt. Doch er krönte mit
einem, für alle Betrachter sehenswerten Superzug, der seinen Gegner zur
sofortigen Partieaufgabe zwang, seine spielstarke Leistung! Dieser 6.
Punktspieltag hatte auch wieder eine kuriose Besonderheit aufzuweisen. Man
müsste meinen, dass sich auch bis Jena herumgesprochen hat, dass ein aktives
Handy zum Spielverlust führt. Der Gegner von Jörg Schmidt war aber ahnungslos
und musste nach Erhalt eines Anrufes die bittere Erfahrung machen, dass seine
Partie sofort verloren war. Ralf Hercher kämpfte bis ins Endspiel mit einem
Minusbauern, doch seinem cleveren, erfahrenen Gegner genügte dieser minimale
Vorteil zum Partiegewinn. Noch weniger reichte Niklas Kühne, um mit geringen
Stellungsvorteil nach und nach Partie und Gegner in den Griff zu bekommen. Ein
mit viel Geduld erspielter feiner Sieg!
Auf dem Brett von Torsten Kohl brannte es auf beiden Seiten lichterloh. Jede
Seite stand unmitterlbar vor einem möglichen Sieg, doch mit dem Matt in zwei
Zügen war Torsten Kohl einen Wimpernschlag schneller. Dieter Becker hatte
Materialvorteil, doch in Anbetracht des abgesicherten Mannschaftssieges
war das vereinbarte Remis nachvollziehbar.
Windischleuba, den 23.01.11
manfred pfau
Glanzvoller Sieg des SC Altenburg I!
Dieser 6. Punktspieltag der Schach-Bezirksklasse war für die I. Mannschaft des
SC Altenburg ein Spieltag nach Maß! Mit 6,5 : 1,5 wurde die II. Mannschaft des
TSV Zeulenroda regelrecht zerlegt Mit diesem klaren Sieg gelang mit der tollen
Bilanz von 12 : 0 Punkten der Sprung an die Tabellenspitze. Und dieser Platz
gehört ganz allein den Altenburgern, da die bisherigen Mitkonkurrenten patzten.
Am Spitzenbrett überließ Wolfgang Gonschorek nichts dem Zufall und siegte
souverän! Jürgen Barth fehlt gegenwärtig der absolute Biss zum Sieg. Doch seine
Punkteteilung war nie gefährdet. Joachim Haase war stark in der Verteidigung
gefesselt, doch der absolute Durchbruch gelang seinen Gegner nie und so war das
Remis verständlich. Wie auch Burkhard Vietz, der gegen seinen jungen Gegner mehr
Mühe als erwartet hatte und die vorgeschlagene Punkteteilung sehr schnell
annahm. Wie aus einem Guss verlief der Spielablauf bei Michael Bellmann. Aus der
Gambiteröffnung heraus war sein junger Gegner absolut überfordert und brachte
kein Bein auf die Erde. Zum Schluss siegte Michael mit einer schönen, nicht
widerlegbaren Mattkombination. Die Eröffnungsgestaltung spielte auch in der
Partie von Felix Kühnast die dominierende Rolle. Er ließ seinen Gegner faktisch
zu keinem Gegenspiel kommen, gewann Material und siegte sehr schnell. Auch
Ingolf Götze präsentierte sich von seiner besten Seite. Er erkannte sehr schnell
die Schwächen in der gegnerischen Königsstellung und zwang seinen Gegner zur
Aufgabe. Das gesamte Angriffsspiel von Karsten Siegel konnte gefallen. Er
überraschte seinen, am Schluss überforderten, Gegner immer wieder mit neuen
Einfällen und war bei seinen Partiegewinn nicht zu stoppen.
Dieses 1 : 7 Debakel der II . Mannschaft des SC Altenburg gegen diie verstärkte
II. Mannschaft des SZE Langenberg (in dieser Mannschaft wirkten Schachfreunde
aus der I. Mannschaft mit) sollte die Truppe schnellstens wegstecken und
vergessen. Die Mannschaft war an diesem Tag einfach überfordert und ohne eine
echte Chance! Das positive: der Verbleib auf dem 7. Platz mit 3 : 9 Punkten
(dahinter befinden sich 3 Mannschaften mit je 2 : 10 Punkten), da auch die
anderen Clubs Federn lassen mussten. Dietmar Weidauer am 1. Brett hatte Optionen
zu einer Punkteteilung, verrechnete sich aber bei einer Kombination, einen
Bauern zur Umwandlung zu bringen. Und das ging nach hinten los. Rolf Schade wie
auch Klaus Mäder hatten es gegen Hochkaräter zu tun, denen sie beide nicht
gewachsen waren. Holger Vincenz hat einen sicheren Partieaufbau, gegen den nur
schwer anzukommen ist. So ist die erkämpfte Punkteteilung völlig verdient. Doch
dann erfolgte ein (unnötiger ? ) Zusammenbruch
bei Werner Tomczyk, Bernd Reeg und Jörg Odrich. Sie haben alle wie die Löwen
gekämpft, dass muss man ihnen bescheinigen, doch mit Spieldauer schlichen sich
Fehler und Schwächen ein, die bei allen zum Partieverlust führten. Helmut Behnke
spielte eine druckvolle Angriffspartie, die er leider nicht zum vollem Erfolg
führen konnte. Immerhin erkämpfte er, auch mit Bauernnachteil, noch ein Remis.
Windischleuba, den 22. 01.11
Manfred Pfau
Die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV siegt im Ortsdeby!
In der 6. Punktspielrunde der Schach-Kreisliga Altenburg/Gera besiegt die II.
Mannschaft des Meuselwitzer SV die III. Mannschaft des SC Altenburg, mit 3 : 2.
Dieser Sieg fiel unerwartet knapp aus und sollte den Altenburgern
Selbstvertrauen für die nächsten Punktspielaufgaben geben. Mit diesem
Erfolgserlebnis im Rücken bleibt andererseits das junge Meuselwitzer Team mit 8
: 2 Punkten (ein Punktkampf steht noch aus) ärgster Verfolger des ESV Gera II.
Am Spitzenbrett ging es zwischen Enrico Weber und Frank Adebar (Meuselwitz
zuerst genannt) ziemlich haarig zu, doch entscheidende Vorteile konnte sich
keiner erspielen. So endete das interessante Match unentschieden. Stefan
Schuhknecht am 2. Brett hat selten Möglichkeiten mitzuspielen. Doch wenn er am
Ball ist, zeigt er sehr deutlich, daß er ein starker Typ und toller
Schachspieler ist. Dies musste zu seinem Leidwesen Gerhard Prechtl erleben, der
keine Chance hatte, die Niederlage zu verhindern. Eines der jüngsten
Meuselwitzer Talente ist Clemens Blumenthal. In seiner gesamten Spielgestaltung
sah er gegen Valerij Müller wie der Sieger aus. Doch Übermut kommt vor dem Fall.
Im Vorgefühl des Sieges passierten ihm mehrere kleine Unachtsamkeiten und
plötzlich hatte Valerij Müller die Chance zum Mattsieg, die er auch glänzend
nutzte. Dieser Spielausgang war wie eine kleine Lehrstunde für Clemens
Blumenthal und er sollte die richtigen Lehren daraus ziehen! Anke Kohl hatte es
mit dem Altenburger Nachwuchstalent Eric Jahnke zu tun. Selbst ein Bauernvorteil
gab ihr keine Sicherheit im Spiel. Im Gegenteil: plötzlich musste sie sich gegen
überraschende Angriffe wehren, konnte im Endspiel jedoch das Remis absichern.
Erfrischendes, angriffsstarkes Schach bot der allerjüngste erst 12 (!) jährige
Dominik Grossmann. Sehenswert seine Spielleistung gegen Ronald Götze!
Kontinuierlich "trieb" er einen Freibauern zur Umwandlung ( wenn ein Bauer die
gegnerische Grundlinie erreicht und keine Möglichkeit besteht, ihn zu
eliminieren, kann er in eine Dame umgewandelt werden), gegen den kein Kraut
gewachsen war. Diese Schachdemonstration hat allen neutralen Betrachtern und den
Mannschaftskameraden sowieso imponiert!
Windischleuba, den 24. 01.11
Manfred Pfau
Die Witterungsunbilden beeinflussten das Schachgeschehen!
Da Schachspieler in der Regel keine "unbespielbaren Plätze" vorfinden, muss die
relativ hohe Anzahl von Punkteteilungen, die in der dritten Runde der
Stadtmeisterschaft von Altenburg auftrat, andere Gründe haben. Dies war
eindeutig für eine ganze Reihe von Schach-freunden die Unmöglichkeit, bei diesen
schwierigen Verkehrsbedingungen zum fälligen Kampf antreten zu können. Nur so
ist zu erklären, dass der favorisierte Rolf Schade aus Schmölln sich mit dem
jungen und talentierten Altenburger Eric Jahnke auf obengenanntes Ergebnis
einigte. Das mit Spannung erwartete Match zwischen Jürgen Barth (aus Schmölln)
und Karsten Siegel hatte ebenfalls dieses Endresultat. Doch die nachfolgend
genannten Begegnungen waren von ganz anderem Kaliber, auch wenn jeweils ein
Remis zu Buche stand. Absolut sehenswert das doppelte Figurenopfer von Felix
Kühnast gegen seinen favorisierten Gegner Andreas Eicke, daß zwangsläufig zum
angestrebten Remis führte! Jens Schmidt versuchte vergeblich, seinen jungen
Meuselwitzer Gemeinschaftskameraden Niklas Kühne in die Knie zu zwingen. Doch
dieser hatte in einer taktisch interessanten Begegnung immer eine Antwort parat.
Eine ganz "heiße", angriffsbetonte Partie entwickelte sich zwischen Tom
Bauerfeind und Joachim Haase, die ebenfalls keinen Sieger hatte. Auch in den
kampfbetonten, verbissen geführten Kämpfen zwischen Horst Lindner gegen Valerij
Müller und Lothar Kußauer gegen Gerhard Prechtl gelang keinem der Durchbruch zu
seinen Gunsten. Das man im Schach, gemessen an der optischen Überlegenheit des
Gegners, trotzdem nie aufgeben soll, bewies Dietmar Weidauer. Bernd Reeg sah wie
der klare Sieger aus und wurde am Ende doch eines besseren belehrt und musste
aufgeben. Selbst ein deutlicher Materialvorteil reichte nicht für Burghard Vietz
gegen Jörg Odrich. Auf der Basis von zwei Läufern gelang Jörg mit sehenswerten,
konsequenten Angriffsspiel noch der viel beachtete Sieg. Michael Bellmann
erwischte, aus der Sicht einer selten gespielten Gambitereröffnung, Helmut Soult
auf dem falschen Fuß. Helmut bekannte nach der Verlustpartie ehrlich: diese
Eröffnung war mir total unbekannt. Wenn alle Angriffsbemühungen scheitern,
gelingt dem Gegner oft der erfolgreiche Konter. So siegte Jörg Bischoff gegen
Manfred Pfau. Man sollte in einer Schachpartie durchaus einen Plan haben, um den
Gegner zu besiegen. Doch wenn man mehrere Pläne hat und den falschen wählt, geht
dies nach hinten los. Diese bittere Erkenntnis musste Torsten Kohl gegen den
Meuselwitzer Nachwuchsspieler Maximilian Splisteser erleben. Viel besser machte
es da seine Ehefrau Anke Kohl, die mit einer wunderschönen Mattkombination Marco
Klein besiegte. Wolfgang Gonschorek hatte gegen Helmut Behnke bei einer
Kombination doch weiter gerechnet und gewann. In der Partie zwischen Werner
Tomczyk und Ronald Götze wurde wieder deutlich: die beste Verteidigung nützt
nichts gegen den gegnerischen Angriff, wenn man selbst den Gegner nicht unter
Druck setzt. Dieter Becker gewann gegen Bernd Seth kampflos und Günter Funke war
spielfrei.
Windischleuba, den 28.12.10
Manfred Pfau
Toller Punktspieltag des SC Altenburg zum Jahresausklang!
Am 5. Punktspieltag der Schach-Bezirksklasse ließen es beide Mannschaften des SC
Altenburg in der Kasse kräftig klingeln. Die I. Mannschaft brachte aus
Gera-Langenberg einen 5 : 2 Punktspielsieg mit. Und dies ersatzgeschwächt, denn
sowohl Wolfgang Gonschorek wie Karsten Siegel mussten ersetzt werden. Ein
Kuriosum entstand am Spitzenbrett, denn sowohl die Altenburger wie der Gegner
ließen das Brett unbesetzt. Jürgen Barth und Joachim Haase, beide mit Optionen
zu mehr, ließen nichts anbrennen und nahmen taktisch klug Remisangebote ihrer
Gegner an. Felix Kühnast dagegen hatte einen harten Kampf zu bestehen, um das
gleiche Ergebnis zu erreichen. Ingolf Götze einigte sich, eigentlich viel zu
schnell, mit seinem Gegner auf den gleichen Spielausgang. Eine zügige
Angriffsführung und den Gegner permanent unter Druck setzen praktizierte David
Osten in vorbildlicher Weise und siegte sehr souverän. Frank Adebar siegte eher
nach ungewöhnlicher Konstellation, denn mit einem Springer im Vorteil gegen 2
Bauern im Rückstand, muss auch erst mal eine Partie gewonnen werden. Doch nach
Springerrückgabe und anschließenden gleichzeitigen Angriff auf Dame und Turm
gelang ihm das gekonnt.
Da Bughard Vietz kampflos gewann, war der Mannschaftssieg in trockenen Tüchern.
Gemeinsam mit dem SV 1910 Kahla (beide Mann-chaften sind ungeschlagen und
verfügen über jeweils 10 : 0 Punkte) steht die I. Mannschaft des SC Altenburg
gegenwärtig an der Tabellenspitze und zwischen beiden Schachclubs wird mit
größter Wahrscheinlichkeit die Meisterschaft entschieden.
Einen knappen, aber eminent wichtigen 4,5 : 3,5 Sieg brachte die II. Mannschaft
des SC Altenburg von Hermes Gera mit. Damit konnte sich die Truppe etwas von der
Abstiegszone entfernen und die Welt sieht gleich viel schöner aus. An den ersten
4 Brettern war Ausgeglichenheit Trumpf und somit sind die Punkteteilungen von
Dietmar Weidauer, Rolf Schade, Klaus Mäder und Holger Vincenz durchaus
nachvollziehbar. Auch Bernd Reeg, sonst ein forscher Angriffspieler, akzeptierte
ein Remisangebot seines Gegners. Ganz verrückt ging es in der Partie von Werner
Tomczyk zu. Nach Figurenverlust kämpfte er sich durch eine schwierige
Spielphase, drehte mit seinen Angriffsbemühungen die Partie und landete einen
Sieg, der sowas wie die Entscheidung im Mannschaftskampf bedeutete. Da auch
Helmut Behnke nach sehenswerten Angriff die Partie immer mehr in den Griff bekam
und gewinnen konnte, viel es nicht so schwer ins Gewicht, daß Jörg Odrich ein
Abzugsschach übersah und die Partie verloren geben musste.
Windischleuba, den 20.12.10
Manfred Pfau
In der Stadtmeisterschaft geht es echt zur Sache!
Bereits nach gespielten zwei Runden um die Stadtmeisterschaft von Altenburg in
Schach wurde mehr als deutlich: keiner der über 30 Teilnehmer hat etwas zum
verschenken und es wird bis zum Überleben gekämpft! Für die neutralen Betrachter
an den einzelnen Brettern waren tolle Spielideen und sehenswerte
Mattkombinationen vom Feinsten zu erleben. Natürlich kann man, wie in andren
Sportarten auch, nur so agieren, wie es der Gegner zu läßt. Wie aber das
Altenburger Nachwuchstalent Eric Jahnke mit einem Läuferopfer und anschließender
Mattkombination die Unterentwicklung der Figuren sowie die Wahl einer falschen
Rochadeseite von Ronald Götze zu seinen Gunsten ausnutzte, war absolut
sehenswert und hatte mehrere interessierte Betrachter um das Brett.
Hochinteressant auch der Verlauf des Matchs von Bernd Reeg gegen Joachim Haase.
Der Angriff von Bernd lief auf Hochtouren und der Sieg schien gegen seinen stark
beeindruckten Gegner klar. Doch die Anlayse nach der Partie ergab - der weitere
Partieverlauf hätte mit einem Sieg von Joachim Haase enden können (müssen!).
Jedoch haben beide am Brett die Abwicklung (im Gegensatz zu den
Betrachtern) nicht erkannt. Sehenswert auch die Abwehrqualitäten und das Spiel
nach vorn von Niklas Kühne gegen den favorisierten Andreas Eicke. Das Remis war
der verdiente Lohn.
Von der "Papierform" her unerwartete Siege fuhren Helmut Behnke gegen Michael
Bellmann, Jörg Odrich über Dieter Becker, Dietmar Weidauer gegen Torsten Kohl
und Valerij Müller gegen Günter Funke ein. Auch die Punkteteilungen von Jörg
Bischoff gegen Jürgen Barth, Burghard Vietz gegen Felix Kühnast und Karsten
Siegel gegen Manfred Pfau waren so nicht erwartet worden. Das gleiche
Endergebnis entstand in den Partien von Gerhard Prechtl gegen Horst Lindner,
wobei Horst zwar Materialvorteil, aber keinen Mut besaß, die Partie weiter zu
spielen sowie Marco Klein gegen Lothar Kußauer. Wolfgang Gonschorek wurde gegen
Rolf Schade seiner Favoritenrolle gerecht, Helmut Soult war für Anke Kohl immer
noch eine Nummer zu groß, dagegen hatte Jens Schmidt bei seinem Sieg gegen
Werner Tomczyk ganz schönen Widerstand zu überwinden. Maximilian Splisteser
gewann kampflos und Tom Bauerfeind war spielfrei.
Windischleuba, den 29.11.10
Manfred Pfau
Die Siegesserie des Meuselwitzer SV unterbrochen!
In der 4. Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, wurde der
Meuselwitzer SV auf dem falschen Fuß erwischt. Gegen den SV Th. Königsee endete
der Kampf 3:5. Dieses Ergebnis klingt eindeutig, war es aber auf keinem Fall.
Die Gäste aus dem Thüringer Wald
kreuzten mit einer spielstarken Mannschaft auf und haben sich, gegenüber
früherer Jahre, personell deutlich verstärkt. Dies bekam Andreas Eicke am
Spitzenbrett zu spüren, der in seinem Kampf keine echte Behauptungschance hatte.
Auch bei Andre Wilmar sah es lange nicht nach einer Verlustpartie aus, wenn, ja
wenn nicht eine Läufergabel (beide Türme wurden gleichzeitig bedroht)
letztendlich den Partieverlust bedeuteten. Eine wahre Glanzpartie lieferte Jens
Schmidt ab, der einen Mehrbauern zur Dameumwandlung vereiteln konnte und dies
mit einem Mattsieg krönte! Der Kampf, der auch das Mannschaftsergebnis
entscheidend beeinflusste, entstand in der Partie von Jörg Schmidt. In einem
Leichtfigurenendspiel ( hier hatten die Läufer und Springer das Sagen) wollte
Jörg bei seinem Gewinnversuch zu viel, überzog seine Angriffsmöglichkeiten und
verlor noch. Ralf Hercher war sich mit seinem Gegner einig - hier ist
beiderseits nichts zu machen - also Punkteteilung. Niklas Kühne begann sehr gut,
doch im Verlaufe der Partie zog sein renommierter Gegner alle Register und
drehte den Spieß, mit viel Gespür in Sachen Spieltaktik, noch zu seinen Gunsten
um. Harald Hofmann überstand in einen messerscharfen Kampf alle
Angriffsmöglichkeiten seines Gegners und holte völlig verdient ein Remis. Doch
da war ja noch der Meuselwitzer Joker in Person von Torsten Kohl, der in seiner
Partie alles richtig machte, den Gegner Nullchance ließ und souverän siegte.
Alles in allem: eine vermeidbare Mannschaftsniederlage, die die Meuselwitzer
nicht wirklich umwirft. Mit 4 : 2 Punkten (es steht ja immer noch der Kampf
gegen Pößneck aus der 1. Runde auf dem Spielplan) steht der Club auf dem 5.
Platz in diesem 10-Mannschaftenfeld und
ist mit lediglich einem Punkt hinter dem Spitzenreiter absolut im Soll!
Windischleuba, den 22.11.10
Manfred Pfau
Der SC Altenburg I siegte sehr souverän!
Auch die II. Mannschaft des SC Altenburg holte ein Remis!
Der SC Altenburg I ist auf einem guten Weg! In der 4. Punktspielrunde der
Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost gewann die Mannschaft gegen arg dezimierte
Gäste (sie reisten nur mit 6 Spielern an) von Hermes Gera am Ende klar mit 6 :
2. Somit hatten Wolfgang Gonschorek am Spitzenbrett und Felix Kühnast am 4.
Brett keine Gegner und siegten kampflos. Doch dann wogte die Kämpfe an den
restlichen Brettern hin und her. Jürgen Barth spielte zwar sehr druckvoll, doch
zu einem vollen Punkt reichte es nicht. er spielte unentschieden und das gleiche
Ergebnis erzielte Michael Bellmann, der in dieser Saison den Bock noch nicht so
richtig umstoßen konnte und im Interesse eines positiven Mannschaftsergebnisses
den Spatz in der Hand den Vorzug gab. Standesgemäß auch das Remis von Ingolf
Götze, der in seiner Partie keine positiven Fortsetzungen erkennen konnte und
der Sicherheit den Vorzug gab. Erstaunlich konsequent und willensstark agierte
Burghard Vietz, der in seinem Spiel Optionen zum Sieg vermutete, die jedoch
durch seinen spielstarken Gegner widerlegt wurden. So blieb es bei der
Punkteteilung. Eine druckvolle Partie bot Joachim Haase, der angriffslustig
agierte und durch Verwandlung eines Bauern zur Dame siegte. Last notleast
Karsten Siegel, der sich 2 Mehrbauern erkämpfte und in der Endphase seines
Kampfes ( beide hatten neben Bauern noch Dame und Turm) mit einer schönen
Mattkombination einen verdienten Sieg einfuhr. Als Tabellenzweiter und damit auf
einem Relegationsplatz (dieser Platz bedeutet am Ende der Saison einen
Entscheidungskampf) ist der Club, punktgleich mit 3 weiteren Mannschaften, noch
sehr verheißungsvoll platziert.
Die 2. Mannschaft des SC Altenburg erspielte sich mit einem 4 : 4 Unentschieden
gegen den SV Grün-Weiß Triptis einen Achtungserfolg und den ersten
Mannschaftspunkt. Dabei begann alles nicht gerade positiv, denn Dietmar
Weidauer verpaßte am Spitzenbrett eine zum Sieg reichendes Eröffnungsabspiel und
wie es im Schach dann öfter eintritt - das Spiel entwickelte sich ins
Gegenteil und der Gegner drehte den Spieß zu seinen Gunsten um. Von Rolf Schade
kann gesagt werden: standesgemäßes Remis nach einem Match, indem er nichts
anbrennen ließ. Einen schön anzusehenden Mattsieg erspielte sich Bernd Reeg, der
seinen Gegner von einer Verlegenheit in die andere brachte. Trotz Bauernnachteil
zeigte Holger Vincenz was er schachtechnisch drauf hat. So konnte er den leicht
favorisierten Maik Woilschendorf aus Triptis in Schach halten und ein verdientes
Remis erkämpfen. ganz anders jedoch Klaus Mäder und Werner Tomczyk, die es
mit spielstarken Gegnern zu tun hatten. Da nützte aller gezeigter Kampfgeist
nichts - hier war für beide nichts drin. Sehr schnell
und in einer kurzen Partie hatte Jörg Odrich seine Partie im Kasten. Er wies
auch an diesem Spieltag seine gewachsene Spielstärke eindrucksvoll nach! Helmut
Behnke machte mit seinen jungen Kontrahenten, was er wollte und wickelte die
Partie im Endspiel zum sicheren Sieg ab.
Windischleuba, den 22.11.10
Manfred Pfau
Luckaer Str. 1
Die Zweite des Meuselwitzer SV bleibt dran!
In der 4. Punktspielrunde der Schach-Kreisliga Altenburg/Gera gelang der II.
Mannschaft des Meuselwitzer SV ein, vom Ergebnis her, klarer 3,5 : 1,5 Sieg über
die III. Mannschaft des ESV Gera, die nicht komplett antrat. Damit haben die
Meuselwitzer das respektable
Punktekonto von 6 : 2 und sind Tabellenzweiter. Wer hätte das vor der Saison
gedacht! Am Spitzenbrett kam es zum brisanten Duell zwischen Dieter Becker und
den auch in Altenburg bestens bekannten Bundesligaschiedsrichter Albrecht Beer.
Nach wechselvollem Spielverlauf, jede Seite hatte in den Spielphasen mal das
Sagen, einigten sich beide auf eine Punkteteilung. Enrico Weber bot insgesamt
eine gute Leistung und war einer Punkteteilung sehr nahe. Doch seinem Gegner
gelang im Laufe der Partie ein Qualitätsgewinn, der nicht mehr auszugleichen
war. Maximilian Splisteser hatte den Überraschungseffekt auf seiner Seite und
überrumpelte seinen Gegner mit einem Mattsieg, bei dem sein junger
Nachwuchsgegner mit Kräften mithalf. Jessica Uhlig hatte die leichteste Aufgabe,
denn sie gewann kampflos. Nun endlich hat es auch bei Anke Kohl geklingelt. Sie
gewann, ebenfalls gegen ein Nachwuchstalent in souveräner Weise ihre Partie und
komplettierte diesen erfolgreichen Meuselwitzer Punktspieltag!
Die dritte Mannschaft des SC Altenburg hat es gegen jeden Gegner in dieser
Spielklasse schwer. Wenn dann noch Ausfälle sind, wie z. B. das Altenburger
Nachwuchstalent Eric Jahnke, fällt dies noch deutlicher ins Gewicht. So war auch
bei der III. Mannschaft des VFL Gera, die mit ihren aufgebotenen
Schachfreunden über viel höhere DWZ-Zahlen verfügen, nichts zu holen und die 1 :
4 Niederlage fiel sehr deutlich aus. Frank Adebar versuchte wirklich alles, doch
sein Gegenüber hatte immer die besseren Antworten und Gerhard Prechtl, der
im Spielverlauf einen Bauern verlor, konnte das Spiel auch nicht mehr
herumreißen. Es spricht für die Spielstärke seines Gegners, dass er den
Bauernvorteil zum Partiegewinn ummünzen konnte. Valerij Müller hatte einen
ähnlich starken Widerpart und war nicht in der Lage,
den Partieverlust zu vermeiden. Marian Markiewicz hielt sein Spiel lange Zeit
offen, doch dann schlichen sich die oder andere Ungenauig-keit ein, die sein
Gegner gnadenlos zum Partiegewinn ausnutzte. Einzig Ronald Götze, der sich stark
spielverbessert zeigte, konnte das größte Unheil abwenden und für den einzigen
Altenburger Sieg sorgen.
Windischleuba, den 22.11.10
Manfred Pfau
Der SC Altenburg bleibt weiterhin siegreich!
Dieser 3. Punktspieltag in der Schach-Bezirksklasse, Staffel Ost, war für den SC
Altenburg beileibe kein Selbstläufer. Die Punktetrauben beim SV Grün-Weiß
Triptis hingen sehr, sehr hoch. wenn am Ende ein hauchdünner 4,5:3,5 Sieg für
die Altenburger heraussprang, so ging das eindeutig auf das Konto der Rangplätze
1 - 3 in der Mannschaft. Ersatzgeschwächt antretend ( ohne Wolfgang Gonschorek
und Burghard Vietz), bot die Mannschaft aber eine kämpferisch ausgelegte
Leistung. Jürgen Barth am Spitzenbrett bot eine Klasse-Angriffsleistung. Er
spielte druckvoll und stark und die Krönung - er setzte den gegnerischen König
inmitten des Brettes Matt. Auch dies erlebt man nicht alle Tage! Ein feine
Leistung bot Joachim Haase. Er opferte einen Bauern und gelangte im Gegenzug mit
seinen Angriffsfigur-en Dame und Läufer in die gegnerische Stellung. Mit einer
sehenswerten Kombination gelang ihm ebenfalls ein Mattsieg. Felix Kühnast,
gegen den spielstärksten Gastgeberspieler (Schiegner, Manfred) antretend,
wickelte seinen Angriff auf die gegnerische Angriffsstellung gekonnt ab, opferte
eine Figur (dies kann ein Läufer bzw. ein Springer sein) gegen zwei
zusammenhängende Bauern, (die bekanntermaßen eine Macht darstellen) und landete
einen unaufhaltsamen Sieg! Michael Bellmann, stark in die Defensive gedrängt und
doch um Gegenspiel bemüht, gab die Dame für Turm und Läufer. Doch er musste im
weiteren Partieverlauf erkennen, das dies nicht zum Ausgleich reichte. So
musste er die Partie einstellen. Karsten Siegel hatte alle Hände voll zu tun, um
seinen Gegner auf Distanz zu halten. Mit Bauernnachteil suchte er sein Heil im
Angriff und konnte im Endkampf noch eine Punkteteilung erkämpfen. Ingolf Götze
und Manfred Pfau brachten ihre Partien zwar in den sicheren Remishafen, doch
Bäume rissen sie dabei fürwahr nicht aus.
Die zweite Mannschaft des SC Altenburg dagegen musste eine knappe 3,5 : 4,5
Niederlage bei der II. Mannschaft von Kingsclub Jena zur Kenntnis nehmen. Ohne
Bernd Reeg, Helmut Behnke und Jörg Odrich ersatzgeschwächt antretend (es wurden
gleich drei Stammspieler von der III. Mannschaft "ausgeliehen") war trotzdem an
diesem Spieltag mehr drin. Dietmar Weidauer am Spitzenbrett musste sich nach
starker Gegenwehr einen besseren beugen und Rolf Schade erkämpfte trotz
Bauernnachteil das angestrebte Remis. Bei Klaus Mäder lief es ganz und gar
nicht wie sonst gewohnt. Er verlor zwar einen wichtigen Bauern, doch die
Niederlage war trotzdem unnötig und konnte verhindert werden. Am ehesten hätte
es Holger Vincenz noch hinkriegen können, doch er verspielte den zeitweisen
Figur-und Bauernvorteil und kam über ein Remis nicht hinaus. Werner Tomczyk
zeigte sich sehr kampfstark und angriffsbetont und dies zahlte sich mit einem
Sieg aus und auch Marco Klein zeigte mit seinem Sieg einen Jenaer
Nachwuchstalent seine Grenzen auf. Dies gelang Valerij Müller nicht und er
verlor seine Partie. Gerhard Prechtl hatte ebenfalls Nachwuchs gegenüber sitzen,
von dem er sich mit einer Punkteteilung trennte.
Während die I. Mannschaft des SC Altenburg nach 3 Siegen die Spitzenposition
innehat muss bei der II. Mannschaft , noch ohne Punktge-winn, bald der berühmte
Knoten platzen.
Windischleuba, den 31.10.10
Manfred Pfau
Der Meuselwitzer SV mischt die Bezirksliga auf!
Am 3. Punktspieltag der Bezirksliga, Staffel Ost, schwimmt der Meuselwitzer SV
weiter auf der Erfolgswelle. Mit einem 5:3 Sieg bei der II. Mannschaft von Gera
Liebschwitz landete das Meuselwitzer Team einen Sieg, der souveräner war, als es
das Ergebnis aussagt. Weiterhin ungeschlagen, haben sich die Meuselwitzer fest
in der Tabellenspitze etabliert. Dies darf und sollte eine Fortsetzung finden!
Am Spitzen-brett war die erzielte Punkteteilung von Andreas Eicke taktischer
Natur, um das Mannschaftsergebnis abzusichern.. Mit Qualitätsvorteil (dies
bedeutet ein Turmgewinn für einen Läufer bzw. Springer) sowie
Bauerngewinn standen die Zeichen eigentlich klar auf Partiegewinn.
Dies war nicht der Tag von Andre Wilmar. Er handelte sich Materialnachteil ein,
danach noch Bauernnachteil - da war nichts mehr
zurichten. Da keine Seite über den geringsten Vorteil verfügte, um auf Sieg zu
spielen, erklärte sich Jens Schmidt mit einem Remisangebot einverstanden. Ganz
anders bei Jörg Schmidt. Er baute den erzielten Stellungsvorteil kontinuierlich
aus, griff druckvoll an und krönte seine spielerische Leistung mit einem schönen
Mattsieg. Gleiches Bild in der Partie von Ralf Hercher. Noch klarer und
deutlicher machte er faktisch mit seinem Gegner, was er wollte. Er erstickte
alle gegnerischen Befreiungsversuche und siegte souverän. Es bekommt den
Meuselwitzer Schachclub gut, ein junges, aufstrebenden Talent in seinen Reihen
zu wissen. Niclas Kühne bekämpfte zunächst erfolgreich das eingeleitete
Gegenspiel seines Gegenüber, ergriff seinerseits die Initiative, gewann
Freibauern und nutzte dessen drohende Umwand-lung (mit dem Erreichen der
gegnerischen Grundlinie kann man sich eine weitere Dame in die eigenen Reihen
holen), gekonnt zum Partie-
gewinn. Harald Hofmann und Torsten Kohl taten das, was im mannschaftsdienlichen
Sinne angesagt war - sie holten beide Punkteteilungen, um alles in Sack und
Tüten zu haben.
Windischleuba, den 31.10.10
Manfred Pfau
Ein wahrer Paukenschlag des Meuselwitzer SV!
Diesen Punktspieltag der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost werden die Gäste vom SV
Blau-Weiß Bürgel wohl nicht so schnell vergessen!
Ohne ihr Spitzenbrett angereist, erlebten sie mit einer 0,5 : 7,5 Niederlage ein
Debakel sondersgleichen! Bei dem Meuselwitzer Team, noch nicht einmal in der
Stammbesetzung angetreten , lief alles wie am Schnürchen. Nachdem der erste
Punktspieltag gegen Pößneck nicht zustande kam, wurden den Aufsteiger aus der
Bezirksklasse am zweiten Punktspieltag die spielerischen Grenzen in aller
Deutlichkeit aufgezeigt. Am Spitzenbrett gewann Andreas Eicke kampflos. Der
Student Andre Wilmar, extra aus München angereist, erarbeitete sich in seiner
Partie einen Qualitätsvorteil, den er gekonnt zum Partiegewinn nutzte. Jens
Schmidt, aus der Eröffnung heraus noch ausgeglichen, gelang im Verlauf
seines Kampfes ein stetig ansteigender Stellungsvorteil, den er zum sicheren
Punktgewinn führen konnte. Auch Nachwuchstalent Niclas Kühne trat selbstsicher
auf und erarbeitete sich seinen Sieg mit kleinen Schritten auf souveräne Art und
Weise.
Einzig Harald Hofmann gab einen halben Punkt ab, da er in der Endphase seiner
Partie ein Turmendspiel (beide besaßen 2 Türme) nicht weiter veredlen konnte.
Stefan Winkler, aus Berlin angereister Student, fegte nach bekannter Manier
seinen Gegner förmlich vom Brett. Krönender Abschluss: ein zum Matt führender
Angriff durch den Springer! Die "Ersatzleute" an diesem Tag hießen Torsten Kohl
und Dieter Becker. Während Torsten Kohl nach Materialgewinn auch noch die Dame
seines Gegners mitten auf dem Brett eliminieren konnte (dies stellt die
Höchststrafe für einen Schachspieler dar) und sein Gegner sofort kapitulierte,
schaffte es Dieter Becker, selbst nach
Materialverlust sein Match in einen Sieg zu verwandeln.
Windischleuba, den 18.10.10
Manfred Pfau
Der SC Altenburg I "erledigte seine Punktspielaufgabe souverän"!
Am vergangenen Sonntag fand im Hotel Astor ein wahrer Schachevent statt. Zum
gleichen Zeitpunkt fanden in der 2. Punktspielrunde der Schach-Bezirksklasse,
Staffel Ost, die Punktspiele der ersten wie zweiten Mannschaft statt und in der
Schach-Kreisliga Altenburg/Gera hatte die III. Mannschaft gegen den ESV Gera
III anzutreten. Die erste Mannschaft zeigte sich im Punktspiel gegen den
Kingsclub Jena II von ihrer besten Seite und siegte am Ende souverän und klar
mit 6:2. Am Spitzenbrett ließ Mister
souverän alias
Wolfgang Gonschorek
seinen Gegner keine Chance und zwang seinen Gegner nach einen Angriff auf dessen
Königstellung zur Aufgabe. Auch Jürgen Barth, der gegen ein großes
Nachwuchstalent aus Jena antreten musste und dessen Angriff souverän abwehrte,
drehte den Spieß um und gewann mit einer schönen Kombination. Leider drangen bei
Joachim Haase alte Blitzgewohnheiten durch. Er spielte viel zu schnell und
musste nach Materialnachteil seine Partie einstellen. Erst, als Felix Kühnast so
richtig "ernst machte", brachten seine Zentrumsvorteile und druckvolles Spiel
den souveränen Sieg. Burghard Vietz spielte seine taktischen Finessen aus. Nach
dem er einen Qualitätsvorteil zurück gab, gewann er einen Bauern und siegte
klar. Michael Bellmann begann selbstbewusst, doch nachdem sein Angriff auf die
gegnerische Königsstellung nicht "durchschlug", wurde er von seinem noch sehr
jungen Gegner (großartiges Nachwuchstalent aus Jena) ausgekontert und verlor.
Ingolf Götze verwertete Materialvorteil zum souveränen Sieg und Karsten Siegel
gelang nach einem tollen Figurenopfer
einunwiderstehlicher Königsangriff, den er in einer Partie mit Schauwert zu
einem schönen Mattsieg nutzte!
Die II. Mannschaft verlor gegen einen Titelanwärter in der gleichen Spielklasse,
den SV 1910 Kahla, klar und deutlich mit 1,5:6.5. Für den neutralen Betrachter
wurde an allen Brettern deutlich: hier konnte die Altenburger Mannschaft, trotz
all dem gezeigten Kampfgeistes, kei-nen Blumentopf gewinnen. Dietmar Weidauer
war am 1. Brett ohne ohne echte Ausgleichschance und musste gegen einen starken
Wider-part passen. Rolf Schade wehrte sich tapfer seiner Haut und erkämpfte eine
Punkteteilung. Auch Klaus Mäder, der optisch gut stand, fehlte die nötige
Durchschlagskraft zum Sieg, holte jedoch ebenfalls eine Remis. Bernd Reeg,
Werner Tomczyk (kämpft am längsten), Helmut Behnke (hatte gegen eine überragende
Bauernübermacht seines Gegners zu kämpfen) und Jörg Odrich verloren alle ihre
Partien. Einen Achtungserfolg erspielte sich Ersatzspieler Marco Klein mit einem
völlig verdienten Unentschieden.
Windischleuba, den 18.10.10
Manfred Pfau
Toller Meuselwitzer Mannschaftssieg in der Kreisliga!
Dezimiert, ersatzgeschwächt? Dies alles bedeutet für die II. Mannschaft des
Meuselwitzer SV wenig. Mit 3,5 :1,5 Punkten besiegten sie die III. Mannschaft
von Gera-Liebschwitz und schafften mit ihrem Auswärtssieg am 2. Punktspieltag
der Schach-Kreisliga Altenburg/Gera eine tolle Überraschung! In der schulfreien
Zeit stehen erfahrungsgemäß nicht alle Nachwuchspieler zur Verfügung. So
überließ Meuselwitz das 1. Brett kampflos. Der sich in einem spielerischen Hoch
befindende Maximilian Splisteser konnte in seiner Partie weitestgehende
Neutralität herstellen und holte völlig verdient ein Remis. Doch da war ja noch
Annette Kohl, die ihre gesamte taktische Erfahrung in die Waagschale war und in
einem Endspiel mit klarem Vorteil einen Mattangriff spektakulär mittels Springer
krönte! Ja, Anke Kohl kann noch siegen! mit einem sehr sicheren Start - Zielsieg
vervollständigte sie den Dreifacherfolg der Familie Kohl an diesem
Punktspieltag! (das Familienoberhaupt Torsten Kohl gewann ja in der I.
Mannschaft). Der eingesetzte Nachwuchsspieler Dominik Großmann profitierte vom
Nichtantreten seines Gegners und gewann kampflos.
Die III. Mannschaft des SC Altenburg verlor arg dezimiert 1,5 : 3,5 gegen den
ESV Gera III. Dazu kam das Pech, dass die fehlenden Geraer Nachwuchsspieler
durch gestandene Schachspieler "ersetzt" wurden. Frank Adebar hatte mit Albrecht
Beer einen spielstarken Routinier als Gegner, den er, trotz aufgezeigten
Kampfgeistes, taktisch nicht gewachsen war. Der fehlende Valerij Müller konnte
nicht ersetzt werden und so ging der Punkt kampflos an Gera. Ronald Götze hatte
gegen seine spielstarke Gegnerin nicht die Spur einer Chance und mußte mit
deutlichem Materialnachteil die Segel streichen. Der eingesprungene Marian
Markiewicz bot gehörigen Widerstand, so das sein favorisierter Gegner
anerkennend in eine Punkteteilung einwilligte. Ein völlig überraschendes, ja
kurioses, Ende nahm der Kampf von Bernd Seth gegen ein haushoch überlegenes
Nachwuchstalent aus Gera. Dieser schätzte, im Gefühl des sicheren Sieges die
Spielsituation falsch ein und dem Altenburger gelang es, durch einen geschicktes
Turmopfer seine Bewegungslosigkeit in ein Patt zu verwandeln und damit einen
halben Punkt zu erkämpfen.
Windischleuba, den 18.10.10
Manfred Pfau
Das größte Schachturnier der Stadt Altenburg begann!
Die Zeit des Wartens ist vorbei. Am Freitag, den 01.10.10, 19°°, begann im Hotel
"Astor" in Altenburg die Stadtmeisterschaft unserer Stadt. An jedem 1. Freitag
im Monat beginnt eine Spielrunde. Jedoch räumen die Organisatoren noch zwei
weitere Freitage zur Absolvierung des fälligen Kampfes ein, um im
Verhinderungsfall allen Teilnehmern eine faire Teilnahmechance zu bieten. In
jedem Monat ist ein Kampf zu absolvieren. Somit hat dieses 9 rundige Turnier
eine Laufzeit bis Juni 2011. Mit 33 Teilnehmern aus Meuselwitz, Frohburg und
Altenburg hat sich erwiesen, daß die Anziehungskraft und das Interesse für
dieses Schachevent ungebrochen ist. Ganz erfreulich ,daß Niclas Kühne und
Maximilian Splisteser vom Meuselwitzer Nachwuchs und Felix Kühnast sowie Eric
Jahnke vom Nachwuchs des SC Altenburg, sich dieser Herausforderung stellen und
ganz sicher für die eine oder andere Überraschung sorgen werden. Leider ist es
den Organisatoren vom SC Altenburg, Klaus Mäder und Manfred Pfau nicht gelungen,
die heimlichen Großmeister und Schachfreunde aus unserer Region, die keinem Club
angehören, aus ihrer heimischen Umgebung hervorzulocken. Noch ist es Zeit, dies
zu tun. Dieses Schachturnier ist für jeden begeisterten Anhänger des königlichen
Spiels zugänglich und an keine Mitgliedschaft in einem Schachclub gebunden. Es
wird nach den Regeln des Thüringer Schachbundes ausgetragen und für die
Absolvierung von 40 Zügen stehen 2 Stunden für jeden Kontrahenten zur Verfügung.
Sollten beide Schachfreunde in dieser Zeitgrenze auch die angegebene Zugzahl
erreicht haben, erhalten sie weitere 60 Minuten Bedenkzeit. Die Entscheidung der
Partie erfolgt in jedem Fall nach Ablauf dieser Zeit entweder durch Matt bzw.
durch Zeitverlust. Dieser wird durch den Fall eines Blättchens angezeigt. Es
winken euch Pokale und Sachpreise von Platz 1 bis 10! Auch der erfolgreichste
Nachwuchsspieler erhält eine Anerkennung!
Hier die Ergebnisse der 1. Runde: Wolfgang Gonschorek-Dieter Becker 1:0, Niclas
Kühne-Bernd Seth 1:0, Maximilian Splisteser-Burghard Vietz 0:1, Gerhard
Prechtl-Manfred Pfau 0:1, Lothar Kussauer-Helmut Behnke 0:1, Horst Lindner-Jörg
Bischoff 0:1, Bernd Reeg-Tom Bauerfeind 1:0 ( in einem beidseitig toll geführten
Angriffsmatch entschied der letzte Fehler), Jörg Odrich-Jens Schmidt remis
(die erste unerwartete Entscheidung, auf die sich beide Seiten in einem reinen
Damenendspiel bei gleicher Bauernanzahl einigten)
Windischleuba, den 01.10.10
Manfred Pfau
Im internen Match behielt die "Erste" die Oberhand!
Am vergangenen Sonntag erfolgte der Start in die neue Punktspielsaison. Nach dem
Abstieg der I. Mannschaft des SC Altenburg aus der Bezirksliga kam es zum
internen "Gipfeltreffen" (der Thüringer Schachbund sieht diese Ansetzung bei
Mannschaften aus dem gleichen Club und der selben Spielklasse gleich in der
ersten Runde zwingend vor!) zwischen der I. und II. Mannschaft. Die Truppe um
Wolfgang Gonschorek hatte allerdings härtesten Widerstand zu überwinden, ehe der
am Ende zu hohe 6 : 2 Sieg, gemessen an dem Spielverlauf an mehreren
Brettern, feststand! Dietmar Weidauer (die II. Mannschaft war der "Gastgeber")
gewann kampflos für dem, an diesen Tag verhinderten, Wolfgang Gonschorek. Bereits
Rolf Schade bereitete Jürgen Barth höchste Schwierigkeiten und so endete dieser
Kampf unentschieden. Joachim Haase profitierte von dem zwangsweisen
Fernbleiben von Klaus Mäder (aus Krankheitsgründen) und siegte kampflos.
Zwischen Holger Vincenz und Felix Kühnast herrschte lange völlige
Ausgeglichenheit. Energisch voranschreitende Bauern engten dem Gegner seine
Bewegungsfreiheit deutlich ein und waren verantwortlich, dass der Sieger F.
Kühnast hieß. Auch Werner Tomczyk bereitete Burhard Vietz mehr Kopfzerbrechen,
als dem lieb sein konnte. Erst in der Endphase der Partie, jedoch mit einer
schönen Kombination ging der Sieg an B. Vietz. Bernd Reeg zeigte Michael
Bellmann, dass er in der spanischen Eröffnung zu Hause ist. Diese Kurzpartie
endete mit einem schmeichelhaften Remis für M. Bellmann. Gleiches Bild bei Jörg
Odrich und Ingolf Götze. J. Odrich nahm das Angriffszepter in die Hand und
beherrschte Spiel und Gegner. Doch er wollte zu viel und in dem Bestreben,
schnell zu siegen, entstanden die entscheidenden Fehler, die ihm die Partie
kosteten. Ein sehr hartnäckiges Gefecht lieferten sich Helmut Behnke und Karsten
Siegel. Hier hieß der Angreifer zwar H. Behnke, doch alle Angriffsbemühungen
scheiterten an der vorzüglich aufgebauten Verteidigung von Karsten Siegel, der
in der Endphase der Partie auch die kleinste Ungenauigkeit seines Gegners
ausnutzte und die Partie gewann.
In der ebenfalls angesetzten 1. Runde der Schach-Bezirksliga wartete unser
Kreisvertreter, der Meuselwitzer SV, vergeblich auf den Gegner aus Pößneck. Ein
Getriebeschaden am Transportfahrzeug der Pößnecker Schachfreunde verhinderte
diesen Kampf!
Windischleuba, den 26.09.10
Manfred Pfau
Die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV siegte im Kreisderby!
Der Meuselwitzer SV II besiegte in der 1. Punktspielrunde der Schach - Kreisliga
Altenburg/Gera, im Kreisderby die dezimierte Mannschaft des SC Altenburg III
sehr deutlich mit 3,5 : 1,5. Die Meuselwitzer Truppe, die gleichermaßen aus
Routiniers sowie Nachwuchsspielern besteht, musste dabei noch auf Torsten Kohl
verzichten, der für die I. Mannschaft zum Einsatz kommen sollte. Ihn vertrat am
1. Brett Dieter Becker, der allerdings einen rabenschwarzen Tag erwischte und
gegen Frank Adebar kein Bein auf die Erde brachte. Diesen Partieverlust machte
aber Helmut Soult wieder wett, der gegen Gerhard Prechtl dominant und spielstark
auftrat und diese Partie sehr souverän zu seinem Vorteil gestaltete. Anke Kohl
reichte selbst ein Bauernvorteil nicht zum Sieg über Valerij Müller. Sie gab
diesen Vorteil großherzig zurück und die danach sehr lange feststehende
Punkteteilung trat dann auch promt ein. Marisa Jahn, die Jüngste in diesem Team
profitierte vom Ausfall von Eric Jahnke und siegte kampflos. Eigentlich schade.
Dies wäre ein höchst interessantes Nachwuchs-match geworden. Mit Maximilian
Splisteser siegte ein Nachwuchsspieler über den Routinier Ronald Götze. Und dies
kommt nicht von ungefähr, denn das Meuselwitzer Nachwuchstalent hat eine
bemerkenswerte schachsportliche Entwicklung genommen.
Windischleuba, den 26.09.10
Manfred Pfau
Die Sudden-death Regelung entschied das Schachturnier!
Nach der Siegerehrung der Stadtmeisterschaft von Altenburg in Schach erfolgte am
vergangenen Freitag im Hotel "Astor" das neunrundige Roland - Heinig
-Blitzgedenkturnier. Gemessen an den zahlreichen Teilnehmern (17 Schachspieler
aus Altenburg, Meuselwitz, Frohburg und Gera bewarben sich um den den
Wanderpokal) sowie der Blitzqualität der beteiligten wurde dieses Blitzturnier
zu einem echten Kracher! Mit Gunter Seidens aus Gera und Denis Wiegner aus
München hatten zwei Spitzenkönner mit je 8,5 Punkten aus 9 Runden das übrige
Teilnehmerfeld klar beherrscht und mussten zur Ermittlung des Siegers, erstmalig
in Altenburg, zu einen sudden death antreten. Nach zwei Blitzpartien
,abwechselnd mit Schwarz und Weiß, gewannen beide ihre Partie mit den weißen
Steinen. So kam es zu der genannten Neuregelung. In diesem
entscheidenden dritten Blitzkampf wurde wieder die Farbe ausgelost und der mit
Weiß ausgeloste Spieler (Gunter Seidens) hatte die Aufgabe, innerhalb 5 Minuten
seinen Gegner zu besiegen. Denis Wiegner mit Schwarz standen dagegen nur 4
Minuten zur Verfügung und ihm genügte bereits ein Remis! Denis Wiegner, der
erstmalige Gewinner des Pokals, hatte sicherlich neben seinen Können auch das
Glück auf seiner Seite und konnte in einem viel beachteten heißen Kampf, der bis
zur allerletzten Sekunde an Spannung kaum noch zu überbieten war, dass
angestrebte Unentschieden erkämpfen und den Pokal nach München entführen! Den
dritten Platz erspielte sich Wolfgang Gonschorek mit 7 Punkten, vor Manfred
Janisch vom Schachzirkel Elstertal, der 5 Punkte erreichte. Jens Schmidt,
Burghard Vietz, Manfred Pfau, Karsten Siegel und Joachim Haase erzielten alle
4,5 Punkte und platzierten sich in dieser Reihenfolge auf den Plätzen 6 -9. Mit
4 Punkten belegten David Osten, Helmut Soult, Jürgen Barth und Dieter Becker den
10 -bis 13. Platz, Max Willner, Torsten Kohl Andreas Eicke erreichten 3,5 Punkte
und Felix Kühnast, der mit 3 Punkten in dieses Turnier startete, fehlte ganz
offensichtlich die Kondition und das Durchhaltevermögen.
Windischleuba, den 11.07.10
Manfred Pfau
|
Roland - Heinig - Blitzgedenkturnier 2010
Rangliste: Endstand nach der 9. Runde
|
| Rang |
Teilnehmer |
TWZ |
Verein/Ort |
Sp |
S |
R |
V |
Punkte |
Buchh |
SoBerg |
| 1. |
Seidens, Gunter |
1952 |
VfL 1990 Gera |
9 |
8 |
1 |
0 |
8.5 |
45.5 |
41.25 |
| 2. |
Wiegner, Denies |
2165 |
SC Garching 1980 e.V. |
9 |
8 |
1 |
0 |
8.5 |
41.0 |
36.75 |
| 3. |
Gonschorek, Wolfgang |
2049 |
SC Altenburg |
9 |
7 |
0 |
2 |
7.0 |
45.5 |
28.50 |
| 4. |
Janisch, Manfred |
1708 |
Schachzirkel Elstertal |
9 |
5 |
0 |
4 |
5.0 |
48.0 |
19.50 |
| 5. |
Schmidt, Jens |
1770 |
Meuselwitzer SV |
9 |
4 |
1 |
4 |
4.5 |
48.0 |
18.75 |
| 6. |
Vietz, Burkhard |
1728 |
SC Altenburg |
9 |
4 |
1 |
4 |
4.5 |
47.0 |
16.75 |
| 7. |
Pfau, Manfred |
1690 |
SC Altenburg |
9 |
4 |
1 |
4 |
4.5 |
36.0 |
13.50 |
| 8. |
Siegel, Karsten |
1578 |
SC Altenburg |
9 |
4 |
1 |
4 |
4.5 |
32.5 |
12.75 |
| 9. |
Haase, Joachim |
1618 |
SC Altenburg |
9 |
4 |
1 |
4 |
4.5 |
31.0 |
13.25 |
| 10. |
Osten, David |
1710 |
SC Altenburg |
9 |
4 |
0 |
5 |
4.0 |
45.0 |
16.00 |
| 11. |
Soult, Helmut |
1407 |
Meuselwitzer SV |
9 |
4 |
0 |
5 |
4.0 |
41.0 |
12.00 |
| 12. |
Barth, Jürgen |
1827 |
SC Altenburg |
9 |
3 |
2 |
4 |
4.0 |
40.0 |
15.50 |
| 13. |
Becker, Dieter |
1522 |
Meuselwitzer SV |
9 |
3 |
2 |
4 |
4.0 |
36.5 |
12.50 |
| 14. |
Willner, Max |
1768 |
Frohburger SC 1926 |
9 |
2 |
3 |
4 |
3.5 |
41.5 |
14.50 |
| 15. |
Kohl, Torsten |
1605 |
Meuselwitzer SV |
9 |
3 |
1 |
5 |
3.5 |
39.5 |
9.00 |
| 16. |
Eicke, Andreas |
1819 |
Meuselwitzer SV |
9 |
2 |
3 |
4 |
3.5 |
33.0 |
10.50 |
| 17. |
Kühnast, Felix |
1507 |
SC Altenburg |
9 |
3 |
0 |
6 |
3.0 |
38.0 |
8.50 |
Der neue und gleichzeitig alte Stadtmeister heißt Wolfgang Gonschorek!
Ehre, wem Ehre gebührt! Wolfgang Gonschorek hat es wieder geschafft und mit
einem Sieg über Dietmar Weidauer in der letzten Runde der Stadtmeisterschaft von
Altenburg alles klar gemacht. Und dies völlig verdient! Mit 8 Punkten siegte er
am Ende souverän und zeigte den 36 Teilnehmern auch in diesem Turnier all seine
Tugenden auf. Unbedingter Siegeswillen, Konstanz und Durchsetzungsvermögen
verhalfen ihm zur erneuten Titelverteidigung! Ungeschlagen und mit der höchsten
Buchholzwertung (hier werden die Erfolge gegen die Gegner gewertet),
spielte sich Manfred Pfau auf den Ehrenplatz. Sein Sieg über den Turniersieger
stellt hoffentlich in Zukunft einen Wachrüttler für alle anderen Schachfreunde
dar. Nach dem Slogan: na also, es geht doch! Das Duell gegen Felix Kühnast
endete leistungsgerecht unentschieden. Spielstark präsentierte sich wie gewohnt
Andreas Eicke, der punktgleich den 3. Platz erkämpfte. In einem gut gespielten
Endspiel konnte er Ralf Hercher das Nachsehen geben. Völlig neue Gesichter
prägen das Bild in der Top ten. Und das ist gut so! Auf dem 4. Platz kam Joachim
Haase mit 6 Punkten, der Rolf Schade besiegte. Er hat sich in diesem Turnier
ständig gesteigert und seine Partien ausgekämpft. Punktgleich holte sich Helmut
Soult,fast sensationell und völlig unerwartet den 5. Platz. Ein toll heraus
gespielter Sieg über Burghard Vietz war das i-Tüpfelchen!. Jens Schmidt,
ebenfalls mit der hohen Buchholzwertung von 49, blieb in diesem Turnier
ungeschlagen und wurde mit 7 Punkteteilungen ungekrönter Remiskönig. Von Jürgen
Barth trennte er sich remis und erreichte einen 6. Platz. Mit 5,5 Punkten und
der dritthöchsten Buchholzwertung (48,5) erreichte Felix Kühnast einen
beachtlichen 7. Platz und führte eine Reihe punktgleicher Schachfreunde an. Auf
dem 8. Platz Dietmar Weidauer, Jürgen Barth folgte auf dem 9. Platz und Dieter
Becker, der Werner Tomczyk besiegen konnte, platzierte sich auf dem 10. Platz.
Rolf Schade, der viele Runden das Turniergeschehen mit bestimmte, kam auf den
11. Platz. Mit je 5 Pun- kten schlossen Ralf Hercher (12. Platz), Burghard Vietz
(13.Platz), Torsten Kohl (Platz 14) und Jörg Bischoff mit einen 15 Platz dieses
Turnier ab 4,5 Punkte auf ihr Konto brachten Helmut Behnke (16. Platz), Michael
Bellmann (17. Platz), Heinz Hodurek (Platz 18), Werner Tomczyk (19. Platz), Jörg
Odrich (20. Platz) und Bernd Reeg. 21. Platz). Es folgen Lothar Kußauer
(22),Ronald Götz (23), Marco Klein (24), Tom Bauerfeind (25) und Tobias Keller
(26), die alle 4 Punkte erkämpften.
Eric Jahnke (27), Gerhard Prechtl (28), Bernd Seth (29), Eric Bauerfeind (30),
Günter Funk (31), Anke Kohl (32), Valerij Müller (33) Torsten Hobus (34) und
Horst Lindner (35) brachten es alle auf 3 Punkte und der älteste Teilnehmer des
Feldes erkämpfte einen Punkt.
Der Dank gilt allen Teilnehmern, die von Oktober 2009 bis Juni 2010 gute
Kondition und sportliche Einstellung bewiesen, diszipliniert die Kämpfe
bestritten und somit zum Gelingen des größten Altenburger Schachturniers
entscheidend beigetragen haben. Nicht alle Wünsche und Hoffnungen sind im
Turnierverlauf für manche Schachfreunde aufgegangen
und sicherlich hat manchmal die Schachgöttin Caissa den einen oder anderen einen
Streich gespielt. Doch allen sei gesagt: ab Oktober 2010 erfolgt der Start für
das neue Turnier und da kann alles revidiert und besser gemacht werden.
Windischleuba, den 26.06.10
Manfred Pfau